Die Pflichten gegenüber einem Kind sind bei Verheirateten nicht umfangreicher als bei Unverheirateten.
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23.10.2013, 12:12Inaktiver User
AW: Alleinerziehend durch private Samenspende - was beachten /bedenken?
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23.10.2013, 12:12
AW: Alleinerziehend durch private Samenspende - was beachten /bedenken?
Was ist daran so absurd? Als verheiratetes Paar hat man automatisch das geteilte Sorgerecht, finanzielle Verantwortung usw..., da muss also nichts beurkundet werden. Lässt man sich hingegen scheiden, werden die Karten neu gemischt.
Die Feststellung der Zurechnungsfähigkeit bezieht sich also weniger oder eher indirekt auf das Kind, als vielmehr auf die Verpflichtungen, die eingegangen werden. Wenn du so willst, erfolgt das während der Eheschließung auch.
Natürlich gibt es im Leben keine Garantien, aber vielleicht auch gerade deshalb sollte man sich überlegen, ob man als gewollte "Ein-Eltern-Familie" (ich glaube, so heisst das offiziell), von vornherein ein Umfeld für das Kind schafft, dass nicht ideal ist.
Im Gegensatz zur gefühlten Realität, in der der es viele allein Erziehende gibt, wachsen die meisten Kinder immer noch in einem familiären Umfeld auf.__________________________________________________
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I think she'll know.
White Rabbit - Jefferson Airplane
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23.10.2013, 12:15Inaktiver User
AW: Alleinerziehend durch private Samenspende - was beachten /bedenken?
Nur bedeutet "familiäres Umfeld" nicht, dass die Eltern präsent, liebevoll, geistig stabil, finanziell vernünftig und ausreichend langlebig sind.
Das (und nicht die Ehe) wären die optimalen Bedingungen.Geändert von Inaktiver User (23.10.2013 um 12:20 Uhr)
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23.10.2013, 12:19Inaktiver User
AW: Alleinerziehend durch private Samenspende - was beachten /bedenken?
......und all das wären "Ein-Eltern-Familien" deiner Meinung nach ganz selbstverständlich?
Wenn bei einem Paar einer der Eltern krank wird oder Probleme hat, kann der/die andere als Korrektiv wirken und die Familie auffangen. Bei Alleinerziehenden ist das Kind viel mehr auf diese eine Person fixiert und ihr mehr ausgeliefert.Geändert von Inaktiver User (23.10.2013 um 12:25 Uhr)
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23.10.2013, 12:23Inaktiver User
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23.10.2013, 12:26
AW: Alleinerziehend durch private Samenspende - was beachten /bedenken?
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23.10.2013, 12:33Inaktiver User
AW: Alleinerziehend durch private Samenspende - was beachten /bedenken?
Weil sie die meisten der Fragen beantworten kann, die sich die TE anfangs stellte:
- der Vater ist der Mutter gut bekannt, sowohl was seinen Gesundheitszustand als auch was seine Schulabschlüsse betrifft
- die Rolle des Vaters ist klar gesetzlich abgesichert (er muss sich von der Mutter nicht zum Patenonkel degradieren lassen)
- er ist finanziell für das Kind verantwortlich
- ev. gibt es Großeltern, die sich beteiligen
- falls einer der Eltern arbeitslos wird oder kein Einkommen mehr hat, kann der/die andere die Familie auffangen
Natürlich gibt es auch in einer Ehe keine Garantie dafür, dass die Beteiligten liebevoll und warmherzig zu einander sind. Aber sie kann einige der praktischen Fragen lösen, die bei Ein-Kind-Familien große Probleme verursachen können, wenn alle Pflichten auf einem einzigen Erwachsenen lasten.
Gerade die Überforderung als AlleinerzieherIn kann dazu führen, dass Einzeleltern weniger präsent, liebevoll und geistig stabil werden.
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23.10.2013, 13:05Inaktiver User
AW: Alleinerziehend durch private Samenspende - was beachten /bedenken?
Das sind gute Hinweise, die rechtliche Situation in diesem speziellen Fall zu klären (wie ja hier schon oft gepostet) und für ausreichend Bezugspersonen zu sorgen - aber keine Gründe, davon Abstand zu nehmen.
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23.10.2013, 13:21Inaktiver User
AW: Alleinerziehend durch private Samenspende - was beachten /bedenken?
Ob nun eine alleinerziehende Mutter eine schlechtere Erziehung bietet als eine "klassische" Familie mit Mama und Papa, diese Diskussion halte ich für müßig, die TE hat sich ja bereits entschieden, wenn ich das richtig sehe.
Was ich nach wie vor *hüstel* merkwürdig finde, ist die Vorstellung von der Rolle des Erzeugers nach der Geburt.
Die Fakten sind klar: der Mann ist in der Pflicht. Fender hat es beschrieben und auch ich in meinem Beitrag #42.
Ich halte es für schlichtweg naiv zu glauben, den Vater dauerhaft "raushalten" zu können, ihn gar als "Patenonkel" dabei zu haben. Absprachen hin oder her, wenn es Spitze auf Knopf steht, ist der Erzeuger "dran", egal, was mal im Hinterzimmer abgesprochen wurde ! Mal abgesehen davon, dass inzwischen jedes Kind das Recht(!) hat, seinen Erzeuger zu kennen.
Ich frage mich, welcher Mann ist so "doof" und lässt sich auf so einen Handel ein.....
. Das ist eine Hypothek für den Rest des Lebens !
Gruß, ElliGeändert von Inaktiver User (23.10.2013 um 13:26 Uhr)
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23.10.2013, 13:32
AW: Alleinerziehend durch private Samenspende - was beachten /bedenken?
Sorry aber ich komme auch einer so klassischen Konstelation mit Vater/Mutter - Kind. Ich habe 30 Jahre gebraucht um meine Kindheit und Jugend zu verarbeiten und knappere wahrscheinlich mein ganzes Leben daran. Ich wäre als Kind glücklich gewesen wenn meine Mutter den Schnitt gemacht hätte und wäre mit mir gegangen. Hat sie nicht... und meine Schwester und ich mussten leiden. War eine ganz kleinbürgerliches, spießiges Umfeld irgendwo in Deutschland.
Die TE wird ihrem Kind sicher eine wunderbare Mutter und bietet ihm ein Umfeld von dem ich als Kind geträumt hätte.


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