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    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Darüber bin ich gestolpert. Ich weiß nicht, ob ich deinen Satz falsch verstehe, aber falls nicht, dann ist das für mich ein Beispiel dafür, wie tief manche altmodischen Glaubenssätze selbst in modern tickenden Frauen verankert sind.
    Das hatte ich ja hier recht ausführlich beschrieben - also die IST-Situation. Diese ist nunmal nicht modern, sondern rückschrittlich, das kann ich nur immer wieder betonen.

    Mein Mann musste sich von Kollegen und dem Chef anhören, dass er verheiratet ist, wenn er seine Vaterrolle ausführen wollte. Natürlich schreibe ich heute über die Belastungen, die ich als Mutter alleine tragen musste. Nicht, weil ich das für selbstverständlich erachte, sondern weil ich es musste. Die Gesellschaft hat es sozusagen erzwungen.

    Mein Mann wäre übrigens nicht abgeneigt gewesen, seine Rolle besser auszuführen. Aber die AG´s sitzen am längeren Hebel, wir brauchten das Geld um zu leben.
    Nur die Ruhe ist die Quelle jeder großen Kraft.

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    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wer zahlt in die Rentenkasse ein für Leute ohne Kinder?
    Die Kinder der anderen.
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    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das Betreuungsproblem betrifft beide, seh ich auch so. Ich finde auch immer die Rechnung merkwürdig, wenn Kinderbetreuungskosten vom Gehalt der Frau abgezogen werden, möglichst noch bei StKl V.
    Merwürdig ist da Vieles und widersprüchlich.

    Meine Tochter war eine Zeitlang bei meinem Mann krankenversichert. Ich wollte eine Mutter-Kind-Kur beantragen, das entpuppte sich zur logistischen Katastrophe deswegen. Ich musste meine Tochter also bei mir versichern lassen. Dann bekam ich endlich irgendwann die Kur!

    Es ist wirklich immer noch ein Problem, Kinder dem Vater "zuzuordnen" im gleichen Maße wie der Mutter. Und darüber versuche ich hier zu schreiben. (Das findet kaum Gehör.)

    Genau deswegen finde ich es falsch, Väter in die ewige "Zahlungsrolle" zu pressen. Nein, sie sollen lernen genauso zu betreuen, wie es die Frauen machen. Bei mir und meinem Mann wäre das gegangen und gerecht gewesen, aber er wurde daran gehindert und das nicht von mir!!!
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  4. Inaktiver User

    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Dem Mann meiner Kollegen ging es genauso. Ihm wurde von seinem Chef auch immer vorgehalten, dass seine Frau doch zuhause bleiben könne, wenn das Kind krank ist (dabei ist sie an 4 von 5 Tagen diejenige gewesen, die mit krankem Kind zuhause geblieben ist). Ihm wurde es irgendwann zu blöd und er hat sich einen neuen Job gesucht (und gefunden). Mit flexibler Arbeitszeit und näher am Wohnort.

  5. Inaktiver User

    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Animosa, jetzt verstehe ich. Du hast es quasi aus Sicht der damaligen Außenstehenden beschrieben.

    Zitat Zitat von animosa Beitrag anzeigen
    Mein Mann musste sich von Kollegen und dem Chef anhören, dass er verheiratet ist, wenn er seine Vaterrolle ausführen wollte.
    Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen (oder lieber nicht...). Man kann sich vorstellen, welche Bindung Männer mit so einer Einstellung zu ihren Kindern haben: gar keine. Die Leidtragenden in so einer Konstellation sind daher IMO vor allem die Kinder (und zwar nicht nach einer evtl. Trennung, sondern während der Beziehung), denn die sind die einzigen, die überhaupt nichts beeinflussen können und der Situation wirklich hilflos ausgeliefert sind.

  6. Inaktiver User

    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Deswegen schrieb ich, dass das eine gesellschaftliche Idee sein muss:

    Mütter UND Väter können ihre Kinder erziehen und betreuen. Es ist für beide Geschlechter in Ordnung in Teilzeit zu arbeiten und dies sollte von der Gesellschaft finaziell honoriert werden.

    Wenn beide jeweils 25 - 30 Stunden pro Wochen arbeiten, weil sie sich auch um ihre Kinder kümmern, dann sollte die Gesellschaft einen Ausgleich zahlen solange die Kinder unter 15 sind (Ende der Schulpflicht).
    Klar, muss es trotzdem Horte geben.
    Aber, so haben Kinder die Möglichkeit mehr Zeit mit ihren Eltern zu verbringen und Eltern verbleiben dennoch im Arbeitsprozess.

  7. Inaktiver User

    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Meine Kinder sind über 12. Wenn sie krank sind, bleiben sie alleine zu hause (für Kinder über 12 gibt es keine AU-Tage).
    Wenn jemand Schmerzen oder Fieber hat oder sich erbricht, bleibt auch ein Elternteil zu Hause - Urlaubstag oder Gleitzeit..

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    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    denn die sind die einzigen, die überhaupt nichts beeinflussen können und der Situation wirklich hilflos ausgeliefert sind.
    Die bekommen von den Müttern dann suggeriert, dass echte Mutterliebe stärker und wertvoller ist, als Vaterliebe. Und das stimmt nicht. Es wird einfach nur so gelebt, aber nicht weil es normal oder richtig ist, sondern weil die Menschen das Gehirn abschalten.

    Mein Mann war froh, endlich wieder Arbeit gefunden zu haben, der hat natürlich nicht gleich wieder gekündigt. Wir sind 500 km weit weg gezogen dafür.
    Nur die Ruhe ist die Quelle jeder großen Kraft.

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    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Und da sind wir wieder beim Thema. Die Kinder werden so erzogen und bekommen es vorgelebt. Jungs werden also zu ebensolchen Vätern, die hier kritisiert werden. Ganz logisch.
    Nur die Ruhe ist die Quelle jeder großen Kraft.

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    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn beide jeweils 25 - 30 Stunden pro Wochen arbeiten, weil sie sich auch um ihre Kinder kümmern, dann sollte die Gesellschaft einen Ausgleich zahlen solange die Kinder unter 15 sind (Ende der Schulpflicht).
    Klar, muss es trotzdem Horte geben.
    .
    Da waren die Gewerkschaften schon mal auf dem Vormarsch mit der 35-Stunden-Woche. Aber das wird nun nach und nach wieder zurück genommen. Auch 30 Urlaubstage werden immer weniger zum Selbstverständnis.

    Unser Tarifvertrag hat die Arbeitszeiten erhöht in den vergangenen Jahren. Ich begreife die Tendenz nicht. Wer Kinder unter 12 hat, darf allerdings 1/2 Stunde in der Woche weniger arbeiten und ältere Arbeitnehmer auch. Nur steht das in keinem Verhältnis zu der hohen Arbeitslosenquote.

    Warum sich da nicht etwas Vernünftiges machen lässt, verstehe ich nicht. Sozial ist die Marktwirtschat nicht wirklich.
    Nur die Ruhe ist die Quelle jeder großen Kraft.

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