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  1. Inaktiver User

    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    @phaden:

  2. Inaktiver User

    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Fourthhandaccount Beitrag anzeigen
    Nach meinem Kenntnisstand zahlt aber tatsächlich die Mehrheit Unterhalt für die Kinder.
    Es geht hier aber nicht um den Unterhalt für die Kinder, sondern um die Armut der Kinderfrau, die die Kinderarbeit gemacht hat und so Einbußen in der eigenen Versorgung hat.
    Das 50/50 Modell finde ich sehr gut.
    Meiner Meinung nach sollte es immer zur Anwendung kommen. Und wenn der eine Elternteil es nicht möchte, soll der den anderen Elternteil dafür entschädigen.

  3. gesperrt

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    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Phaden, lies dir doch bitte noch einmal in Ruhe den Beitrag der TE durch.

    Den wenigsten Menschen werden die Jobangeboten auf den Tisch gelegt. Die allermeisten bemühen sich selbst darum.
    Die TE hat beklagt, dass sie nach zehn Jahren Hausfrauentätigkeit keinen Job in ihrem erlernten Beruf angeboten bekommen hat. Wer sollte ihr einen geben, wenn sie sich nicht darum bewirbt?
    Wenn eine Frau zehn Jahre lang die Kinder erzieht, weiß sie, dass das keine bezahlte Arbeit ist, und muss Einkommenseinbußen in Kauf nehmen. Sie kann in den seltensten Fällen in eine Vorstandsstelle einsteigen zu einem ausgesprochen hohen Gehalt.

    Mangelhafte Frauensolidarität wurde angemeckert. Darauf habe ich geantwortet.

    Ich richte meine Appelle nicht nur an junge Frauen, sondern auch an Männer. Denn diese merken auch, dass sich die Partnerschaft mit einem Kind hin zur Familie verändert. Vielleicht möchten sie ihre Familie anders gestalten als vorgelebt (oder genau so). Finanzielle Absicherung, Verhütung, Kinderzahl und Vorstellung von Familie gehören bei jungen Paaren als wichtige Themen auf den Tisch, damit später, sprich zehn Jahre und mehr, es nicht plötzlich heißt: Das habe ich mir aber anders vorgestellt.

    Und ich weise stets darauf hin, dass Elter schneller alleinerziehend sein kann, als ihm lieb ist.

  4. Inaktiver User

    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nein, wir leben in einer Solidargemeinschaft. Die Steuern werden gezahlt und der Staat entscheidet, was damit geschieht, da hat der Einzelne keinen Einfluss drauf.
    Das weiß ich und das ist ja wohl auch nicht das Thema, das du beanstandest. Denn diesen Frauen stehen ja - wie allen anderen Menschen auch - Sozialleistungen zu.

  5. Inaktiver User

    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von dur4 Beitrag anzeigen
    In meinem Fall führte es dazu, dass ich seit 10 Jahren arbeitssuchend bin und keine Stelle angeboten bekomme, obwohl ich einen guten Universitätsabschluss habe und eine sehr gute Stelle hatte, bevor ich Mutter wurde.
    Wenn dur arbeitssuchend ist, dann ist sie beim Arbeitsamt registriert und dort werden ihr Angebote gemacht. Und wenn ihr von dort keine Arbeitsangebote gemacht werden, dann ist das so.
    Mit einem Universitätsabschluss wird sie für viele Jobs auch überqualifiziert sein, auch ein Grund wahrscheinlich für keine Angebote.
    Wie oft sie sich für etwas anderes beworben hat, schreibt sie nicht. Daraus kann man also keine Schlüsse ziehen.
    In 20 Jahren fragen sich dann vielleicht Politiker, warum so wenig und vielleicht immer weniger Kinder geboren werden. Es ist unter diesen Bedingungen kaum noch möglich Kinder zu bekommen, dass der Vater sich jederzeit überlegen kann, eine Frau mit egal wieviel Kindern sitzen zu lassen und zwar für die Kinder etwas zahlt, aber für die Frau nichts zu zahlen hat.
    Das fragen sich die Politiker nicht erst in 20 Jahren, sondern das haben sie sich vor 20 Jahren gefragt und sind zu dem Ergebnis gekommen, sie erleichtern es mal den Männern, mehrere Familien zu gründen.
    Kinder in die Welt setzen, die Frauen machen lassen und die nächste bitte. Wenn man(n) es sich leisten kann mehrfach. Nur für die Kinder ist Unterhalt zu zahlen und das auch nur, wenn man(n) kann.
    Ich lebe mit meinen Kindern in absoluter Armut, wo ich früher sehr gut verdient habe. Ich habe drei tolle Kinder, die unter der Armut auch leiden, obwohl der Vater extrem wohlhabend ist. Aber ein hohes Vermögen und ein normales Einkommen führen eben zu geringen Unterhaltszahlungen.
    Ja und mehrere Familien auch.
    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Die TE hat beklagt, dass sie nach zehn Jahren Hausfrauentätigkeit keinen Job in ihrem erlernten Beruf angeboten bekommen hat. Wer sollte ihr einen geben, wenn sie sich nicht darum bewirbt?
    Es wurde ihr keiner angeboten, von geben war nicht die Rede.
    Bevor man sich bewirbt, muss man erst einmal ein Angebot haben.
    Wenn eine Frau zehn Jahre lang die Kinder erzieht, weiß sie, dass das keine bezahlte Arbeit ist, und muss Einkommenseinbußen in Kauf nehmen.
    Und was hilft ihr das Wissen?
    Selbst wenn sie berufstätig ist, wird sie nicht 100 % arbeiten können oder sogar Karriere machen, wenn der Partner nicht ebenso seine Part erfüllt.
    Oft sehe ich, dass vorher alles prima besprochen ist und wenn dann die Realität da ist, dann kneift der Mann und er möchte es doch irgendwie anders.
    Und dann soll man als Mutter die Kraft und Kaltblütigkeit haben, die Kinder in den Ring zu werfen. Das machen Mütter nicht, für sie hat das Wohl der Kinder (fast) immer Vorrang. Und die Gesellschaft erwartet das auch von ihnen, knallhart.
    Und ich weise stets darauf hin, dass Elter schneller alleinerziehend sein kann, als ihm lieb ist.
    Nicht Elter, sondern Mütter.

  6. Inaktiver User

    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das weiß ich und das ist ja wohl auch nicht das Thema, das du beanstandest. Denn diesen Frauen stehen ja - wie allen anderen Menschen auch - Sozialleistungen zu.
    Doch das beanstande ich.
    Es ist unfassbar, dass Mütter, die Kinder für unsere Solidargemeinschaft großziehen, also die Kernaufgabe für unsere Gesellschaft leisten, am Ende auf Sozialleistungen angewiesen sind.
    Es stehen ihnen, meiner Meinung nach, Kinderbetreuungsplätze, angemessene Jobs und sich kümmernde oder zahlenden Väter zu.

  7. Inaktiver User

    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es stehen ihnen, meiner Meinung nach, Kinderbetreuungsplätze, angemessene Jobs und sich kümmernde oder zahlenden Väter zu.
    Da sind wir uns einig. Ich dachte, du sprichst von was anderem.

    Edit: Wobei das mit den Jobs natürlich wirklich davon abhängt, wie lange man aus dem Beruf raus ist und was man in der Zwischenzeit für die Weiterbildung getan hat. Dass man nach längerer Auszeit und ohne entsprechende Weiterbildung nicht einsteigen kann, als wäre man nie aus dem Job raus gewesen, sollte klar sein.

  8. gesperrt

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    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bevor man sich bewirbt, muss man erst einmal ein Angebot haben.
    Stellenangebot z.B. in der Zeitung. Darauf kann jede(r) sich bewerben.

    Und was hilft ihr das Wissen?
    Selbst wenn sie berufstätig ist, wird sie nicht 100 % arbeiten können oder sogar Karriere machen, wenn der Partner nicht ebenso seine Part erfüllt.
    Oft sehe ich, dass vorher alles prima besprochen ist und wenn dann die Realität da ist, dann kneift der Mann und er möchte es doch irgendwie anders.
    Und dann soll man als Mutter die Kraft und Kaltblütigkeit haben, die Kinder in den Ring zu werfen. Das machen Mütter nicht, für sie hat das Wohl der Kinder (fast) immer Vorrang. Und die Gesellschaft erwartet das auch von ihnen, knallhart.
    Klar ist es blöd, wenn z.B. der Vater nicht mehr mitzieht, wenn die Mutter wieder berufstätig werden möchte. Aber dann reicht es nicht, einfach laut zu jammern, sondern frau muss handeln. Kinder können ab drei Jahren in den Kindergarten gehen, mittlerweile gibt es Mittagsbetreuung und Ganztagesschulen. Die Mutter ist also nicht mehr abhängig vom Vater - weder finanziell noch für die Betreuung.
    Das verlangt ein gewisses Durchsetzungsvermögen und Festsetzung neuer Spielregeln. Aber zu behaupten, dass es nur an den bösen Männern liegt, dass Frauen alleinerziehend sind oder werden, ist mir zu kurz gedacht.

    Nicht Elter, sondern Mütter.
    Falsch! Auch Väter können von ihren Ehefrauen verlassen werden und sind über Nacht alleinerziehend.

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    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Doch das beanstande ich.
    Es ist unfassbar, dass Mütter, die Kinder für unsere Solidargemeinschaft großziehen, also die Kernaufgabe für unsere Gesellschaft leisten,
    Ich verstehe nicht so ganz, warum die "Kernaufgabe" bei den Müttern liegt, und nicht (auch) bei denen, arbeiten und je nachdem nicht gerade wenig Steuern zahlen? Die Kinder, die hier teilweise hysterisch behütet werden, sehe ich sowieso noch lange nicht als "wertvolle Mitglieder der Gesellschaft" - lass uns da mal abwarten.


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    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Falsch! Auch Väter können von ihren Ehefrauen verlassen werden und sind über Nacht alleinerziehend.
    Chryseis, lass uns realistisch sein, der Fall dürfte deutlich(st) seltener sein.


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