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26.04.2015, 15:09Inaktiver User
AW: Was ist wichtiger???? Kann mich nicht entscheiden
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26.04.2015, 15:09Inaktiver User
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26.04.2015, 15:21Inaktiver User
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26.04.2015, 15:34
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26.04.2015, 16:10Inaktiver User
AW: Was ist wichtiger???? Kann mich nicht entscheiden
ebayfan ...ich lese Dich übrigens auch immer sehr gern
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26.04.2015, 16:24Inaktiver User
AW: Was ist wichtiger???? Kann mich nicht entscheiden
Genau so. Meine Mutter hat die ersten 10 Jahre meiner Kindheit nicht gearbeitet und mir nie zugehört. Coctailpartys, Friseur, Freundinnen, all das war immer wichtiger als wir Kinder. Wenn sie sich mit uns befasst hat, dann, um an uns rumzuerziehen und Forderungen zu stellen. Als sie arbeiten gehen musste, drehte sie durch. Was sollte nur aus uns Kindern werden? Ganz einfach: Es wurde besser. Sie war abwesend wie eh und je, aber wunderbarerweise hörte das Gemecker auf.
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26.04.2015, 16:56
AW: Was ist wichtiger???? Kann mich nicht entscheiden
Das freut mich. :-)
Ich muss gestehen, dass ich im Eifer des Gefechts oft nicht so genau drauf achte, wer was schreibt. Einige User fallen mir zwar auch auf, positiv oder negativ, aber meist vergesse ich sowas schnell wieder. Ich bin sowieso nicht besonders nachtragend. Mir gehts vor allem ums Thema.
Ich finde, es ist sehr lehrreich und ich lerne mich dabei selbst besser kennen.
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27.04.2015, 14:45Inaktiver User
AW: Was ist wichtiger???? Kann mich nicht entscheiden
Selli, organisiere dich mit den Müttern der Klassenkameraden deines Sohnes und den Nachbarn.Mir bereitet nur die Spätschicht bissel Bauchschmerzen, aber auch da muss ich erstmal abwarten wie oft dies vorkommt.
Ich erinnere mich gut an meine Kindheit - meine Mutter war als Alleinerziehende von zwei Kindern auch auswärts arbeitend, tendenziell eher noch mehr als das Pensum, das du nun anstrebst. Mein Bruder und ich waren regelmässig nach der Schule für eine oder zwei Stunden bei der - kinderlosen - Nachbarin. Wir haben das geliebt! Auch wegen des Hundes ... aber nicht nur, die Nachbarin kannte lustige Spiele. Oder wir waren bei einer anderen Nachbarin, uralte Witwe, die gerne Enkel gehabt hätte aber keine hatte. Die hatte eine Katze, viele schöne alte Bücher zum Anschauen ... das war toll. An einem Nachmittag kam eine gute Bekannte zum Aufpassen und einmal in der Woche abends eine Studentin. Beide waren uns gut bekannt, mit beiden konnte man toll spielen und ganz anders als mit der Mutter.
An Samstagen war oft der Vater zuständig, gerade für die Fussballspiele meines Bruders.
Als "Wegorganisieren" habe ich das nie empfunden, sondern im Gegenteil als Bereicherung - bei den anderen Betreuungspersonen spielten wir andere Spiele, hatten wir andere Bücher und durften wir andere Sachen machen als mit der Mutter. Weder war es damals ein Leiden noch haben wir heute einen psychischen Knacks davongetragen.
Übrigens war die Studentin am Abend nicht bei uns, weil unsere Mutter dann hätte arbeiten müssen. Sondern weil sie sich den "Luxus" einer eigenen Hobbys gönnte (Chorsingen). Und die Bekannte am Nachmittag auch nicht wegen der Arbeit der Mutter, sondern weil dieser eine Halbtag der komplett freie Nachmittag (arbeitsfrei UND kinderfrei) unserer Mutter war. Was das Beste war, was sie tun konnte. Denn auch sie brauchte Erholung und Abstand. Das Wichtigste für Kinder ist eine ausgeglichene, glückliche Mutter - und um das sein zu können, muss eine Mutter auch zu sich selbst und ihren eigenen Ressourcen schauen.
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27.04.2015, 20:47Inaktiver User
AW: Was ist wichtiger???? Kann mich nicht entscheiden
Horus das hast Du toll geschrieben..
Ich hatte auch so eine Mutter, Hausfrau (in der ehem. DDR eher selten) die kaum Interesse an mir hatte und hat, wir haben keinen Kontakt mehr.
phyllis



Selli sprach von 100 bis 120 Stunden im Monat, das sind 23 bis 28 Wochenstunden. Wenn davon regelmäßige Samstagsarbeit weggeht, bleiben in der Woche nur noch etwa 20 Stunden zu arbeiten. Selli hat ein Kind, nicht mehrere, und kann sich in ihrer freien Zeit voll und ganz dem Sohn widmen. Das ist einzig und allen eine Frage der Organisation und hat absolut nichts mit Vernachlässigung des Kindes zu tun, ich finde es bedauerlich, dass du, aus deiner persönlichen Geschichte heraus, solche Schlüsse ziehst.
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