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  1. Inaktiver User

    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Fourthhandaccount Beitrag anzeigen
    Nach der Schilderung der TE gehört sie zu den Bessergestellten.
    Nein, nach ihrer Schilderung gehört der Gatte zu den Bessergestellten, er hat Vermögen, bezahlt aber nur das Allernötigste für die Kinder, da er sich arm rechnen kann. Sie leben in Armut, da die TE keine Arbeit findet und sie sich selbst versorgen muss.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das setzt aber voraus, dass "die Gesellschaft" (also jeder einzelne Mensch) es für ideal hält, wenn ein Kind ausschließlich von der Mutter aufgezogen wird. Dem ist aber nicht so. Ein Teil findet das richtig, ein Teil nicht. Und der Teil, der das nicht richtig findet, wird das sicher nicht unterstützen.
    Das ist doch die Entscheidung eines jeden Einzelnen, wie er seine Kinder großziehen möchte.
    Wenn die Frau arbeiten will oder muss, dann muss sie die Möglichkeit dazu bekommen, oder versorgt werden.
    Sie darf keine Nachteile davon haben, dass sie Kinder großgezogen hat. Das ist eine gesellschaftliche Bankrotterklärung.
    Alle müssen dafür gerade stehen, nicht nur die Frauen. Auch Männern muss es wehtun, wenn sie keinen Ehevertrag gemacht haben, oder Kinder in die Welt setzen und sich dann verabschieden. Auch sie müssen es spüren, wenn sie Verantwortung übernommen haben, nicht nur die Frauen.

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    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Ebayfan Beitrag anzeigen
    Männer reißen sich selten um Kinder.
    Ich denke, das ist tatsächlich ein Punkt, der in der immer wieder aufkommenden Diskussion deutlich zu wenig beachtet wird. Ginge es nach dem Willen der Männer, gäbe es noch weniger Kinder. Ich kenne natürlich Männer, die super stolz auf ihre Kinder sind. Ginge es aber darum, dass sie sich auch kümmern müssten, hätte sich das mit den Kindern schon vor der Geburt erledigt. Und das blenden Frauen aus.


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    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nein, nach ihrer Schilderung gehört der Gatte zu den Bessergestellten, er hat Vermögen, bezahlt aber nur das Allernötigste für die Kinder, da er sich arm rechnen kann. Sie leben in Armut, da die TE keine Arbeit findet und sie sich selbst versorgen muss.
    Der Gatte gehörte also schon während der langjährigen (!) Ehe, die zudem eine Altehe ist und vermutlich so behandelt wurde, zu den Bessergestellten. Wo ist das Haus? Der TE sollte die Hälfte eines bezahlten Hauses gehören. Wenn nicht, war sie 20 Jahre blind und ihre jetzige Situation vorhersehbar.


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    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Auch Männern muss es wehtun, wenn sie keinen Ehevertrag gemacht haben, oder Kinder in die Welt setzen und sich dann verabschieden. Auch sie müssen es spüren, wenn sie Verantwortung übernommen haben, nicht nur die Frauen.
    Soweit stimme ich Dir zu. Nach meinem Kenntnisstand zahlt aber tatsächlich die Mehrheit Unterhalt für die Kinder. In der Bri ist oft zu erkennen, dass sich die Unzuverlässigkeit in den anderen Fällen durchaus schon vorher abgezeichnet hat. Nicht immer, aber oft.


  5. Inaktiver User

    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Fourthhandaccount Beitrag anzeigen
    Ginge es aber darum, dass sie sich auch kümmern müssten, hätte sich das mit den Kindern schon vor der Geburt erledigt.
    Das kenne ich aus meinem Umfeld anders. Da gibt es tatsächlich eine 50/50-Aufteilung (bis auf die erste Erziehungsauszeit, die ist auch hier noch mütterlastig, aber danach ist es sehr ausgeglichen) und Männer, die ihre Kinder lieben und Zeit mit ihnen verbringen WOLLEN.

    Aber hier gibt es eben auch dieses "Mann macht Karriere, Frau hält Mann den Rücken frei" überhaupt nicht. Es ist alles sehr ausgeglichen und das finde ich schön.

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    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist doch die Entscheidung eines jeden Einzelnen, wie er seine Kinder großziehen möchte.
    Wenn die Frau arbeiten will oder muss, dann muss sie die Möglichkeit dazu bekommen, oder versorgt werden.
    Ja, aber nicht von der Gesellschaft. Das ist eine individuelle Entscheidung, wie Du selbst schreibst. Die Gesellschaft ist gar nicht eingebunden. Frau und Mann haben das zu regeln. Die Eltern.


  7. Inaktiver User

    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist doch die Entscheidung eines jeden Einzelnen, wie er seine Kinder großziehen möchte.
    Es ist aber auch die Entscheidung jedes Einzelnen, was er unterstützt.

  8. Inaktiver User

    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Warum soll eine Frau sich mit einer anderen solidarisieren, wenn diese bewusst zehn Jahre lang nicht gearbeitet hat, weil sie wegen der Kinder nicht wollte?
    Weil es eine Frechheit ist, zu behaupten, dass jemand, der Kinder großzieht, nicht arbeitet.
    Warum soll sich eine Frau mit einer anderen Frau solidarisieren, die wegen langer Hausfrauentätigkeit keine angemessene Arbeit angeboten bekommt und sich nicht sonderlich darum bemüht?
    Weil es eine Unterstellung ist, zu behaupten, dass sie sich nicht sonderlich darum bemüht. Woher willst Du das wissen?
    Warum soll sich eine Frau mit einer anderen solidarisieren, wenn diese nur auf die Gesellschaft schimpft, weil diese Gesellschaft ihr keinen Mutterlohn zahlt?
    Weil hier nirgends von einem "Mutterlohn" von der Gesellschaft die Rede ist. Und hier auch niemand darüber geschimpft hat, dass die Gesellschaft so etwas zahlen soll. Wie kommst Du darauf?
    Nur weil sie eine Frau ist?
    Nein, weil Du etwas an den Haaren herbeiziehst, was niemand behauptet hat.
    Wieso ist es Neid, einer (jungen) Frau zu sagen, dass sie sich auch Gedanken machen soll, wie es nach der Geburt eines Kindes für sie finanziell und arbeitstechnisch weitergehen soll und kann?
    Das ist kein Neid, sondern Einseitigkeit. Ebenso könntest Du es einem (jungen) Mann sagen, wie es sich das finanziell und arbeitstechnisch vorstellt. Warum betrifft das nur Frauen?
    Warum ist es Neid, eine andere Frau darauf hinzuweisen, dass Eheverträge großes Ungerechtigkeit verhindern können?
    Wie Du auf Neid kommst, weiß ich nicht, aber der Hinweis könnte genauso an den Mann gehen.
    Wieso ist es Neid, eine andere Frau darauf hinzuweisen, dass sie für ihren Lebensunterhalt arbeiten gehen soll?
    Das ist kein Neid, sondern eine Unverschämtheit, einer Frau zu unterstellen, dass sie nicht für ihren Lebensunterhalt arbeiten will. Wie kommst Du dazu?

  9. gesperrt

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    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Auch Männern muss es wehtun, wenn sie keinen Ehevertrag gemacht haben, oder Kinder in die Welt setzen und sich dann verabschieden. Auch sie müssen es spüren, wenn sie Verantwortung übernommen haben, nicht nur die Frauen.
    Die ständig sich anpassende Düsseldorfer Tabelle möchte die Grundversorgung der Kinder garantieren können.
    Die nicht verheiratete Mutter hat in den ersten drei Jahren nach der Geburt Anspruch auf Betreuungsunterhalt.

    Was aber immer noch stellenweise schief läuft:
    - Väter (auch einige Mütter) rechnen sich arm, wenn es um den Nachwuchs geht. Das sollte verhindert werden.
    - Mütter (Väter eher selten) "behalten" die Kinder und erwarten dann eine lebenslange Versorgung.

    Es sollte mehr auf das Kindeswohl geachtet werden. Wer betreut das Kind wirklich gut? Wie können Besuchszeiten so geregelt werden, dass vor allem das Kind etwas davon hat?

    Vielleicht sollte Elternschaft grundsätzlich etwas verantwortungsvoller gehandhabt werden.
    Es kann nicht sein, dass ein Vater nach drei Kindern nochmals drei in die Welt setzt, sich aber weder um die Kinder kümmert noch die finanzielle Unterstützung übernimmt, weil er kaum etwas verdient.
    Es sollte nicht sein, dass die Mutter die gemeinsamen Kinder nimmt und mehrere hundert Kilometer wegzieht, um dem Vater das Besuchsrecht zu erschweren.
    Es darf nicht sein, dass eine Mutter erwartet, nach der Geburt eines Kindes nie wieder in ihrem Leben arbeiten gehen zu müssen, nicht einmal einen 450 Euro Job.
    Es darf nicht sein, dass ein Vater zwar Unterhalt zahlt, aber das Kind den Rest seines Lebens nicht sehen will.

  10. Inaktiver User

    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Fourthhandaccount Beitrag anzeigen
    Ja, aber nicht von der Gesellschaft. Das ist eine individuelle Entscheidung, wie Du selbst schreibst. Die Gesellschaft ist gar nicht eingebunden. Frau und Mann haben das zu regeln. Die Eltern.
    Und weshalb macht der Staat dann Gesetze? Wieso mischt er sich in die Ehedinge der Menschen ein?
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es ist aber auch die Entscheidung jedes Einzelnen, was er unterstützt.
    Nein, wir leben in einer Solidargemeinschaft. Die Steuern werden gezahlt und der Staat entscheidet, was damit geschieht, da hat der Einzelne keinen Einfluss drauf.

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