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    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Sojourner Beitrag anzeigen
    Wie war es denn in eurem Fall?
    In meinem Fall? Ich habe keine eigenen Erfahrungen, bezog mich auf 2 Beispiele aus der - nicht näheren - Umgebung. Daher weiß ich dort auch nicht detailliert Bescheid.
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

  2. Inaktiver User

    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Sojourner Beitrag anzeigen
    Nur aus Neugierde: was genau stört dich/euch denn an einem Ehegattensplitting? Eine Frau, die gerne arbeiten geht, wird sich hiervon gewiss nicht beeindrucken lassen - jene aber, die lieber zu Hause bleiben, profitieren hiervon.
    Das kann ich dir sagen. Mich stört daran, dass

    - für Frauen der Anreiz geschaffen wird, ohne Not eine finanzielle Abhängigkeit einzugehen;
    - dies auf dem Rücken der Steuerzahler geschieht - auch auf dem der allein erziehenden Steuerzahler übrigens, die in Steuerklasse II kaum steuerliche Entlastung erfahren, egal, ob sie ein oder fünf Kinder allein betreuen und ernähren;
    - gesellschaftliche Verhältnisse zementiert werden, die eine Ungleichheit der Geschlechter zur Folge haben, welche im Krisenfall eben diese

    Zitat Zitat von Sojourner Beitrag anzeigen
    Da gilt es für jede Frau abzuwägen, ob sie wegen eines Fremdgehens eine Scheidung einreichen möchte.
    Überlegungen nach sich ziehen;
    - die Arbeitswelt aufgrund der durch das Ehegattensplitting begünstigten Versorgerehen nach wie vor von dem Prototyp des Arbeitnehmers ausgeht, der zu 150 % beansprucht werden kann, da ja zuhause eine Frau sitzt, die ihm "den Rücken frei hält", was auf dem Jobmarkt eine unfaire Konkurrenzsituation schafft, zuungunsten von Müttern mit Kindern sowie Vätern, die sich gleichberechtigt um ihre Kinder kümmern wollen;
    - nicht wenige Ex-Frauen nach langer Ehegattensplitting-subventionierter Familienphase keine Möglichkeit finden, wieder in ihren Beruf einzusteigen und nach der Trennung oft erneut auf staatliche Leistungen angewiesen sind, welche wiederum der Steuerzahler trägt.

    Anbei eine Grafik bezügl. staatlicher ehe- und famlienbezogenen Leistungen.

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    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das kann ich dir sagen. Mich stört daran, dass

    - für Frauen der Anreiz geschaffen wird, ohne Not eine finanzielle Abhängigkeit einzugehen;
    - dies auf dem Rücken der Steuerzahler geschieht - auch auf dem der allein erziehenden Steuerzahler übrigens, die in Steuerklasse II kaum steuerliche Entlastung erfahren, egal, ob sie ein oder fünf Kinder allein betreuen und ernähren;
    - gesellschaftliche Verhältnisse zementiert werden, die eine Ungleichheit der Geschlechter zur Folge haben, welche im Krisenfall eben diese



    Überlegungen nach sich ziehen;
    - die Arbeitswelt aufgrund der durch das Ehegattensplitting begünstigten Versorgerehen nach wie vor von dem Prototyp des Arbeitnehmers ausgeht, der zu 150 % beansprucht werden kann, da ja zuhause eine Frau sitzt, die ihm "den Rücken frei hält", was auf dem Jobmarkt eine unfaire Konkurrenzsituation schafft, zuungunsten von Müttern mit Kindern sowie Vätern, die sich gleichberechtigt um die Kinder kümmern wollen;
    - nicht wenige Ex-Frauen nach langer Ehegattensplitting-subventionierter Familienphase keine Möglichkeit finden, wieder in ihren Beruf einzusteigen und nach der Trennung oft erneut auf staatliche Leistungen angewiesen sind, welche wiederum der Steuerzahler trägt.

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    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Sojourner Beitrag anzeigen
    ... vermute ich, dass das positive Männerbild nicht gerade sehr vertreten sein dürfte.
    Es ist eben ein Trugschluss von dir, aus dem Ansprechen und Abwägen einer allgemeinen Problematik auf das persönliche Problem der Diskutanten zu schließen. Nicht nur in dieser Diskussion.

    Ich z.B. habe ein sehr positives Männerbild. Ich verstehe mich eigentlich sogar besser mit Männern als mit Frauen . Das hindert mich aber nicht daran zu sehen, dass nicht alles ist wie ich es mir wünschen würde.
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

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    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Es ist eben ein Trugschluss von dir, aus dem Ansprechen und Abwägen einer allgemeinen Problematik auf das persönliche Problem der Diskutanten zu schließen. Nicht nur in dieser Diskussion.
    Ich beziehe mich auf das, was ich lese, nicht mehr und nicht weniger. Da mir hier wiederholt zum Vorwurf gemacht wurde, über keine persönlichen Erfahrungswerte zu verfügen, zeitgleich aber nur Erfahrungswerte aus dem Umfeld der Schreiberinnen las, habe ich nachfragen wollen, wie es denn bei ihnen selbst aussieht.

    In der Hoffnung, eventuell andere Fallbeschreibungen zu lesen, als die des macht-affinen, fremdgehenden Ernährers.

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    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das kann ich dir sagen. Mich stört daran, dass

    - für Frauen der Anreiz geschaffen wird, ohne Not eine finanzielle Abhängigkeit einzugehen;
    - dies auf dem Rücken der Steuerzahler geschieht - auch auf dem der allein erziehenden Steuerzahler übrigens, die in Steuerklasse II kaum steuerliche Entlastung erfahren, egal, ob sie ein oder fünf Kinder allein betreuen und ernähren;
    - gesellschaftliche Verhältnisse zementiert werden, die eine Ungleichheit der Geschlechter zur Folge haben, welche im Krisenfall eben diese



    Überlegungen nach sich ziehen;
    - die Arbeitswelt aufgrund der durch das Ehegattensplitting begünstigten Versorgerehen nach wie vor von dem Prototyp des Arbeitnehmers ausgeht, der zu 150 % beansprucht werden kann, da ja zuhause eine Frau sitzt, die ihm "den Rücken frei hält", was auf dem Jobmarkt eine unfaire Konkurrenzsituation schafft, zuungunsten von Müttern mit Kindern sowie Vätern, die sich gleichberechtigt um ihre Kinder kümmern wollen;
    - nicht wenige Ex-Frauen nach langer Ehegattensplitting-subventionierter Familienphase keine Möglichkeit finden, wieder in ihren Beruf einzusteigen und nach der Trennung oft erneut auf staatliche Leistungen angewiesen sind, welche wiederum der Steuerzahler trägt.

    Anbei eine Grafik bezügl. staatlicher ehe- und famlienbezogenen Leistungen.
    Nun, aber ganz nüchtern betrachtet können doch jene Frauen und Mütter, die vom Ehegattensplitting profitieren nichts dafür, dass es kein Familiensplitting gibt.

    Ferner sind doch Frauen heutzutage so emanzipiert, als dass sie (hoffe ich doch) keine staatlichen Richtlinien benötigen um zu entscheiden, ob sie nun berufstätig sein möchten, oder lieber zu Hause bleiben.

    Wie sich Ehepartner gegenseitig den Rücken (sei es im Beruf oder bei der Kindererziehung) freihalten wollen, ist meines Erachtens Privatsache - dass dies Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben dürfte, versteht sich gewiss. Nur ist es doch nicht Aufgabe der Familien, ihr Lebensmodell nach diesem auszurichten, sondern viel eher Aufgabe der Wirtschaft, modernen Paaren entgegenzukommen, ebenso Eltern, die nach einigen Jahren wieder beruflich Fuss fassen möchten.

    Ideal ist doch eine Welt, in welcher Familien die Wahl haben, ihr Leben nach einem gewünschten Modell zu leben - unabhängig davon, wie dieses aussehen mag.

  7. Inaktiver User

    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Sojourner Beitrag anzeigen
    Da hier ausschließlich von den hier Anwesenden von Fällen geschrieben wird, in welchen der Mann (zudem als Alleinverdiener per se Macht-affin) fremdgeht und der Frau nichts anderes übrig blieb, als die Scheidung einzureichen, und zudem natürlich samt Kindern von ihrem Mann auch noch finanziell abgestraft wurde vermute ich, dass das positive Männerbild nicht gerade sehr vertreten sein dürfte.
    "Per se" hat hier niemand geschrieben. Und richtig, du vermutest nur.

    Da du hier - ohne selbst aus der Deckung zu kommen - durchaus persönliche, einzelfallbezogene Fragen stellst:
    Zitat Zitat von Sojourner Beitrag anzeigen
    ... , müsste es doch noch weitere Ursachen geben können?

    Wie war es denn in eurem Fall?
    um die Antworten dann wieder abzubügeln, dass es in deinem Umfeld alles gaaaaanz anders gehandhabt wird, wäre es nett, wenn du mir meine Frage beantworten könntest:

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Worin besteht eigentlich dein persönliches Interesse, hier zu schreiben?

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    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Sojourner Beitrag anzeigen
    In der Hoffnung, eventuell andere Fallbeschreibungen zu lesen, als die des macht-affinen, fremdgehenden Ernährers.
    Aber lies doch mal die Überschrift. Hier geht es doch genau um alleinerzeihende Mütter in katastrophalen Situationen und um deren Probleme. Warum gehst du in solche Stränge wenn du eigentlich etwas anderes diskutieren willst ?
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

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    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Hier schreiben doch einige mit, die weder geschieden sind, noch alleinerziehend. Und dass man persönlich betroffen sein muss, um sich an einem Threadthema zu beteiligen, ist mir neu.

  10. Inaktiver User

    AW: Die katastrophale Situation alleinerziehender Mütter in Deutschland

    Zitat Zitat von Sojourner Beitrag anzeigen
    Nun, aber ganz nüchtern betrachtet können doch jene Frauen und Mütter, die vom Ehegattensplitting profitieren nichts dafür, dass es kein Familiensplitting gibt.
    Nein, dafür können sie nichts. Aber es interessiert sie auch nicht, so lange sie selbst versorgt sind und ihr Modell funktioniert.

    Zitat Zitat von Sojourner Beitrag anzeigen
    Ferner sind doch Frauen heutzutage so emanzipiert, als dass sie (hoffe ich doch) keine staatlichen Richtlinien benötigen um zu entscheiden, ob sie nun berufstätig sein möchten, oder lieber zu Hause bleiben.

    Wie sich Ehepartner gegenseitig den Rücken (sei es im Beruf oder bei der Kindererziehung) freihalten wollen, ist meines Erachtens Privatsache - dass dies Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben dürfte, versteht sich gewiss. Nur ist es doch nicht Aufgabe der Familien, ihr Lebensmodell nach diesem auszurichten, sondern viel eher Aufgabe der Wirtschaft, modernen Paaren entgegenzukommen, ebenso Eltern, die nach einigen Jahren wieder beruflich Fuss fassen möchten.
    Da gebe ich dir recht. Nur dass Ehegattensplitting durchaus eine staatliche Richtlinie ist, nämlich finanzielle Förderung der ehelichen Gemeinschaft, OHNE dass Kinder dabei eine Rolle spielen. Ehegattensplitting verhindert, dass die Wahl zwischen Berufstätigkeit und Zuhausebleiben eine Privatsache ist, da es letzteres steuerlich begünstigt.
    Wenn es denn Privatsache wäre, könnten von mir aus alle gern das Alleinverdienermodell leben.

    Sag mal, so naiv kannst du doch gar nicht sein?

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