Das ist ja grausig.
Da weiß man ja nicht, wer der Erwachsene ist und wer das Kind...
In Maßen habe ich sowas hier manchmal auch, und was interessant ist, ich bin über die Jahre auch zur supergut organisierten, alles-im-Blick-habenden Mama mutiert, bei mir ist kein Platz mehr für das kleinste bisschen Chaos, so ist das, einer lässt laufen und der andre kompensiert...aber fair ist das nicht.
Ich würde das auch auf die Ferien verschieben.
Antworten
Ergebnis 41 bis 50 von 60
-
10.11.2013, 16:36Inaktiver User
AW: Umgangsregelung - bin ich zu unflexibel?
-
10.11.2013, 21:16
AW: Umgangsregelung - bin ich zu unflexibel?
wir haben jetzt 3 tage rumgekaspert um einen termin zu vereinbaren ... es ist so zäh und immer alles so vage oder in halbsätzen :-( ... es ist einfach nur nervig und vor allem so unnötig ...
ich hoffe ich erreiche bald einen ansprechpartner beim JA ...
danke das ihr meine gedanken mit mir teilt
-
13.11.2013, 13:04
AW: Umgangsregelung - bin ich zu unflexibel?
ich würde versuchen, ob ich in der Schule mit offenen Karten spielen kann ...
Schulverweis für ein Kind, das von seinem Vater emotional abhängig ist ... auf den man trotz allen Engagements als Mutter keinerlei Einfluss hat.. auch als Schule nicht.
-
13.11.2013, 14:05
AW: Umgangsregelung - bin ich zu unflexibel?
In erster Linie darf die Schule darauf bestehen, dass Mini die Regeln einhält: pünktlich kommen, freundlich mit den Mitschülern umgehen, seine Wünsche angemessen äußern und Einsicht zeigen. Da das Kind bei der Mutter lebt, ist sie in erster Linie für die Erziehung verantwortlich. Hält sich der Vater nicht an Regeln, kann ihm das Sorgerecht aberkannt werden. Das ist aber Sache des Jugendamtes und des Familiengerichts und wird nur in Ausnahmefällen gemacht.
Wenn die Mutter weiß, dass der Vater unzuverlässig im Umgang ist - und das schließt vor allem und im Besonderen unpünktliches Abliefern des Minis in der Schule mit ein - dann hat sie dafür zu sorgen, dass das nicht mehr vorkommt. Notfalls muss sie dem Vater den Umgang am Sonntag und unter der Woche versagen. Sonst droht auch die Mutter das Sorgerecht für den Kleinen zu verlieren. Nach wie vor ist die Mutter die Ansprechpartnerin für die Schule.
Nicht anderes wird die Schulleitung der Mutter mitteilen: "Sorgen Sie dafür, dass Mini jeden tag rechtzeitig zum Unterrichtsbeginn an der Schule ist. Sonst gibt es einen Schulverweis und wir melden ihre Erziehungsunfähigkeit ans Jugendamt, was für Sie Folgen haben wird."
-
18.11.2013, 11:38
AW: Umgangsregelung - bin ich zu unflexibel?
Ich finde, das Mini ein ganz schön anstrengendes Leben hat. Morgens um sechs raus aus den Federn, abends erst wieder nach hause um halb sechs. Nicht alle können das vertragen, Jungs sind eh sensibler als Mädchen. Da mag die Verhaltensstörung herkommen. Ich wäre an Deiner Stelle flexibel, was den Umgang zum Vater angeht und würde tatsächlich den Kontakt zu den Großeltern väterlicherseits fördern. Die lassen ihr Enkelkind bestimmt nicht hängen, sondern freuen sich über Besuch. Ich würde mit denen das Problem besprechen.
-
18.11.2013, 18:31
AW: Umgangsregelung - bin ich zu unflexibel?
Ihr drei habt alle das gleiche Problem: Grenzen. Die eigenen und die der andern.
Euer Mini akzeptiert in der Schule -ich vermute gegenüber den Klassenkameraden- keine Grenzen und erlebt gleichzeitig, dass sein Vater seine kontinuierlich überrennt (klar, von nix kommt nix).
Dein Ex rennt über die Grenzen seines Kindes, seiner Ex und vermutlich auch über die seiner neuen Frau und Kinder.
Und du lässt dir seit Jahren in wunderbarer Regelmäßigkeit von deinem Ex (auch von deinem Mini ab und zu ?) über deine Grenzen und die deines Kindes drüber latschen. Dein Ex macht diese Spielchen ja nicht erst seit der Trennung mit dir. Wie sollte er auf die Idee kommen, dass das jetzt plötzlich nicht mehr funktioniert, lief doch viele Jahre prima für ihn ...
Du kannst deinen Ex nicht ändern, nur dich selbst. Und damit deinem Kind künftig ein gutes Beispiel sein. Wahre deine Grenzen und sorge dafür, dass andere das auch tun.
Man wandelt nur das, was man annimmt.
C.G. Jung
Nein ist ein ganzer Satz.
Keine Ahnung von wem
-
19.11.2013, 15:30
AW: Umgangsregelung - bin ich zu unflexibel?
MargaritaH,
das Vorbild des Vaters und die vererbten Charaktereigenschaften setzen dem Jungen zu, nicht der Tagesplan der Mutter.
Jasmintee,
bestehe auf verbindlichen Terminen. Jeden Monat mindestens zwei Tage, nur am Wochenende. Fest.
Wenn dein Ex herumeiert, dass er nicht nur das Recht hat, sein Kind zu sehen, dann teile ihm klar und deutlich mit, dass er auch zu regelmäßigem Umgang verpflichtet ist. Dazu gehören auch die Abholzeiten, die nicht einfach so überschritten werden dürfen.
Wenn er sich nicht festlegen will, dann sieht er eben seinen Sohn für einige Wochen nicht. Ganz einfach. Drei Tage lang einen Termin zu suchen, geht noch nicht einmal beim Arzt. Wieso lässt du dir das bieten? Warum sagst du nicht "Ruf mich an, wenn du weißt, wann und wie lange du dein Kind sehen willst"?
-
24.11.2013, 18:31
AW: Umgangsregelung - bin ich zu unflexibel?
margaritaH: mini hat ja nun erst seit kurzem diesen tagesplan, vorher war er nicht ganz so vollgestopft ... und zum zeitpunkt als die schulprobleme anfingen, war ich sogar den größten teil des tages zu hause - da ich von zu hause aus gearbeitet habe... es liegt also nicht an dem momentanen zeiten die mini ausser haus ist
weil dann eben so vorschläge kommen wie im ersten beitrag geschrieben, damit kann ich nix anfangen und ich sehe bei der momentanen situation auch keinen vorteil für mini darinchryseis
Wieso lässt du dir das bieten? Warum sagst du nicht "Ruf mich an, wenn du weißt, wann und wie lange du dein Kind sehen willst"?
wir hatten den termin dann also nach einigem hin und her ausgemacht und was war, er weder pünktlich noch wollte er sich mit mir zu einer vernünftigen rückgabe einigen, sondern wieder alles umschmeissen und nur eine nacht mit mini verbringen und ihm am besten frühs wieder bringen - obwohl es anders ausgemacht war :-(
er hat sogar gesagt, das er dann mini eben gleich gar nicht nimmt wenn er ihn in einem zeitraum von 2 stunden genau zurück bringen muss :-(((((
er war beleidigt und mir wird das jetzt von seiner und den großeltern negativ ausgelegt das ich auf feste bzw. vereinbarte zeiten bestehe
er hat ihn dann zwar wie vereinbart zurückgebracht, der abschied war aber mehr als kurz für mini und seitdem gab es wiedermal auch kein telefonat zwischen den beiden wo ex vll. mal nachfragt wie es mini geht
für mich sieht das eben nicht nach regem interesse aus ...
ich war in der zwischenzeit beim JA, wir werden dort einen termin zur klärung haben ... zumindest ist das der plan
beklamo - du hast recht, er macht das schon immer und mit jedem .... aber mini hängt wahnsinnig an seinem vater - ich kann da nicht so einfach drüber weggehen, da ex ansonsten mini natürlich so sachen wie: "die mama will das nicht" " die mama erlaubt es nicht" erzählt und ich dann die böse bin und das meine beziehung zu mini auch belastet
ich habe in den ersten 2 jahren nach der trennung quasi fast alles mitgemacht was ex da wollte, denn ich wollte nicht an dem kind zerren ....da kam es dann auch zu solchen spontanen besuchen usw.
aber es endet meist immer in irgendeiner form der unzuverlässigkeit oder eben stress und chaos :-(
und ich hatte eben im letzten jahr das gefühl das es mini so mehr belastet als das es gut tut
mini sagt ja selber das er es blöd findet so wie es läuft ...
das problem ist das ex nicht sieht was für mini gut ist, sondern nur sieht das er sich ja nicht nach mir richten will und die krönung ist er meint er tut mir einen gefallen wenn er mini mal nimmt
Geändert von jasmintee (24.11.2013 um 18:35 Uhr)
-
24.11.2013, 18:36Inaktiver User
AW: Umgangsregelung - bin ich zu unflexibel?
-
24.11.2013, 19:17
AW: Umgangsregelung - bin ich zu unflexibel?
Dein Ex wird dir immer den schwarzen Peter zuschieben, weil du ihm angeblich in seinen Rechten beschneidest. Und er wird das immer öfter seinem Kind erzählen, um es auf seine Seite zu ziehen. Mies, ist aber so.
Was du tun kannst: Hör auf mit dem Herumgeeier.
Klare Terminvorgaben, mit Abhol- und Rückgabezeiten. Ansonsten gibt es Mini für den Ex nicht. Das Jugendamt sollte auch von dem drohenden Schulverweis wissen und dass er von den Kindsvaterrückgaben herrührt.
Wenn die Großeltern beleidigt sind, dann sollte dich das am wenigsten jucken. Sie können selbst ihr Umgangsrecht wahrnehmen, d.h. Mini zu festen Zeiten holen, betreuen und wieder zurückbringen. Sind die Großeltern ähnlich unzuverlässig wie dein Ex, ihr Sohn? (Wenn du sie magst und ihnen vertraust, dann ruf sie an und biete ihnen regelmäßige Termine an.)
Ja, reges Interesse seitens des Vaters sieht anders aus. Wenn der Ex seine Termine nicht auf die Reihe kriegt (wie macht er das eigentlich beruflich? Ist er da ähnlich unzuverlässig?), dann sieht er sein Kind eben ein halbes Jahr nicht. Zum Schaden des Kindes ist das in diesem Fall sicherlich nicht.



)
Zitieren
