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Thema: Kur

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    Kur

    Hallo,

    vielleicht hat jemand einen Tipp, den ich dann parat habe, bevor ich mich an die Krankenkasse wende.
    Sich sollte dringend eine Kur beantragen und habe ein 11 jähriges Kind.
    Innerhalb unseres Umfeldes, also Verwandtschaft, Nachbarschaft oder ähnliches gibt es niemanden, bei dem sie bleiben könnte. Gibt es eine andere Möglichkeit?
    da ich meinen Blog nicht mehr erwähnen darf, das sei Werbung, ich weiß zwar nicht, wieso das Werbung sein sollte, aber gut. Also, ich habe einen Strickblog
    carpe diem
    Alles wird gut
    Lieber groß gemustert, als keinkarriert

    BVB
    Cuba oder Kuba

  2. Moderation

    User Info Menu

    AW: Kur

    Wäre eine Mutter-Kind-Kur etwas für Dich? Da könnte Dein Kind mit und je nach Planung sogar in den Schulferien.
    A reader lives a thousand lives before he dies... The man who never reads lives only one.
    (George R. R. Martin)

    Moderation von:
    Alle Jahre wieder... ---------- -Rezeptideen und Rezepte für Kinder----
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    AW: Kur

    Hallo Lizzie,
    leider nicht, ich musste schon mal eine kUr abbrechen, weil sie sich da absolut nicht wohl fühlt und auch nur schwer einleben kann.
    da ich meinen Blog nicht mehr erwähnen darf, das sei Werbung, ich weiß zwar nicht, wieso das Werbung sein sollte, aber gut. Also, ich habe einen Strickblog
    carpe diem
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    Cuba oder Kuba

  4. Inaktiver User

    AW: Kur

    Hallo Meta,

    wenn Du berufstätig bist und in D wohnst, ist die Deutsche Rentenversicherung für eine stationäre Rehabilitation zuständig.
    Wenn Du Deinen Antrag auf stationäre Reha bei Deiner Krankenkasse abgibst, obwohl Du berufstätig bist, nehmen sie diesen zwar an, leiten ihn nach Prüfung an die DRV aber weiter. Damit hättest Du mehrere Wochen Zeitverlust.

    Bezüglich der Kinderbetreuung könntest Du Dich direkt an das örtliche Jugendamt oder an einen freien Träger der Jugendhilfe wenden.
    Wenn Dein Kind altersentsprechend entwickelt ist, kann man mit ihm sicherlich über dieses Thema reden.

    Wenn ich in Deiner Situation wäre würde ich folgendermaßen vorgehen:
    Freien Träger der Jugendhilfe suchen und ein Beratungstermin ausmachen.
    Ohne Kind hingehen, alle Betreuungsoptionen erklären lassen. Mir fallen Folgende ein: Es zieht für die Dauer der Reha ein Betreuer in Deine Wohnung, Kind kommt in eine Pflegefamilie, Kind kommt in ein Kinderheim.

    Dann würde ich ein zweites Gespräch mit Kind vereinbaren.
    Hier wäre als Mutter mein Bestreben, dem Kind zu erklären, es könnte für mehrere Wochen komplett fremdbetreut werden, eventuell auch in fremder Umgebung und auch mit fremden Kindern.
    Oder es könnte als begleitendes Kind mit zur Reha fahren, über den Tellerrand gucken und des Nächtens sowie zu den Mahlzeiten mit Mama zusammen sein.
    Vielleicht hilft dabei eine bildliche Darstellung, wieviel Stunden von den 24 h/Tag es wirklich von Dir getrennt sein würde.

    Wahrscheinlich ist ja auch schon einige Zeit vergangen vom ersten Reha-Versuch bis jetzt.
    Ich denke in einem altersgerechten begleiteten Gespräch, kann man einem 11-jährigen Kind durchaus die Notwendigkeit einer Reha für die Mutter erklären.

    Eine heimische Kinderbetreuung organisiert die DRV meines Wissens nicht.
    Da hier die DRV der Kostenträger wäre, hat die KK damit nichts zu tun.

    Falls doch die KK der Kostenträger ist, weil Du z. B. Hausfrau oder EM-Rentnerin (Achtung, nach einer Reha als EM-Rentnerin wird die Arbeitsfähigkeit überprüft) bist, würde m. W. eine Kinderbetreuung bis zum 12. Geburtstag möglich sein. Diese wird aber wohl auch in fremder Umgebung sein. Hier ist auch eine Zusammenarbeit zwischen KK und Jugendamt möglich. Die KK gibt einen Kostenzuschuss.

    Hast Du einen Notfallplan, falls Du mal (länger) in ein Krankenhaus musst?

    Alles Gute

  5. Inaktiver User

    AW: Kur

    Zitat Zitat von meta1 Beitrag anzeigen
    Hallo Lizzie,
    leider nicht, ich musste schon mal eine kUr abbrechen, weil sie sich da absolut nicht wohl fühlt und auch nur schwer einleben kann.
    Aber vielleicht würde sie es der Alternative von Fremdbetreuung dann doch vorziehen ?
    Wenn ich von uns hier ausgehe, würde mein Kind wohl eher drei Wochen die Zähne zusammenbeissen anstatt ins Kinderheim zu gehen.
    Habt ihr schon mal in Ruhe darüber sprechen können, was möglich wäre? was sie sich vorstellen könnte?

  6. User Info Menu

    AW: Kur

    S gibt auch Heilverfahren als Tagesklinik- hängt natürlich etwas von dem Wohnort hat und die DRV macht auch meist keine Probleme, da tagesklinisch günstiger ist als vollstationär.

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    AW: Kur

    @ HPumpernickel

    Ich dachte, eine Kur ist keine Reha...
    Herr, gib mir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Verleihe mir den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann und schenke mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden!
    ----------------------------------------------------
    Reife ist der Zustand kurz bevor die Verrottung einsetzt (...geklaut...)

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    AW: Kur

    Man sagt so Kur, bei der RV heißt das Heilverfahren, nach einem Krankenhausaufenthalt Anschlussheilbehandlung.

  9. User Info Menu

    AW: Kur

    Ich danke euch für eure Tipps und werde hier auch nochmals mit dem Jugendamt Kontakt aufnehmen.

    So ganz einfach ist es nicht mit meiner Tochter, sie hatte sehr starke Trennungsängste und ich war mit ihr deshalb auvh fast 5 jahre in Therapie und ich will und muss alles vermeiden, was da zu einem Rückschlag führen könnte.
    Wenn es nicht machbar ist, muss ich wirklich sehen, in wie weit eine Reha vorort möglich sien könnte.

    @ HPumpernickel, nein es gibt keinen Notfallplan, es darf einfach nichts passieren
    da ich meinen Blog nicht mehr erwähnen darf, das sei Werbung, ich weiß zwar nicht, wieso das Werbung sein sollte, aber gut. Also, ich habe einen Strickblog
    carpe diem
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    Cuba oder Kuba

  10. Inaktiver User

    AW: Kur

    Hallo Meta,

    das ist natürlich eine sehr schwierige Situation für Euch.
    Deine Eingangsfrage war ja, ob wir Tipps haben, bevor Du Dich an die KK wendest... Wie/was wäre denn Deine Idee, was Du vom Leistungsträger an Unterstützung haben würdest wollen?

    Hier wieder, was ich machen würde:
    Unabhängig von Reha oder sonst was, würde ich auf jeden Fall zu einem freien Träger der Jugendhilfe gehen und die Modalitäten für eine dauerhafte Einzelfallbegleitung für mein Kind in häuslicher Umgebung abklären. Dies in Zusammenarbeit mit der/dem Therapeuten des Kindes. Offensichtlich haben fünf Jahre Therapie keine "Besserung" gebracht. Da hieß es für mich dran bleiben, eventuell andere Wege gehen, wenn dieser Weg keine Erleichterung brachte.
    So hättest Du nach einiger Zeit eine zweite Person, zu die Deine Tochter - wenn es gut läuft - ein Vertrauensverhältnis aufgebaut hat.

    Wenn am Wohnort keine ambulante Reha möglich ist, würde ich Folgendes machen:

    Mit dem Arzt der die Reha empfiehlt reden, was denn alles für Therapien/Kurse notwendig sind.
    Ich setze voraus, dass der um Deine Situation mit dem Kind weiß und dass es dann anders als jetzt unten folgt, nicht möglich ist...
    Mich selbst fragen, was brauche ich, was will ich (Progessive Muskelentspannung, Atemtherapie, Yoga, Rückenschule, Austausch mit anderen Betroffenen), eben je nach Krankheitsbild.
    Auf der Seite der Krankenkasse schauen, welche Gesundheitskurse angeboten werden am Wohnort, mir einen (ich glaube einer wird pro Jahr von der Kasse gut bezuschusst) aussuchen.
    Physiotherapie, Reha-Sport (Kassenleistung! bei Indikation) vom Arzt verordnen lassen.
    Alles andere, siehe Aufzählung oben, mit Hilfe von Volkshochschule, DRK-Bürgerzentrum, örtliche Wohltätigkeitseinrichtungen, Vereinen, Selbsthilfegruppen etc. organisieren.

    Dies alles zeitlich so koordinieren, dass es erst einmal zum großen Teil in einen zeitlichen Rahmen von drei bis vier Wochen passt.

    Mit dem Arzt sprechen, dass es jetzt zeitlich passt und er schreibt Dich für vier Wochen arbeitsunfähig. In dieser Zeit absolvierst Du diese Therapien/Kurse etc.

    Nachteil: Es ist extrem aufwändig im Vorfeld.
    Vorteile: Du wärst rund um diese Termine zu Hause, Deine Tochter bleibt im häuslichen Umfeld, Du lernst Menschen kennen, mit denen Du Dich austauschen kannst, diese sind am Wohnort (knüpfen von Bekannt-/Freundschaften), Du kannst nach der AU die Kurse weiterbesuchen, im zeitlich größeren Abstand.

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