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    AW: Sonntage sind die Schlimmsten

    Nochwas,

    was ICH ändern würde:

    [QUOTE=Li-La-Laune;25740606]
    Also jetzt erfülle ich erstmal mit 2 std Verspätung das zeitig ins bett gehen... In 5,5 std klingelt der Wecker.
    Als Ausnahme echt o.k. wenns dir gut tut!

    Die Antwort dann morgen zwischen oder nach Arbeit, Aldi, kochen, Hausaufgaben, erdbeermarmelade mit Freundin kochen, Referat üben u für Mathe schulaufgabe lernen ;-). Da fällt mir ein... Ich muss noch Gläser u zitronen organisieren ;-). Gut Nacht ihr Lieben!
    Liest sich für mich nach unnötigem Stress. Hausis werden allein gemacht, Referat üben auch - vortragen ist o.k.. Mathe lernen kann ein Kind auch allein und in der Zwischenzeit kann Mama sontswas machen. Schaut dann ob die Hausis gemacht sind, lobt und gibt z.B. einen Strich auf der Strichliste für die Belohnung.

    Und wenn mich Marmelade einkochen stressen würde, würd ichs lassen, ansonsten wohl schreiben: Ich freu mich schon auf Morgen, da wird ganz entspannt Marmelade gemacht.

    Narnia
    Geändert von Narnia (25.06.2014 um 08:37 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Sonntage sind die Schlimmsten

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Binde die Kinder mit ein. Müll 'runter abwechselnd. Mülltonne 'rausstellen - Kalender an die Wand. Macht dann vor dem Essen eines der Kinder. "Waschtag" einführen, alle helfen mit: sortieren, aufhängen, aus dem Trockner holen, zusammenlegen, wegräumen. Kochen machen alle zusammen, einer deckt den Tisch, dazwischen wird über die Schule geschnattert, hinterher gemeinsam Tisch abräumen.
    Das ist ganz, ganz wichtig! Was machen Deine Kinder im Haushalt?
    Deine Kinder müssen Dich entlasten. Aus zwei Gründen:
    Zum einen, um Dir zu helfen und zum anderen, um selbstbewusst zu werden, Fähigkeiten zu entwickeln und sich ernstgenommen zu fühlen.
    Zitat Zitat von Li-La-Laune Beitrag anzeigen
    Die Antwort dann morgen zwischen oder nach Arbeit, Aldi, kochen, Hausaufgaben, erdbeermarmelade mit Freundin kochen, Referat üben u für Mathe schulaufgabe lernen ;-). Da fällt mir ein... Ich muss noch Gläser u zitronen organisieren ;-). Gut Nacht ihr Lieben!
    Kannst Du versuchen, die Hausaufgaben betreuen zu lassen? Eventuell mit Nachhilfe?
    Der Vater kann dafür ein bisschen Bares rüberschieben, es würde die ganze Familie enorm entlasten.

  3. gesperrt

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    AW: Sonntage sind die Schlimmsten

    ADSler brauchen Begleitung bei den Hausaufgaben, weil sie diese sonst nicht erledigen. Am besten funktioniert das meiner Erfahrung nach in der Küche am Küchentisch (oder Esstisch). Kind macht Hausaufgaben, Mutti macht ihre (Briefeschreiben, Einkaufsliste anfertigen, to-do-Liste schreiben). Mutti ist greifbar bei Fragen (ganz wichtig) und kontrolliert gleich, ob die Hausaufgaben komplett gemacht worden ist (keine Korrektur! Das ist Aufgabe der Lehrerin).
    Bei einem ADS-Kind ist Mutti insofern eine Lernhilfe, als dass sie es lobt und zur nächsten Aufgabe "antreibt".
    Lernen muss es allein. Aber Mutti kann und soll sich vom Kind vortragen lassen, was es letzte Stunde durchgenommen hat. Das ist der größte, schnellste und beste Effekt: Kann das Kind den Inhalt der letzten Stunde problemlos erklären, hat es den Inhalt verstanden. Ähnlich funktioniert es bei einem Referat. Unterm Strich kostet diese Hausaufgabenbegleitung auch weniger Zeit und weniger Nerven.
    Immer zur selben Uhrzeit beginnen und immer zuerst die schriftlichen Aufgaben erledigen.

    Notiere dir die wichtigsten Arbeiten im Haushalt und erledige sie zusammen mit deinen Kindern. Irgendwann wird das ihnen zur Gewohnheit. Vor allem wenn sie merken, dass sie mehr Zeit mit dir haben, sobald alle zusammenhelfen.

    Und trenn dich von unnötigen Arbeiten und Zusatzaufgaben. Braucht kein Mensch.

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    AW: Sonntage sind die Schlimmsten

    Hallo,

    soweit ich das gelesen habe ist noch gar keine Diagnose auf ADS gestellt? Oder doch?

    Meines Wissens nach sind Hausis am Küchentisch nicht zu empfehlen weil zu viel Ablenkung da ist, aber, das kommt auf die Familie an die wenigsten Eltern wissen wie derzeit gelernt wird und können da weiterhelfen, deshalb war bei uns immer die Devise: Mach die Hausis selbständig. Für die erledigten gabs dann eben eine Anerkennung. Ist das schlimmste was es gibt wenn Hausis mit Stress und Ärger daheim verknüpft werden.

    Narnia

  5. Inaktiver User

    AW: Sonntage sind die Schlimmsten

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Bei einem ADS-Kind ist Mutti insofern eine Lernhilfe, als dass sie es lobt und zur nächsten Aufgabe "antreibt".
    Schon bei einem "normalen" Kind ist der außerschulische Unterricht (und nichts anderes sind Hausaufgaben) eine große Belastung. Es kann sogar die Mutterkindbeziehung enorm belasten.
    Das würde ich versuchen zu umgehen.
    Auch Nachhilfelehrer oder Hausaufgabenbetreuung kann loben und antreiben.
    Und ob der Sohn der TE ADSler ist, steht auch nicht fest. Vielleicht ist er nur verträumt oder belastet mit der familiären Situation.
    Und trenn dich von unnötigen Arbeiten und Zusatzaufgaben. Braucht kein Mensch.
    Doch, das braucht Li La Laune unbedingt. Sie braucht soziale Kontakte, Marmeladeeinkochen mit einer Freundin macht Spaß und bringt Abwechslung.
    Sie ist doch nicht nur Mutter und Hilfslehrerin, sie ist noch jung und will ein bisschen was vom Leben haben.
    Sie sollte ein wenig Verantwortung abgeben, an den Vater, der am Freitag mit den Kinder Hausaufgaben machen kann, an Hausaufgabenhilfe und einen zuverlässigen, regelmäßigen Babysitter.
    Die zusätzlichen Ausgaben dafür sollte sie mit dem Vater teilen.
    Oder er kann auch mal Abends bei den Kindern sein, wenn sie ausgehen möchte oder zum Sport, er scheint ja hin und wieder spontan vorbeizukommen, wenn er am Ort Training hat.

  6. gesperrt

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    AW: Sonntage sind die Schlimmsten

    Unnötige Dinge, Arbeiten und Zusatzleistungen sind: Fensterbildbasteln für den Schulbasar, Kochen und Backen für den Schulbasar, Schulwegshelfer, Dekorationen nach Jahreszeit im Vorgarten, Vorraum, Wohnzimmer und Wintergarten. Überflüssig und sinnlos.

    Aktivitäten mit Freundinnen wie Marmeladekochen, Grillen oder ausgiebiges Urlaubsfotogucken sind höchst notwendig, weil sie Freude bereiten. Das ist aber keine Zusatzleistung.

    Wenn Kinder ihre Hausaufgaben problemlos in ihrem Zimmer erledigen - toll. Wenn nicht, dann ist es besser, wenn sich Mutter daneben setzt und etwas für sich tut: lesen, stricken, schreiben. Mein Kind war immer stolz darauf, dass es schneller fertig gewesen ist mit seinen Hausaufgaben als ich. Ich habe nur auf Vollständigkeit kontrolliert, die Proben unterschrieben, später die Schulaufgaben. Ab und zu hatte ich das Kind die Vokabeln anzufragen.
    Glaub mir, Hausaufgaben können tatsächlich entspannt gemacht werden.

  7. Inaktiver User

    AW: Sonntage sind die Schlimmsten

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Glaub mir, Hausaufgaben können tatsächlich entspannt gemacht werden.
    Das fällt mir schwer zu glauben, bei uns waren die Hausaufgaben (und das zusätzliche Lernen) ein stetiger Quell des Ärgernisses.
    Eine zusätzliche und überflüssige Belastung des Elternhauses. Die Kinder zu etwas zwingen und zu überwachen, was ich nicht selbst in Auftrag gegeben habe.
    Wenn man die Möglichkeit hat, das zu delegieren, kann man sich anderen familieninternen Schwierigkeiten oder Annehmlichkeiten zuwenden.

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    AW: Sonntage sind die Schlimmsten

    Uuuuaaah,

    was hatten wir für ein Glück!

    Ein Tagesheim mit einer tollen Erzieherin, und Hausis wurden entspannt gemacht, daheim war Ruhe. Kein Druck.

    Zwingen iss nicht Rituale helfen uuuund iss nunmal so als Eltern muss man Prioritäten setzen.

    Jedem das Seine Erna meint = Jedem wie er will und kann.

    Wer da was reininterpretieren will kann das in alles...
    Geändert von Narnia (27.06.2014 um 05:27 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Sonntage sind die Schlimmsten

    Zitat Zitat von Narnia Beitrag anzeigen
    was hatten wir für ein Glück!

    Ein Tagesheim mit einer tollen Erzieherin, und Hausis wurden entspannt gemacht, daheim war Ruhe. Kein Druck.
    Ja, das ist Glück für alle Beteiligten.
    Zwingen iss nicht Rituale helfen uuuund iss nunmal so als Eltern muss man Prioritäten setzen.
    Was meinst Du damit?
    Lösche mal Deinen letzten Satz.

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    AW: Sonntage sind die Schlimmsten

    Hallo!
    Hat etwas gedauert, aber jetzt versuche ich mal alles zu beantworten. Vielen Dank erstmal für eure Ratschläge und Tipps!

    Thema ADS:
    Nein, mein Sohn hat keine Diagnose, nur ich. Und wie gesagt, sehe ich das auch nicht problematisch, sondern ich sehe, dass er ist wie er ist und bei dem einen oder anderen Unterstützung braucht. Und, dass Struktur uns beiden gut tut, bzw. es aus dem Ruder läuft, wenn wir die mal nicht einhalten können.
    Ich habe auch aktuell nicht vor, ihn diagnostizieren zu lassen. Aber ich behalte es im Auge und im Hinterkopf. Ich denke ich wäre froh gewesen, wenn ich nicht erst mit 40 erfahren hätte warum ich bin wie ich bin ;-). Und das es ok ist, so wie es ist, und nicht falsch. Ich lerne jetzt Stärken und Schwächen zu akzeptieren und Dinge auf meine Art zu lösen. Und ich denke, das kann ich ihm mal erleichtern, wenn es nötig wird.

    Thema Hausaufgaben:
    Das ist glücklicherweise gar kein riesen Ding mehr. Nach 4,5 Jahren, in denen er wirklich viel Unterstützung gebraucht hat, klappt es seit etwa einem halben Jahr wirklich gut. Er macht seine Hausaufgaben in seinem Zimmer. Und das in der Regel alleine. Wenn er mich braucht oder was nicht versteht, helfe ich ihm natürlich, aber ich kann nicht mehr die ganze Zeit dabei sitzen.
    Zumal unten am Esstisch die Kleine (1. Klasse) ihre Hausaufgaben macht und zusammen geht gar nicht, das mussten wir relativ schnell abstellen (da stört den einen ja schon das Stifte-Rascheln vom anderen ;-)). Sie ist glücklicherweise lange nicht so betreuungsintensiv wie mein Sohn es zu der Zeit war. Wobei sie mich einfach schon noch öfters mal dazu braucht.

    Thema Zusatzarbeiten:
    Die habe ich sowieso schon auf ein minimum bis nicht vorhanden reduziert, wenn man mal von Verkaufen für Fußball-Verein von Sohn, Backen für Einschulung, Verkaufen und Kinderschminken auf Dorffest und Vorlesen in der 1. Klasse absieht. Da kann ich einfach nicht immer Nein sagen, ich weiß, wie schwierig da jemand gefunden wird und ich bin froh, wenn ich sowas dann mit meinen Möglichkeiten machen kann (wie z.B. nur nen Kuchen statt Verkaufen, o.ä.).

    Thema Sozialkontakte:
    Das Marmeladekochen war wirklich schön und auch mal nötig. Nicht der Marmelade wegen, sondern wegen der Freundin. Tatsächlich bin ich da von mir aus oder auch von außen sehr am aussortieren und frag mich schon, ob ich bald gar keine Freunde mehr habe... (überspitzt). Aber gerade diese Freundschaft z.B., mit der ich und wir als Paar sehr viel Kontakt hatten, hat massiv unter unserer Trennung gelitten. Wir haben uns arg gestritten darüber, dass sie mir vorwirft, dass ich überhaupt keine Zeit für sie habe und ich ihr vorgeworfen habe, dass ich auch einfach keine habe und mir ehr Verständnis und Unterstützung als Vorwürfe wünschen würde.
    Wir haben uns vorher oft als Familie mit anderen Familien getroffen. Jetzt ist es so, dass die eben am Wochenende Familien-Zeit haben und ich meinen Platz irgendwie nicht recht finde. Ich habe keine Single-Freundinnen, mit den denen ich was unternehmen könnte (bzw. die einzige die ich hatte, schläft jetzt mit meinem Mann ;-)). Bei den Familien bin ich einfach einer zu wenig.
    Und ganz oft ist mir wie schon gesagt, der Aufwand zu groß, groß was zu organisieren, dann lasse ich es lieber.

    So, jetzt muss ich erst nochmal nachlesen, ob ich was vergesse habe - Liebe Grüße!

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