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  1. Inaktiver User

    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Also echt, wer so wie hier einge über Frauen herzieht.."weibchen" etc...

    und dann noch über mangelnde (Frauen-)solidarität schreibt, sollte sich an die eigene Nase packen..

    Was ist schlecht am Schminken, an Eleganz?

    Versteh ich nicht: High Heels und Emanzipation schließen sich doch nicht aus...

  2. Inaktiver User

    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Männer (und die tollen Frauen) sagen, ihr seid gleichberechtigt und jetzt ist Ruhe im Karton. Jede Frau kann doch machen was sie will. Entweder Kinder oder Karriere. Ihr könnt doch auswählen, also kein Gemaule mehr. Basta.
    Nun ja, wenn unser Herr und Gebieter (und die taffen Frauen) das so sagen, dann wird 's schon richtig sein und alle Frauen, die jammern oder nicht einverstanden sind, sind eben keine tollen und taffen Frauen.
    Haben wir ja hier zu Genüge lesen können.
    Wir werden nicht nur kein Stück weiter kommen, sondern gehörige Rückschritte machen. Auf wessen Kosten und auf wessen Schultern? Wer bietet sich demütig dafür an? Die tollen und taffen Frauen.
    Es ist doch noch viel schlimmer: es wird einem suggeriert, man könne alles haben, Kinder und Karriere, tollen Freundeskreis, fitnessgestählten Körper, und auch noch selbstgekochte Vollwerternährung im durchdesignten Vorzeigehaushalt.

    Man lädt sich das alles auf - ich frag mich immer, wem will man denn was beweisen mit dieser irren Leistung? Man definiert sich nur noch dadurch was man alles schafft und macht und tut - und wer bei diesem ratrace nicht mitmacht und nicht mitmachen will muss sich dann als entweder irgendwie minderwertig (oder "wenig belastbar") oder vorgestrig beschimpfen lassen.

    Ich seh nur, dass Frauen sich auch heute noch immer noch mehr aufladen - und die Männer das nur teilweise kompensieren. Und sich noch daran messen und gegenseitig übertrumpfen wollen was sie nicht alles leisten. Diese Gnadenlosigkeit, mit sich und mit anderen, finde ich wirklich erschreckend.
    Geändert von Inaktiver User (13.02.2015 um 23:11 Uhr)

  3. gesperrt

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    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    High Heels sind eine absichtliche Behinderung der Gehfähigkeit zu dem Zweck, für Männer attraktiv zu sein. Ich finde nicht, dass sich das mit Emanzipation verträgt.

    In High Heels kann frau auch nur schlecht flüchten und steht als potentielles Gewaltopfer zur Verfügung.

    Sowas kommt mir zum Verrecken nicht an die Füße. Abgesehen davon verzichte ich auch gern auf Hammerzeh und Hallux.

  4. Inaktiver User

    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Ebayfan - das sehe ich anders... Endlich komm ich an die oberen Schränke...

  5. Inaktiver User

    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was ist schlecht am Schminken, an Eleganz?

    Versteh ich nicht: High Heels und Emanzipation schließen sich doch nicht aus...
    Das hat hier auch niemand geschrieben. Es ist vollkommen egal, ob eine Frau High Heels oder dänischen Waldbrandaustreter trägt, wichtig ist, dass sie weder aus dem einen noch anderen Grund als Mensch diskreditiert wird.
    Dem Sinne nach, das eine ist eine (tolle) Frau, das andere ein Neutrum.

  6. gesperrt

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    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ebayfan - das sehe ich anders... Endlich komm ich an die oberen Schränke...
    Echt? Ich nicht! Ich nehme den Hocker oder den Mann.^^

    Ich habe sogar mal den Mann angehoben, als wir beide nicht drankamen.^^ Er war damals noch deutlich leichter als ich. Mit High Heels wäre ich dabei umgekippt.

  7. Inaktiver User

    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Ebayfan Beitrag anzeigen
    High Heels sind eine absichtliche Behinderung der Gehfähigkeit zu dem Zweck, für Männer attraktiv zu sein.
    Was natürlich im Sinne der Emanzipation (Befreiung) die Frage aufwirft, was finden Männer an einer künstlich gehbehinderten Frau attraktiv.
    Frühere Generationen von Frauen hatten eine Antwort darauf. Die heutige sagt, sie finden es selbst attraktiv.
    Intrinsische Motive sind leichter zu manipulieren, da nicht reflektiert.

  8. Inaktiver User

    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Ich bin sehr dafür dass Frauen im Job auch weiblich rüberkommen dürfen, ohne dass das als inkompetent gilt. Aber genau deshalb bin ich da sehr ambivalent: ich sehe zunehmend junge Kolleginnen, die sich schon fast im Stil der Fünfzigerjahre stylen, ziemlich uniform: Haare hochgesteckt, Blüschen und Röckchen und eben diese absurd hohen Schuhe, in denen sie kaum laufen können. Damit wirkt man halt harmloser als man ist, Sexy Hexy ist ja zunächstmal niemand den man im Job besonders ernst nimmt.

    Da frag ich mich schon ob sie das unbewußt tun um ungefährlicher zu wirken, weil es andererseits so ist, dass sie aufgrund ihrer besseren Leistungen den gleichaltrigen Jungs inzwischen viele Jobs wegschnappen, und auch die älteren Kollegen oft Probleme haben mit jungen Frauen. Da tut man dann so weibchenhaft - die trauen sich vielleicht gar nicht mehr in Hosen und flachen Schuhen und ohne lackierte Nägel auftreten. Und dann wird es halt nicht zum freiwilligen und begrüßenswerten Zur-Weiblichkeit-Stehen sondern zum Zwang.

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    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Phaden, ich weiß nicht, ob wir evtl. das Gleiche meinen, aber....

    Ich persönlich habe nie das Gefühl gehabt, von Männern - also, von irgendwelchen Männern- ausgebremst zu werden. Egal, ob es früher in der Schule so war- ich war nicht sehr gut in Mathe und Physik, aber ich mochte diese Fächer auch nicht, fand sie langweilig und uninteressant. Bis Klasse 9 war ich auf einen reinen Mädchenschule, also es lag nicht an der Koedukation, wie ja heute mitunter zu lesen ist- zumindest für meinen Fall schließe ich das mal aus.

    Dass ich keine Anwältin mit eigener Kanzlei wurde, lag schlichtweg daran, dass ich damals schon wusste- irgendwann möchte ich Kinder. Aber- selbst, wenn ich einen Mann zu Hause gehabt hätte, der MIR den Rücken frei gehalten hätte, ich hätte trotzdem mein Kind nicht nur schlafend sehen wollen- oder an den Wochenenden, über Jahre hinweg.
    Also hab ich mir eine ..Variante ausgesucht, die mir planbarer, sicherer und weniger zeitaufwändig erschien.

    Ein einziges Mal in meinem Leben gabs bislang "Widerstand" gegen eine berufliche Veränderung meinerseits- und der kam gerade von einer Frau
    Wir sind drei Kolleginnen am Empfang, zwei davon, eine 28jährige Kollegin und ich, waren noch als Zeitarbeiterinnen dort. Im monatlichen Meeting erklärte der Geschäftsführer, man habe sich entschieden, mir einen Festvertrag anzubieten (wovon ich auch erst in dieser Runde erfuhr), die 28jährige Kollegin würde sich noch einige Zeit gedulden müssen. Man ginge davon aus, dass ihr nach etwa einem halben Jahr, genau wie mir auch, ein Festvertrag angeboten würde, so lange müsse sie aber noch warten ( sie hat nach mir angefangen.)

    Sie legte sofort los: Damit sei sie nicht einverstanden. Immerhin wäre ich sehr lange aus dem Beruf raus, wäre also gar nicht qualifiziert....der Geschäftsführer unterbrach sie...Also, wenn ich mir den Lebenslauf von Frau Sasapi ansehe, dann hat sie im gleichen Alter wie Sie es jetzt sind eine deutlich bessere Qualifikation aufzuweisen als Sie sie haben....Das sei ja wohl egal, ich hätte ja drei Kinder. Und war jahrelang Hausfrau. Da zählt ja wohl das, was vorher war, nicht mehr....

    Ob sie damit ausdrücken wolle, dass Frau Sasapi ihr Wissen und ihren Verstand im Kreißsaal vergessen habe oder ihr dieser zwischen Babywindeln und Schulbroten abhanden gekommen sei? fragte der Geschäftsführer nach...Ja, so direkt nicht, aber....Sie wäre jünger, hätte keine Kinder, wolle heiraten und ein Haus bauen. Und das ginge nicht mit einem Arbeitsvertrag von der Leihfirma. Deshalb stünde IHR der Festvertrag zu.

    Damit schoß sie sich ein gewaltiges Eigentor, denn dieser Geschäftsführer hatte soeben eine 6monatige Elternzeit absolviert und legt wert auf einen pünktlichen Feierabend- er verdient nach eigenem Bekunden zu Hause das Haushaltsgeld, da seine Frau Ärztin mit eigener Praxis ist und er deshalb für die Betreuung der Kinder außerhalb der Fremdbetreuung überwiegend zuständig ist.
    Er meldete sie dann am nächsten Tag ab und es kam eine Ersatzkraft - erst als Zeitarbeiterin, mittlerweile auch fest angestellt.

    Vielleicht hatte ich einfach Glück, aber in diesem Fall warf mir eine Frau Knüppel zwischen die Beine.....

    Auch sind mir weder in der eigenen Familie noch im engsten Bekanntenkreis Überväter oder weinende Bubis untergekommen.
    Mein Vater ist zwar ein recht altmodisches Modell, er beschränkte seine Erziehungstätigkeit auf Ermahnungen beim Esstisch usw., die Hauptarbeit überließ er unserer Mutter, aber er machte keinen Unterschied zwischen Söhnen und Töchtern. Ich habe nämlich beides, Brüder und eine Schwester.

    Was mir durchaus untergekommen sind, sind Männer mit Charaktermängeln am Arbeitsplatz. Wenn so jemand zu einer Kollegin wirklich unangenehm war, diese sich dann aber nicht zu wehren wusste oder es nicht konnte, dann habe ich durchaus anstatt ihrer den Mund aufgemacht. Das war aber zu Minijobzeiten- und ich konnte da deutlich mehr riskieren. Außerdem bin ich nicht auf den Mund gefallen, was vielleicht diese Typen, die irgendwelche eigenen Störungen an Frauen auslassen, vielleicht von vorne herein davon abgehalten hat, sich mit mir anzulegen.

    Aber generell kann ich - aus meiner Erfahrung heraus!- eher nicht sagen, dass Frauen generell Unterstützung gegen Männer brauchen. Einzelne Frauen gegen bestimmte Männer, natürlich. Das ist etwas anderes.

    Mein Eindruck ist doch eher der, dass sich Frauen mehr oder minder selbst "zerfleischen". Blöde Bemerkungen über das Aussehen anderer Frauen hab ich auch eher von Frauen als von Männern gehört ( gut, vielleicht sagen sie es nicht, wenn eine Frau in der Nähe ist...).

    Wobei es sicher oftmals so ist, dass bei gleicher Qualifikation junge Männer eher eingestellt werden, weil man einer jungen Frau leichter unterstellt- sie könnte ja bald Kinder bekommen und fällt dann wegen Elternzeit aus.


    Bei meinen deutlich jüngeren Kollegen beobachte ich allerdings, dass die zwei Vätermonate im Minimum genommen werden und auch die Arbeitszeit sehr häufig reduziert wird. Die Bereitschaft, soviel wie möglich zu teilen, ist auf der Väterseite durchaus vorhanden- ist zumindest mein Eindruck.

    Wobei, da sollten wir Mütter uns auch schon mal an die eigene Nase fassen- dazu gehört auch, dass die Mutter das Kind, gerade das ganz kleine Kind, auch mal abgibt. Gar nicht unbedingt, weil sie selbst gleich nach dem Mutterschutz wieder arbeiten geht. Einfach nur, damit Vater und Kind "alleine klar kommen".

    Und damit haben wohl einige Mütter wirklich Probleme- ich bin in einer Sportgruppe, in der sehr viele Mütter mit Kindern im Alter von 0- 6 sind. Da kriegt man schon so einiges mit- wenn man dann hört, dass Vater und Tochter nicht allein gelassen werden können, weil er ihr eine lila Hose zu grünem Pulli und Gummistiefeln anzieht ("Und so waren die Bäcker! Muß man sich mal vorstellen!" ) ....dann weiß ich auch nicht. Solange das Kind weder schwitzt noch friert oder sich Blasen läuft in unpassenden Schuhen, kann man doch mit etwas kreativ zusammengestellter Kleidung leben...

    Ich will damit sagen- man sollte vermeiden, den Vater zu "Mutterns Gehilfen" zu machen- ihm also genau vorzuschreiben, was er zu tun hat, wenn er mit dem Kind zusammen ist, und meckern und tadeln, wenn er es anders macht als Mutter es richtig findet. Loslassen können, abgeben können.

    Das klappt anscheinend oft nicht so richtig.

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    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber lies Dir doch mal die meisten Beiträge (von Frauen) hier durch.
    Da heißt es, ist doch gar nicht schlimm, die Frauen wollen doch gar nicht arbeiten, wollen sich einen faulen Lenz machen, frau muss sich entscheiden, was sie will: Kinder oder Wohlstand, "Hausfrau" und "Mutter" wird hier fröhlich in einen Topf geworfen, Männer (Väter) darf man gar nicht in die Pflicht nehmen, die sind in Deutschland aus einem besonderem Stoff gemacht.
    Was ich am aller schlimmsten finde, sind die permanenten Rechtfertigungen und Beschreibungen, dass man doch die bessere Mutter und Frau ist, weil man es einfach besser, perfekter und demütiger macht, als andere Mütter. Solidarität gibt es nicht, weil der Neid und die Missgunst über vermeintliche Vorteile anderer Mütter im Vordergrund steht.
    Wenn man Negatives sieht, sich engagiert und Misstände anspricht, dann wird man gefragt, ob man "verbittert" ist. ??????
    Die Sozialneidkultur in Deutschland ist beispielhaft. Und für mich unverständlich.
    Das glaube ich mitnichten, der Feminismus in Deutschland ist tot, mausetot.
    Eine Frau hackt der anderen die Augen aus. Das ist das für mich das Fazit aus diesem Strang.
    "Sozialneid" ist ein schlimmes Wort. Genauso wie Kinderaufzucht.

    Wer erfindet solche Wörter? Was soll das denn aussagen? Dass alle, die kämpfen müssen ums Überleben, besser die Klappe halten? Es ist ein regelrecht dummes Wort.

    Das ist schon länger meine Meinung zu diesem Wort. Und da hier alle ihre Meinung schreiben, sieht man, wie schwer es ist, mit Konflikten umzugehen und gar fertig zu werden.

    Oft ist es ganz anders gemeint, als es dann recht erbost zusammengefasst wird. Ich finde, dass jede Frau heute weiß, wie weit die Entwicklung bezüglich Frau und Kindererziehung ist. Wenn sie das ignoriert und dann schimpft, dass sie es nicht automatisch trotzdem besser hat, als die derzeitige Gesetzes- und Entwicklungslage der Emanzipation hergibt, dann frage ich mich, wie sie darauf kommt, dass für sie plötzlich die heile Welt gelten soll.

    Wir reden bzw. schreiben oft aneinander vorbei. Ich bin selber Frau, habe selber gelitten unter all dem. Ich solidarisiere mich natürlich mit dem Emanzipationsgedanken und mit Familienfreundlichkeit. Aber nicht, weil mir das befohlen wird von verärgerten Frauen, die sich meine Geschichte erst gar nicht anhören würden.

    Das nennt man einfach nur konfliktscheu. Diskussionen laufen nicht nur niedlich und nett ab. Die könnten neue Gedanken und Inspirationen entstehen lassen, aber nicht, wenn jede nur auf ihrer eigenen festgefahrenen Meinung beharrt. Da frage ich mich schon, warum es so ist. Wir haben Gesetze, die der Gleichberechtigung dienen sollen, diese werden weiter entwickelt. Männer sollen ja jetzt verstärkt Elternzeit nutzen, das ist recht neu. Es ist der richtige Weg.

    Warum kann man das nicht anerkennen? Entwicklungen gingen noch nie schnell. Und wer nicht selber gekämpft hat (z.B. in Frauenbewegungen oder sich zumindest politisch engagiert), kann doch nicht verlangen, dass automatisch alles super sei?!
    Nur die Ruhe ist die Quelle jeder großen Kraft.

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