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  1. Inaktiver User

    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von animosa Beitrag anzeigen
    Auch ein Schritt in die richtige Richtung.
    Zu dem Thema gibt es seit mehr als 15 Jahren Literatur, die auf seriösen Recherchen (unter anderem Interviews mit Betroffenen, Einsicht in Verfahrensakten etc.) basiert.

  2. Inaktiver User

    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Natürlich gibt es das, wer wollte das bestreiten. Trotzdem denke ich, dass es unverhältnismäßig mehr Männer gibt die sich nicht mehr kümmern und einfach mit einer neuen Frau und neuen Kindern neu starten, oder jedenfalls die Kinder nicht viel um sich haben wollen.

    Das macht es natürlich für die "weggebissenen" Väter nicht besser.

    Ich kenne einen Mann der sich deswegen nicht trennt. Weil er fürchtet, dann die Kinder nicht mehr zu sehen.

    Was ich allerdings bei größeren Kindern nicht mehr so recht nachvollziehen kann - der meine war kein Mustervater, echt nicht - aber meinen Kindern den Kontakt zu verbieten hätt ich gar nicht können, die hätten mir was gehustet. Wie das also gehen soll, wenn eine Bindung da ist weiß ich nicht so wirklich. Wie gesagt, bei größeren Kindern eben.

  3. Inaktiver User

    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Dann wäre es nach meiner Vorstellung, so, dass der Richter (bei einer Scheidung mit Kindern) den Mann fragen würde:
    Wie wäre es mit dieser Änderung im Scheidungsrecht?
    Die Kinder bleiben grundsätzlich bei dem, der finanzkräftiger ist. Der kann dann die Betreuung während seiner Arbeitzeit organisieren und bezahlen, ebenso die Haushaltshilfe.

  4. Inaktiver User

    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sind diese Väter deshalb glücklicher und zufriedener mit ihrem Leben?
    Meistens dann wieder, wenn sie eine neue Familie gegründet haben und die Next sich liebevoll um di e Altlasten kümmert.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich kenne jedenfalls deutlich mehr Männer die die Erstfamilie verlassen und dann nochmal Kinder bekommen als Frauen - die haben ja meist die ersten Kinder dann weiter bei sich.
    Das kommt auch noch zu diesem ungerechten Modell dazu. Die freien Männer (gezahlte Alimente sieht man nicht) haben so gute Chancen, die nächste Ehefrau kennenzulernen. Alleinerziehende Frauen haben es da schwerer (drei Kinder an der Backe sind deutlich zu erkennen).
    Also scheint es schon ein Modell zu sein mit dem Männer besser klarkommen.
    Ist das verwunderlich?
    Meiner Meinung nach vom Gesetzgeber so gewollt. Frauen kriegen nur einmal im Leben Kinder, Männer gern zweimal. Es gibt auch andere Fälle, ich weiß!!!!!
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nicht selten sind die Kinder der letzte Faustpfand der Mütter gegenüber den Vätern, die sich getrennt haben.
    Verbände wie der ISUV beschäftigen sich unter anderem auch damit.
    Da hat der Gesetzgeber aber Nägel mit Köpfen gemacht. Das Sorgerecht ist jetzt automatisch bei beiden.
    So leicht sind Kinder gegenüber Vätern nicht als "Faustpfand" zu gebrauchen.

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    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Ich habe eine Kollegin, deren Tochter zum Vater gezogen ist. Sie hat noch einen Sohn, der bei ihr geblieben ist.

    Ich wusste nicht viel über ihre Verhältnisse, als sie anfing mir davon zu erzählen. Sie meinte mehrmals, sie müsse sehr viel Geld an den Vater zahlen. Ich fragte also, warum sie das muss. Das sagte sie nämlich nicht von sich aus. Es kam raus, dass es der Unterhalt für die Tochter ist. Der Mann bezieht schon immer Hartz 4.

    Ich sagte: "Das ist Gleichberechtigung."

    Naja, es ist viel schlimmer, als ich es hier schildern werde. Sie lebte auch in Armut mit ihrem Sohn. Sie wollte die Vollzeitstelle bei uns nicht annehmen, weil sie alles, was sie mehr verdient an den Mann zahlen muss. Ich redete mit ihr und bat sie, auch an ihre Rente zu denken.

    Hat sich relativiert im Moment, denn die Tochter kam zurück. Mutter ist glücklicher jetzt mit der finanziellen Situation und die Stelle hat sie zum Glück angenommen bei uns.
    Nur die Ruhe ist die Quelle jeder großen Kraft.

  6. Inaktiver User

    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Das ist nicht dein Ernst, oder? Ich finde das jetzige Prinzip, dass die Bindung und das Kindeswohl wichtiger sind als das Geld absolut richtig, dann muss der der mehr Geld hat das halt transferieren.

    Schließlich werden die Kinder ja auch gefragt, die sind ja keine Manövriermasse, die einfach irgendwohin gesteckt werden. Grad bei den heutigen, doch oft sehr selbstbewußten Kindern, versteh ich nicht so recht, wie man gegen deren Willen entscheiden können soll. Oder die so manipulieren gegen ein Elternteil, zu dem sie eine liebevolle Bindung haben???

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    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich kenne einen Mann der sich deswegen nicht trennt. Weil er fürchtet, dann die Kinder nicht mehr zu sehen.

    Was ich allerdings bei größeren Kindern nicht mehr so recht nachvollziehen kann - der meine war kein Mustervater, echt nicht - aber meinen Kindern den Kontakt zu verbieten hätt ich gar nicht können, die hätten mir was gehustet. Wie das also gehen soll, wenn eine Bindung da ist weiß ich nicht so wirklich. Wie gesagt, bei größeren Kindern eben.
    Das kann ich schon nachvollziehen, zumal ich solche Männer auch kenne.

    Die Kinder würden sich ganz bestimmt oft mit der verlassenen Mutter solidarisieren. Davor haben diese Väter Angst. Mutter würde sagen, dass der Vater eine neue Frau für Sex gefunden hat, Spaß haben will oder Ähnliches. Und Vater ist die Sau.
    Nur die Ruhe ist die Quelle jeder großen Kraft.

  8. gesperrt

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    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Jetzt verstehe ich Dich.
    Dann wäre es nach meiner Vorstellung, so, dass der Richter (bei einer Scheidung mit Kindern) den Mann fragen würde: "Haben sie diese Kinder nur auf Wunsch ihrer Ehefrau gezeugt?"
    Der Mann: "Ja, sie wollte Kinder, ich nicht, ich bin unschuldig."
    Der Richter: "Na dann, gute Frau, wenn das so ist, dann werden sie sich wohl selbst um ihre Kinder kümmern müssen. Ihr ab gleich Exgatte zahlt anteilig Nahrung, Kleidung, Miete, Strom und Wasser für die Kinder.
    Und sie sind ab jetzt selbst für sich zuständig und machen den Rest allein."
    Ja, genau so meinte ich das. Ich glaube auch, dass viele Männer Frauen einfach als Wesen erleben, die Kinder haben wollen und sich zu diesem Zweck einen Mann suchen. Will er also nicht allein sein, muss er das akzeptieren. Mit versäumter Verhütung hat das wenig zu tun. Es ist ein Kompromiss. Sie lassen sich breitschlagen. Die Frau gibt es dauerhaft eben nur, wenn er ihrem Kiwu nachkommt. Die Alternative ist Einsamkeit.

    Ist ein Mann wirklich von sich aus scharf auf die Kinder, wird er sich wahrscheinlich auch mehr darum kümmern. Bedenke, Männer erzählen auch gern das, was frau hören will. Besonders wenn sie verliebt sind. Vermutlich gibt es viele, die nicht traurig wären, wenn ihre Favoritin nein zu Kindern sagt. Obwohl sie es nicht zugeben.

  9. Inaktiver User

    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von animosa Beitrag anzeigen
    Die Kinder würden sich ganz bestimmt oft mit der verlassenen Mutter solidarisieren. Davor haben diese Väter Angst. Mutter würde sagen, dass der Vater eine neue Frau für Sex gefunden hat, Spaß haben will oder Ähnliches. Und Vater ist die Sau.
    Ich finde, da unterschätzst du die Kinder. Meinen hätte ich mit so nem Schmu nicht kommen brauchen.

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    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich finde, da unterschätzst du die Kinder. Meinen hätte ich mit so nem Schmu nicht kommen brauchen.
    Meine Mutter erzählte mir mal, dass sie überlegte, mit einem Kurschatten durchzubrennen. Sie tat das nach ihren Worten u.a. nicht, weil sie der Meinung war, dass wir Kinder sie dann verstoßen hätten aus Mitleid zu unserem Vater.

    Die Ehepartner scheinen das wirklich zu glauben.
    Nur die Ruhe ist die Quelle jeder großen Kraft.

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