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    AW: Alleinerziehend und (wieder) abhängig von den eigenen Eltern..

    Zitat Zitat von kakaoliese Beitrag anzeigen
    Ich kann nachvollziehen dass du da haderst. Und ich kann dir nur raten, versuche es anders zu regeln. Suche eine andere alleinerziehende Frau oder andere Wege.
    Danke, kakaoliese! Ich versuche es mittelfristig so zu regeln, dass die Kinder in den Ferien zu den Großeltern fahren, ja, weil es den Kindern auch gut dort gefällt, solange wie sie nicht zu alt dafür sind. Aber die Besuche meiner Mutter hier bei mir will ich definitiv reduzieren. Die Kinder werden älter, sie bleiben jetzt schon länger mal alleine abends und es wird eine Übergangszeit geben, bis ich sie auch mal ein ganzes WE allein lassen könnte. Bis dahin muss ich Zwischenlösungen und Kompromisse finden. Z.B. lieber mal ab und zu abends weg, aber über's WE eben (noch) nicht. Die Möglichkeiten und Angebote wird es auch in ein paar Jahren noch geben.
    Viele Grüße, Renka

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    AW: Alleinerziehend und (wieder) abhängig von den eigenen Eltern..

    chryseis, wie weit ist Dein Kind gefahren?
    Wir sind mit ICE und RE 7h unterwegs. Du weißt sicher, dass es mit Fernbus wesentlich länger dauert, und die Busunternehmen unterschiedliche Altersgrenzen haben? Und leider fährt kein Fernbus dorthin, wo meine Eltern wohnen. Wirklich nicht, ich schwöre, ich stell mich nicht so an!

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    AW: Alleinerziehend und (wieder) abhängig von den eigenen Eltern..

    Zitat Zitat von Renka Beitrag anzeigen
    Ich habe heute mit meiner Mutter die Pläne für die Sommerferien durchgesprochen und wann meine Kinder zu den Großeltern kommen. Zum einen macht meine Mutter das sehr gern und sie ist auch noch jung, um die Kinder 1-2 Wochen zu betreuen. Das ist generell erst mal sehr gut. Und die Kinder waren auch früher in den Ferien oft bei den Großeltern. Aber inzwischen bin ich wirklich darauf angewiesen, dass ich meine Kinder in jeden längeren Ferien für 1-2 Wochen zu meinen Eltern schicken kann, da ich zu 100% alleinerziehend bin, die Kinder also auch keine Ferien mit ihrem Vater verbringen können.

    Und da kommt ein altes Problem wieder hoch - die Abhängigkeit von meiner Mutter. Es hat unserer Beziehung sehr gut getan (aus meiner Sicht), dass ich mich etwas distanzieren konnte, vor allem räumlich, wir wohnen 600km voneinander entfernt. Meine Mutter hat sich sehr schwer getan, mich ziehen zu lassen, und nun, wo ich ihre Hilfe wirklich brauche, ist sie gern und sofort wieder zur Stelle. Ich weiß nicht, ob man mein Problem damit verstehen kann. Und ich frage mich auch, ob es nicht ein Luxusproblem ist in Zeiten, wo ich wirklich jede Hilfe brauche (und auch schon gelernt habe, sie anzunehmen).
    Renka, das ist für Leute, die ein normal-gutes Verhältnis zu ihren Eltern haben, nicht zu verstehen. Genau das ist Familie, dass man einander hilft, dass Großeltern für die Enkel da sind und damit gleichzeitig die mittlere Generation unterstützen, und dass man später vielleicht für die alten Eltern da ist, wenn diese es brauchen (und das heißt längst nicht, dass die Großeltern mit ihrer Hilfe "Erwartungen verknüpfen", sondern dass das eine ganz normal-gut funktionierende Familie ist).

    Ich war zwar nicht alleinerziehend, aber auch "davon abhängig", dass wir kranke Kinder bei der Großmutter abliefern konnten und dass die Großeltern Ferien mit abgedeckt haben - und jetzt unterstützen wir unsere alten Eltern, aber ich würde nie so schreiben wie du.

    Bei dir kommen offensichtlich Konflikte und Verstrickungen im Verhältnis mit deiner Mutter dazu. Das mag sein, dass das die Sache kompliziert macht - aber "per se" ist das, was du beschreibst, kein Problem. Und ich verstehe auch, dass du die Schwierigkeiten mit deiner Mutter nicht ausbreiten möchtest - aber dann ist eben auch schwierig zu antworten.

    Aktuell belastet mich das aber schon immer mal wieder, vor allem wenn meine Mutter zu Besuch ist (aufgrund der Entfernung immer gleich für mehrere Tage) und ich ganz bewusst Konfrontationen vermeiden muss, ...
    Was für Konfrontationen sind oder wären denn das?

    Freue mich über ein paar aufmunternde Tipps, wie man (auch noch) damit gelassener umgehen lernt... neben all den anderen Baustellen :-)
    Auch dazu müsstest du mal schreiben, was die Mutter eigentlich macht. Bisher beschreibst du nur Dinge, die "in dir" vorgehen - die kannst sowieso nur du ändern.

  4. gesperrt

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    AW: Alleinerziehend und (wieder) abhängig von den eigenen Eltern..

    Du kannst die Strecke verkürzen, indem du die Kinder z.B. eine Stunde zum ICE bringst und deine Eltern sie vom ICE abholen und die restliche Strecke mit dem Auto fahren. Wenn du sichergehen willst, dann beantrage eine Betreuung für die Fahrtzeit. Dann sind sie z.B. "nur" fünf Stunden allein unterwegs.

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    AW: Alleinerziehend und (wieder) abhängig von den eigenen Eltern..

    Zitat Zitat von Renka Beitrag anzeigen
    chryseis, wann hast Du Deine Kinder das erste Mal allein für 7h quer durch Deutschland in die Bahn gesetzt?
    mit 7 Jahren für 3 Stunden ohne Umsteigen.

    zumindest den ICE-Teil können die Kinder schon - und dort können die Großeltern sie vielleicht abholen.
    Und wenn du sie dieses Jahr nicht fahren lässt - dann eben nächstes. Aber das ist absehbar.

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    AW: Alleinerziehend und (wieder) abhängig von den eigenen Eltern..

    @Renka

    TE=Threaderöffnerin

    Ich würde wahrscheinlich auch meine Eltern um Hilfe bitten, warum auch nicht, immerhin sind es doch Deine Eltern. Ich würde meine Kinder lieber zu den Großeltern geben als zu Bekannten oder Freunden. So zerstritten werdet ihr wohl nicht sein, sonst hättest du doch in der Vergangenheit nicht die Betreuung durch deine Eltern wahrgenommen.

    Ich weiß ja nicht welchen Konflikt du mit deiner Mutter hast, aber da du ihre Hilfe brauchst solltest du nicht so kritisch mit ihr sein. Versuch eine gute Atmosphäre zwischen euch zu schaffen, denn Kinder spüren wenn die Stimmung zwischen euch nicht gut ist.

    Sollte deine Abneigung gegen deine Mutter unüberwindbar sein, würde ich die Mutter auch nicht zur Kinderbetreunung heranziehen.

    Das ist meine Meinung, aber du hast ja danach gefragt.

    Alles Gute
    Es ist der Geist der sich den Körper baut

    Friedrich Schiller

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    AW: Alleinerziehend und (wieder) abhängig von den eigenen Eltern..

    Hallo allseits,
    wollte mal berichten, wie es 1 Jahr später ist ...

    Die Lage hat sich wesentlich entspannt für mich und ich bin sehr froh darüber.

    Zum einen habe ich einen neuen Partner und wir werden im Sommer zusammenziehen. Damit liegt die Kinderbetreuung gerade in den Ferien und an freien Tagen nicht mehr nur in meinen Händen, denn mein Partner arbeit von zuhause und ist tagsüber "da"...

    Zum anderen sind die Kinder jetzt größer und - auch angestoßen durch mein Unwohlsein in den letzten Jahren - wurden sie dieses Jahr "sanft gelenkt" jeweils 1 Woche allein zu verreisen.

    Und die Oma hat inzwischen soviele Ehrenämter bei sich im Ort, dass ihr "Helfer-Gen" gut ausgelastet ist, ohne dass ich alleiniges Ziel bin - und das gefällt mir gut.

    Grüße, Renka!
    Geändert von Renka (02.05.2016 um 13:22 Uhr)

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