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21.05.2014, 18:32
AW: Patchworking ... aus der Sicht des Patchworkvaters
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Segne die Gegenwart
Vertraue Deinem Selbst
Erwarte das Beste

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21.05.2014, 18:55Inaktiver User
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22.05.2014, 01:30
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22.05.2014, 07:01Inaktiver User
AW: Patchworking ... aus der Sicht des Patchworkvaters
Hallo,
hab nun nur Dein EIngangsposting gelesen- aber dazu mal meine Gedanken:
So ein Weg, wie Du ihn erzählst, kann nur dann funktionieren, wenn die erwachsenen Beteiligten wirklich erwachsen sind!
Und das wiederum bedeutet, das man ganz offen, schonungslos und ehrlich mit allen Faktoren umgeht, die das Leben beeinflussen.
Angefangen von der Eltern-Beziehung......über die Kinder bis dann zu dem neuen Partner.
Wenn zB die Eltern-Beziehung noch belastet ist, ist kein Weg frei für eine neue Beziehung.....zuviel spielt dann mit hinein- erst recht, wenn es dann um die Kinder geht.
Ich halte das für das Wesentlichste. denn erst dann kann eine Basis geschaffen werden, die aushalten kann.
Denn auch dann werden noch Probleme auftauchen.
Nur- besteht dann eine Chance diese auch für alle "gut" zu lösen.....
Was allerdings auch bedeuten kann, dass die Beziehung nicht funktioniert......aber dann ist immerhin klar, wodran genau der Weg sich trennt.
kenzia
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22.05.2014, 09:12Inaktiver User
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22.05.2014, 09:14Inaktiver User
AW: Patchworking ... aus der Sicht des Patchworkvaters
eine frage in die runde-
vermutlich habe ich es überlesen------------------ wie lange waren denn die beiden hauptdarsteller hier überhaupt zusammen?
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22.05.2014, 10:10
AW: Patchworking ... aus der Sicht des Patchworkvaters
Nimm es mir nicht übel, aber ich bin verantwortlich für das was ich schreibe, nicht für das, was du verstehst.
Du kannst versuchen Beziehung an Quantität zu messen, du kannst versuchen irgendwelche Definitionen für Patchwork, Familie, Vater, Erziehung heranzuziehen, letzten Endes muss man sich jeden einzelnen Fall genau ansehen.
Möglicherweise haben dann auch manche Begriffe hier einfach andere Erwartungen hervorgerufen, im Sinne von "Erziehung bedeutet dann auch gleich das man die Hauptrichtung angibt", aber Erziehung ist einfach mehr, etwas, das alltäglich passiert.
Manche Konstellationen lassen sich auch nur schwer umschreiben, zieht man sich Definitionen heran um etwas besser einordnen zu können, nimmt man sich die Möglichkeit größere Zusammenhänge zu sehen, mit einem schwarz-weiss Denken übersieht man die vielen Grauschattierungen zwischen drinnen.
FYI: ich bin nicht in diese Familie eingebrochen und habe "festgelegt" oder "verlangt", dass die Kinder von nun an nach diesen oder jenen Werten erzogen werden, denn wenn sich unsere Ansichten dort so extrem unterschieden hätten, wären wir sicherlich gar nicht erst zusammen gekommen.
Es ging mir auch nicht darum Macht auszuüben, die Kinder herum zu kommandieren, sondern einfach ein angenehmes Miteinander zu ermöglichen. Das hat durchaus auch und vor allem oft funktioniert, halt nicht immer (und damit unterscheidet sich die Konstellation auch nicht von einem klassischen Familienmodell, bei dem das auch vorkommen kann).
Allerdings gab es beim Umgang mit dem größeren Kind ein paar Sachen zu beachten, die für jemanden, der das Kind nicht hat aufwachsen sehen eventuell einfach nur Neuland sind, mit denen auch der richtige Vater nicht wirklich zurecht gekommen ist.
Auch wenn das jetzt sicherlich wieder jemand falsch verstehen mag: wenn jemand sich einen Partner/eine Partnerin mit Kindern antut, diesen Schritt wagt, finde ich, dass es nur fair ist wenn dieser Partner/diese Partnerin einen Anteil dazu beiträgt dass die Kinder den neuen Partner, der neue Partner/die Partnerin das Kind besser versteht. Das ist kein Selbstläufer und es gibt auch keine Garantie das es überhaupt funktioniert, aber es wird sich oft nicht einfach von selbst regeln.
Die alleinerziehende Person könnte natürlich jetzt den Rat befolgen, den Kopf in den Sand stecken und sämtliches Gefühlsleben begraben, bis das Kind aus dem Haus ist, aber manche Kinder werden einen nie loslassen.
Und die Frage "Bock auf Patchworking" stellt sich im ersten Moment ja gar nicht, im Grunde würde ich ja auch andere durchaus dazu ermutigen (nicht nur weil ich selber Nachwuchs habe), denn Patchworking ist nicht nur Belastung, auch in unserem Fall war es für alle eine Bereicherung.
Die Frage die ich mir halt stelle ist, wie man in solchen Konstellationen Klippen umschiffen kann, bzw. diese auch vorher schon erkennen kann.... und einfach zu sagen "das ist zu anstrengend, das mache ich nicht" ... Ich zitiere mal aus deiner Signatur "es erscheint immer unmöglich, bis es vollbracht ist" - Nelson Mandela
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22.05.2014, 10:11Inaktiver User
AW: Patchworking ... aus der Sicht des Patchworkvaters
netter aufsatz- an der frage selbst- komplett vorbei.
es geht nicht um quantität- sondern, du wirsts nicht glauben, vielleicht auch die tatsache wenn zuviel zu schnell gefordert wird.
noch ein schönen tag
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22.05.2014, 10:15
AW: Patchworking ... aus der Sicht des Patchworkvaters
ja, damit würdest du reich werden! :)
Zwei Sachen dazu: Probleme fangen doch schon an, wenn man noch nicht zusammen wohnt. Bei einem Bekannten von mir, der nur jedes zweite Wochenende bei seiner Freundin (mit pubertierenden Kindern) ist, gab es auch Eskalation bei dem das ältere Kind behauptet von meinem Bekannten geschlagen worden zu sein (wenige Wochen vorher hatte das gleiche Kind mit der Nachricht überrascht, dass der eigene Vater handgreiflich wurde). Wohnt man nicht zusammen, gibt es .... einfach nur andere Probleme?
Und das Zweite ist dann die Sache mit dem Wunsch nach gemeinsamen Nachwuchs, da ergeben sich dann auch wieder andere Voraussetzungen.
Und es gibt ja auch durchaus genügend Beispiele, bei denen Patchworking funtkioniert (und bei denen die Probleme nicht über das Maß einer "normalen" Familie hinausgehen).
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22.05.2014, 10:20
AW: Patchworking ... aus der Sicht des Patchworkvaters
Brighid, ich habe diesen Thread gestartet und habe hier durchaus einige Reaktionen, bei denen meine Absicht verstanden wurde, "komplett vorbei" sind eigentlich meistens deine Antworten und auch meine Versuche dich auf die richtige Spur zu lenken, wehrst du erfolgreich ab.
Es ist mir schon klar, das manche Sachen schwerer zu verstehen sind weil ich mich mit Details zurückhalte, die Details würden meinen Erklärungen aber einiges an Anonymität nehmen und das will ich nicht. Ich bitte darum das zu akzeptieren.



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. Ich bin zufrieden so wie es ist und die anderen Beteiligten in meinem Fall sind es auch. Und nur das zählt. Bei anderen muss das nicht genauso funktionieren.
