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    AW: Sonntage sind die Schlimmsten

    Thema Hausarbeit:
    Hm... zugegeben, da hab ich noch einiges zu ändern. Ich bin ehrlich gesagt froh, wenn ich es im Kleinen schaffe: Dass sie den Tisch mit decken und mit abräumen oder grad mal auf dem Weg den Müll mit rausnehmen oder, großes Thema gerade: Dass abends nicht mehr 1000 Sachen rumliegen und dass sie ihre schmutzige Wäsche in den Wäschekorb tun. Dazu kommt, dass sie ihre Jacken aufhängen und nicht alles, alles was sie gerade machen stehn und liegen lassen, wo sie sind. Dass sie ihre Gläser leertrinken und die Schuhe nicht so stehen, dass jeder drüberfällt.
    Alleine hier eine Spur reinzukriegen finde ich irre anstrengend. Und schon das kostet echt viel Kraft, ich wüsste grad nicht wie ich da noch Hausarbeit dazwischen kriegen soll.
    Meine Kinder tun sich wahnsinnig schwer, nicht völlig im Zimmer-Chaos zu versinken und es geht einfach tatsächlich nicht, ohne, dass ich ab und an mal mit general-aufräume. Und ich muss zugeben, ich glaube nicht, dass ich zu viel Perfektionismus habe ;-). Es ist auch nicht einfach, den Kindern beizubringen, ihre Sachen wegzuräumen, wenn ich mir da selbst so schwer tue mich nicht verwursteln .

    Meine Tochter spielt mir zig Sachen und so schnell schaue ich gar nicht um darauf zu achten, dass sie eines vielleicht gleich wegräumen müsste, bevor sie was anderes macht.
    Das ist eine große Baustelle gerade bei uns.

    Ihr habt völlig recht, dass sie da mehr mit reinkommen müssen. Die Kleine hilft mir ja sogar oft mal was, wenn sie Lust dazu hat . Mein Sohn hat leider sowieso ständig den großen Druck, weil er viel zu wenig Zeit zum Spielen hat, wie er meint. Und damit macht er sich wirklich Druck.

    Wenn ich jetzt also versuche, jetzt, wo Papa nicht mehr hier wohnt, ziehen wir erstmal andere Seiten auf, kann das schon einen negativen Beigeschmack bekommen, fürchte ich. Es geht wohl nur in kleinen Schritten...

  2. gesperrt

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    AW: Sonntage sind die Schlimmsten

    Halte mit deinen Kindern "Familienrat" und sage, dass es ums tägliche Aufräumen und die Spielzeit geht. Das hängt nämlich zusammen. Je schneller die Bude ordentlich ist, desto mehr Zeit haben beide zum Spielen.
    Dann legt ihr am besten gemeinsam die Eckpunkte fest: Schuhe werden ausgezogen und ins Schuhregal gestellt, die Jacken gleich aufgehängt. Den Wäschekorb findet jeder im Bad oder in seinem Zimmer.
    Jeden Abend gibt es eine Zeit "Aufräumen", bei der jeder mithilft. Du kannst z.B. einen Kurzzeitwecker auf 15 Minuten stellen. Wenn der klingelt, ist die Zeit um.
    So holt ihr mindestens eine Stunde Spielzeit täglich für euch heraus.
    Die Hausarbeit wird euch drei auch leichter fallen, weil ihr vorher nicht stundenlang aufräumen müsst. Es ist ja schon aufgeräumt.

    Was du mit ihnen an einem Wochenende in den Ferien noch tun kannst (aber erst, wenn du gründlich darüber nachgedacht hast): Zimmer von unnötigen Sachen gründlich ausmisten und eine neue, einfache Ordnung mit ihnen einführen. Bei zu vielen Büchern im Regal fällt es schwer, Ordnung zu halten. Gilt auch für Spiele, Kleidung, Kuscheltiere und Kleinkram. Wenn du bei den Kindern, bei dir und im Wohnzimmer Dinge aussortierst und wegwirfst (oder verschenkst oder einem guten Zweck spendest), seid ihr alle drei eingebunden und macht euch gemeinsam das Leben leichter.
    Nein, mit dem Auszug des Vaters hat das nichts zu tun, sondern ausschließlich mit deiner Bequemlichkeit, dich täglich in einer ordentlich Bude wohlfühlen zu können.

  3. Inaktiver User

    AW: Sonntage sind die Schlimmsten

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Halte mit deinen Kindern "Familienrat"
    Das hat bei uns auch immer geholfen, liebe TE. Schon in kleinerem Alter der Kinder, weil sie quasi auf Augenhöhe miteingebunden wurden.

    Was mir auffällt; wenn der Vater nur wenige Ortschaften weit weg wohnt, warum diese 2-Wochen-Regelung. Kann er nicht einen Tag unter der Woche verbindlich die Kinder auch nehmen, sie dann zur Schule bringen am nächsten Tag.

    Wir haben das damals sehr locker gehalten und es hat den Kindern, dem Vater und mir sehr geholfen (hatte zu der Zeit zwei Jobs, um alles finanziell zu wuppen, sehr aufreibend); warum nicht auch einen Tag zusätzlich jedes Wochenende.
    Die Schuldkomplexe beim Vater und auch bei Dir werden dadurch weniger, weil es alles "alltäglicher" wird und der Vater eingebunden wird in Schulaufgaben etc. pp., das färbt sehr positiv auf die Kinder ab, weil es nicht nur diese "Insel-Wochenenden" gibt, von denen halte ich eh nicht viel.

    Ich hatte dadurch viel mehr Freiräume, und wenn es mal nur ums Schlafen ging. Und ich kann sagen, dass der Vater und ich dadurch bis heute auf freundschaftlicher Basis - meist - sehr angenehm miteinander umgehen können.

    Wäre das einen Gedanken wert?

    Liebe Grüße unbekannterweise,

    narrare.

  4. Inaktiver User

    AW: Sonntage sind die Schlimmsten

    Zitat Zitat von Li-La-Laune Beitrag anzeigen
    Alleine hier eine Spur reinzukriegen finde ich irre anstrengend. Und schon das kostet echt viel Kraft, ich wüsste grad nicht wie ich da noch Hausarbeit dazwischen kriegen soll.
    Diese Spur ist aber die Hausarbeit. Die Kinder können beide schon dafür sorgen, dass ihre Sachen nicht im Weg herumliegen.
    Meine Kinder tun sich wahnsinnig schwer, nicht völlig im Zimmer-Chaos zu versinken ....
    Das ist ein sehr großes Problem. Die äußere Unordnung spiegelt die innere wider.
    Ich vermute dahinter einfach ein "zu viel". Genau, wie der Vater in seine Wochenenden ein Zuviel an Aktivitäten und Unterhaltung hineinpackt, so gibt es bei Euch ein Zuviel an Klamotten und Spielzeug. Räume die Hälfte oder mehr in Kisten, beschrifte sie und bringe sie auf den Boden. Die Kinderzimmer sollten aufgeräumt und leer sein.
    Dann wird immer eine Kiste Spielzeug gegen eine andere ausgetauscht.
    Und ich muss zugeben, ich glaube nicht, dass ich zu viel Perfektionismus habe ;-). Es ist auch nicht einfach, den Kindern beizubringen, ihre Sachen wegzuräumen, wenn ich mir da selbst so schwer tue mich nicht verwursteln .
    Die Kinder lernen es von Dir.
    Meine Tochter spielt mir zig Sachen und so schnell schaue ich gar nicht um darauf zu achten, dass sie eines vielleicht gleich wegräumen müsste, bevor sie was anderes macht.
    Das ist eine große Baustelle gerade bei uns.
    Ja, das ist eine große Baustelle, an die Du unbedingt ranmusst. Räume aus und weg, zusammen mit den Kindern. Sie können alle Spielsachen behalten, aber sie werden zwischengelagert.
    Es lebt sich in einem aufgeräumten Kinderzimmer einfach schöner, es ist Platz für Phantasie und Raum für eigene Gedanken.
    Die Kleine hilft mir ja sogar oft mal was, wenn sie Lust dazu hat . Mein Sohn hat leider sowieso ständig den großen Druck, weil er viel zu wenig Zeit zum Spielen hat, wie er meint. Und damit macht er sich wirklich Druck.
    Sie muss helfen, auch wenn sie keine Lust hat. Gerade das ist das wirkliche Helfen. Sage ihr das auch so. "Ich schaffe das jetzt nicht, du musst mir helfen." "Ich brauche deine Hilfe, was sollte ich nur ohne dich machen."
    Die Kinder müssen sich wichtig fühlen, Du brauchst ihre Hilfe, ohne sie geht es nicht.
    Wenn Du klare Strukturen in den Alltag bringst, dann Tisch decken, dann essen, dann Müll runterbringen, dann Spielen. Dann gibt es keinen Druck, sondern feste Zeiten. Wenn die Sachen nicht weggeräumt sind, dann gibt' s keine Zeit zum Spielen.
    Ich glaube, Euch allen würde ein fester Zeitplan sehr helfen.
    Wenn ich jetzt also versuche, jetzt, wo Papa nicht mehr hier wohnt, ziehen wir erstmal andere Seiten auf, kann das schon einen negativen Beigeschmack bekommen, fürchte ich.
    Da hast Du leider den idealen Zeitpunkt versäumt, Euer Zusammenleben auf neue Füße zu stellen. Das hat damit zu tun, dass Du Deinen Kindern ein schlechtes Gewissen gegenüber hast, dass Ihr es nicht geschafft habt, den Kindern die heile Welt zu erhalten.
    Du machst das Gleiche wie der Vater der Kinder, ihr beruhigt Euer Gewissen, indem Ihr die Kinder verwöhnt. Eurem Gewissen
    mag es vielleicht dadurch besser gehen, aber die Kinder müssen es ausbaden.
    Du unterschätzt die Fähigkeiten Deiner Kinder, sich auf besondere Situationen einzustellen und sich auch einbringen zu wollen.
    Das Weinen Deines Sohnes nach den Papawochenenden kommt mir sehr hilflos vor, er vermisst mehr, als den Papa, den kann er jederzeit anrufen und er ist auch nicht weit.
    Aber in seinem täglichen Leben versinkt er wieder im Chaos, dem er ziemlich hilflos gegenübersteht. Hilflos heißt, er kann sich nicht helfen. Und ein 10jähriges Kind sollte nicht nur sich selber helfen können, sondern auch schon anderen, sonst leidet sein Selbstvertrauen.

  5. User Info Menu

    AW: Sonntage sind die Schlimmsten

    Was für ein Druck

    ich kann mich noch gut an meine Kindheit mit zoffenden Eltern erinnern und dem "Schein wahrenden" sauberen Haushalt und Familienleben nach außen. Dass mir beim Staubsaugen übel wurde verstehe ich heute....

    Ich werde auch mein letztes Posting nicht löschen, denn ich habs vorher schon erklärt was ich meine.

    Alles hat seine Zeit! Klar gibts den Rat äußere Ordnung hilft innere zu schaffen - ich denke aber dass das selten echt hilft. Wichtiger ist für Harmonie zu sorgen und nicht für Druck.

    Die Kinder kennen jedes Wimpernzucken der Mutter, wie geht es euch allen damit dass am WE die vorher beste Freundin am PapaWE wohl dabei ist? Die Kinder merken doch die Gefühle der Mutter.

    Also ICH würde meine Ansprüche deutlich zurückschrauben und in erster Linie versuchen entspannt zu leben, d.h. Rituale wie Lieblingsessen am Sonntag. Wäsche? Das sind KINDER! Da sag ich wie sich gehört und sehe entspannt drüber weg - gelobt wird jedoch wenn was richtig gemacht wird!

    Bei uns sah es zeitweise auch aus wie bei Hempels unterm Sofa und trotzdem ist meiner so weit dass er von allein!!! z.B. in den Ferien die Wohnung aufräumt, kocht oder das Bad putzt.

    Das wichtigste ist dass es Spaß macht und Anerkennung und Erfolg bringt wenn man was macht, dann macht man es gerne. Vielleicht bin ich auch blöd, aber ich wollte keinen menschlichen Automaten. Kinder müssen Kind sein dürfen und langsam lernen Verantwortung zu übernehmen -begleitet. UND sie brauchen wie jeder einen Ort wo sie sein können wie sie sind und so geliebt werden. Die Kinder müssen nicht "funktionieren" aaaber sie sollten in dem was sie gut können und was ihnen liegt bestärkt werden.


    Meiner hatte die Ansage: Die Schule ist dein Job, es ist deine Chance, was du draus machst ist deine Sache, wegen mir mußt nicht lernen dann..... Später kam dazu: Wir leben hier zusammen, ich will nicht jeden Samstag Putztag haben wenn grad schönes Wetter ist oder was anliegt das Spaß macht.... Uuuund? Was ist aus dem armen Kind geworden? Das macht bald Abi und ist "ordentlicher" wie ich.

    Narnia

  6. gesperrt

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    AW: Sonntage sind die Schlimmsten

    Zitat Zitat von Li-La-Laune Beitrag anzeigen
    Dazu kommt, dass sie ihre Jacken aufhängen und nicht alles, alles was sie gerade machen stehn und liegen lassen, wo sie sind. Dass sie ihre Gläser leertrinken und die Schuhe nicht so stehen, dass jeder drüberfällt.
    Ich greife diesen Aspekt der Garderobe mal exemplarisch auf: Die Garderobe ist unordentlich, Schuhe stehen herum und zwar so, dass man leicht darüber stolpert.
    Abhilfe ist nötig.
    Ständiges Ermahnen hilft wenig. Im Gegenteil. Jeder fühlt sich schlecht dabei. Ständiges Gemecker.

    Lösung eins: Es bleibt so.

    Lösung zwei: Bestandsaufnahme. Wer hat wie viele Jacken? Wie viele Paar Schuhe gibt es?
    Nächster Schritt: Wie viele Jacken sind im Gebrauch? Wie viele werden momentan benötigt?
    Kaputte Jacken werden entweder geflickt oder weggeworfen. Zu kleine Jacken können in den Kleidersack für die Kleiderkammer. Winterjacken werden separat verwahrt, z.B. im elterlichen Kleiderschrank oder in einer Kiste auf dem Dachboden bzw. Keller.
    Schritt drei: Alle Jacken werden ordentlich aufgehängt, am besten auf einen Bügel. Oder jeder erhält "seinen" Kleiderhaken.
    Müllsack gleich in die Tonne. Kleidersack in den nächsten Kontainer.
    So ist in einer halben Stunde Ordnung in der Garderobe. Jeder hat mitgemacht und seinen Teil geleistet. Ab sofort gibt es kein Gemecker mehr, weil jeder weiß, wohin mit der Jacke, und der Platz dafür ist da.

    Die nächste Aktion betrifft dann die Schuhe.

  7. Inaktiver User

    AW: Sonntage sind die Schlimmsten

    Zitat Zitat von Narnia Beitrag anzeigen
    ich kann mich noch gut an meine Kindheit mit zoffenden Eltern erinnern und dem "Schein wahrenden" sauberen Haushalt und Familienleben nach außen.
    Es geht nicht um einen Schein, der gewahrt werden muss, sondern um eine Struktur im Haushalt mit zwei Kindern und einer Mutter, die mit ADS zu kämpfen hat.
    Sie sollte es sich leichter machen, mit Ordnung und Zeitplan.
    Ich werde auch mein letztes Posting nicht löschen, denn ich habs vorher schon erklärt was ich meine.
    Ich hatte Dir lediglich den Rat gegeben, den letzten Satz in Deinem Post zu löschen, ich schreibe Dir eine PN.
    Die Kinder kennen jedes Wimpernzucken der Mutter, wie geht es euch allen damit dass am WE die vorher beste Freundin am PapaWE wohl dabei ist? Die Kinder merken doch die Gefühle der Mutter.
    Was meinst Du denn damit?

  8. User Info Menu

    AW: Sonntage sind die Schlimmsten

    Hallo,

    ich meine es als Frage, wie es auch da steht.

    Für mich ist das mit Ordnung alles vergleichbar mit z.B. Kind soll sauber werden. Fängt man mit einem Jahr an hat man ca. 2 Jahre Streß, fängt man mit 2 1/2 an gehts deutlich schneller, bei manchen auch erst später.

    Wenn ich mit Haushalt deutlich überlastet war habe ich mir früher für alle 2 Wochen 2 Std. eine Putzfee gegönnt, das wirkt Wunder. Da wurden alle ungeliebten Hausarbeiten der Reihe nach aufgeschrieben und sie durfte die abarbeiten so weit sie kam. In der Zeit war ich einkaufen, vorher wurde schon so weggeräumt dass sie gut voran kam und wie ich gesehen habe: Es ist nicht mehr soooo ein Berg vor mir! Hab ich mit Freude weitergemacht.

    Viiiel wichtiger wie Schuhe die ordentlich aufgeräumt wurden und Jacken... sind schöne Rituale wie gemeinsames Mittagessen nach der Schule und Gesprächen, eine Entspannungspause und regelmäßig dann die Hausis. Oder auch ein Ritual beim kommen nach dem Umgangs WE... Das alles richtet sich induviduell nach den Personen die es angeht. Jeder hat so das was er am liebsten mag. Je mehr Druck man sich macht umso stärker wird er und umso weniger funktionierts, meistens.

    Narnia

    Hihi, ich hab auch immer wieder mal gesagt: Die Socken gehören nicht auf den Boden... genutzt hats wenig, aaaber, wenn Besuch kommt wird jetzt penibel darauf geachtet... Das kommt von ganz allein wenn der Druck nicht zu groß ist.

  9. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Sonntage sind die Schlimmsten

    Zitat Zitat von Narnia Beitrag anzeigen
    Viiiel wichtiger wie Schuhe die ordentlich aufgeräumt wurden und Jacken... sind schöne Rituale wie gemeinsames Mittagessen nach der Schule und Gesprächen, eine Entspannungspause und regelmäßig dann die Hausis. Oder auch ein Ritual beim kommen nach dem Umgangs WE.... Je mehr Druck man sich macht umso stärker wird er und umso weniger funktionierts, meistens.
    Der Druck ist aber für Li-La-Laune vorhanden, weil sie das Gefühl hat, dass ihr Zuhause eine Chaos ist und sie sich nicht darin wohlfühlt. Sie braucht Struktur, dann klappt das von allein mit den Ritualen. Nachvollziehbar.

    Mit einem "Aufräumplan" von sieben Tagen könnten die Brennpunkte so weit bereinigt werden, dass sie sich wohlfühlt, die Kinder eine Orientierung haben und insgesamt alles harmonischer laufen kann. Neben Garderobe, Schuhe, Kinderzimmer (auf vier Tage gerechnet) auch das Wohnzimmer systematisch (d.h. nach ihren Bedürfnissen) ordnen. Dann ist eine Grundordnung vorhanden, an die jeder sich ohne größere Probleme halten kann.

    Es ist nun einmal wesentlich einfacher, seine Jacke an den Garderobenhaken zu hängen, wenn dort nicht fünf andere Jacken sich aufhalten. Es ist für Kinder einfacher, ihre Bücher ins Regal zu stellen, wenn dort genügend Platz ist.

    Mit der äußeren Ordnung* schafft man zugleich innere Ordnung und viel Platz für Erlebnisse und Rituale.



    *Das ist keine Aufforderung für ein klinisch reines Haus, sondern eine Wohlfühlumgebung, wo eben auch das eine oder andere "herumsteht".

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    AW: Sonntage sind die Schlimmsten

    Hallo,

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Mit einem "Aufräumplan" von sieben Tagen könnten die Brennpunkte so weit bereinigt werden, dass sie sich wohlfühlt, die Kinder eine Orientierung haben und insgesamt alles harmonischer laufen kann.
    Dann drück ich mal daumen, bei uns hätte das nur Ärger und Streit bedeutet.

    Mit der äußeren Ordnung* schafft man zugleich innere Ordnung und viel Platz für Erlebnisse und Rituale.
    So funktioniert aber nicht jeder Mensch - nur mal anmerke.

    Narnia

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