Tut mir Leid, aber wenn man als Hausfrau und Mutter einzig dafür arbeitet, den Gatten zufrieden zu stellen, stimmt irgendwas nicht.
Einigen wir uns darauf, dass Hausfrau ein Job ist, wie jeder andere auch - dann muss die jeweilige Frau auch das tun, was auf dem Arbeitsmarkt üblich ist, nämlich für eine angemessene Vergütung (jetzt oder später) zu sorgen. Das ist Verhandlungssache, und ja, das ist unangenehm und führt ggf. sogar dazu, dass man nicht ins Geschäft kommt.
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12.02.2015, 00:09Inaktiver User
AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland
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12.02.2015, 00:16Inaktiver User
AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland
Und das ist die Doppelmoral:
Aber noch lange nicht ausreichend. Bei weitem nicht, vor allem in den Schulen nicht.
Auch Mütter wollen Vollzeit beschäftigt werden, auch sie wollen eine volle Rente. Und wo sind die Teilzeitangebote für Väter?Die Teilzeitangebote für Mütter sind ausgeweitet worden.
Dass man auf staatliche Hilfe angewiesen ist, weil man Mutter ist, ist ein Unding. Wo ist der Vater der Kinder?Es gibt mehr staatliche Hilfen als noch vor zwanzig Jahren.
Was hilft das der Mutter, wenn die Gerichte zugunsten der Kinder entscheiden und nicht der Mütter?Gerichte entscheiden weitaus öfter zugunsten der Kinder, nicht der Eltern.
Was ist daran erfolgreich?Das gemeinsame Sorgerecht ist erfolgreicher als das alleinige.
Dass manche Väter die Mütter wieder direkt über ihre Kinder im Griff haben.
Mütter müssen Vätern, die sich aus dem Staub machen, noch hinterherlaufen und um Erlaubnis für dies und das bitten. Das ist entwürdigend.
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12.02.2015, 00:21Inaktiver User
AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland
Wo liest Du das denn? Durch das gemeinsame Sorgerecht, hat der Vater sogar ein Recht auf Berichte der Mutter, wie sich die Kinder denn so machen.
Ich rede von getrennten Eltern.
Hausfrau ist kein Job. Zugehfrau oder Haushälterin vielleicht.Einigen wir uns darauf, dass Hausfrau ein Job ist, wie jeder andere auch -
Wenn Du Mutter meinst, dann ist es kein Job, wie jeder andere auch. Es ist ein 24 Stunden Job, mit außergewöhnlicher Belastung. Das ist eigentlich nicht zu bezahlen, was soll sie denn die Stunde bekommen?
8,50 Euro? (4,25 Euro, weil es ja zur Hälfte ihre Kinder sind)
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12.02.2015, 04:35
AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland
phaden, was willst du?
Soll ein Mann wie vor 20 Jahren den Rest seines Lebens dafür zahlen, dass er mit einer Frau Kinder in die Welt gesetzt hat? Wo ist die Verantwortung der Frau? Hat sie sich nicht bewusst für Kinder entschieden? Reicht die Gebärmutter alleine aus, dass eine Frau nie im Leben arbeiten gehen muss? Dann braucht eine Frau keine gute Ausbildung, sondern in erster Linie Hauswirtschaftsunterricht, damit sie zu Hause wirtschaften kann.
Was hast du für ein Frauenbild?
Einmal Vater, immer Zahlemann und Söhne? Und die Mutter erzieht nur, sie muss sonst nichts tun?
Übrigens haben Mütter bewusst ihre Kinder als Machtinstrument gegen die Väter eingesetzt. Dem ist mit dem gemeinsamen Sorgerecht ein Riegel vorgeschoben. Außerdem gibt es immer noch das Familiengericht, wenn die Eltern sich nicht einigen können.
Teilzeitplätze wurden in erster Linie für Frauen geschaffen. Männer nehmen sie zunehmend in Anspruch. Das ist doch gut. Aber gesellschaftliche Veränderungen wachsen. Das geschieht nicht über Nacht.
Staatliche Hilfen sind nicht nur für alleinerziehende Mütter gedacht, sondern auch für Chronisch Kranke, Alte, Behinderte und Hilfsbedürftige, die eben nicht ausreichend für ihren Lebensunterhalt sorgen können. Das gab es früher auch, nur nicht so umfangreich.
Die Situation hat sich entspannt. Aber eine Frau sollte eben nur die Anzahl der Kinder bekommen, die sie im Notfall auch alleine ernähren kann (toller Spruch aus der Bri). Wer meint, überall nur Katastrophen zu sehen, verkennt, dass Eigenverantwortung wichtiger ist als ständig nach dem Staat zu rufen. Ein Staat könnte nämlich in seinem Interesse das Kinderkriegen einzelner Menschen beschränken, verbieten und sanktionieren.
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12.02.2015, 06:46Inaktiver User
AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland
Ich finde den Threadverlauf eigenartig. 1. klingt es hier, als würden nur Männer die Frauen verlassen, aber das funktioniert auch anders herum (und nicht jede Frau verlässt den Mann, weil er "böse" ist).
2. Bin ich bisher davon ausgegangen, dass wir von Frauen reden, die während der Beziehung zuhause bleiben WOLLEN und erst nach einer Trennung arbeiten gehen MÜSSEN (weil der Geldhahn versiegt). Wir sollten schon beim Thema bleiben, finde ich.
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12.02.2015, 07:31Inaktiver User
AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland
Natürlich wird Mutter sein nicht bezahlt, auch in einer Ehe nicht. Auch Vater sein wird nicht bezahlt. Warum sollte eine Frau ein Leben lang Geld bekommen, nur weil sie Mutter ist?
Ich schließe mich einer Vorschreiberin an: was willst Du eigentlich? Das frage ich mich übrigens bei sehr vielen Deiner Beiträge, egal, in welchem Strang.
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12.02.2015, 07:49
AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland
Ich hab auch dumm geguckt, als ich mit 30 trotz Verhütung schwanger wurde.
In unserer Sozialgesellschaft finde ich es keinen Beinbruch, mit 17 Jahren schwanger zu werden. Da ist das Leben noch lange nicht verbaut, die Möglichkeiten eine Ausbildung zu absolvieren sind deshalb nicht geringer.
Ist das tatsächlich "schlimmer" als mit über 30 Kinder zu bekommen und die Karriere zu unterbrechen? Ich denke nicht. BEIDE Modelle haben ihre Berechtigung, ihre Vor- und Nachteile.
Ich bin immer noch der Meinung, dass Frau wählen kann ob Hausfrau oder Kind Karriere oder kein Kind und Karriere. Niemand muss zuhause bleiben. Dann stehe ich aber auch zu meiner Entscheidung.
Das auf "die Männer" zu schieben finde ich an der Realität vorbei.Das Idol unserer Kindheit war ein arbeitsloser Aussteiger mit hohem Bildungsgrad, der abseits gesellschaftlicher Normen im Bauwagen lebte.
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12.02.2015, 08:01
AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland
Das Idol unserer Kindheit war ein arbeitsloser Aussteiger mit hohem Bildungsgrad, der abseits gesellschaftlicher Normen im Bauwagen lebte.
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12.02.2015, 08:03
AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland
Wenn unser Staat ernsthaft mehr Kinder haben will, muss er die Betreuungssituation verbessern. Denn dann werden sich auch rational denkende Menschen für Kinder entscheiden.
Solange die Betreuungssituation nicht hinreichend gut ist, werden nur emotional denkende Leute Kinder haben. Die Sorte, die hier herumjammert. Ich halte es für einen Fehler, zu denken, dass ein Elter, der oder die Kinder erzieht, Anspruch auf Trennungsunterhalt vom Ex haben sollte. Richtig wäre es allerdings, wenn sich beide gleichmäßig um die Kinder kümmern würden. Dann gäbe es auch keine Diskussionen über Unterhaltszahlung. Tatsächlich ist es aber oft so, dass gerade die Mütter ihre Kinder um sich scharen, sie dem Vater gerade mal jedes 2. Wochenende übergeben und dann noch mit Argusaugen darauf achten, dass alles in ihrem Sinne abläuft. Tut es das nicht, werden die Kinder entsprechend manipuliert, bis sie selbst sagen, den Vater nicht mehr sehen zu wollen. Oder der Vater kommt, um sie abzuholen, aber sie ziehen es vor, ihre Spielverabredung mit X oder den Kindergeburtstag bei Y wahrzunehmen. Alles Arrangements, die von der Mutter erlaubt worden sind, obwojl sie genau weiß, dass Papa-Wochenende wäre.
Der Vater schaut also immer wieder in die Röhre, aber zum Zahlen ist er gut genug, oder?
Eine kluge junge Frau sollte sich vor ihrem Kinderwunsch die Betreuung vor Ort ansehen und dementsprechend handeln. Denn eins ist ganz klar: wer seinen Interessen zulasten der beruflichen Laufbahn den Vorzug gibt, verdient weniger, bildet weniger Vermögen und bekommt weniger Rente. Und hat weniger Stress mit Kollegen, doofen Routinearbeiten, Mobbing und Vorgesetzten. Jeder muss wissen, was er will. So groß ist der Unterschied zwischen verschiedenen Neigungen dabei auch wieder nicht. Nur die Mutterschaft wird verklärt. Aber wer sich z.b. ein Pferd zulegt, muss auch gucken, wie er das zeitlich und finanziell organisiert. Nur fehlt bei sowas diese Sentimentalität, die Eltern oft zu eigen ist. Und kaum jemand gibt für sein Hobby den Job auf. Da wird auch eine Unterbringung und Hilfe organisiert.
Was man auch nicht vergessen darf: die Mehrzahl der Trennungen gehen von den Frauen aus. Sie sind nicht die hilflosen Opfer, als das viele sich hier darstellen. Sie haben sich dafür entschieden, halten die Fäden in der Hand und manipulieren die Männer über die Kinder in ihrem Sinne. Aber dabei wird immer gefordert und gefordert. Zufrieden sind sie nie. Wir hatten es gerade erst. Der Vater (mein Freund) war 2 Wochen im Urlaub (bezahlt von mir), zur Strafe will seine Tochter ihn nicht mehr treffen. Wie ist sie bloß darauf gekommen? Er hat sich ordnungsgemäß verabschiedet, Bescheid gegeben, ist mit Mitbringeln pünktlich wieder aufgetaucht ... Da war die Ex wohl neidisch, denn sie kann sich keinen Urlaub leisten. Das muss bestraft werden.
Aber erziehende Mütter sind ja alle solch edle und gute Menschen! Ja klar! (Glaubt sie, auch sie und ihre Kinder hätten Anspruch auf Urlaub bezahlt von mir?)
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12.02.2015, 08:04Inaktiver User
AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland
Hm… also eines haben viele meiner Freundinnen und ich mit Sicherheit viiiiel besser gemacht.
Relativ frühzeitig verstanden, dass die Tätigkeit der Hausfrau/ des Hausmannes nicht unkündbar ist und auch keinem Beamtenstatus mit gesetzlichem Anspruch auf eine Pension gleich kommt.
Der Rest war dann eine Überlegung (mit den jeweiligen Partnern gemeinsam) der gerechten Verteilung des Risikos in einer Beziehung, damit dieses Risiko später nicht einseitig geschultert werden muss.
Sich also VORHER Gedanken-machen kann schon ganz nützlich sein ... hinterher hilft es meist wenig.
Und dann, oh Wunder, kommen Mann und Frau vielleicht sogar auf Lösungen, die wesentlich partnerschaftlicher sind, als das hoffnungslos der Zeit hinterherhinkende, alte Rollenmodell.
Diese Überlegungen nützen nun zwar der Te nichts mehr (das tut mir wirklich leid für sie
), aber vielleicht den vielen Frauen, die in Zukunft wenigstens annährend in einem selbst gezimmerten Paradies leben wollen.
Geändert von Inaktiver User (12.02.2015 um 08:19 Uhr) Grund: Ergänzung



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