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    AW: Als Alleinerziehende aus dem Rahmen fallen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kann gut sein, dass die auch eher Respekt vor dir haben werden. So ging's jedenfalls mir damals als kinderlose Studentin. Ich war immer eingeschüchtert von studierenden Müttern, weil sie so gut organisiert waren...
    gut organisiert ist immer Ansichtssache

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Privat-Party, schade. Hier ist heute ein Riesenfest im Ort, muss mich jetzt aufbrezeln, und dann los! Viel Spaß dir!
    Einen ganz wunderbaren Abend wünsch ich dir - und auch ein dickes Dankeschön für deine aufmunternden Worte.

    Das gilt auch für alle anderen
    "Kacktusse."
    - "Das heißt 'Kakteen'."
    "Ne, ne. Ich mein schon dich."

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    AW: Als Alleinerziehende aus dem Rahmen fallen

    Komische Bekannte hast Du, liebe TE!

    Ich bin verheiratet und habe 3 Kinder.

    Als wir vor 18 Jahren nach Ostfriesland zogen, freundete ich mich recht schnell mit meiner gleichaltrigen Nachbarin an, frisch alleinerziehend mit drei Kindern, von denen die beiden Ältesten im Alter unserer Großen waren.
    Sie war neu dorthin gezogen und kannte keine Socke, ich war zum Zeitpunkt des Umzugs gerade im Mutterschutz mit Tochter 2 und kannte auch keinen Strumpf

    Wir sind bis heute gute Freundinnen. Meine Freundin war zwischenzeitlich zum zweiten Mal verheiratet, hat noch ein Kind bekommen, aber der Herr war leider ein ...Fehlgriff.

    Allerdings verstehen sich die - zusammengerechnet- jetzt 7 Kinder, 4 davon bereits erwachsen, sehr gut.

    Und als wir noch im gleichen Haus wohnten, alle Kinder noch klein waren, hatten wir so einen "Nehmt ihr meine Kinder, nehme ich eure Kinder"-Deal.
    War zwar immer ordentlich trubelig, aber schön wars. Bis heute

    Anscheinend bin ich seltsam gepolt, aber ich habe mir nie Sorgen um die "Sicherheit" meines Mannes gemacht
    Und er ist nie auf die Idee gekommen, mir den Umgang zu verbieten. Wäre auch noch schöner gewesen!

    Allerdings waren wir sehr lange eine Alleinverdiener-Familie- bei uns gingen viele Sachen wie Indoorspielplatz etc. auch erst nach dem 15.ten

    Von daher- vielleicht pflegst Du einfach ein bißchen Kontakt mit den Nachbarn? Dann bist Du bei der nächsten Feier nicht nur Zaungast

    Du bist erst 29 und relativ frisch getrennt. Das wird schon noch, denke ich!

  3. Inaktiver User

    AW: Als Alleinerziehende aus dem Rahmen fallen

    Zitat Zitat von fledervieh Beitrag anzeigen
    Aber warum fällt es den Menschen so schwer, darüber zu reden? Ich beiße doch gar nicht. Und wäre eher froh drum, wenn man mir sagt "Hey, ich schätze dich sehr, aber deine neue Situation ist unbekannt und ich weiß gar nicht, wie ich dir entgegentreten soll."

    Oder ist es an mir, dass ich auf die Leute zugehe frage, was denn los ist? Warum sie sich zurückziehen?
    Ich glaube, da wird nicht viel bei rumkommen.
    Sie haben wahrscheinlich einfach gar keinen Redebedarf auf dem Gebiet, sind ja gut versorgt und ihnen fehlt nichts.
    Deswegen kann man so schwer mit diesen Pappnasen darüber reden. Meine Ansicht.


    Zitat Zitat von fledervieh Beitrag anzeigen
    In Gedanken zeige ich im Übrigen gerad all denen, die mir heute abgesagt haben, weil sie spießig mit anderen Familien und müden, quengelnden Kindern im Garten sitzen, ein wenig den Stinkefinger.
    So macht man das!

    Ich wünsche Dir, daß Dir mal so ein paar patente Leute wie uus wilhelma im RL über den Weg laufen. Dann wird garantiert sofort alles besser!

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    AW: Als Alleinerziehende aus dem Rahmen fallen

    Liebe fledervieh,

    ich habe auch diese Erfahrungen gemacht. Ganz besonders schlimm war es im ersten Urlaub nach der Trennung - eigentlich zu viert gebucht, zu dritt angetreten. Wir hatten sehr netten Kontakt mit einer Familie vor Ort. Nach ein paar Tagen sagte der Mann auf einmal etwas wirklich Anzügliches zu mir, ich war total perplex - und ab sofort hat seine Frau mich geschnitten .

    Meine Empfehlung: lass die Leute doch ihre Pärchen-Parties in ihren tollen Gärten feiern. Schau dich nach anderen Alleinerziehenden um. Und warte ab. Wie hier schon mehrfach geschrieben, passieren im Laufe der Jahre auch bei Familie Perfekt und Familie Allestoll schreckliche Dinge...

    Meine Kinder sind allmählich auch groß, du hast noch einen langen Weg vor dir. Gestalte ihn so, dass du dich nicht ärgern musst!

    Lieben Gruß Capbreton

  5. Inaktiver User

    AW: Als Alleinerziehende aus dem Rahmen fallen

    Zitat Zitat von Capbreton Beitrag anzeigen
    Und warte ab. Wie hier schon mehrfach geschrieben, passieren im Laufe der Jahre auch bei Familie Perfekt und Familie Allestoll schreckliche Dinge...

  6. Inaktiver User

    AW: Als Alleinerziehende aus dem Rahmen fallen

    Na ja, ich denke, es ist immer schwierig, wenn man/frau anders lebt als die Mehrheit in der Umgebung. Eine "Bewertung" der anderen oder schadenfrohes Geunke nach dem Motto "die werden auch noch sehen, wie glücklich ihr eigenes Familienleben ist" hilft wenig.

    Ich war immer Vollzeit berufstätig (als einzige Mutter in meiner näheren Umgebung), war also schon während der Ehezeit quasi außen vor: keine Zeit für Krabbelgruppen oder das regelmäßige vormittägliche Gemeinschaftsfrühstück auf der Eigenheim-Terrasse oder dem Café in der Innenstadt. So war es für mich keine sonderliche Umstellung, als ich alleinerziehend wurde.....

    In vielen Orten gibt es Alleinerziehenden-Gruppen mit öffentlichen Treffpunkten und gemeinsamen Unternehmungen. Da kann man Kontakte knüpfen zu Leuten in derselben Situation wie man selber, das erleichtert vieles. Hat eine Bekannte recht erfolgreich gemacht: sie hat bei sich im Ort selber eine Gruppe gegründet.

    Will sagen: das Beste draus machen und Leute suchen, die genauso leben wie man selber! Alleinerziehend sein ist heutzutage ja nichts gänzlich seltenes . Nach Anerkennung bzw. Kontakten gillern bei Leuten, die kein Interesse an einem haben (aus welchem Grund ist dabei völlig egal) bringt garnichts.

    Gruß Elli
    Geändert von Inaktiver User (01.08.2015 um 12:38 Uhr)

  7. User Info Menu

    AW: Als Alleinerziehende aus dem Rahmen fallen

    interessanter Strang. Ich war ja auch ab 28 für ein paar Jahre alleinerziehend (ist also schon über 20 Jahre her) und der Strang könnte auch aus der Zeit stammen. Hat sich wohl nicht wirkich was verändert

    Vielleicht eines: ich fühlte mich als Alleinerziehende sehr stark unter sozialer Beobachtung z.B. von Seiten der Vermieter und Nachbarn. Unter anderem auch aus dem Grund habe ich dann eine WG gegründet, gemischt mit 2 Männern, 2 Frauen und einem weiteren Kind. Ab da hatte ich das Gefühl weniger unter öffentlicher Beobachtung zu stehen und auch, dass ich nicht mehr so offensichtlich von Männern angebaggert und von Frauen als Konkurrenz betrachtet wurde. Menschen in einem sichtbaren sozialen Verbund scheinen irgendwie weniger furchteinflößend zu sein.

    Dieses unter-Beobachtung-stehen ist heute vielleicht nicht mehr so ein Thema - je nachdem wo man wohnt, weil es einfach auch sehr viele Alleinerziehende gibt?

    Grundsätzlich denke ich, dass das Problem eher daran hängt, dass sich unterschiedliche Gruppen einfach nicht viel zu sagen haben, sofern sie sich überhaupt wahrnehmen, und sich eben wie seit eh und je eher Gleiches zu Gleichem gesellt.

    Ich hatte damals eher Alleinerziehende um mich, oder Mütter, die sich in ihren Ehen alleinerziehend fühlten, auch das gabs und gibts noch immer. Je nachdem wie ihnen das bewusst ist, sind die vll offener oder reagieren mit Abwehr, weil sie mit der Situation zwar unzufrieden sind, aber es sich nicht eingestehen wollen.

    Inzwischen empfinde ich es eher so, dass gut Situierte und nicht gut Situierte nicht so gut zusammen passen. Weil da einfach eine große Kluft im Lebensstil und damit auch im Freizeitverhalten ist. Und hier hat sich zumindest in meiner Kante die Welt dahingehend verändert, dass es auch immer weniger Angebote gibt z.B. Feste usw, bei denen sich alle "Schichten" treffen können, ganz einfach, weil Feste und Events in erster Linie auf Gewinnmaximierung und somit Konsumzwang ausgelegt sind. Das kann und will sich dann halt nicht jeder leisten und da finden sich dann auch eher Menschen mit entsprechendem Konsumbedürfnis ein und nicht Menschen, die die Welt einfach als schön und bunt und vielfältig erleben wollen.

    Finde ich bedauerlich, solche Entwicklungen, aber ich mach mir dann halt mit den wenigen, die mit mir können und wollen, ein schönes Leben und der Rest interessiert mich nicht. Mir sind Paare eher ein Graus (obwohl ich selbst in einer Beziehung lebe, aber eben halt nicht klassisch) und ich habs jetzt auch nicht mehr mit Menschen, die noch kleine Kinder haben, weil aus dem Alter bin ich jetzt halt raus und ich hab andere Lebensthemen. Find ich aber auch nicht schlimm.

    Was ich immer schon zusätzlich zu den Menschen, die in einer ähnlichen Lebenssituationen wie ich waren, um mich hatte, waren Singles. Warum das so ist, keine Ahnung. Vielleicht weil ich auch schon immer eher ein unabhängiger Geist war, vielleicht auch, weil ich es mit Singles generell einfacher finde, weil die spontaner sein können und nicht so durch Verpflichtungen gebunden sind, vielleicht auch einfach, weil mir dieses symbiotische Getue mancher Paare auf die Eizellen geht.

    Und ich hatte während meiner Alleinerziehenden-Zeit mit zwei Freundinnen tolle Reisen, wenns auch teilweise nur Kurztrips waren. Dabei war auch immer mindestens ein Kind dabei. Allerdings waren wir alle in meinem Kreis ähnlich gestrickt, d.h. die Kinder lebten mit uns und wir lebten nicht für die Kinder. Das hat dann auch für alle gut gepasst, auch für die Kinder. Ich könnte mir vorstellen, dass es deshalb nicht automatisch mit Menschen passt, nur weil sie alleinerziehend sind. Manche machen einfach auch einen unerträglichen Hype ums Kind (auch Paare), da ist einfach kein Platz mehr für was anderes oder für andere Menschen. Braucht man dann aber auch nicht persönlich nehmen.
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

  8. Inaktiver User

    AW: Als Alleinerziehende aus dem Rahmen fallen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich wünsche Dir, daß Dir mal so ein paar patente Leute wie uus wilhelma im RL über den Weg laufen. Dann wird garantiert sofort alles besser!
    Dankeschön!

  9. Inaktiver User

    AW: Als Alleinerziehende aus dem Rahmen fallen

    Liebe Fledervieh, das alles liest sich nicht schön. Aber, und das muss einfach mal gesagt werden, es liegt auch an dir, wie sich dein künftiges Leben gestaltet.
    Ich war vor mehr als 20 Jahren von heute auf morgen ohne Vorwarnung allein erziehend. Ich hatte nie den Eindruck, dass es im Umgang mit anderen Familien dadurch schwieriger wurde.

    Folgendes solltest du dir klarmachen:
    - Jede einschneidende Veränderung (und eine Trennung ist eine einschneidende Veränderung) wird dazu führen, dass sich dein Freundeskreis "bereinigt". Diese Erfahrung habe ich mehrfach machen müssen. Du wirst schnell feststellen, welches die wirklichen Freunde sind - die, die dir bleiben. Und die anderen, vermeintlichen Freunde, mit denen man jeden Samstag gegrillt hat, Silvester gefeiert hat usw.... die waren halt doch bloß Bekannte, die mit der neuen Situation nicht zurechtkommen oder sich nicht drauf einlassen wollen. Vergiss sie! Es werden neue kommen.
    - Ob du Kontakte hast, idealerweise ein Netzwerk, das dir im Fall des Falles die Kinderbetreuung erleichtert, liegt in erster Linie an dir. Warte nicht drauf, dass die anderen kommen. Werd selber aktiv. Deine Kinder haben sicher Schulfreunde. Lade die doch mal zu einer gemeinsamen Unternehmung ein, sag den Eltern, dass sie gerne mitkommen möchten, wenn sie Lust haben. Das muss nicht viel kosten und nicht im Haus mit Garten stattfinden: Eine kleine Radtour zum Baggersee mit einem Picknick, Tag der offenen Tür im Museum (meist kostenlos), Drachensteigen lassen im Herbst und hinterher bei euch zuhause einen heißen Kakao - braucht auch nicht viel Platz. So kommt man mit den Eltern in Kontakt und gewinnt zumindest neue Bekannte, vielleicht auch neue Freunde.
    Ich hatte im Bekanntenkreis damals nur ein oder zwei andere allein erziehende Mütter - mein Freundeskreis scheint beziehungstechnisch sehr stabil zu sein. Aber es gab viele Mütter, die nicht berufstätig waren, ihre Männer aber kaum gesehen haben, weil die beruflich viel eingespannt waren. Die waren oft auch froh über Betreuungsdeals wie oben geschrieben: Mussten sie zum Arzt, blieben ihre Kinder bei uns. Hatte ich einen Termin auswärts, haben die auch schon mal meine Kinder mit betreut. Fahrgemeinschaften zum Fußball, zur Musikschule usw. waren die Regel. Für die Kinder war es auch von Vorteil, dass sie auf diese Weise mehrere feste Bezugspersonen hatten.
    Viele Vereine (Naturfreunde, Alpenverein, Sportvereine) bieten eigene Familiengruppen an. Ich selber hatte ich damals einer solchen Gruppe angeschlossen und gemeinsam mit meinen Kindern und anderen Familien unzählige wunderbare Unternehmungen erlebt. Mal waren viele Paare mit Kindern dabei, mal nur Mütter alleine mit Kindern oder mal die Väter, später dann manchmal auch Kinder ohne Eltern, auf die wir alle dann geschaut haben - und heute sind wir, da die Kinder groß sind, eben als Eltern ohne Kinder unterwegs.

    Also: Verkriech dich nicht, steigere dich nicht in die Sichtweise "ich bin allein erziehend und deshalb bleibe ich außen vor" hinein! Dein Leben ist so, wie du es gestaltest!

  10. VIP

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    AW: Als Alleinerziehende aus dem Rahmen fallen

    Wird dem Familienstand wirklich so viel Bedeutung beigemessen?

    Fragt eine, die in ihrem Freundeskreis die Einzige mit einer klassischen Familie ist (d. h. alle Kinder vom gleichen Mann und mit diesem noch verheiratet ). Alle anderen haben entweder keine Kinder und/oder keinen Partner oder Kinder und keinen Partner oder Kinder von mehreren Partnern und keinen Partner oder Patchwork oder sie sind nicht verheiratet oder oder oder...

    Ich kann nur dazu raten, diese Gedanken der Wertigkeit aufgrund des Familienstandes zu lösche und sich auf wichtigeres zu konzentrieren. Mag ich diesen Menschen, bringt er mich zum lachen, bin ich gerne mit diesem zusammen, ist er verlässlich, bin ich gerne verlässlich, freue ich mich, wenn ich diesen sehe...etc.

    Manchmal braucht es diese Krisen, um die Guten ins Töpfchen und die Schlechten ins Kröpfchen zu sortieren. Nutze das für dich und es wird Freundschaft kommen, doch das braucht Zeit.
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

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