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29.06.2015, 12:03
AW: Alleinerziehend, allein, ...mach ne Therapie
Das Idol unserer Kindheit war ein arbeitsloser Aussteiger mit hohem Bildungsgrad, der abseits gesellschaftlicher Normen im Bauwagen lebte.
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30.06.2015, 13:07
AW: Alleinerziehend, allein, ...mach ne Therapie
Du machst also eine Therapie.
Darf man Fragen, welche ???
Wo sieht dein Therapeut denn den Handlungsbedarf, an welchem Problemen arbeitest du konkret mit ihm???
ich denke, man könnte ja nun auch auf die Idee kommen, du hattest evtl die falschen hebammen... ein Team,d as dich zu sehr unter Druck gesetzt hat und zu idealistisch sen eigenen Standpunkt und die eigenen erfahrungswerte propaganidert haben.
hebammen ... man muss sie nicht unbedingt für den nabel der welt halten ... udn kann sich auch komplett von allem frei machen,w as sie so erzählen ...
ich pers. hatte also kaum Kontakt ... und hab so mnache svon dem, was sie meinten auch komplett ignoriert ... und bin damit auch richtig gut gefahren ...
ich frage ...du bist doch nicht nur deshalb in Therapie... weil eine Hebamme meinte, du wärest nicht glücklich genug ... dich würde das Babygetue und ständige Gepampel alleine zu Hause mit dem Kind nicht ausreichend beglücken ???
Wäre ja schon ein Hammer, wenn du dich von solch einer Meinung so abhängig gemacht hättest ???Geändert von Lonamisa (30.06.2015 um 13:21 Uhr)
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01.07.2015, 15:53
AW: Alleinerziehend, allein, ...mach ne Therapie
Danke für die vielen, wenn auch sehr unterschiedlichen Beiträge und Trost Spenden :)
Ich suche ja verzweifelt eine Wohnung in einer belebteren Gegend, aber wie gesagt eine alleinerziehende Mama nimmt kaum jemand.
Ja mich macht am meisten das ohne Familie Sein fertig, damit meine ich nicht den Mann, sondern Oma, Tante, Bruder etc. einfach für den meine Tochter wichtig ist und meine Tochter eine weitere Bezugsperson hat.
Zum stillen kann ich nur sagen, ich musste ne Zeit zufüttern und meine Hebamme meinte auch, ich werde nie voll stillen können...deshalb bin ich darüber heilfroh, daß ich das nun doch geschafft habe bzw. schaffe.
Mit fester Nahrung/Brei will ich die 6 Monate abwarten.
Unter Leute zu gehen, also in einem Cafe zu sitzen oder Stadtbummel gibt mir nicht viel, ich gehe schon jeden Tag ne Stunde im Ort raus, aber das ist genauso langweilig wie daheim sitzen und selbst meine Freunde wollen mich hier schon nicht besuchen, weil es hier nix gibt.
Und ich wollte sie drei Jahre bei mir haben, von daheim aus arbeiten, aber selbst das trau ich mir nicht mehr zu....mit Haushalt, kochen und Baby bespaßen....Krippe wollte ich nicht....
Es ist eben so, daß ich von meiner Vorstellung wie ich eine Mama sein wollte und wie es mein Kind haben sollte, Lichtjahre entfernt bin
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01.07.2015, 16:38
AW: Alleinerziehend, allein, ...mach ne Therapie
ach naja... also, wenns dich tröstet ... ich wollte auch irgendwie besser sein .... das heulende Elend wie Scarlett O Hara wi schlecht sie doch geworden sei ... das hatte ich auch schon ...
Du kannst nur einfach weitermachen und die Dinge so nehmen, wie sie eben sind.
Mutter Theresa ist selten und Familie hat man... oder eben auch nicht.
und diejenigen, die eine haben... die sind oft auch viel weniger glücklich, als man so meinen könnte ...
Verwandtschaft muss man dann nämlich auch so haben und akzeptieren, wie sie eben ist ... und bekommt man nicht so, wie sie idealerweise sein sollte!
Umzug ... den kann man realisieren ... es dauert evtl länger ... und es ist in der Praxis stressiger als der Plan in der Theorie... auch weniger schön und dafür teurer ...
aber man kann das hinbekommen, so man möchte!
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02.07.2015, 13:20
AW: Alleinerziehend, allein, ...mach ne Therapie
Liebe larrissa,
lass Dir die ersten Monate Zeit, es braucht bei vielen Frauen seine Zeit, bis sie wirklich in der Kinder- und Mama-Welt angekommen sind. So gern man sein Kind hat, aber man bleibt eben auch die Person, die man vorher war und muss eine ganze Menge aufgeben an Gewohnheiten und sozialem Leben. Es hat bei mir seine Zeit gebraucht, bis ich mit meinem "neuem" Leben rundherum zufrieden war.
Zufrieden hieß/heißt bei mir aber, dass ich beides unter einen Hut bekomme: Familie und Beruf.
Mir hat es beim ersten Kind sehr geholfen, dass ich recht schnell, nach 7 Monaten, wieder stundenweise in meinen alten Job zurück konnte. (Beim 2.Kind habe ich mir dann mehr Zeit gelassen.) Denn - obwohl ich damals nicht alleinerziehend war, so war ich doch, wie es auch schon einige schrieben, tagsüber doch sehr allein. Und ich war auch nicht der Typ, der zu allen möglichen Kursen mit Baby gehen wollte. Mir hat einfach die "Erwachsenenwelt" gefehlt, die geistige Anstrengung, die sozialen Kontakten. Und die habe ich mir mit meinen Kollegen wieder geholt. Auf der Arbeit hatte ich meine "alte" Welt und zuhause die "neue" -- diese Kombi gefällt mir bis heute!
Was ich damit sagen will ... vielleicht bleibst Du gegenüber Betreuungsangeboten etwas offener. Es gibt heute wirklich gute Kinderbetreuungsmöglichkeiten, ich war immer froh, dass meine Kinder dort noch weitere Bezugspersonen und andere Aktivitäten hatten. Ich habe es immer als Bereicherung und Unterstützung erlebt.
Viele Grüße!



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