Dein Ex ist immer noch sauer auf dich. Nicht mit dir zu reden, ist seine Art, sich an dir zu "rächen". Reichlich kindisch, aber....
Verweise die Freunde deiner Kinder auf den Kindsvater und gib ihnen die Telefonnummer. Dann bist du 'raus aus dem Spiel. Entweder sie unternehmen auch etwas mit ihren Freunden in dieser Zeit oder eben nicht. Skippy, du bist nicht für alles verantwortlich. Gib die Hälfte an den Kindsvater zurück.
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31.07.2014, 20:39
AW: Wie macht ihr das - mit der Kraft?
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31.07.2014, 20:58Inaktiver User
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31.07.2014, 21:03Inaktiver User
AW: Wie macht ihr das - mit der Kraft?
Warum sollte er sauer sein? Er hat sich getrennt, und alles ist in gegenseitigem Einverständnis über die Bühne gegangen. Nein er ist nicht sauer, er ist froh dass er nun frei ist und nur noch ab und zu für die Kinder verantwortlich ist, und ansonsten sein "Teenieleben" ausleben kann. Warum er aus seinem Leben mir gegenüber ein Mysterium macht, weiss ich nicht. Ich bin wieder bereit für normale Kommunikation, war ich lange nicht, er versteckt sein neues Leben aber am Liebsten so viel wie möglich vor mir.
Freunde an ihn verweisen geht eben nicht so einfach, da er in einem anderen Dorf wohnt und auch keinen Platz hat andere Kinder einzuladen und das auch nicht tun würde, das ist ihm zu viel. Manchen habe ich aber schon seine Nummer gegeben damit sie meine Kinder zu sich einladen können wenn sie bei ihm sind, denn anderen sagt er nicht so schnell ab als mir wenn ich das anfrage
, aber alles beruht auf Gegenseitigkeit und für die bin wiederum ich zuständig
. Wie immer hat er es bei allem einfacher, das wird wohl bei allem immer so bleiben.
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31.07.2014, 21:11Inaktiver User
AW: Wie macht ihr das - mit der Kraft?
Möchte ich aber eigentlich gar nicht
, ich fühl mich eher genötigt dazu. Es ist zwar verdammt viel und verdammt schwer allein mit 3 kleinen Kindern, davon einem chronisch krankem Kind, aber trotzdem würde ich lieber die gesamte Kontrolle behalten
.
Und eigentlich möchte er ja auch gar nichts haben ausser ein bisschen Spass mit den Kindern, alles andere ist zu anstrengend und überlässt er gerne mir.
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31.07.2014, 21:32
AW: Wie macht ihr das - mit der Kraft?
Frage 1: Was nützt dir das Wissen, was er mit den Kindern macht, nicht macht, wie er lebt und mit wem er etwas macht?
Steigen deine Sorgen nicht eher dadurch?
Frage 2: Meinst du, dass dein Ex freiwillig seine Hälfte des Sorgerechts auf dich überträgt?
Er wäre dann seiner Meinung nach 'raus aus dem Spiel, vor allem den Besuchszeiten, so dass du kaum noch kinderfreie Zeit hättest. Du weißt, wie anstrengend das mit drei Kindern unter der Woche ist. Aber das Ganze tagein, tagaus, mindestens die nächsten zehn Jahre? Willst du das wirklich?
Wie hat sich das Aufräumprogramm entwickelt? Funzt es (weitest gehend)?
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31.07.2014, 21:58Inaktiver User
AW: Wie macht ihr das - mit der Kraft?
Nein, meine Sorgen würden nicht steigen, denn eigentlich vertraue ich ihm ja und ich weiss dass er was Tolles mit den Kindern machen wird (auch wenn er es oft nicht so macht wie ich mir das vorstellen würde
). Es würde mir besser gehen, denn wenn die Kinder bei ihm sind, schwebt permanent in meinem Hinterkopf die Frage rum was sie nun machen, und wo sie nun sind, ich kann mir sie da eben nicht vorstellen da ich nicht weiss wie es da ist, ich kann sie da nicht vor meinem inneren Auge sehen, ich kann nicht fühlen ob es ihnen gut geht. Und damit gehts mir nicht gut.
Frage 2: Nein er wird seine Hälfte nicht auf mich übertragen, er wird schon sein Mitspracherecht behalten wollen, obwohl er eh kaum mitspricht. Und er wird auch seine Besuchszeiten behalten wollen, die Kinder sind ihm doch wichtig (wenn auch im Alltag lästig). Ich habe das Ganze ja jetzt auch tagsaus tagsein, 12 Tage am Stück, und ja das ist anstrengend, ich kann abends nie weg, keinen Sport ausüben, ausser alle 2 Wochen mal am Wochenende. Ich bin non-stop für die Kinder zuständig. Aber ja ich möchte das, denn meine Kinder sind mein Leben, und sie werden ja eh so schnell gross und irgendwann wird auch wieder mehr Freizeit kommen, so lange bin ich gerne Vollblutmama. Wobei ich aber schon zugeben muss, dass ich froh bin über die Wochenende alle 2 Wochen, denn ohne würde ich am Rad drehen, die brauche ich zum Aufarbeiten und Abarbeiten. Aber so viele Papatage wie jetzt grade in den Ferien, brauche ich definitv nicht und tun mir definitv nicht gut
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Aufräumprogramm
, aehm ja, mit den Kindern nicht wirklich, wenn sie nun bei mir sind, profitieren wir von den wertvollen Zeiten (die ja nun viel zu selten sind), da passen keine Aufräumprogramme rein
, die Wochen vorher ging eh alles Durcheinander durch Khaufenthalte meines Kleinen. Aber es ist eigentlich alles pikkobello da ich ja Zeit à gogo habe (naja ich arbeite zwar iegntlich immer wenn die Kinder beim Papa sind, aber es bleiben ja noch genug Abende und jedes 2. Wochenende), aber eben nur mein Verdienst
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01.08.2014, 09:55
AW: Wie macht ihr das - mit der Kraft?
Frage 1
Wenn du wüsstest, was er mit seinen Kindern macht, z.B. nur Fastfood essen oder mit irgendwelchen Mäuschen "abhängen", dann wären deine Sorgen umso größer. Dein Vertrauen in deinen Ex ist bisher nur eingeschränkt. Verständlich, aber nicht zielführend.
Lass innerlich vollständig los und sage (dir und) den Kindern: "Viel Spaß mit Papa." Wenn wirklich etwas sein sollte, meldet er sich umgehend.
Frage nicht bei den Kindern nach, was sie unternommen haben. Sie sollten nur auf deine Frage "War es schön?" mit einem Leuchten in den Augen mit "Ja" antworten. Das reicht.
Frage 2
Neben Mutter bist du auch Frau und Mensch. Wenn du selber merkst, dass dir Auszeiten gut tun, dann nutze sie weniger zum Aufräumen und Abarbeiten nicht erledigter Sachen, sondern für dich: zum Auftanken, zum Weggehen, zum Spaßhaben bis Mitternacht und auch mal zum absolut faulen Ausschlafen bis Mittag.
Schade, dass du das gemeinsame Aufräumen als unüberwindliche Hürde siehst.
Ich (meine Freundin übrigens auch) habe die Erfahrung gemacht, dass sich die besten (Erziehungs)Gespräche bei stupiden Arbeiten wie Abwasch und Abtrocknen, Bügeln und Zusammenlegen mit den Kindern ergeben haben. Bei diesen Tätigkeiten hat sich das Kind eröffnet und mich an seiner Gedankenwelt teilhaben lassen, um Rat gefragt, diskutiert, abgewägt, abgestritten und intensiv nach Lösungen gesucht. Jetzt hat das Kind wieder ein Freundin (hoffentlich sehr lange, die ist soooo nett) und das gemeinsame Essen wird deshalb bei ihnen so gut, weil auch die Vorbereitungen gemeinsam laufen.
Es ist völlig egal, was gekocht wird. Wichtig ist die gemeinsame Zeit in Küche und Esszimmer. Aus diesem Grund habe ich dir und den anderen geraten, das mit den Kindern zu erledigen. Diese gemeinsame Zeit mit Lachen, Gesprächen, Plänen schafft das Gefühl, als Familie zusammenzuhelfen. Später werden sie das genauso mit ihren Partnern und Kindern machen.
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01.08.2014, 11:50
AW: Wie macht ihr das - mit der Kraft?
Möchte ich aber eigentlich gar nicht , ich fühl mich eher genötigt dazu. Es ist zwar verdammt viel und verdammt schwer allein mit 3 kleinen Kindern, davon einem chronisch krankem Kind, aber trotzdem würde ich lieber die gesamte Kontrolle behalten .
Und eigentlich möchte er ja auch gar nichts haben ausser ein bisschen Spass mit den Kindern, alles andere ist zu anstrengend und überlässt er gerne mir.
bei uns ist´s genauso.
Es ist zwar schade daß die Väter sich so wenig für den Alltag ihrer Kinder interessieren, aber ich finde es für mich so im großen und ganzen doch entspannter.
Es ist doch normal das man (Frau!) gerne wissen würde was die Kinder so machen. Ich frage doch auch wenn sie bei der Oma/Freunden/Kindergarten waren was sie gemacht haben. Warum soll ich da nicht auch nachfragen was sie mit Ihrem Vater unternommen haben?? Im Gegensatz dazu frage ich bei anderen ja auch noch direkt nach was war.
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01.08.2014, 16:21Inaktiver User
AW: Wie macht ihr das - mit der Kraft?
Hallo Skippy & alle,
Danke für die paar Antworten auf die Fragen, wie ihr (am Anfang) das Verhältnis mit den Vätern so geregelt habe. Ich denke, ich bin irgendwie auch immer noch im Schock, ist alles noch so neu und es wird sich mit sehr viel Kraft und Geduld sicher alles finden.
Aber ich finde es gut bzw. hilfreich zu sehen, dass auch andere Mütter das loslassen erst lernen mussten. So viel getrennt wie diesen Monat (auch durch die Kitaferien) war ich von meinen Kindern nicht seit sie auf der Welt sind, das ist schon komisch.
@Skippy: ich weiss nicht wie ich es vorsichtig formuliere, irgendwer hat es hier auch schon gesagt, aber magst du nicht auch versuchen zu lernen in deiner kinderfreien Zeit etwas schönes für dich zu tun? Ich finde diesen Tipp einerseits auch immer sehr billig, aber ich merke wie gut mir zB einfach Langeweile mal tut, um meine Akkus wieder aufzuladen. Ich neige auch dazu in den kinderfreien Tagen nur nützliche Sachen machen zu wollen, aber sobald die Kids dann wieder da sind bleibt ja für mich auch keine Zeit und von daher gönne ich mir auch schöne Dinge für mich (ausschlagen, lesen, ausgehen, rumhängen was auch immer). Bei dir klingt immer sehr viel Ehrgeiz und Verantwortung den Kindern gegenüber durch, was ich verstehe, aber ich glaube gerade mit 3 Kindern ist alles noch viel anstrengender und die Gefahr, dass du irgendwann auf dem Zahnfleisch gehst ist sicher da, oder?! Soll lieb gemeint sein :-)
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01.08.2014, 18:03Inaktiver User
AW: Wie macht ihr das - mit der Kraft?
Tu ich eigentlich bspw probier ich es und gelingt mir mal mehr mal weniger gut, in normalen Zeiten eigentlich gut, zur Zeit weniger gut, denn auch ich war noch nie so viel von meinen Kindern getrennt wie diesen Monat, und das ist mir eindeutig zu viel.
In normalen Zeiten bin ich dankbar über die kinderfreie Zeit, ja ich arbeite schon viel in der Zeit denn wir haben ein grosses Haus, einen Garten, Tiere, das alles neben Kindern muss auch unterhalten werden, aber ich schaue auch nach mir, schlafe an den Tagen lange, gehe schwimmen, shoppen (naja würde ich eigentlich gerne viel öfter und ausgiebiger tun, aber lassen die Finanzen nicht zu), mit Freunden essen oder ins Kino und lasse alles einfach auch langsamer angehen. Ich tanke auch Kraft an den Tagen. Trotzdem brauche ich das nicht zu oft und tut es mir nicht gut wenn es, wie jetzt, so regelmässig ist. Ich bin ein Muttertier und es ist mir nichts Wichtiger als Zeit mit meinen Kindern verbringen zu können, ich möchte grad keine Karriere oder ein reges soziales Leben, ich möchte einfach nur Mama sein, die Kinder werden älter, dann lass ich auch wieder andere Prioritäten im Leben zu, momentan sind es meine Kinder.
Ich muss aber zugeben dass ich durch die medizinische Lebensgeschichte meines Kleinsten ein grosses Problem mit "verlorener" Zeit habe, und einen sehr ungesunden Druck verspüre Zeit ganz bewusst und ganz intensiv zu erleben und es mir deshalb sehr zusetzt so viel wichtige Zeit mit den Kindern zu verlieren/verpassen.
Und auch die Kontrolle über ihn abgeben zu müssen.Geändert von Inaktiver User (01.08.2014 um 18:24 Uhr)


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