Meinen Sohn habe ich schon ins Gebet genommen!
Und ihn darauf hingewiesen, dass er auch zuständig ist, auf sich zu achten und für sich zu sorgen.
Trotzdem ist es mir wichtig, dass es ein Gespräch mit dem Jugendamt gibt, da ich offensichtlich nichts erreiche.
Mein Ziel ist es nicht, alles für meinen Sohn noch schwieriger zu machen, insofern denke ich nicht an eine Klage - auch, weil er nicht mehr so klein ist und im Ernstfall lernen muss, solche Situationen auch selbst richtig einzuschätzen!
Das mit dem Bienenstich - stimmt, soweit hatte ich selbst auch noch nicht gedacht, aber das überprüfen wir noch mal!
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Ergebnis 11 bis 20 von 30
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14.08.2015, 18:15
AW: Krank im Urlaub - Vater geht mit Sohn nicht zum Arzt
Die Osterglocke
Wer nicht sagt, was er will, kriegt es auch nicht.
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14.08.2015, 18:24
AW: Krank im Urlaub - Vater geht mit Sohn nicht zum Arzt
DAs Gespräch mit dem Jugendamt ist ein Anfang. Ändert sich nichts, kann man immer noch weiter überlegen- finde ich.
Und- einen Allergietest würde ich wirklich machen. Alleine schon damit Sohnemann, sollte er wirklich allergisch sein, Bescheid weiß und auch weiß, wie er dann reagieren muß.
Mitunter kann ein Bienenstich ganze Körperpartien (bei mir wars der ganze Arm, beginnend am Handgelenk) anschwellen lassen, wenn sie irgendwie eine "blöde Stelle" erwischt hat.
Mich stach die Biene oben auf dem Handrücken, die Schwellung zog sich langsam über den ganzen Arm. Hatte wohl irgendwas mit Lymphbahnen etc. zu tun, allergisch bin ich jedenfalls nicht.
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15.08.2015, 00:12
AW: Krank im Urlaub - Vater geht mit Sohn nicht zum Arzt
Hast du denn deinen Sohn schonmal gefragt, warum er meint, dass sein Vater nicht mit ihm zum Arzt geht? Die beiden müssen doch in den jeweiligen Situationen darüber gesprochen haben. Welche Aussagen gab es denn da vom Vater?
Ich befürchte, dass ein angeleiertes Gespräch übers JA das Ganze nur noch schlimmer macht. Welche neuen Erkenntnisse soll das bringen? Er flippt völlig aus, wenn du ihn direkt drauf ansprichst, weil er sich von dir nix sagwn lassen will. Wie glaubst du, reagiert er dann erst, wenn du ihn beim JA "anschwärzst"?
Ich kann mir nicht im entferntesten einen plausiblen Grund dafür vorstellen. Aber wer weiß schon, was in so einem Männerhirn alles vorgehen kann? ;-) Allerdings gehe ich doch trotzdem davon aus, dass er seinen Sohn liebt und ihn nicht böswillig was antun will.
Daher würde ich erstmal auf Spurensuche gehen - wahrscheinlich am effektivsten über deinen Sohn.
Wenn sich dann heraus stellt, dass er einfach wirklich zu "blöd" ist, gefährliche Situationen einschätzen zu können, kannst ja immer noch das JA einschalten und "schimpfen" lassen.
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15.08.2015, 00:58
AW: Krank im Urlaub - Vater geht mit Sohn nicht zum Arzt
jugendaemter sind beratend taetig, sie haben keine moeglichkeiten, maßnahmen zu ergreifen
sie werden den vater zu einem gespraech einladen und wenn er sich nicht meldet, oder nicht hingeht koennen sie nichts weiter fuer dich tun
was versprichst du dir vom jugendamt ?
was meinst du wie der vater reagiert, wenn er vom jugendamt angeschrieben wird ?
halst du es fuer foerderlich, was die vater-sohn beziehung anbetrifft ?
ICH an deiner stelle wuerde den sohn ins gebet nehmen, das er notfalls selbst zu einem arzt oder in ein krankenhaus geht, notfalls soll er sich ein taxi nehmen, dafuer sollte er geld einstecken haben
alt genug ist er, um dies zu tun
den vater kann er nach der behandlung immer noch informieren, oder auch nicht
und er hat ja ein handy da kann er auch dir bescheid geben
ich wuerde keinen aerger mit dem vater riskieren, DENN wenn er sich bisher so verhalten hat, wird er auch nach eine gespraech mit einem dritten sein verhalten nicht einfach so aendern, oder sich gar einsichtig zeigenGeändert von Analuisa (15.08.2015 um 05:25 Uhr) Grund: Vollzitat gekürzt
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15.08.2015, 07:12
AW: Krank im Urlaub - Vater geht mit Sohn nicht zum Arzt
Da es nicht das erste Mal ist, habe ich schon öfter versucht, mit ihm zu sprechen, und gebracht hat es rein gar nichts. Auch nicht in einer ruhigen Situation.
Ich glaube durchaus, dass er seinen Sohn liebt, aber in diesen Momenten geht sein eigener Wunsch vor: er hat schlicht keine Lust, im Urlaub zum Arzt zu gehen, da hat er ja was besseres vor.
Mit fremden Menschen ist er übrigens nicht so jähzornig, deshalb halte ich das Gespräch beim Jugendamt für eine gute Idee. Das hat schon mal geklappt, als es um den Unterhalt ging. Mir wollte er keine Auskunft geben über die Höhe seiner EInkünfte, und meinte ich solle gefälligst zum ANwalt gehen, wenn ich mehr wissen wolle.
Ich bin damals zum Jugendamt gegagen, und da war er plötzlich ganz kooperativ.
Bei allen möglichen Themen würede ich auch sagen, dass es sich nicht lohnt, aber die Gesundheit ist mir zu wichtig.
Da riskiere ich dann auch mal kurzfristig schlechte Stimmung. Schließlich geht es ja nicht um eine Klage, sondern nur um ein Gespräch.Die Osterglocke
Wer nicht sagt, was er will, kriegt es auch nicht.
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15.08.2015, 07:38
AW: Krank im Urlaub - Vater geht mit Sohn nicht zum Arzt
Wie gesagt, ich verspreche mir davon, dass er mit einer neutralen Person (wie es ja schon mal geklappt hat) anders spricht und sich auch anders was sagen lässt.
Ich sehe es nicht im mindesten ein, den "Schwanz" einzuziehen bei einer so wichtigen Sache.
Parallel habe ich natürlich schon längst mit meinem Sohn gesprochen. Allerdings ist das so mitten in der Pubertät und dann allein mit dem Vater unterwegs auch nicht so ganz fruchtbar.
Es ist ja viel cooler, ganz und gar sorglos zu sein. Und wenn der Vater dann sagt, er solle nicht so Panik machen und sich nicht anstellen, ist er davon leider ganz schnell überzeugt. Ganz erwachsen ist er dann doch noch nicht.Geändert von clochedepaques (15.08.2015 um 07:39 Uhr) Grund: Zitat repariert
Die Osterglocke
Wer nicht sagt, was er will, kriegt es auch nicht.
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15.08.2015, 08:09Inaktiver User
AW: Krank im Urlaub - Vater geht mit Sohn nicht zum Arzt
Ich glaube auch nicht, dass ein Gespräch an der Einstellung oder am Verhalten des Vaters etwas ändern wird. Du hättest für dich selbst das Gefühl, alles, was dir möglich ist, unternommen zu haben, und müsstest dir, wenn ein solcher Fall noch einmal eintritt, keine Vorwürfe machen.
Der Vater hat seine Ansichten, und die behält er.
Ich finde es gut und verantwortungsbewusst, wie du dich um die Gesundheit deines Sohnes kümmerst.
Bei einem Bienenstich ist es normal, dass der gestochene Körperteil anschwillt und tagelang angeschwollen bleibt. (Und juckt!) Es kann auch über mehrere Tage rot und heiß werden, schmerzen und pochen. Bei mir ist das jedenfalls so. Es handelt sich immerhin um Gift. Ein Anzeichen für eine Bienengiftallergie ist das nicht. (Ich bin jedenfalls schon mehrfach mit den obigen Symptomen gestochen worden, und habe dennoch noch nie eine echte allergische Reaktion gezeigt.) Bei einer echten Bienengiftallergie gibt es einen anaphylaktischen Schock, mit Atemnot, Quaddeln überall, Herzrasen, Kreislaufversagen, Lebensgefahr etc. Eine Allergie, auch gegen Bienengift, kann sich auch im Laufe des Lebens erst entwickeln, soviel ich weiß, kann man das nicht beeinflussen. Es passiert, oder halt nicht. Insofern sind Tests sinnvoll, ein negatives Ergebnis garantiert aber keine Unbedenklichkeit für die Zukunft.
Die Reaktion deines Mannes beim Bienenstich finde ich also normal. Ich kenne eigentlich niemanden, der dann zum Arzt gehen würde, auch nicht mit einem Kind.
Zwei Stunden Wartezeit nach einem gebrochenen Arm finde ich auch komplett im Rahmen, auch bei Schmerzen. Das ist sogar recht zügig. Ich kenne Fälle, in denen Eltern mehrere Tage gewartet haben, in einem Fall zwei Wochen.
Die Sache mit dem Abszess finde ich auch grenzwertig, vor allem wegen der Vorgeschichte, und weil du deinen Ex über die ärztlichen Anweisungen informiert hattest. Es ist aber so, dass er bez. der Gesundheit eures Sohnes insgesamt ein sorgloserer, risikobereiter Typ ist, der lange braucht, bis er Problembewusstsein aufbaut. Das wird sich durch Gespräche nie, nie, niemals ändern. Auch nicht durch ernste Wörtchen oder Drohungen von Dritten oder im Beisein Dritter. Das ändert sich, wenn überhaupt, dann nur durch Erfahrungen, durch echte, unmittelbar erfahrene Angst oder Sorge. Sprich: Entweder ihm ist bei der Nachricht von der OP eures Sohnes der Schreck in die Glieder gefahren, oder nicht. (Wahrscheinlich nicht.)
Ihr könnt ihn nur nehmen, wie er ist, und vielleicht irgendwann auch das Positive sehen: In den Fällen, in denen es das Leben und die Gesundheit deines Sohnes nicht bedroht (und diese Fälle dürften die Mehrzahl sein), ermöglicht/vermittelt eine solche Haltung vielleicht auch Sorglosigkeit, Mut, Unbekümmertheit, Risikofreude, Selbstbewusstsein, Abenteuer. Das ist auch schön und wichtig.
Und, das haben auch schon viele geschrieben: Dein Sohn ist zum Glück schon groß und vernünftig und kann für seine Gesundheit auch schon selbst Verantwortung übernehmen. Vielleicht kann dir das für die Zukunft ein bisschen die Sorge nehmen.
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15.08.2015, 08:46
AW: Krank im Urlaub - Vater geht mit Sohn nicht zum Arzt
Dazu noch mal kurz: Das, was mich beim Bienenstich aufgeregt hat, ist, dass es nie und unter keinen Umständen möglich ist, eigene Pläne zu ändern, weil man merkt, dass es ein Problem gibt. Mit angeschwollenem Bein an den See (in die Sonne) zu fahren, finde ich da schon grenzwertig.
Was den Arm angeht: das war der dritte Armbruch. Die anderen beiden waren bei mir. Mein Sohn kannte das Gefühl genau, und hat seinem Vater sofort gesagt, dass er meint, der Arm sei gebrochen. Er hat wirklich darum gefleht, dass der Vater mit ihm ins Krankenhaus fährt (5 Minuten entfernt). Ich nehme es meinem Ex extrem übel, dass er das Kind (damals 10) einfach nicht ernst genommen hat.Die Osterglocke
Wer nicht sagt, was er will, kriegt es auch nicht.
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15.08.2015, 08:52Inaktiver User
AW: Krank im Urlaub - Vater geht mit Sohn nicht zum Arzt
Ist der Ex denn auch eher leger, wenn es um die eigene Gesundheit geht?
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15.08.2015, 10:23
AW: Krank im Urlaub - Vater geht mit Sohn nicht zum Arzt
Die Osterglocke
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