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    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von DerHeld Beitrag anzeigen
    Dir ist bekannt, dass nicht alle alleinerzogenen Kinder einer Ehe entstammen?
    Wie sieht es den da mit dem "Wohlwollen" aus?
    Oder sollten da die Mütter unterhaltstechnisch aussen vor bleiben nach deiner "modernen" Auffassung von Beziehungen, weil sie unverheiratet schwanger wurden?
    Ich bin in diesem Thread von langjährigen Ehen mit Kindern ausgegangen (siehe Eingangsbeitrag der TE). Mit der rechtlichen Situation unverheirateter, alleinerziehender Mütter in D kenne ich mich nicht aus.

    "Qualität der Ehe" - am besten noch mit TÜV-Audit alle 2 Jahre ........
    Ich finde den Ansatz, eine regelmässig Ehe einer Qualitätsprüfung zu unterziehen, tatsächlich sehr gut.

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    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Sojourner Beitrag anzeigen
    Ich bin auch keine Expertin, glaube jedoch nicht, dass dies der Grund dafür ist. Heutzutage sind Frauen emanzipiert und wissen um die Konsequenzen eines Ausstiegs aus dem Berufsleben und zudem dürfte für sie absehbar sein, was eine finanzielle Abhängigkeit impliziert, und ob sie diese eingehen wollen.
    Für Zweitverdiener (in der Regel Frauen) bestehen in Deutschland negative Arbeitsanreize: Z.B. das Ehegattensplitting führt zu geringen Erwerbsanreizen für Zweitverdiener.

    Nachzulesen hier:
    http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ...e,rwb=true.pdf

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    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von DerHeld Beitrag anzeigen
    "Qualität der Ehe" - am besten noch mit TÜV-Audit alle 2 Jahre ........


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    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von MarieEdwige Beitrag anzeigen
    [I]Für Zweitverdiener (in der Regel Frauen) bestehen in Deutschland negative Arbeitsanreize: Z.B. das Ehegattensplitting führt zu geringen Erwerbsanreizen für Zweitverdiener.
    Das schliesse ich nicht aus, nur sehe ich nicht sonderlich viel Sinn darin, Frauen nur aus finanziellen (oder arbeitsmarkttechnischen) Gründen zu einer Berufstätigkeit zu animieren, wenn sie es bevorzugen, lieber zu Hause zu bleiben.

    Wem genau wäre damit denn konkret geholfen?

  5. Inaktiver User

    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Sojourner Beitrag anzeigen
    allerdings immer im Glauben, dass keine Scheidung eintreten würde.
    Das dürfte wohl auf die allermeisten Paare zutreffen - zumindest in der Phase, in der sie (noch) glücklich sind. Man hofft, dass es zu keiner Trennung kommt, aber man weiß, dass es dazu kommen kann.

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    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ???
    Davon sprach ich bestimmt nicht.
    Ich würde (Wenn ich Königin von Deutschland wär' ):

    - das Ehegattensplitting zugunsten eines Familiensplittings abschaffen (Gründe s.o.)
    - Kindesunterhaltsflüchtige Elternteile stärker zur Verantwortung ziehen
    - die Frauenquote einführen (bei 50 % von mir aus mit einer Befristung über 30 Jahre - nach einer Generation sollte es von selbst laufen...)
    - für Lohngleichheit sorgen, um den pay gap zu schließen (Deutschland bildet diesbezüglich im EU-Vergleich vor der Slowakei das Schlusslicht)
    - Ganztagsschulen nach frz. Vorbild einrichten
    - Kinderbetreuung ausbauen
    - die volle Zahlung des Elterngeldes davon abhängig machen, dass Mütter und Väter es hälftig in Anspruch nehmen
    - in Firmen Anreize schaffen, um die deutsche "Anwesenheitskultur" zugunsten einer höheren Effizienz zurückzuschrauben, so dass wichtige Meetings wie in Schweden vor 16:00 stattfinden - damit auch Väter die Chance haben, ihren Nachwuchs aus der Kita abzuholen
    - Minijobs weitgehend in versicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse zurückverwandeln.

    GANZ GENAU! Und ich hoffe, dass sich viele Menschen in Deutschland für diese Ziele einsetzen werden. Wir brauchen die nächste Generation - nicht nur als Rentenzahler.

  7. Inaktiver User

    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das dürfte wohl auf die allermeisten Paare zutreffen - zumindest in der Phase, in der sie (noch) glücklich sind. Man hofft, dass es zu keiner Trennung kommt, aber man weiß, dass es dazu kommen kann.
    Es ist wie mit LSD und halluzinogenen Drogen: Kann gutgehen, muss aber nicht.

  8. Inaktiver User

    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Sojourner Beitrag anzeigen
    Emanzipierte Frauen dürften ihre Berufstätigkeit nicht lange aufgeben haben, haben sich die Kinderbetreuung mit ihrem Partner geteilt sowie unter Umständen Fremdbetreuung in Anspruch genommen, und sind beruflich einigermassen etabliert sowie finanziell mehr oder minder unabhängig
    Kann ich alles bejahen, ich war teilweise sogar Alleinverdienerin.

    und werden zudem, gewiss, die Kinder nicht alleine aufziehen und betreuen wollen, noch müssen.
    Tja, das war trotzdem das Ende vom Lied. Wollen nicht, müssen schon.

    Irgendwie ging für mich die Rechnung nicht auf.

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    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von MarieEdwige Beitrag anzeigen
    Ja, ich dachte eigentlich, dass ich schon alles gelesen hätte.
    Bis ich auf "Qualität der Ehe" stieß.
    Was schert uns gegenseitiger Respekt, Zuneigung, gemeinsame Interessen: es lebe der Fragebogen! Möglicherweise wird auch die Häufigkeit und Abwechslung des ehelich geschlechtlichen Verkehrs an Ort und Stelle überprüft. Bei einer allfälligen Scheidung wird dann der Auditbericht rangezogen und wenn Frau nicht oft genug "bereit" war, ist es Essig mit jeder Form des Unterhaltes.
    Das Idol unserer Kindheit war ein arbeitsloser Aussteiger mit hohem Bildungsgrad, der abseits gesellschaftlicher Normen im Bauwagen lebte.

  10. Inaktiver User

    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Ein Versuch sich dem Thema anzunähern..

    Vorweg... ich bin seit 2005 quasi alleinerziehend... (mein Mann ist nur am Wochenende zuhause und reist sonst durch ganz Deutschland).

    Aber.. ich denke nach wie vor, dass die meisten sich das Leben so vorgestellt haben, gemeinsam die Kinder groß zu ziehen.

    Wenn es anders kommt (egal wieso - das Liebespaar ist nicht mehr - Scheidung, Trennung, Tod), ein Elternpaar bleibt man.

    Es kostet Kraft und Energie alles alleine zu managen. Es ist auch schön, weil man seinen eigenen Stiefel machen kann. Und das Geld IST knapp, wenn das Einkommen, dass man zuvor zu zweit hatte, nun auf zwei Haushalte aufteilen muss.
    Und da ist durchaus die Frage - warum kein Familiensplitting, warum nicht wenigstens die Begrenzung des Ehegattensplittings?
    Warum gibt es für Kantinenessen den reduzierten Mehrwertsteuersatz, aber nicht für das Schulessen?

    Das betrifft alle, aber, wer wenig Geld hat, den betrifft es eben noch mehr!

    Und es ist egal, warum das Liebespaar nicht mehr ist. Es geht um die Kinder!!!

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