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  1. Inaktiver User

    AW: Wie macht ihr das - mit der Kraft?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Er war sogar diese Woche beruflich in einem Umfeld, wo in viele Leute (die mich auch kennen) auf die Familie angesprochen haben, wie es den Kindern geht etc. Er sagte, er hat keinem was erzählt, weil es keinen was angeht. Da habe ich mich schon gewundert ... Ist ja aber auch eine Art Schuldeingeständnis von ihm, nicht einfach zu sagen "ich habe mich getrennt weil ich sie nicht mehr liebe". Das ginge ja auch?!
    Dass ihr getrennt seid, wird er nicht ewig verheimlichen können. Aber die Gründe gehen niemanden (außer euch) was an. Ich würde weder die Wahrheit sagen, noch zu irgendwelchen Notlügen greifen. "Wir haben uns getrennt." Fertig. Wenn Nachfragen kommen, kann man immer noch sagen: "Das ist mir zu persönlich, darüber möchte ich nicht sprechen."

    Wenn ihr euch jemandem anvertrauen wollt, dann ist es eine Sache. Aber ihr seid niemandem Rechenschaft schuldig. Es ist eure Entscheidung, wem ihr was erzählt und wem nicht. Das betrifft euch beide - auch deinen Mann.

    Und im beruflichen Umfeld sollte man mit privaten Details sowieso sparsam sein. Da gehört das Thema "Untreue" ganz sicher nicht hin.

    Aber mit all dem solltest du dich momentan gar nicht belasten. Kümmere dich um dich und nicht darum, was dein Mann tut oder nicht tut.

  2. Inaktiver User

    AW: Wie macht ihr das - mit der Kraft?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    (jammert sich trotzdem bei mir aus).


    Klingt das zu albern, zu moralisch, wenn ich als Mann die Mutter meiner Kinder, meine Ehefrau monatelang oder evtl. jahrelang betrogen habe (sei es mit Bettgeschichten oder nur mit Flirts oder womit auch immer), sollte ich dann nicht 1x zum Ausdruck bringen können, dass es mir leid tut sie so verletzt zu haben und wie es dazu kommen könnte? Ich weiss nicht ob es mir was bringen würde, aber zu all der Verletzung oben drauf kommt für mich auch noch das Gefühl, dass ich einfach nur eine weiter Nummer in seinem Leben bin. Bislang die längste und auch die erste mit Kindern, aber sonst, nix besonderes. Ich wollte bis gerade eben noch mein Leben mit diesem Mann verbringen ...
    wenn er jammern will- musst du ihm dann zuhören? sagt wer? und warum?

    du wolltest dein leben mit dem mann verbringen der er in seinen glanzzeiten war. so wie er jetzt ist- willst du ihn nicht.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, ich weiss, das hat mir die Familienberatung auch gesagt. Wie kommt man da hin, einfach "nur" Zeit?
    Ich Zweifel auch immer noch, ob er die Paarebene schon losgelassen hat oder nicht
    .

    es hat zeit gebraucht um an diesen punkt zu kommen. es braucht auch zeit ihn zu verlassen.
    es kann dir wurscht sein ob er die paarebene verlassen hat oder nicht- wo stehst du? du bist der masstab deines handelns und deines lebens. nicht er!!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    . Nach dem Motto - wir können doch Freunde bleiben und weiterhin Familienausflüge machen
    ach, er versteht unter freundschaft auch belügen, betrügen, unter druck setzen und ähnliches?

    solche menschen bezeichne ich nicht als freunde, die mich ob ihres eigenen vorteils behumsen! solche freunde will ich nicht.

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    AW: Wie macht ihr das - mit der Kraft?

    Liebe Unschlüssig,

    es tut mir Leid, dass es Dir so bescheiden geht. Andererseits: ich bin sicher, Du willst lieber klar sehen als verklärt.

    Eigentlich habe ich das Bedürfnis ihn um eine Entschuldigung zu bitten. Schliesslich müssen wir noch ein Leben lang in Kontakt bleiben. Aber das ist wahrscheinlich albern, oder?
    Die Entschuldigung wird es wohl kaum geben, denke ich. Dein Noch-Mann tut sich selbst leid. Ich kann nicht erkennen, dass er ernsthaft Empathie mit Dir spürt, sonst würde er nicht seit Jahren so agieren.
    Mein Exmann hat Affairen nur zugegeben, wenn es gar nicht mehr anders ging, wenn es also echte Beweise gab. Ich habe den Eindruck, Dein Mann ist auch so. Er will den Tatsachen offensichtlich nicht ins Auge schauen.

    Was Deinen Kontakt angeht: das ist am Anfang wirklich nicht leicht. Ich war total entsetzt, wie der Mann, den ich bis dahin für einen liebevollen und guten Vater gehalten habe, auf einmal war.... Auch in Bezug auf unseren Sohn wurde er immer egozentrischer.
    Trotzdem habe ich immer versucht, einen neutralen Kontakt zu ermöglichen.
    Zuerst war das sehr schwierig, weil alle noch mit ihren Emotionen zu kämpfen hatten. Inzwischen geht das viel besser. >Nicht, dass wir Freunde sind. Nein! Aber wir können ruhig über unseren Sohn sprechen und Abmachungen treffen. Ich bin oft nicht glücklich damit, wie er mit unserem Kind umgeht, aber ändern kann ich das nicht.
    Mein Trick für den Umgang war: ich habe versucht, es so zu sehen, als stünde ich neben uns und beobachte die Szene.
    Du musst Deinen Mann nicht mehr mögen, Du musst erst mal nur versuchen, eine klare Regelung zu finden.
    WIr hatten übrigens auch mal versucht, Weihnachten zusammen zu verbringen - fürs Kind. EIne glatte Katastrophe.
    Insofern würde ich Dir, wie einige andere hier, raten, lieber mit Kindern oder auch für Dich allein zu planen, je nachdem wo die Kids sind.
    Du schaffst das!
    Die Osterglocke

    Wer nicht sagt, was er will, kriegt es auch nicht.

  4. Inaktiver User

    AW: Wie macht ihr das - mit der Kraft?

    ...
    Geändert von Inaktiver User (21.08.2014 um 11:10 Uhr)

  5. User Info Menu

    AW: Wie macht ihr das - mit der Kraft?

    Liebe Unschlüssig

    es ist klar, dass Du traurig bist! Du hast jetzt sehr lang für Dich und Eure Kinder gekämpft, und jetzt stehst DU da und fragst Dich, wofür überhaupt.
    Aber Du wirst sehen, irgendwann kannst Du Deinen Frieden machen mit Dir und es sehen als das, was es war: eine Episode.

    Mich frisst das immer noch so an, dass seine Wahrnehmung eine so andere ist, die er vor sich (und mir) herträgt, diese Version verletzt mich so, weil sie impliziert, ich war eben nicht gut genug. Aber ich denke, wie du sagst, er bemitleidet sich selber, er sieht mich gar nicht, es geht wieder nur um ihn.
    Genau diese andere Wahrnehmung ist ein Grundproblem. Er schafft es nicht mal ansatzweise, Dich zu verstehen und ich habe auch nciht den Eindruck, dass er es versucht. Er will einfach alles. Eine Familie, "normal" sein, wie alle, aber gleichzeitig erobern und den tollen Hecht spielen.
    Das was Du zum Thema Beruf schilderst kommt mir auch geradezu vertraut vor. Ich war die Hauptverdienerin, habe aber gleichzeitig viel mehr Zeit mit unserem Sohn verbracht, bin ganze Tage weggefahren, damit er in Ruhe lernen kann. Was er da gelernt hat, brauche ich Dir nicht zu erzählen....

    Darf ich fragen wie alt euer Sohn damals war und wie er es verkraftet hat?
    Weil, mir ist mittlerweile klar, dass unsere "Paarebene" vorbei ist, unwiderruflich zerrüttet, ich möchte auch das Leben an seiner Seite nicht mehr zurück (obwohl in mir auch immer noch Liebe ist...), aber für meine Kinder blutet mir das Herz ...
    Natürlich darfst Du fragen: er war 8.
    Und es war eine schlimme Zeit am Anfang, für ihn wie für mich. Aber heute weiß er, dass er sich zu 100% auf mich verlassen kann und sagt mir das auch. Er sagt sogar, er ist froh, dass wir uns getrennt haben.
    Die Osterglocke

    Wer nicht sagt, was er will, kriegt es auch nicht.

  6. Inaktiver User

    AW: Wie macht ihr das - mit der Kraft?

    Hallo clochedepaques,


    danke dir, vieles was du schreibst stimmt so sehr auf meine / unsere Situation...
    Ich habe nur so lange gebraucht an diesen Punkt jetzt zu kommen, weil ich glaube ich nicht wahr haben wollte, dass mein Mann so ist / so sein kann. Aber ich denke immer mehr, ich habe evtl. auch ein Bild, eine Illusion von ihm gehabt und dieses in den letzten Jahren kaum überprüft. Ich war halt einfach mit der "Aufzucht" von den Zwillingen und meinem Job ausgelastet. Um so bescheidener die Vorstellung, die ich jetzt so entwickle, dass mein Mann mental schon lange ausgestiegen war, zumindest aus der Ehe, und mich quasi als Brücke zu den Kids noch eine Weile ertragen hat, aber auch nur aufgrund von Aussenaffären. Ja, er hat es in den letzten Monaten versucht mit uns, mit unserer Ehe, weil er auf einmal eine Ahnung hatte was eine Trennung bedeuten könnte. Aber sind 2x4 Wochen genug um die Liebe neu zu finden? Wenn selbst in den Monaten der Wiederannäherung andere Frauen sind / waren? Mir kommt dieser Versuch seinerseits halbherzig vor und sein Jammern jetzt belegt, dass er wirklich in seiner Wahrnehmung ganz woanders steht.

    Zitat Zitat von clochedepaques Beitrag anzeigen

    Natürlich darfst Du fragen: er war 8.
    Und es war eine schlimme Zeit am Anfang, für ihn wie für mich. Aber heute weiß er, dass er sich zu 100% auf mich verlassen kann und sagt mir das auch. Er sagt sogar, er ist froh, dass wir uns getrennt haben.
    Kannst du dich noch daran erinnern, wie lange es richtig schlimm war für euren Sohn? Und warum hat er gesagt er wäre froh über die Trennung? Ist das Verhältnis jetzt stabil? Und kannst du deinem Ex-Mann mittlerweile neutral begegnen?
    Ich kann mir das alles noch gar nicht vorstellen. Mein Focus gerade ist den Alltag für mich und die Mädels neu und schön zu gestalten, das kostet schon Kraft. Die Auseinandersetzung bzw Treffen mit meinem Mann überfordern mich regelmässig. Ich fange immer an Fragen zu fragen, zu heulen etc. Das muss anders werden. Die Mädels leiden auch, aber ich glaube wir haben das mittlerweile ganz gut im Griff. War ja auch eine monatelanges Hin und Her. Sie zeigen und reden zumindest auch darüber, weinen etc und ich zeige ihnen jedesmal dass die Trauer gut ist und raus muss und dass es mir auch so geht. Ich kann nur hoffen, dass sie es irgendwie überstehen werden.

    LG

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    AW: Wie macht ihr das - mit der Kraft?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo clochedepaques,



    Kannst du dich noch daran erinnern, wie lange es richtig schlimm war für euren Sohn? Und warum hat er gesagt er wäre froh über die Trennung? Ist das Verhältnis jetzt stabil? Und kannst du deinem Ex-Mann mittlerweile neutral begegnen?
    Ich kann mir das alles noch gar nicht vorstellen.
    LG
    Liebe Unschlüssig,
    die Frage, wie lang es schlimm war, ist schwierig zu beantworten. Es war manchmal auch eine Wellenbewegung. Aber rückblickend würde ich sagen, das erste Jahr war sehr schwer.
    Besonders schlimm war für ihn, dass sein Papa dann mit der Mutter einer Klassenkameradin zusammen war. Da musste ich tatsächlich mit der Klassenlehrerin sprechen, weil er so darunter gelitten hat.
    Auch wollte er nach der Trennung absolut nicht mehr in den Hort gehen. Als ich merkte, dass er das nicht schafft, habe ich meine ganze Arbeit so gelegt, dass er nach Hause kommen kann. Ich hatte allerdings das Glück, weitestgehend Zuhause zu arbeiten.

    Ich kann gar nicht genau sagen, warum er das gesagt hat, dass er froh ist. Ich kann es mir nur erklären damit, dass sein Vater ihn ja zu seinen Affairen immer mitgenommen hat. Er hat also immer mitbekommen, was da vorgeht und durfte nichts sagen. Ich glaube, er hat sich sehr schlecht gefühlt dabei.

    Das Verhältnis zu seinem Vater ist stabil, würde ich sagen, aber er hat viele "Punkte" verspielt, indem er sich nach der Trennung dem Kind gegenüber ziemlich blöd aufgeführt hat. Als unser Sohn ihm mal sagte (mit 10 Jahren), dass er sich bei ihm Zuhause nicht wohl fühlt und sich auch nciht gut behandelt fühlt, hat er mit den WOrten "Dann ein schönes Leben noch" den Hörer aufgelegt und ein am Boden zerstörtes Kind zurückgelassen. Das wirkt insofern nach, als es solche Situationen immer wieder gab und mein Sohn heute ganz genau weiß, dass er mit seinem Papa Spaß haben kann, aber verlassen will er sich nicht so recht auf ihn.

    Ich kann meinem Ex neutral begegnen, weil er mir inzwischen gleichgültig ist. Ich tue für mein Kind alles, also bemühe ich mich auch um ein neutrales Verhältnis, so dass die Abhol- und Bringsituation nicht blöd sind und auch sonst Gespräche möglich.

    Die Auseinandersetzung bzw Treffen mit meinem Mann überfordern mich regelmässig. Ich fange immer an Fragen zu fragen, zu heulen etc. Das muss anders werden.
    Versuche alle Diskussionen jetzt zu vermeiden, vor allem über Eure nicht mehr so richtig vorhandene Beziehung. Versuche, klar zu vereinbaren, wann die Mädchen ihren Vater sehen und lass ihn dann machen, soweit es geht.
    Ich weiß, dass das erst mal sehr schwierig ist. Aber diese Diskussionen zwischen Euch führen zu gar nichts. Reden kann Dein Mann offensichtlich, aber das was er sagt passt leider oft nicht zu dem was er tut.
    Aber Du packst das und Deine Mädchen auch!
    Die Osterglocke

    Wer nicht sagt, was er will, kriegt es auch nicht.

  8. Inaktiver User

    AW: Wie macht ihr das - mit der Kraft?

    Danke dir!


    LG

    :-)

  9. User Info Menu

    AW: Wie macht ihr das - mit der Kraft?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Liebe clochedepaques,

    ...Und dann ringen wir monatelang um die Ehe, als Abschiedsworte gibt es 2x "mir fehlt meine Freiheit, du engst mich ein" und als Erklärung für die Trennung legt er sich parat "es war nicht mehr wie früher, wir haben uns aus den Augen verloren, ich habe es versucht, aber konnte dich nicht mehr lieben". Den Text habe ich mir gestern bei der Kinderrückführung noch mal abgeholt. Das geht mir immer so direkt ins Herz, weil ich immer denke ICH habe es versaut. Klar, der Arme, er liebt dich halt nicht mehr und jetzt verliert er auch noch seine Kinder. Aber viele Freunde und auch meine Therapeutin sagen klar, er hat immer nur seine Bedürfnisse gesehen und mich eigentlich vernachlässigt (weshalb ich oft frustriert war). Klar, verliert man sich dann aus den Augen. In ganz 2013 hat er kein einziges Mal von sich aus gesagt, wir sollten mal was alleine zusammen machen. Er war nur unterwegs und ich habe das Haus gehütet oder war alleine unterwegs.
    Mich frisst das immer noch so an, dass seine Wahrnehmung eine so andere ist, die er vor sich (und mir) herträgt, diese Version verletzt mich so, weil sie impliziert, ich war eben nicht gut genug. Aber ich denke, wie du sagst, er bemitleidet sich selber, er sieht mich gar nicht, es geht wieder nur um ihn.

    liebe Unschlüssig,

    ich möchte dir hier einmal viel kraft wünschen für die kommende zeit. mein ex hat sich fast genauso verhalten wie Dein mann, und bis heute, 6 1/2 jahre nach der Trennung, sieht er noch nicht ein, was denn so falsch an seinem verhalten gewesen sein soll. "seine Affären haben mich ja nicht betroffen, mir keine zeit mit ihm genommen, und auch die kinder haben doch davon garnichts mitbekommen" (ohne worte...)
    stattdessen ist er immer das arme opfer gewesen, das überhaupt nicht weiß, warum ich nichts mehr vom ihm wissen will.
    er hat all die zeit versucht, mich massiv zu manipulieren, mich immer wieder an meine grenzen gebracht. aber als ich einmal sein "System" verstanden und es durchschaut hatte, war alles plötzlich ganz leicht - konsequent zu sein, meine wünsche zu formulieren und durchzusetzen (zb bez. der kinderbetreuungszeiten)

    und ich kann dir sagen: der weg war anstrengend und hart, aber es hat sich gelohnt! meine kinder waren bei der endgültigen Trennung 5 und 10 jahre alt, und heute sind sie fast schon junge erwachsene, die fest im leben stehen und ihren weg gehen.

    ja, meine Konsequenz hat ihnen nicht geschadet, im Gegenteil möchte ich heute behaupten, dass die beiden die einzigen sind, die etwas positives aus der Trennung herausgezogen haben, nämlich eine stabile Beziehung zu ihrem vater.
    ich habe den kindsvater nicht aus seinen pflichten entlassen und vehement einen regelmäßigen umgang eingefordert. so kam es, dass er 2x die Woche abends die kinder ins bett brachte, und jedes 2. Wochenende die kinder bei sich hatte. (wie wichtig diese auszeiten für mich und meine kraft waren!!!!)
    wenn es Entscheidungen zu fällen gab, habe ich eine Entscheidung vorgegeben, der er sich angepasst hat, weil ich so entschlossen war (zb die frage, wo feiern die kinder weihnachten) - manchmal mit ein bisschen Bedenkzeit. dabei habe ich auch versucht, seine Interessen zu berücksichtigen.

    heute kann ich sagen, dass wir einen lockeren umgang miteinander haben. auch deshalb, weil ich irgendwann für mich akzeptieren konnte: der wird sich nicht ändern, das ist das leben, das er führen will. gleichzeitig habe ich aber auch gesehen, dass die kinder sein ein und alles sind und waren, und darauf konnten wir aufbauen.

    ich möchte dir also mut zusprechen, mut, auf deine eigenen Bedürfnisse, Gefühle und Ansichten zu vertrauen. Mach dich stark und gib diese Stärke weiter. Auch du wirst deinen weg finden, egal wie dieser aussehen mag. viel glück für euch drei!

  10. Inaktiver User

    AW: Wie macht ihr das - mit der Kraft?

    Zitat Zitat von laudrey Beitrag anzeigen
    liebe Unschlüssig,

    ...

    ich möchte dir also mut zusprechen, mut, auf deine eigenen Bedürfnisse, Gefühle und Ansichten zu vertrauen. Mach dich stark und gib diese Stärke weiter. Auch du wirst deinen weg finden, egal wie dieser aussehen mag. viel glück für euch drei!
    Hallo Laudrey,


    Danke dir.
    Mut zusprechen kann ich gerade gebrauchen :-(
    Ich finde es soo wahnsinnig schwierig beide Ebenen zu bearbeiten, die Paarebene und die Elternebene und auf beiden ist so viel Leid und ich bekomme es irgendwie nicht getrennt.
    Bekomme dieses, wie sehr ich meinen Mann mal geliebt habe, wie sehr wir diese Familie wollten nicht zusammen mit dem Bild, dass ich jetzt von ihm entwickeln muss und wie wir jetzt wohl leben werden.
    Es fühlt sich nicht nach Scheitern, sondern nach Katastrophe an. Ich habe das Gefühl, immer nur ich habe diese Familie so sehr gewollt. Er sagt so Sachen wie "ab dem Moment der Geburt habe ich mich zurückgesetzt gefühlt" und ab dann ist er innerlich auf Abstand und später dann auch auf Jagd gegangen. Während ich zu Hause alles alleine gewuppt habe und alles ertragen habe, damit wir alle glücklich sind, eine "heile" Familie.

    Klar weiss ich, dass Kinder damit leben lernen. Aber werden sie glücklich? Ist es nicht wirklich einfach besser mit Mama und Papa unter einem Dach, hast du (die anderen) nie wieder Zweifel gehabt, "haben wir alles getan?", wird es mit einem anderen Mann besser etc?

    Eventuell würde es mir besser gehen, wenn mir jemand sagen könnte, in 3 Jahren kommt ein neuer Mann und das wird dann viel bessern und ehrlicher oder so. Aber gerade stehe ich in den Trümmern meines Lebens. Der Mann den ich geheiratet habe und mit dem ich mein Leben verbringen wollte entpuppt sich als (harmlos formuliert) Mogelpackung, die Familie geplatzt und Plan B noch nicht ausformuliert. Wahnsinn.

    Danke dennoch für deine / eure Worte.

    LG

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