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05.07.2014, 08:17
AW: Teure Klassenfahrt - muss Kind teilnehmen?
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05.07.2014, 10:59Inaktiver User
AW: Teure Klassenfahrt - muss Kind teilnehmen?
Es werden keine Kinder ausgeschlossen.
Schnatterfleck hat innerhalb kurzer Zeit mit ihrer Tochter entschieden, dass ihr die Fahrt das Geld und der Aufwand nicht wert ist. Sie hat nicht all die Möglichkeiten, die im Strang aufgezeigt wurden, erkundet, um überhaupt mal einen Überblick zu bekommen, was für sie konkret an aufzubringendem Geld übrig geblieben wäre.
Wenn sie der Fahrt keine Wert beimisst, dass ihr schon der Aufwand der Erkundens zuviel ist, dann ist das die eigene Entscheidung. Die Verantwortung dafür kann man dann nicht anderen zuschieben und hat auch nichts mit finanziellen Unterschieden an Gymnasien zu tun. Die Entscheidung ist ja auch weitgehend unabhängig von Finanzen: kein Mensch zahlt für etwas, was ihm nichts wert ist, egal ob man Geld hat oder nicht.
Für Schnatterflecks Entscheidung kann also kein Gymnasium etwas, auch keine "reichen" Eltern oder das System, das Bildung ja nicht komplett kostenlos anbietet.
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05.07.2014, 11:04
AW: Teure Klassenfahrt - muss Kind teilnehmen?
Wir kennen aber das Kind gar nicht. Umgekehrt würde ich mich als Kind nämlich auch ziemlich blöd fühlen, wenn ich für eine mäßig interessante Klassenreise jobben müsste oder wenn die Familie für eine blöde Klassenfahrt auf den gemeinsamen Urlaub oder andere Dinge verzichten müsste, nur weil die Schule das so will und ich vielleicht gar kein Interesse daran habe, meine Mutter aber meint aus pädagogischen Gründen müsste ich um jeden Preis daran teilnehmen.
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05.07.2014, 11:35Inaktiver User
AW: Teure Klassenfahrt - muss Kind teilnehmen?
Habe jetzt nicht alles gelesen, muß aber auch meinen Senf dazu beitragen... habe meinen Sohn auch allein großgezogen, auch finanziell. Als es auf die weiterführende Schule ging wurde klar gesagt, welche Klassenfahrten anstehen und auch in welchem ungefähren finanziellen Rahmen diese sind. Dies war im 8. Schuljahr (auch Skifreizeit) im 10. und die Abifahrt. So wußte ich immer, was wann auf mich zukommt und konnte Geld dafür zurücklegen. Wer trotzdem das Geld nicht aufbringen konnte wurde vom Förderverein gesponsert, da blieb kein Kind aus finanziellen Gründen zurück. Ich finde, solche Fahrten gehören einfach zur Schulzeit dazu. Meine eigenen habe ich auch noch in guter Erinnerung und die sind noch für die eine oder andere Anekdote gut.
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05.07.2014, 12:15
AW: Teure Klassenfahrt - muss Kind teilnehmen?
Zumindest in Bayern gehört es zu den obersten Bildungszielen, die schon in der Verfassung verankert sind.
QuelleDie Schüler sind im Geiste der Demokratie, in der Liebe zur bayerischen Heimat und zum deutschen Volk und im Sinne der Völkerversöhnung zu erziehen.
Welcher Arbeitnehmer muss Geld mitbringen, wenn er Dienstreisen macht? Um nichts anderes handelt es sich bei Klassenfahrten. Dienstreisen, keine Vergnügungsreisen.
Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
Christian MorgensternIn einer Stunde ruhigen Sitzens verbrennt man 73 Kilokalorien.
- Ich habe meinen Sport gefunden.
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05.07.2014, 12:29
AW: Teure Klassenfahrt - muss Kind teilnehmen?
Lustiger oder besser gesagt unlustiger Weise scheint dies allerdings bis zu einem Urteil 2012 zumindest in einigen Bundesländern so üblich gewesen zu sein.
Reisekosten für Lehrer: Brandenburg stoppt Klassenfahrten - Schule - Berlin - Tagesspiegel
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05.07.2014, 12:31
AW: Teure Klassenfahrt - muss Kind teilnehmen?
Was hat die Liebe zur bayerischen Heimat mit einem Skilager in Österreich zu tun?
Versteh ich jetzt nicht - ehrlich gesagt.
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05.07.2014, 12:37Inaktiver User
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05.07.2014, 12:41Inaktiver User
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05.07.2014, 12:42
AW: Teure Klassenfahrt - muss Kind teilnehmen?
Um sich für ein Kind einzusetzen sollte man aber auch dessen Wünsche und Bedürfnisse kennen, sonst setzt man sich schnell mal am Kind vorbei für selbiges ein. Das Geld ist nunmal nicht da, das heißt, zur Finanzierung der Klassenfahrt muss auf irgendetwas anderes verzichtet werden und ob das immer im Sinne und nach dem Wunsch des Kindes ist, möchte ich mal bezweifeln. Von daher sehe ich es immer noch als die optimale Lösung an, gemeinsam mit dem Kind zu entscheiden.



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