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  1. Inaktiver User

    AW: Patchworking ... aus der Sicht des Patchworkvaters

    Ein sehr interessantes Thema, finde ich. Ich bin selbst davon betroffen und habe das eine oder andere Problem auch miterlebt. Und auch wenn wir manchmal beide kurz davor waren, das Handtuch zu werfen, sind wir immer noch zusammen und wurschteln uns nun seit über sieben Jahren durch. Es ist aber trotzdem nicht einfach...

    Was mir gerade auffällt, ist, dass meine pubertierende Tochter die Patchworksituation immer noch gelegentlich als Argument für irgendwelche Streitereien nimmt. Mein Partner hat inzwischen mehr Zeit mit ihr verbracht als ihr leiblicher Vater und sie hat sich auch manche Verhaltensweisen von ihm abgeschaut, aber sie wirft mir gelegentlich immer noch vor, "nur wegen IHM" müsse sie....ihr Zimmer aufräumen oder mal im Haushalt mithelfen oder sonst irgendwas, was ihr gerade nicht passt. Das ist dann eine willkommene Ablenkung vom tatsächlichen Problem. Anfangs habe ich auch den Fehler gemacht und war nicht so konsequent, aus schlechtem Gewissen, denn die "armen Kinder" mussten ja schon genug durch die Trennung leiden. Da hilft nur miteinander reden - manchmal auch mit Hilfe eines neutralen Dritten, denn als Eltern hat man teilweise auch einen..."speziellen" Blick auf die eigene Brut.

  2. Inaktiver User

    AW: Patchworking ... aus der Sicht des Patchworkvaters

    Zitat Zitat von Jolanda_40 Beitrag anzeigen
    Aber es gibt eben Situationen, wo es genauso ist. Auch Deine Situation ist doch nicht die einzige Norm, die es gibt ...?
    wo habe ich das bestritten?

    ich habe mich lediglich dagegen gewehrt, als lebensfremd bezeichnet zu werden.

    Ja, und was, wenn es ein anderes Elternteil gibt, wo das Kind aber keinesfalls hin will ? Nie ?
    ja, was? woher soll ich das wissen? ich kenne doch die beteiligten personen gar nicht.

    ja, das funktioniert sicher schon mal ne Weile ganz gut. Und wenn Du dann jemanden triffst, in den Du Dich verliebst ? Mit dem Du Dir die große Liebe vorstellen kannst ? Dann sagst Du, ist aber doch ganz ok so, nur mit Job und Kind, was soll ich denn mit großer Liebe ?
    wo habe ich das geschrieben?
    was soll dieses stümperhafte und verfälschende heruminterpretieren an meinen beiträgen?

  3. Inaktiver User

    AW: Patchworking ... aus der Sicht des Patchworkvaters

    Zitat Zitat von Makrele Beitrag anzeigen
    Wenn man einen netten Mann gefunden hat, mit dem man leben möchte und kann, dann ist man sehr schnell entspannt. Wenn man den nicht hat, dann ist ausklammern nicht so schwer.

    Du kannst nicht deine Situation, dass du keinen Partner hattest, auf den den TE überstülpen. Er war bereit, mit der Mutter und ihren Kindern zu leben.
    ich habe niemandem etwas übergestülpt, bin allerdings gerade deswegen als lebensfremd bezeichnet worden, wogegen ich mich gewehrt habe.

    ich hatte ja dann auch einen partner und jetzt habe ich auch einen, und ich habe nur meine erfahrung wiedergegeben, dass man schauen muss, was geht, und dass es schwierig wird, wenn ein festes modell die priorität haben soll.

  4. Inaktiver User

    AW: Patchworking ... aus der Sicht des Patchworkvaters

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Würdest du tatsächlich eine Paarbeziehung bzw. eine sich anbahnende Beziehung komplett beenden, nur weil du mit den Kindern der Frau nicht kannst ?

    Womit wir beim Thema wären: "können" ist ein weites Feld. Ab und an sich begegnen ist nochmal etwas anderes als täglich in einem Haushalt zusammenleben. Wobei sich letzteres meist erst nach einer gewissen Zeit rausstellt..... Wenige Treffen sagen garnichts, weder im positiven noch im negativen.

    Gruß Elli
    na das hab ich aber komplett anders erlebt.
    Die Männer - wenige die ich damals meiner Kleinen vorstellte haben schon mit einem gewissen Fokus geschaut. Und da war auch nicht so viel Spielraum.

    Ein Mann hatte mit mir Schluss gemacht weil er fand, dass ich zwar ganz normal aber für seinen Geschmack eine eben sehr enge Beziehung mit meiner Tochter hatte. Er traute sich nicht zu in solch einer Konstellation zu leben. Und war auch nicht der Typ mit nem Händchen für Kinder.

    Und der mit dem es dann was wurde der hat sie während ner kurzen Trennung fast mehr vermisst als mich.
    Ich habe auch schon so ganz im Allgemeinen oft von Männer gehört dass sie gewisse Umgangsformen von Müttern mit ihren Kindern komplett ablehnen würden.

    Kurzum, die Chemie muss stimmen.
    Die kann man nicht künstlich aufbauen.

    Man kann natürlich auch mit einem Mann seiner Wahl zusammen sein - und das Thema Kind und Familie fast isoliert sehen.
    Ob das das Kind oder die Kinder aber tun?

    Das wäre dann doch immer nur Mamas Lover.
    Für mich wäre das kurzzeitig mal ne Option - aber kein Lebensmodell.

    Wenn dann die Chemie stimmt - und die Lebenseinstellungen sich ähneln gibt es dementsprechend weniger Reibungspunkte.
    Oft kommen aber - wie bei mir damals - noch gewisse Eifersüchteleien ins Spiel.

    Ich würde da ehrlich gesagt jeder Frau zu so ner Art Test raten.
    Wie verhält er sich wenn das Kind mal in Not ist? Hält er sich raus, stellt er sich einfach an die Seite des Kindes oder ist er irritiert?

    Der Mann der einfach da ist - für den würde immer meine Entscheidung ausfallen.
    So ne Betroffenheits-Diskutierer oder erst Entscheidungsfinder könnten mir gestohlen bleiben.

    Von vielen Männern hab ich gehört, dass sie dieses Gefühl: sie ist ne gute Mutter als was ganz Großes finden.
    Das sagen Männer immer sehr respektvoll.

    Und umgekehrt: ist ne tolle Frau aber führ ihr Kind hat sie nix übrig ist ein echtes Ausschluss Kriterium.

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    AW: Patchworking ... aus der Sicht des Patchworkvaters

    Hallo,

    ich hab jetzt hier viel gelesen und das:

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Allerdings sehe ich darin gar keine spezielle Patchworkproblematik, oder bin ich begriffsstutzig? Deine Freundin hat da einfach unvernünftig und inkonsequent gehandelt. Da hättest du gar nichts richtig machen können.
    ging mir dabei auch durch den Kopf. Ich habe einen Kollegen, verheiratet, 3 Kinder. Wenn ich mit dem Mann 3 Minuten über Kindererziehung und Werte rede kommt spätestens nach 2 Min.: Darüber streite ich mich mit meiner Frau immer.

    Wir haben hier zwar klare Regeln die "Muss" sind, aaaber auch viel wo Spielraum besteht und variabel verhandelt wird und wir sprechen gemeinsam darüber was wir wollen und was nicht. Wir heißt in dem fall mein Junior und ich.

    Im Ergebnisvergleich entwickelte sich mein Kind echt gut. Seine 3? Das jüngste verweigert sich, spricht nicht... ein anderes frißt sich regelrecht fett. Kinder können oft nicht sagen dass das Leben so nicht gut für sie ist, sie reagieren in irgendeiner Form auf das was sie erleben/vorgelebt bekommen.

    Mein Fazit: Das müßte schon ein gaaaanz besonderer Mann sein der in unser Leben kommt und das würde ich mir sehr genau ansehen bevor dieser viel hier wäre.

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    AW: Patchworking ... aus der Sicht des Patchworkvaters

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    wo habe ich das geschrieben?
    was soll dieses stümperhafte und verfälschende heruminterpretieren an meinen beiträgen?

    wow... ich würd mich mal fragen, woher diese Aggressionen kommen....
    .

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  7. Inaktiver User

    AW: Patchworking ... aus der Sicht des Patchworkvaters

    na von dem Verhackstücken von Beiträgen natürlich.

  8. Inaktiver User

    AW: Patchworking ... aus der Sicht des Patchworkvaters

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    na von dem Verhackstücken von Beiträgen natürlich.
    danke, lucia.

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    AW: Patchworking ... aus der Sicht des Patchworkvaters

    Mit was immer ich Dich so vor den Kopf gestossen habe, ambiva, ich check es nicht. Liegt wohl an mir... zu naiv... zu doof... whatever. Ich versteh zwar nicht, warum Du dermassen aggresiv wirst, aber ich will keinen Streit, ehrlich gesagt. Also sorry, bitte entschuldige, dass ich entweder Dich total missverstanden hab, oder mich so total schlecht ausgedrückt hab, dass Du es so missverstehen musstest.
    .

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    AW: Patchworking ... aus der Sicht des Patchworkvaters

    johannes,

    da bin ich aber froh, dass du als vater die gleichen erfahrungen gemacht hast wie ich einst als kinderlose . . mir wurde als totschlagargument immer genannt " du hast keine kinder, du kannst das nicht beurteilen". das mit der nintendo-konsole und der inkonsequenz habe ich in ähnlicher weise auch so erlebt . . (bin noch dazu ausgebildete lehrerin, als nachhilfelehrerin war ich durchaus geschätzt . .)

    mein fazit: kein partner mehr mit un-erwachsenen kindern.

    also mach dir keinen kopf und geniesse das leben!

    luciernago
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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