DAS kenn ich
Früher - wie es noch die Papakinderwochenenden gab, nutzte ich die Zeit um endlich mal ungestört aufzuräumen, zu putzen, vorzukochen, waschen, bügeln.... all diese Dinge ungestört erledigen.
Jetzt seh ich das doch etwas anders. Ich hätte versumpfen sollen, spazieren gehen, Party machen, in die Sauna gehen, fernsehen, what ever...
Nun - das hab ich ja vor längerer Zeit geändert. Mir geht es gut, ich habe Hobbies, nur für mich, und bin allein und auch mit LG unterwegs. Es ist halt eine Gratwanderung, wir sind in der Umbruchphase, Abnabelungsphase. Wie viel soll/muss frau/mama noch Unterstützung geben? und wie viel ist zu viel? Was bin ich bereit zu geben und was kann ich geben?
Es ist vor allem dieses "schlechte" Gewissen, wenn ich mal nicht vollmama bin. Woher kommt das? Ist das unser Frauenbild, das unsereins von kleinauf internalisiert hat? Ist es eine Auseinandersetzung mit meinen Buben? oder ist es vielmehr auch und eventuell vor allem eine Auseinandersetzung mit meinen eigenen anerzogenen Mustern? meinem Mamabildnis, der ewig liebenden, alles verzeihenden, alles ertragenden , für alles und alle sorgenden Mami. (bewusst plakativ formuliert)
Im Kopf ist die Sache für mich wesentlich klarer, allein im Herzen kommt das (noch?) nicht so richtig an.
lg, Igraine
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08.02.2014, 10:54Inaktiver User
AW: nächtliches Betrachten der alten Babybilder und der Fotos aus der Kinderzeit
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08.02.2014, 11:40Inaktiver User
AW: nächtliches Betrachten der alten Babybilder und der Fotos aus der Kinderzeit
ich glaube schon, dass es daran liegt.oder ist es vielmehr auch und eventuell vor allem eine Auseinandersetzung mit meinen eigenen anerzogenen Mustern? meinem Mamabildnis, der ewig liebenden, alles verzeihenden, alles ertragenden , für alles und alle sorgenden Mami. (bewusst plakativ formuliert)
nur kann, wie du oben geschrieben hast, die lösung (für mich) auch nicht sein, meine kinder im regen stehen zu lassen. denn damit ginge es eben auch mir nicht gut.
für mich liegt die lösung im vertrauen in meine kinder (und auch in meinen partner, übrigens). ich bin nicht die, die alles "für die anderen" lösen und machen kann. es ist ihr leben, sind ihre sozialkontakte, ihre entscheidungen.
eigentlich habe ich für mich das gefühl, dass ich das (eben schon vorher) gut gemacht habe, ich vertraue in meine erziehung, ich habe ihnen das rüstzeug für eigenständige entscheidungen mitgegeben.
-dieses gefühl entlastet mich übrigens immens.
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11.02.2014, 14:04Inaktiver User
AW: nächtliches Betrachten der alten Babybilder und der Fotos aus der Kinderzeit
Hallo ihr

mein Sohn war heute wieder beim Termin bezüglich online-sucht-verhalten. Er fand es witzig und lustig (keine Ahnung, wie die das dort machen, sie sind sichtlich gut geschult und können mit jungen Erwachsenen gut umgehen) und wird weiter hingehen. Das teilte er mir mit, als wäre es die größte Selbstverständlichkeit.
Einen neuen Berufswunsch hat er ebenfalls geäußert nach Recherchen bezüglich aller Infos vom AMS. Er hat sogar bereits ein e-mail dorthin geschrieben, es ist eine zweijährige Ausbildung mit großen Praxisanteilen und Sportprogramm.
Irgendwie versteh ich das alles nicht, kann das wirklich sooooo schnell gehen?
lg, Igraine
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11.02.2014, 14:06Inaktiver User
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11.02.2014, 15:02
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11.02.2014, 15:04
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11.02.2014, 23:10Inaktiver User
AW: nächtliches Betrachten der alten Babybilder und der Fotos aus der Kinderzeit
Ihr Lieben, ich fass es nicht
war soeben an der Türe meines älteren Sohnes spionieren. Er schläft...... lt seinem Bruder hat er sich bereits vor einer halben Stunde niedergelegt, internet geht hier noch bis 24:00 Uhr, wie abgemacht.
Jüngerer Bruder liegt auch schon, er teilte mir mit, dass er morgen einen anstrengenden Tag in der Schule haben wird.
Was ist da los?
lg, Igraine
Edit: LG hat Herrenabend
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11.02.2014, 23:51
AW: nächtliches Betrachten der alten Babybilder und der Fotos aus der Kinderzeit
was haben die geraucht?
ernsthaft: Könnte es sein, dass "irgendwer" Druck rausgenommen hat? Dass sogar ihnen die letzte Aktion zwei Umdrehungen zu viel war?
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12.02.2014, 08:40Inaktiver User
AW: nächtliches Betrachten der alten Babybilder und der Fotos aus der Kinderzeit
Liebe ilazumgeier,
tja, der "irgendwer" bin vermutlich ich
Ich hab deutliche Grenzen gezogen, mir Hilfe geholt, Bewusstseinsarbeit geleistet, im Außen wie in meinem Inneren. Aber ansonsten lass ich "meine" Männer mal Männer sein. Ich mein damit die innere Energetik. Das klingt recht esoterisch ist aber im Grunde Tiefenpsychologie (okay die Grenzen sind da fließend
)
Ein Buch hat mir - wieder mal - sehr geholfen. Es stand schon einige Jahre in meinem Bücherregal und ich hatte es auch gelesen, nun verinnerliche ich es mehr. "Das Geheimnis des Herzmagneten" Goldmann Verlag von Rüdiger Schache
lg, Igraine
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12.02.2014, 08:57
AW: nächtliches Betrachten der alten Babybilder und der Fotos aus der Kinderzeit
Jetzt war wohl die richtige Zeit dafür
(ich kenne das Buch nicht, werds aber gugeln). Du hast demnach auch an dir gearbeitet, dafür wirklich ein dickes Kompliment! Damit hat sich die Konstellation verändert, ist wieder Bewegung ins Spiel gekommen. Wunderbar finde ich, dass deine Söhne so bereitwillig mitspielen, so viel kannst du also vorher nicht falsch gemacht haben. offenbar waren sie mit ihrer Protesthaltung auch nicht glücklich. nur ein Gedanke: es war ihre Möglichkeit, ihr Ego aufrecht zu erhalten, jetzt sehen sie auf einmal, dass das auch anders geht. einfach nur schön zu lesen!




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Manchmal platzt ein Knoten.

