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28.09.2013, 18:09
AW: Arbeitslos und schwanger - welches Geld?
Geändert von Sealove (28.09.2013 um 18:21 Uhr)
Tiefe Wasser sind still.
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28.09.2013, 18:15
AW: Arbeitslos und schwanger - welches Geld?
Ich empfinde Kinder als Bereicherung, als etwas Wunderschönes. Und was ändert sich damit an meiner Situation? Und natürlich kann ich mir ein Leben ohne Kinder auch vorstellen. Sonst müsste ich Gefahr laufen, mir in diesem Falle einen Strick zu nehmen. Die Frage ist eher, ob ich das auch will.
Die Kündigungsschutzklage ist in einem Vergleich geendet mit dem Ergebnis, dass ich eine kleine Abfindung bekommen habe. Mein Anwalt sagt sogar, wir hätten mit einer Wahrscheinlichkeit von 90 Prozent gewonnen, hätten wir weiter gemacht. Aber eingestellt möchte ich in dieser Firma nicht mehr werden. Es wäre eine Farce und über kurz oder lang würden die mich rausmobben. Die wollen mich nicht mehr, das ist alles, was zählt.Geändert von Sealove (28.09.2013 um 18:20 Uhr)
Tiefe Wasser sind still.
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28.09.2013, 20:09
AW: Arbeitslos und schwanger - welches Geld?
Hallo,
allerhöchstwahrschinlich nicht. Die TE ist erst letztes Jahr 600 km umgezogen. Daraus und aus den 260 Bewerbungen, die in ihrer Branche nach ihren Angaben keine Seltenheit sind, schließe ich, dass eine Stellensuche zwingend bundesweit erfolgen muss.
Damit hat die TE entweder kein gefestiges Umfeld, sondern lebt da, wo sich eben eine Arbeitsstelle auftut, oder kehrt in die Stadt zurück, wo ihre Eltern leben, mit deutlich geminderten Chancen, eine adäquate Beschäftigung zu finden.
Beides keine wirklichen Optionen: alleinerziehend berufstätig ohne Familie und Freunde,oder arbeitslos oder fachfremd beschäftigt an den Wohnort der Eltern gekettet.
Mandelblüte
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28.09.2013, 20:33
AW: Arbeitslos und schwanger - welches Geld?
Na ja, da muss man eben abwägen, was einem wichtiger ist. Wenn einem ein Kind das Wichtigste für sein zukünftiges Lebensglück ist, dann kann man auch in fachfremden Berufen in der Nähe der Eltern glücklich werden.
Ist doch auch die Frage, WARUM man arbeiten geht. Sieht man in seinem Job die Erfüllung, gehört Karriere zur Lebensplanung dazu oder geht man arbeiten, weil man eben Geld zum Leben braucht. Bei letzterem ist es ziemlich egal, was man macht, Hauptsache die Kohle stimmt. Vielen Menschen reicht letzteres. Weil sie andere Prioritäten setzen.Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
Ist es wichtig?
Ist es wahr?
Und ist es besser, als die Stille?

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28.09.2013, 20:56
AW: Arbeitslos und schwanger - welches Geld?
Finanziell gesehen lohnt es sich in ihrem Falle aus der Berufstätigkeit heraus schwanger zu werden. Denn dann bekommt sie mit Elterngeld und Kindergeld das doppelte oder dreifache vom HartzIV Satz.
Hier lohnt es sich dann vielleicht im Voraus die Kinderbetreuung zu bedenken und sich in Gegenden zu bewerben, die eine gute und kostengünstige Kinderbetreuungsinfrastruktur anbieten (Rheinland-Pfalz z. B.).Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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29.09.2013, 02:01
AW: Arbeitslos und schwanger - welches Geld?
das finde ich auch!
habe leider nicht den gesamten strang, sondern nur einige seiten gelesen und bin geschockt!
da stellt jemand eine sachliche frage danach, wieviel geld ein frau zur erziehung ihres kindes haben kann, und es kommen, neben mutmachenden oder auch einfach sachlichen (nicht-wertenden) Antworten auch sofort haufenweise moralkeulen angeflogen.
schrecklich!
darf sich eine 38jährig nur gedanken um nachwuchs machen, wenn sie gerade nicht arbeitslos ist? eine andere aber darf das, weil sie ZUFÄLLIG das schwein hat, einen job zu haben?
glaubt ihr wirklich, dass alles auf der welt verdien(s)t ist?
ich glaube das nicht.
am ende des lebens schauen wir da runter auf die erde voller reichtum und "verstehen die welt nicht mehr":
junge frauen werden komisch angesehen, wenn sie in geldlosen zeiten familien gründen wollen,
und andere haben so viel geld, wie sie nie essen können.
krass.Geändert von kaffeewasser1 (29.09.2013 um 02:09 Uhr)
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29.09.2013, 04:54Inaktiver User
AW: Arbeitslos und schwanger - welches Geld?
Ja... für jeden Mist hier in Deutschland braucht man eine Genehmigung... aber fürs Kinderkriegen nicht.
Manchmal verfluche ich das. Ja, ich gebs zu.
[***] eine 38 Jährige, der gerade mal eben einfällt, dass sie vielleicht doch mal ein Kind möchte, aber kommt ja gelegen, weil arbeitslos wird sie ja eh... und vor allem: Mama will sich selbst verwirklichen, endlich mal nicht mehr so "ängstlich sein und was wagen" lol... also nen Mann reinlegen und Mutti werden, um sich selbst zu beweisen, dass "Frau endlich was wagt, nicht mehr passiv und ängstlich ist".
Fürchterlich, solch ein Egotripp!!Geändert von Analuisa (29.09.2013 um 05:48 Uhr) Grund: Kraftausdruck gelöscht
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29.09.2013, 13:51
AW: Arbeitslos und schwanger - welches Geld?
In der Brigitte muss man die Netiquette wahren, das tu ich

Im realen Leben würde ich so manche Äußerung hier durchaus "deftig" kommentieren. Im realen Leben meide ich aber auch Menschen, sie so gar nicht meinen Idealen entsprechen.
Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
Ist es wichtig?
Ist es wahr?
Und ist es besser, als die Stille?

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29.09.2013, 16:04Inaktiver User
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05.10.2013, 09:35
AW: Arbeitslos und schwanger - welches Geld?
Ich weiß ja nicht, ob hier noch jemand liest...aber kurz eine Anmerkung: ich finde das Geld als Fokus hier nur zweitrangig. Man kann sehr wohl bewusst mit wenig Geld auskommen und Kinder können das auch ertragen ohne Schaden zu nehmen. Weil letztendlich Geld nicht das Wichtigste ist. Aber dann sollte auch ganz klar der Fokus auf dem wirklich Wichtigen liegen: Kontakt , Familie, Freunde, kulturelle Freuden. Eine starke Familie, die bewusst mit wenig Geld auskommt, kann so einen Gegenpol setzen und über all die Jahre verkörpern. Aber auch davon lese ich hier nichts.
Generell fordern uns unsere Kinder an unseren schwächsten Stellen heraus. Insofern ist es unrealistisch, sich durch ein Kind auf emotionelles Neuland festzulegen. Eher sollte man sich dann mit einem anders gelagerten Partner zusammentun und so die Balance verändern.



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