Mir persönlich stößt das "ich habe mich aufgeopfert und daaaaas ist nuuuuuun der Daaaaaank" auch irgendwie auf.
Ich habe da immer die "Hilde Becker" aus der Sitcom vor Augen, die das mit Leidensmiene ihren Lieben aufs Brot schmiert.
Ich glaube, das hört kein Kind gerne und die wenigsten möchten auch eine aufgeopferte Mutter.
Und was das Umziehen angeht, da würde ich auch einer Kinderlosen Frau zur Vorsicht raten.
Gerade wenn sie einen Job hat und dort erstmal was suchen muss, Ferienregion hin oder her.
Gerade in solchen Ferienregionen kann man jobmäßig schon auf die Fr.... fallen, ist einer Bekannten von mir passiert.
Extra zum neuen Freund gezogen, übrigens auch ans Meer. Auch relativ schnell etwas gefunden - nur - der Job dort war einfach nur ätzend. Und die Beziehung auch schnell wieder hinüber, so dass sie dann wieder in ihre Heimat zurück ist.
Muss der TE natürlich nicht passieren, aber ich würde trotzdem erst mal zum Urlaub und zur etwas langsameren Gangart raten
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29.04.2014, 11:52
AW: Mein Kind will nicht umziehen
Alles Liebe, Nellie
Jetzt auch als Next erhältlich
WEDER HARTZER NOCH ARBEITSLOS. Trotzdem prügel ich nicht auf diese ein
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29.04.2014, 11:54
AW: Mein Kind will nicht umziehen
Liebe Userinnen und User,
bevor die Wogen noch höher schlagen, möchte ich mal kurz auf die Netiquette verweisen, besonders auf diese beiden Abschnitte:
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Bitte haltet euch daran
Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs
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29.04.2014, 11:55
AW: Mein Kind will nicht umziehen
Ich versuche mal mich in mein 13jähriges Ich zu versetzen. Mein Eltern waren da auch schon eine Weile getrennt.
Der Gedanke, dass du zu deinem neuen Partner ziehen willst, interessiert deine Tochter nicht. Du kannst von einer 13jährigen nicht die Empathie erwarten wie von einem Erwachsenen.
Sie kennt das Gefühl von Liebe zwischen Mann und Frau nicht, und findet dich schlichtweg nur albern.
Ein Umzug aus diesem Grund ist für sie nicht im geringsten nachvollziehbar.
Mein Tipp, versuche mit ihr fair zu reden. Vermeide diese Aussagen die du hier geschrieben hast. Wenn du ihr vorwirfst, dass du dich aufgeopferst hast und jetzt du dran bist, wird sie dicht machen.
Ich würde es ihr als Chance erklären auch aus ihrer aktuellen Situation herauszukommen (Schule,...).
Als Neuanfang.
Und bitte frage sie ehrlich und ruhig, ob sie mit deinem neuen Partner ein Problem hat. Vielleicht liegt da der Hund begraben.
Und flipp nicht aus, sollte dem so sein.
Am Schluss triffst immer noch du die Entscheidung wo ihr lebt, allerdings kann es dann zu einem gewaltigen Bruch kommen. Wäge das ab.
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29.04.2014, 12:11
AW: Mein Kind will nicht umziehen
Ich kenne überwiegend Frauen, die dann wieder in die Heimat zürückzogen. Deswegen halte ich Umzüge um des Mannes willen generell für verkehrt. Würden Frauen endlich mal Entscheidungen für sich treffen ("Mir gefällt diese Stadt", "Ich wollte schon immer dort leben", "Der Job ist wie für mich gemacht"), wären sie bei einem Scheitern einer Beziehung nicht "in der Fremde". In den mir bekannten Fällen durften die Kinder dann auch wieder die Koffer packen.
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29.04.2014, 12:15Inaktiver User
AW: Mein Kind will nicht umziehen
1. Weil die Beziehung noch extrem jung ist? Die meisten würden hier wohl eher noch von einer Kennenlernphase sprechen und nicht von einer festen Beziehung.
Selbst ohne Kind fände ich es überstürzt, aber da hätte es nur Konsequenzen für sie.
2. Weil der Umzug schon in sehr kurzer Zeit stattfinden soll (noch diese Sommerferien, wenn ich die TE richtig verstanden habe). In dieser Zeit Job und Wohnung zu finden, kann ziemlich schwierig werden, vor allem da sie ja auch noch Kündigungsfristen zu berücksichtigen hat. Da wird es sich wohl nur im absoluten Glücksfall vermeiden lassen, nicht zu kündigen, ohne etwas Neues zu haben. Das finde ich extrem(!) leichtsinnig.
Ja, aber vernünftige Eltern treffen diese nicht aus einer Laune heraus und mehr ist es doch nicht, wenn man nach ein paar Monaten Fernbeziehung (also insgesamt nur wenig gemeinsame Zeit) bereits umziehen will.
Ich war ein paar Jahre jünger, also noch nicht in der schwierigen Phase als wir in ein anderes Bundesland gezogen sind und die folgenden Jahre waren ein absoluter Albtraum für mich.
Die Tochter der TE scheint ja auch nicht der Typ zu sein, der sich leicht neuen Menschen anschließt. Jetzt ist gerade alles gut in der Schule und nun soll sie gleich ins nächste Haifischbecken geschmissen werden.
Den Eindruck habe ich hier überhaupt nicht - es wird nach einem schnellen Rezept ohne Aufwand und Kosten gesucht.
Sinnvolle Vorschläge, wie z.B. erst Mal die Ferien da zu verbringen, werden ja gleich abgewiegelt.
Dabei ist es in meinen Augen die einzige Möglichkeit, ihr es schmackhaft zu machen, indem man ihr die Möglichkeit gibt, sich das dort alles anzuschauen, Kontakte zu knüpfen und in Ruhe (!) gemeinsam eine Wohnung zu suchen. Zudem ist es wohl auch hilfreich, wenn sie den neuen Lebenspartner wirklich kennenlernen kann.
Das wird aber alles nicht innerhalb von wenigen Wochen möglich sein.
Natürlich ist das egoistisch - spricht ja auch nichts dagegen, auch mal egoistisch zu sein.
Mein Rat: Verschiebt den Umzug um ein Jahr. Macht vorerst Urlaub dort, lernt die Gegend kennen, gebt der Tochter die Möglickeit Freunde zu finden (Reitverein, den sie vielleicht alle zwei Wochen da besucht oder andere Vereine) und stabilisiert die Beziehungen (Liebesbeziehung und auch Beziehung der Tochter zum neuen Partner).
Informiert euch über die Wohnungssituation (vor allem die Preise sind auch interessant, die können in Feriengegenden extrem hoch sein) und die Jobsituation.
Falls eure Beziehung keine 1 1/2 Jahre Fernbeziehung übersteht, hätte sie in meinen Augen ohnehin keine Zukunft.
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29.04.2014, 12:28
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29.04.2014, 12:30
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29.04.2014, 12:35
AW: Mein Kind will nicht umziehen
So wie ich die TE lese, wird sie sicherlich nicht so lange warten, um mit ihrem Glück zusammen sein zu können. Sie ist verliebt und hat nach Jahren endlich wieder einen Partner.
Ich wünsche mir für die Tochter, dass mit ihr gesprochen wird. Sie ist in der Pubertät und hat möglicherweise auch Probleme. Sie ist ein Scheidungskind, Vater kümmert sich nicht und hat vielleicht auch Angst, die Mutter ganz zu verlieren.
Für die Tochter ändert sich schon sehr viel. Denn sie kommt ungewollt in ein anderes Umfeld, hat möglicherweise wieder Angst vor Mobbing, muss nun sehen, wie glücklich Mutter mit Freund ist und hat vielleicht Angst, auch die Mutter zu "verlieren".
Hier geht es nicht um Macht der Tochter und Willen durchsetzen, sondern wahrscheinlich um Ängste. Sollte die Mutter der Tochter sogar schon gesagt haben, dass sie sich für sie schon immer aufgeopfert hat und nun an der Reihe ist, ist die Angst der Tochter dann auch sehr berechtigt.
Es ist auch zu klären, wie gut die Tochter mit dem Lebensgefährten auskommt. Hat dieser auch Kinder, etc.
Hier wurden sehr viele Tipps gegeben und ich hoffe, die TE setzt den ein oder anderen um.
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29.04.2014, 12:49
AW: Mein Kind will nicht umziehen
Ich finde das alles auch viel zu früh. Selbst wenn man das Kind ganz ausblendet.
Den Job und die Heimat für einen Mann aufgeben, den man kaum kennt? Gerade in der kritischen Phase. Nach meinen Erfahrungen habe ich oft das Bedürfnis, eine Beziehung zu beenden, die um die 5 Monate alt ist. Das kann sich wieder geben, muss aber nicht. Der Mann entscheidet selbst auch.
Und was das Kind betrifft halte ich es für einen Fehler, so zu tun, als würde es gefragt, wenn es dann doch nicht mitentscheiden darf. Entweder man entscheidet allein und gibt den Diktator oder man entscheidet gemeinsam und diskutiert. Dann zieht man eben nur dann um, wenn es beide wollen. Dritte Möglichkeit, man manipuliert das Kind, so dass es hinterher meint, es wäre seine Idee gewesen.
Aber erst diskutieren, dann diktieren und zum Schluss manipulieren geht gar nicht. Dann fühlt sich doch jeder nur noch verarscht. Erst manipulieren und dann diskutieren, das könnte klappen. Oder gleich diktieren, dann gibt es zwar Gemaule, aber nicht soviel Theater.
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29.04.2014, 13:03
AW: Mein Kind will nicht umziehen
Nein, so einfach ist es nicht - aber so einfach möchtest es Du Dir machen.
Deine Tochter ist mit 13 erstens in einer recht sensiblen Phase, und zweitens
ist sie kein kleines Kind mehr. Du musst ihr zugestehen, dass sie die Notwendigkeit
eines Umzugs nicht einsehen muss.
350 km Entfernung und knappe 5 Monate Kennen ist eine nicht nachvollziehbare
Begründung, das ganze Lebensumfeld auf den Kopf zu stellen. Es wird oft argumentiert
mit Eltern, die beruflich zu geändertem Wohnungswechsel gezwungen sind. Das macht
es zwar für die betroffenen Kinder nicht einfacher, aber ihnen wird auch die Last nicht
auferlegt, die dahingehenden Entscheidungen beeinflussen zu müssen.
Du hast ernsthaft das Gefühl, Deine Tochter tritt Dich in den A****??
Du verlangst von ihr - einer 13-Jährigen - sich ganz selbstverständlich in Deine
Bedürfnisse hinein zu versetzen, bringst Deiner Tochter aber umgekehrt wenig
bis kein Verständnis entgegen. Vielleicht solltest Du mal auf der empathischen
Ebene ansetzen.
Für Deine Selbsteinschätzung, Dich "geopfert" zu haben, bist alleine nur Du
zuständig.

Diesen Vorschlag halte ich für exzellent, weil Umbrüche so graduell vonstatten
gehen dürfen und weil hier den Bedürfnissen der Tochter auch Rechnung getragen
werden.



" auch irgendwie auf.
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