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  1. Moderation

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    AW: Alleinerziehend, allein, ...mach ne Therapie

    Bei Stillkindern ist eine Bandbreite der Abstände von gut zwei bis vier Stunden ganz im Rahmen. Wenn das ansonsten klappt, würde ich da auch nicht stressen.


    Wichtig ist, wie es dir geht, ob du oft niedergeschlagen oder traurig bist, ob du auch mal unter Menschen kommst, ob dir jemand was abnehmen kann.


    Eine Therapie zu machen ist kein Zeichen von "mit mir ist was falsch"/"ich bin verrückt" sondern ist, gerade als frischgebackene Mutter, die Möglichkeit zu sichten - wie war meine eigene Kindheit, wie soll mein Kind es haben, wie gehe ich mit den schwierigen Gefühlen beim Elternsein um?

  2. Inaktiver User

    AW: Alleinerziehend, allein, ...mach ne Therapie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Was dir auch helfen könnte: sieh das Baby jetzt schon als eigenständigen Menschen an. Du bist nämlich nicht allein, sondern ihr seid zu zweit.
    Als Erklärung und Ergänzung dazu: Ich meine das ganz wörtlich. Es fühlt sich für mich ganz anders an, wenn ich mir sage "Fritzchen und ich, wir gehen spazieren" als "ich gehe mit dem Baby spazieren". Ich weiß nicht, ob das bei anderen auch so ist....

  3. gesperrt

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    AW: Alleinerziehend, allein, ...mach ne Therapie

    Wenn dein Baby nach dem Stillen satt ist, ist doch alles in Ordnung. Nur das wollte ich wissen.

    Gegen das Gefühl, dass du alleine bist, hilft auf jeden Fall, unter Leute zu gehen und dir ein soziales Netzwerk aufzubauen. Sonne tanken hebt die Stimmung. Also nutze deine freie Zeit, um täglich eine Stunde mit Kind spazieren zu gehen.

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    AW: Alleinerziehend, allein, ...mach ne Therapie

    Ich finde es völlig normal, dass Du Dich überlastet und überfordert fühlst. Das geht jungen Müttern selbst mit Partner und Omas so ! Und Du bist ganz alleine.
    Babys sind anstrengend, der Schlafmangel zermürbt und dazu hat man auch noch das Gefühl zu verblöden.
    Tröste Dich mit dem Gedanken, dass bald alles besser wird. Dein Kind wird schneller groß als es Dir lieb ist und in einem Jahr sieht die Welt schon ganz anders aus.
    Du solltest Dich allerdings um eine Entlastung bemühen. Vielleicht ist in der Nachbarschaft eine babynärrische junge Dame oder eine nette ältere Ersatzoma. Manchmal muss man nur den Kontakt suchen und fragen.
    Um das Stillen würde ich mir keine Gedanken machen. Ich habe meine drei Kinder alle nach Bedarf gestillt und das war auch gut so. Die 4-Stunden-Regel ist längst überholt (schon seit Jahrzehnten). Es gibt sogar Phasen, in denen die Kinder stündlich etwas brauchen, auch das ist normal.
    Vielleicht kannst Du versuchen Dich in irgend einer Form weiterzubilden. Lern eine neue Sprache oder so. Das hilft, damit Du intellektuell nicht ganz verkommst. Und das kann man prima nebenher machen wenn man stillt oder Baby schläft.
    Ich weiß nicht, ob Du eine Therapie benötigst; ich finde wie gesagt Deine Empfindungen völlig normal.

  5. Inaktiver User

    AW: Alleinerziehend, allein, ...mach ne Therapie

    Die erste Zeit mit dem Baby ist immer anstrengend - auch und gerade, weil sich das ganze Leben verändert und weil man auch zum Teil desillusioniert ist. Monatelang hat man sich auf das Kleine gefreut ... und dann ist man so erschöpft und genervt - und das macht zusätzlich traurig.

    Ich glaube, das geht vielen jungen Müttern so - aber alleinerziehenden natürlich um so mehr, weil sie keinen Partner haben, mit dem sie sich abwechseln und austauschen können. Wenn sonst keine Familie da ist, dann ist es natürlich nur noch um so schlimmer.

    Du musst aufpassen, dass du nicht zu sehr in diesen Abwärts-Strudel gerätst - und wenn du vielleicht tatsächlich keine postnatale Depression hast, so kann sich so was immer noch einstellen. Ich finde es also gar nicht so abwägig, dass du dir Hilfe suchst ... "Therapie" klingt ja immer so seltsam ... aber das ist es nicht und so solltest du es auch nicht sehen. Es kann dir Hilfe sein - und das solltest du nutzen! Du bist nicht die einzige junge Mutter, der es so geht!!!

    Ich würde erst mal zum Arzt gehen - und ihm deine Erschöpfung und depressive Stimmung schildern. Wenn dich der erste nicht versteht, dann gehe zu einem anderen .. du kannst deinen Hausarzt fragen, den Frauenarzt, den Kinderarzt. Es gibt immer eine Möglichkeit! Wichtig ist einfach, dass du rausgehst und dir Hilfe suchst - allein zuhause wird eine Depression meistens nicht besser!

  6. Inaktiver User

    AW: Alleinerziehend, allein, ...mach ne Therapie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was dir auch helfen könnte: sieh das Baby jetzt schon als eigenständigen Menschen an.
    Ich würde Dir genau das Gegenteil empfehlen. Sieh Dein Baby als geliebtes kleines Wesen, das sich Dir anpasst, das sich danach richtet, was Du willst und was Du vorhast.
    Es ist winzig, kann nicht weglaufen, schläft in jeder Zimmerecke, die Nahrung hast Du dabei, die Windeln sind heutzutage kein Problem mehr. Du kannst alles mit ihm machen und es ist glücklich.
    Vergiss dieses ganze "BabyundMutterBeschäftigungsprogramm" von Pekip über Babystillkurse und Tragebelehrung usw.
    Denke darüber nach, was Du gern machen möchtest, packe Dein Baby ein und mache Dich auf den Weg.
    Bis er in den Kindergarten geht, hat er noch Zeit genug, sich zu einem eigenständigen Menschen zu entwickeln.
    Das Kind sollte sich nach Dir richten und nicht Du nach dem Kind.
    Zitat Zitat von Caramac Beitrag anzeigen
    Ich finde es völlig normal, dass Du Dich überlastet und überfordert fühlst. Das geht jungen Müttern selbst mit Partner und Omas so ! Und Du bist ganz alleine.
    Und auch Mütter mit Partnern sind mit ihren Babys oft alleine. Die Partner arbeiten und wollen schlimmstens Falls abends ihre Ruhe und nicht noch Kind und Frau behühnern.
    @Larissa, ich hoffe nicht, dass Du dem Ideal und der Vorstellung erliegst, wenn frau einen Mann im Haus hat, dass dann alles viel einfacher und besser ist. Da können Dir manche Frauen anderes erzählen.
    Babys sind anstrengend, der Schlafmangel zermürbt und dazu hat man auch noch das Gefühl zu verblöden.
    Das muss überhaupt nicht sein, wenn man sich klar macht, dass das Kind sich nach der Mutter richtet und nicht umgekehrt.
    Der Hype der heutzutage um das Baby stattfindet, lässt Mütter auf dem Zahnfleisch gehen. Sie sollen sich sozusagen in ihrer Persönlichkeit auflösen, um der "Persönlichkeit" eines Säuglings gerecht zu werden.
    Die 4-Stunden-Regel ist längst überholt (schon seit Jahrzehnten). Es gibt sogar Phasen, in denen die Kinder stündlich etwas brauchen, auch das ist normal.
    Wenn der Milchbedarf sich erhöht, muss etwas öfter angelegt werden, dann aber regelt die Nachfrage das Angebot.
    Der 4 Stundenrhythmus ist genial, das Kind schläft noch viel und die Mutter hat viel Zeit für sich.
    Allerdings ist er nicht nur genial, sondern auch nicht immer möglich, deshalb muss sich keine Mutter verrückt machen lassen.
    Das Stillen nach Bedarf kann eine Mutter fertig machen, ständig einen Säugling an der Brust zu haben, lässt keine andere Aktivität mehr zu. Jemand, der nicht nur im Muttersein aufgeht, könnte damit Schwierigkeiten haben und die Abhängigkeit als belastend empfinden.
    Jede Frau ist da anders.
    @Larissa, überlege mal für Dich, wie Du Dir Dein Muttersein vorgestellt hast. Möglicherweise stimmt es nicht mit der Realität überein und das lässt Dich verzweifeln.
    Nichts ist in Stein gemeißelt, weder der 4 Stundenrhythmus, noch das Stillen nach Bedarf. Ein Frau muss sich nur damit wohlfühlen, dann tut es das Kind auch.

  7. gesperrt

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    AW: Alleinerziehend, allein, ...mach ne Therapie

    also so rein praktisch ist ein Kind mit 4 Monaten durchaus schon im Alter, wo man zufüttern kann und erste festere Nahrung auf den Plan tritt und das auch Sinn macht.


    Also meine wurden abends pappsatt mit ersten Breimahlzeiten... und schliefen in dem Alter dann alle 3 eigentlich durch...
    das reine Stillen war nicht endlos angesagt und Mama fühlt sich mit mehr Schlaf tatsächlich viel wohler und belastbarer.

    Ich würde mir denken, du wäres mit 6 Stunden Schlaf am Stück auch nicht so depri und wieder zufriedener, Schlafentzug auf Dauer bringt einen schon sehr an die Grenzen.


    4 Monate... da freut sich das Kind doch bereits über andere Geschmackserlebnisse als nur Muttermilch. Da mag das auch anderes gerne essen und trinken!


    Ich wäre jedenfalls vorsichtig, mit so Ratschlägen, dass Kinder Phasen haben, wo sie stündlich bedarf hätten und gestillt werden müssten ....
    denn ein 4 Monate alter Säugling hat eigentlich schon ausreichend Reserven, der ist in der Lage auch mehrere Stunden und länger durchzuschlafen ...

    selbstverständlich unter den üblichen, normalen Bedingungen.



    Du hast nichts davon, wenn die ganze Stillerei dich voll auf den Hund bringt.

    Wenn dein Kind also 6 Stunden in der Nacht schlafen soll... dann hast du 18 Stunden am Tag, es ausreichend zu versorgen und ihm alles zu geben, was es braucht.


    und das schafft man .. problemlos ... Ausnahmen gibt, wenn das Kind viel schwitzt, krank ist, Zähne schiebt ...

    aber so grundsätzlich darfst du auch erwarten, dass es sich auch dein Baby weiterentwickelt und bereits erste Dinge kann.
    Das hat vermutlich bereits sein Geburtstgewicht verdoppelt ... das beginnt mit dem Sitzen ... da kannst du den ersten Brei schon einführen.


    Ich hab die erste abendliche Milchbreimahlzeit jedenfalls in diesem Alter eingeführt ...
    und eben einmal weniger gestillt ... und die Kinder mit Brei, Babytee und Löffelchen bekannt gemacht ... zuerst gabs Milchbrei ... dann erste pürierte Früchte ... und im 6 Monat waren es 2 festere Mahlzeiten am Tag.
    Und das hat sich 3mal bewährt und würde ich bei einem 4. Kind auch so handhaben.

    und ab da wurde es dann auch von Monat zu Monat besser und man war wirklich nicht mehr so an sein zu Hause gefesselt und ständig am Stillen ...
    Im nächsten Jahr tut sich so viel... da wird alles anders und neu. Das geht mit riesen Schritten weiter und es kommen wirklich wieder andere Zeiten!
    Geändert von Lonamisa (28.06.2015 um 17:33 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Alleinerziehend, allein, ...mach ne Therapie

    Zitat Zitat von Lonamisa Beitrag anzeigen
    und ab da wurde es dann auch von Monat zu Monat besser und man war wirklich nicht mehr so an sein zu Hause gefesselt und ständig am Stillen ...
    Wenn man voll stillt, ist man überhaupt nicht ans Haus gefesselt, mit dem Säugling im Gepäck und der temperierten Milch in der Brust, ist man flexibel wie später überhaupt nicht mehr.
    Ich hatte immer zuerst die Mittagsmahlzeit gefüttert (Gemüse), aber ein halbes Jahr voll gestillt.
    Wenn die Gemüsepampe problemlos funktionierte, kam irgendwann die Abendmahlzeit. Meine Kinder wollten immer nur kurz irgendwelche Breie, eigentlich gleich Brot mit Leberwurst (wahlweise vegetarisch-vegane-biologisch wertvolle Aufstriche).
    Durch die Fütterei ist man natürlich ans Haus gebunden, aber das kann auch mal jemand anderes machen.
    @Larissa, ich denke, es ist wichtig, dass Du außer Haus gehst und Kontakte knüpfst. Bloß nicht zu Hause sitzen und Trübsal blasen.
    Nimm den Kinderwagen und gehe hinaus in die Natur, in den Park oder in die City und nimm Teil an Deiner Außenwelt und kapsele Dich nicht ein.
    Es gibt viele Alleinerziehende, schalte eine Anzeige und triff Dich mit anderen Mütter. Ihr könnt Euch gegenseitig unterstützen.
    Und ganz wichtig: Nicht nur Mutter sein, sondern auch noch Larissa!

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    AW: Alleinerziehend, allein, ...mach ne Therapie

    Zitat Zitat von larrissa Beitrag anzeigen
    Alles alleine bewältigen, keine weiteren Bezugspersonen für meine Kleine, daß in ihrer Welt nur ich existiere...
    ich finde solche Menschen wie ich, die ihrem Kind eben nix bieten können, außer eben mich selbst, hätten nicht Mama werden dürfen.
    Wenn Dein Kind umsorgt wird - mit Nahrung, Körperpflege, Kleidung und liebevollem Körperkontakt/Sprachkontakt - dann ist ihm alles geboten, was es in dieser Lebensphase braucht!

    Irgendwelche Kurse etc. sind absolut nicht notwendig - mach Dich bitte von diesem Perfektionismusdruck frei! Für Dich selbst wäre es aber wichtig, unter Leute zu kommen, etwas Austausch und Abwechslung zu finden ...
    Lebe, wie du, wenn du stirbst, wünschen wirst, gelebt zu haben.
    Christian Fürchtegott Gellert (1715-69)

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    AW: Alleinerziehend, allein, ...mach ne Therapie

    Hallo, fühl dich erst mal getröstet, so wie du fühlen sich sehr viele Mütter in den ersten Monaten mit Kind. Und glaube mir, besser kein Partner als ein schlechter, der wunderbar schläft, jeden Tag zum Sport geht und das gesamte Baby -Programm der Mutter überlässt.
    Ich hoffe, dass du zumindest finanziell abgesichert bist und in dieser Hinsicht in Ruhe leben kannst. Das ist auch schon einmal sehr viel wert. Kann es sein, dass du vielleicht unter verlängerten Baby Blues leidest? Das sind die so genannten Wochenbett Depressionen. Ich hatte sie nach der Geburt meines ersten Kindes und es war die Hölle. Manchmal wird aus diesem Baby Blues nämlich eine richtige Depression. Ich halte da einen therapeutischen Blick für sehr sinnvoll. Ich habe am Wochenende im Radio gehört, dass mittlerweile empfohlen wird, ein Baby vier Monate zu stillen und dann mit normaler Kost zu beginnen. Vielleicht wäre es für dich hilfreich, abzustillen? Aber das ist auch nur eine ganz ganz vorsichtige Anregung von mir. Eine andere Schreiberin schlug vor, dass du vielleicht nach einer Leihoma schaust. Das mag in deinem Kulturkreis vielleicht etwas merkwürdig sein, aber hier in Deutschland wird das auf beiden Seiten sehr gerne gesehen. Mach doch mal einen Anschlag in der nächsten Drogerie oder dem nächsten Supermarkt. Und nicht sofort die erste Oma nehmen, dein Bauchgefühl und die Sympathie zwischen euch allen muss entscheiden. Alles Liebe für Dich. Halle Luja
    Geändert von Halleluja (29.06.2015 um 11:39 Uhr)

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