Eres,
sie darf sich das Aufenthaltsbestimmungsrecht vorübergehend geben lassen.
Jeder Mutter wäre himmelangst um das Kind, wenn der Vater von Suizid spricht. Aber - wie soll sie das vor Gericht beweisen? Einem vierjährigen Kind glauben die wenigsten. In den meisten Fällen sind solche Aussagen nämlich tatsächlich eingetrichtert.
Auch ein KV darf nicht alles tun und lassen, was er will. Wer der Polizei nicht öffnet und die Herausgabe des Kindes verweigert, tut alles dafür, das Umgangsrecht zu verlieren.
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Thema: Kind will nicht zum Vater
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14.08.2015, 17:41
AW: Kind will nicht zum Vater
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14.08.2015, 19:02
AW: Kind will nicht zum Vater
Leider ist das alles nicht so einfach
Und ihr könnt mir glauben, ich habe schon viel ausprobiert
Der Kiga informiert mich wenn er einfach erscheint, aber rein rechtlich müssen sie sie ihm geben - gemeinsames Sorgerecht
Die Polizei kann zwar erscheinen, aber auch ihn nicht zur Rausgabe zwingen - gemeinsames Sorgerecht
Vor Gericht kann ich gehen und so ziemlich alles beantragen und erzählen - aber beweisen kann ich es nicht
Er kann sich gut verkaufen, selbst Jugendamt und Erziehungsberatungsstelle haben mehrere Aufeinandertreffen gebraucht, um halbwegs zu durchschauen, was für ein Spiel er spielt
Und immer steht Aussage gegen Aussage
Ja, beim Psychologen war ich auch schon mit ihr
Aber sie spricht nicht mit Fremden und hat sich geweigert nochmal ohne mich hin zu gehen
Deshalb ist es ja jetzt mein Anliegen, ihr Mut u Selbstvertrauen zu geben, damit sie es gut schafft zu ihm zu gehen
Und so schlimm wie es sich anhört, je besser Tochter und Mama mitspielen, desto ruhiger ist er und lässt lockerer
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14.08.2015, 19:14
AW: Kind will nicht zum Vater
@RoRo34
so aehnlich wie ich es bereits geschrieben habe...
glauben die meisten hier leider nur nicht
ich kenne diese spielchen nur zu gut
wenn das mit dem psychologen am anfang ( was ich fuer normal halte ) nicht alleine klappt, sollte diese/r die geduld haben das du am anfang dabei sein kannst, denn auch das ist moeglich
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14.08.2015, 19:21
AW: Kind will nicht zum Vater
@ereS
Ja, hab mir gedacht, dass Du Dich damit aus kennst, merkt man an dem, was Du schreibst
Ich denke auch manchmal, es kann doch nicht sein, dass man nur das Beste für sein Kind will u keiner einem helfen kann
Bin gerade auf der Suche nach einer neuen guten Kinderpsychologin, alles nicht so einfach
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14.08.2015, 19:23Inaktiver User
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14.08.2015, 21:02
AW: Kind will nicht zum Vater
Meine Kinder sind schon größer, aber weigern sich seit 2 Jahren beim Vater zu übernachten oder mit ihm zu verreisen. Da der Vater krank ist und eine schwierige Persönlichkeit hat, sind bei uns Jugendamt, Gericht und Erziehungsberatungsstelle sehr hinterher, dass die Kinder nicht überfordert werden, und sie sind inzwischen 10 und 13J. Aber die Kinder werden auch ohne mich befragt, das macht es klarer. Ehrlich gesagt, habe ich erst durch das Eingreifen dieser Stellen selbst besser gelernt, die Angst vorm Vater zu verlieren und wirklich auf die Kinder zu hören statt aus schlechtem Gewissen gegenüber dem Vater (ich wollte die Trennung, er ist krank) sie zu überreden, den Vater häufiger zu besuchen.
Ich kann hier nur raten, auf das Kind zu hören und mit Hilfe des Jugendamtes und notfalls Gericht die Übernachtungen zu streichen und auch einen begleiteten Umgang zu beantragen. Meine Kinder sehen ihren Vater seit 3 Monaten nur noch mit Begleiterin von der Jugendhilfe. Und beide möchten ihn nicht mehr allein treffen. Ich habe das lange nicht so ernst genommen, wie es sich jetzt entwickelt. Bei uns gab es eh nur 3h Besuche alle 2 Wochen. Und ich dachte lange, das geht schon, das halten die Kinder aus. Bis die Erziehungsberatungsstelle einschritt und den Vater zwang, den begleiteten Umgang selbst zu beantragen. Die Erziehungsberatung war eine Auflage für ihn vom Gericht...
Das Kindeswohl muss immer an 1.Stelle stehen. Und man sollte auf seine eigene Einschätzung vertrauen und die Kraft sammeln, diese zu vertreten und durchzusetzen.
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14.08.2015, 23:01
AW: Kind will nicht zum Vater
Ich arbeite beruflich mit Kindern im Alter deiner Tochter. Man k a n n in dem Alter das Kind nicht anders stärken*) als über guten Kontakt seitens der Eltern - nicht, wenn eigentlich eine der beiden wesentlichen Beziehungen so instabil weil vermutlich unberechenbar und gelegentlich angstmachend ist.
Wenn ein Kind in dieser Situation zum Ausdruck bringt, dass es nicht zum Vater will, oder zumindest nicht dort schlafen (schlafen ist ein wehrloser Zustand, der Vertrauen benötigt), dann ist das eine gesunde, wichtige Mitteilung, die man nicht einfach wegwischen darf.
*) dh. man kann zum Beispiel im Kindergarten auch viel zusätzlich bewirken, aber nicht zentrale Schadstellen übertönen. Wenn wir zb. ein so kleines Kind psychotherapeutisch behandeln, dann zusammen mit einem Elternteil.
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20.08.2015, 10:12
AW: Kind will nicht zum Vater
Das ist eine sehr schwierige Situation.
Mein Ex war/ist? auch Suizidgefährdet. Er ist aber seit 2 Jahren in Behandlung.
Am Anfang war ich immer bei den Treffen dabei. Irgendwann durfte er sie dann mal alleine einen Tag. Irgendwann dann über Nacht...
Das habe aber alles ich bestimmt...
Das Verhalten von deinem Ex ist unmöglich. Hast du ihm mal gesagt, dass seine Tochter Angst vor ihm hat? Will er denn seine Tochter haben oder dich damit bestrafen?
Hast du irgendwelche Gespräche schriftlich? Über Whatsapp oder so?
Hast du mit einem Anwalt deine Möglichkeiten durchgesprochen? Guter Kontakt zum Vater hin oder her. Aber sie hat Angst...
Oder hast du Angst, dass er durchdreht sobald du was anleierst?


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