Ich hätte mein Kind schon weggegeben, wenn ich ich mir sicher gewesen wäre, dass es das Beste ist für´s Kind.
Nein, wenn man sich für ein Kind entschieden hat, dann kann man nicht einfach an sich selber denken und womöglich Karriere im Ausland vorziehen. Das ist ja unverantwortlich! Ein Kind geht vor - immer!
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20.12.2013, 08:02
AW: Bin ich eine Rabenmutter? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Nur die Ruhe ist die Quelle jeder großen Kraft.
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20.12.2013, 10:58Inaktiver User
AW: Bin ich eine Rabenmutter? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
was soll das denn nun heißen?
Und wann ist man sich sicher dass es das Beste ist?
Gibt es irgendwo ne Insel der Glückseligen wo es nie Probleme gibt?
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20.12.2013, 10:59Inaktiver User
AW: Bin ich eine Rabenmutter? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Hast Du Dich schon mal nach einer Familienhilfe vom Jugendamt erkundigt?
Da würde Dich eine Jugendamt-MA regelmäßig zu Hause besuchen und Dir bei der Bewältigung des Alltags helfen. Vielleicht kämest Du dann mit Deinen Problemen besser zurecht. Solche Programme laufen ein Jahr oder auch länger.
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20.12.2013, 11:04
AW: Bin ich eine Rabenmutter? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Nein, es gibt diese Insel nicht.
Ich hatte auch Probleme mit der Kindererziehung, schrieb ich ja schon. Ich holte mir Hilfe.
Ich dachte mal drüber nach, als meine Tochter so ca. 10 war, was ich machen würde, wenn mein Mann und ich uns trennen würden. Und ich war mir damals sicher, dass ich das Kind fragen würde, wo es hin möchte.
Bei einem 4-Jährigen ist diese Entscheidung viel schwieriger. Ich kenne den Vater nicht. Du schon. Das kannst nur du selber erkennen und entscheiden - für dein Kind.
Man fühlt das, weil man die Liebe in sich trägt. Das ist nicht nur eine reine Kopfentscheidung. Jedenfalls wenn es Wunschkinder sind, die auch geliebt werden...Nur die Ruhe ist die Quelle jeder großen Kraft.
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20.12.2013, 11:46Inaktiver User
AW: Bin ich eine Rabenmutter? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
2 Mal im Monat holt er seinen Kleinen bei dieser Entfernung? Das ist schon eine regelmäßige Vater-Sohn-Beziehung und "er würde das gern machen". Die Bereitschaft ist da. Alles, was dich davon abhält, ist deine Einschätzung, dass er es nicht schafft. Womöglich sind deine Ansprüche, wie Erziehung zu sein hat, sehr genau. Lass ihn mal machen, das wird schon gut gehen. Frau muss Männern auch mal etwas zutrauen. Und wenn es nicht geht, dann kann er sich Hilfe bei anderen holen, Dich anrufen. Du hast in keiner Zeile geschrieben, dass es zu Schwierigkeiten an den Besuchswochenenden gekommen ist, die er nicht hätte lösen können.
Dein Sohn kann jeden Tag mit dir telefonieren, du kannst regelmäßig Kontakt halten, wenn er bei seinem Vater ist. Da hält euch doch nichts von ab.
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20.12.2013, 14:04
AW: Bin ich eine Rabenmutter? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Hallo Lilith,
Ich kann dich sehr gut verstehen. Ich habe eine ähnliche Situation (4 Kinder, 9 Jahre, 6, 4 und ein Baby) und bin ebenfalls Alleinerziehend (und in Beziehung mit dem Vater meines Baby's).
Seit der Trennung vom Vater ist meine 'Kleine' also die jetzt 4 jährige (nicht das Baby) von einem lieben Kind zu einem nervenden Schrei und Trotzkind geworden.
Sie bringt mich um den Verstand und verbringt teilweise mehr Zeit in ihrem Zimmer weil sie mich derart nervt und alles im Haus mutwillig zerstört das ich mich echt beherrschen muss, sie nicht ins Auto zu verfrachten und zu ihrem Vater zu fahren.
Aber ich sage mir, das ist 'nur' eine Phase. Die 'Kleinen' haben es nicht leicht, sie haben eine Trennung erlebt, nun einen neuen Partner (auch wenn sie den neuen Partner mögen). Es ist alles zuviel für sie und ihr Ventil ist es an der Mutter auszulassen (beim Kindsvater ist die Kleine ganz normal).
Was mir manchmal hilft ist die Auszeit im Zimmer aber auch das ich mir Zeit tagsüber nehme und mit ihr male und sie in den Arm nehme und ihr Aufmerksamkeit gebe… Klar ist das schwer wenn man dauergenervt ist, aber mach dir evt. mal einen Tagesplan wo du festhaelst, das du 3x am Tag deinem Jüngsten für 30 Minuten zuhörst, ein Buch liesst, ihn in den Arm nimmst und alles andere, Haushalt, Arbeit etc. liegen lässt.
Ich wünsche dir viel Kraft. Wie gehen deine anderen Kinder mit der Situation um? Gibt es einen Weg das du den Kindsvater unterstützen kannst den Sohn 2x im Monat zu sehen? Treffen auf der hälfte der Strecke? Betreute Bahnfahrt etc?
@Leh71, ich weiss zwar nicht was du in deinem gelöschten Beitrag geschrieben hast, aber keiner kann Situationen nachvollziehen wenn man sie nicht am eigenen Leib miterlebt hat. Und wenn ein Kind die gesamte Familie terrorisiert, und die KM nachdenkt das Kind aus der Familie zu nehmen, dann muss man nicht noch verbal nachtreten. Die Situation ist schwierig genug….
LG
O.
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20.12.2013, 14:29
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20.12.2013, 15:58
AW: Bin ich eine Rabenmutter? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Sehe ich auch so. Der Kleine ist sein einziges Kind und er wird sich darum schon gut kümmern. Schließlich wünscht er sich es doch, das Kind zu sich zu nehmen.
Männer können das auch und sie lieben ihre Kinder oft mehr, als man es ihnen ansieht.
Mein Freund liebt seine beiden auch heiß und innig.
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20.12.2013, 16:08
AW: Bin ich eine Rabenmutter? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Diese Formulierung finde ich ganz schlimm. Ein Kind von 4 Jahren terrorisiert die Familie! Was für eine Verantwortung diesem Kind damit übertragen wird oder besser gesagt was für eine Schuld!
Ich muss zugeben, ich bin vorbelastet und befangen. Ich war nämlich selber so ein Kind. Meine Mutter wollte mich abtreiben, das gelang ihr aber nicht. Ich wurde schon im Mutterleib zum Feind erklärt. Ich landete später in einer Anstalt für Schwererziehbare. Zum Glück gibt es das heute nicht mehr - zum Glück!!!
Aber warum passiert das heute noch? Familienplanung überlässt man heute nicht mehr dem Zufall.
Für die Kinder, die schon vom Vater getrennt wurden, ist es in den meisten Fällen ein traumatisches Erlebnis. Weshalb dann immer wieder noch ein Kind mit noch einem anderen Mann?
Die Mutter trägt die Verantwortung jetzt. Und wenn sie diese nicht an den Vater abgibt, dann auch die ganze Schuld alleine.
Man hat einen Menschen auf dem Gewissen.Nur die Ruhe ist die Quelle jeder großen Kraft.
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20.12.2013, 16:51
AW: Bin ich eine Rabenmutter? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Sehe ich genauso, ich habe das bloß etwas drastischer formuliert und wurde deshalb zensiert. Ich kann mir ebenfalls nicht vorstellen, wie ein 4-jähriges Kind die gesamte Restfamilie terrorisieren kann. In einem solchen Fall hat man bereits sich gravierende Fehler bei der Erziehung geleistet. Und ich verstehe ebensowenig, warum zu jedem neuen Mann auch unbedingt ein Kind gehören muss?
Wenn frau nicht vernünftig verhütet, dann ist sie letztlich an der Überforderung selbst schuld.
Die TE bleibt mir ausgesprochen unsympathisch, sorry. Und ja: ich bin selbst zweifache Alleinerziehende, verhüte jedoch brav in Dr neuen Beziehung, da ich mehr Kinder nicht stemmen kann.



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