@ karin![]()
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28.09.2013, 14:22Inaktiver User
AW: Arbeitslos und schwanger - welches Geld?
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28.09.2013, 15:25
AW: Arbeitslos und schwanger - welches Geld?
Das heißt, als Arbeitsloser oder gar H 4 Empfänger ist schon der Gedanke an ein Kind verantwortungslos?Und wie man rational und vorsichtig abwägen kann ein Kind in eine (voraussichtlich längere) Arbeitslosigkeit hinein zu gebären, dazu fehlt mir das Verständnis.
Es kann ja jeder seine Meinung dazu haben, aber wenn dann vorgeworfen wird, dass derjenige dann auf Kosten der Gesellschaft lebt und "unser" Geld verbraucht, möchte ich gerne erwähnen, dass auch Andersdenkende wie ich z. B. "die Gesellschaft" sind. Welchen Teil der Gesellschaft (und ob) es die TE nun recht machen möchte, kann sie selbst entscheiden.Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
Ist es wichtig?
Ist es wahr?
Und ist es besser, als die Stille?

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28.09.2013, 15:48Inaktiver User
AW: Arbeitslos und schwanger - welches Geld?
Wie bereits gesagt, es klingt für mich (wohlgemerkt für mich) so, als triebe die TE der Gedanke an eine Aufbesserung ihrer Finanzen, nicht der Wunsch nach einem Kind um des Kindes Willen.
Eine Gesellschaft die es sich leisten kann, vier (oder sind es bereits fünf) arbeitslose Bundespräsidenten fürstlichst durchzufüttern, sollte mit einer weiteren zu verpflegenden Alleinerziehenden leben können, das ist nicht mein Problem. Aber warum man sich (und noch dazu einem Kind) unbedingt das Leben schwermachen muss, das versteh ich nicht.
Warum nicht erst nach einem Job suchen und dann schwanger werden? Ok, sie ist nicht mehr die Jüngste, aber auf die Idee das sie ein Kind möchte hätte sie ja auch schon eher kommen können. Sie ist ja nun nicht 38 über Nacht geworden
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28.09.2013, 16:01Inaktiver User
AW: Arbeitslos und schwanger - welches Geld?
Das stimmt so nicht. Sie hat mehrmals betont, das sie dies in der Vergangenheit so penibel gehandhabt hat und Verantwortung gescheut hat - und davon die Schnauze voll hat. Sie will ihr Leben umkrempeln und spontan werden.
Ihre "Loesung": Ein Kind koennte dies fuer sie tun. Und Geld gibt's noch dazu. Sie laesst die Verhuetung schleifen und guckt mal, was passiert. Wenn sie Glueck hat, verhuetet der Trottel auch nicht, dann kommt noch Unterhalt dazu.
Ein echter Wunsch nach einem Kind? Sehe ich hier nicht. Aber moeglicherweise das Kind als Mittel zum Zwece des 'Lebenumkrempelns'. Verantwortung? Sehe ich auch nicht. Spontaneitaet? Ja, auf Kosten anderer.
Stuende hier: "Ich habe mir mein Leben eigentlich immer mit Kindern vorgestellt, hatte bis jetzt aber nie den Mumm zu der Verantwortung. Nun tickt die Bio-Uhr immer lauter und ich merke, wie der Kinderwunsch staerker wird. Nun werde ich leider demnaechst auch noch arbeitslos und Stellen sind schwer zu finden. Ich bin Single, bin aber bereit, mir einen Partner mit Kinderwunsch zu suchen, auch wenn das dann nicht die grosse Liebe ist. Zur Not kuenstliche Befruchtung. Ich mag/kann einfach nicht mehr laenger warten. Aber kann mir jmd sagen, ob es ueberhaupt umsetzbar ist als Arbeitslose mit Kind und evtl. ohne Vater? Geht das finanziell? Was stuende mir zu? Wie belastbar muss man sein?"
DAS ist sicher nicht ideal, waere fuer mich aber ein verantwortungsvolles Herangehen an die Umsetzung eines echten Kinderwunsches unter erschwerten Bedingungen.
Bei der TE kann ich leider einen solchen Wunsch nicht erkennen, kein Sehnen nach einem Leben mit Baby-Schulkind-Teenager.
Begruendungen wie 'Ich finde, das gehoert zum Leben dazu" (=das macht 'man' so?), 'Frauen bekommen schon seit Jahrtausenden Kinder unter erschwerten Bedingungen' und 'Das Land braucht Kinder' zaehlen fuer mich nicht als Kinderwunsch...
Marylin, jede Frau sollte ihren Kinderwunsch durchsetzen duerfen, arm oder reicht, aber blind jeden Egotrip beklatschen, wenn ein Kind dabei herauskommt - das kann ich nicht.Geändert von Inaktiver User (28.09.2013 um 16:09 Uhr)
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28.09.2013, 16:08
AW: Arbeitslos und schwanger - welches Geld?
Genau das empfindet eben jeder anders. Ich war auch alleinerziehend, nie habe ich mein Kind als Belastung empfunden. Im Gegenteil, es war die größte Bereicherung. So sehe ich es auch bei Freundinnen. Die haben komischerweise, auch als Geringverdienende, keine Probleme, ihre Kinder zu ernähren und zu kleiden.Aber warum man sich (und noch dazu einem Kind) unbedingt das Leben schwermachen muss, das versteh ich nicht.
Auch Schwimmbad, Rummel etc. sind drin.
Ich weis gar nicht, von welchen immensen Kosten immer ausgegangen wird, wenn wir davon reden, was ein Kind "kostet"...
Grad kleinen Kindern ist es egal, was sie für Klamotten tragen. Und solche Unmengen an Essen verschlingen sie auch nicht.
Ich nehme ja nicht an, dass die TE nun die nächsten 20 Jahre zu Hause bleibt und nie mehr arbeitet...Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
Ist es wichtig?
Ist es wahr?
Und ist es besser, als die Stille?

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28.09.2013, 16:38
AW: Arbeitslos und schwanger - welches Geld?
So hast du mich verstanden? Da liegst du komplett daneben. Mit einem Kind komme ich doch nicht an mehr Geld, als ich jetzt ohne Kind habe und als Arbeitslose bekomme? Und warum sollte ich interessiert daran sein, als Arbeitslose zu leben? Solche Leute gibt es sicher, aber dazu zähle ich nun wirklich nicht. Ich habe schon so viele Bewerbungen geschrieben, das kannst du dir gar nicht vorstellen. Klar will ich arbeiten, mein Geld verdienen und unabhängig sein. Dafür müsste mich jemand einstellen.
Und klar suche ich nach einem Job, aber das ist keine Garantie, den auch zu behalten. Warum also erst einen Job suchen? Ich habe mir schon mehrfach Jobs gesucht und diese dann wieder verloren - aus völlig unterschiedlichen Gründen. Ein Job ist keine Garantie. Wer so lange mit einem Kind wartet, bis er einen sicheren Arbeitsplatz hat, der kann nur Beamter sein. Und das bin ich leider nicht.
Und seit wann gibt mir jemand vor, wann ich an Kinder denke und wann nicht? Eher? Später? Gibt es da ein Gesetz? Ich verstehe diese Sichtweise nicht.Tiefe Wasser sind still.
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28.09.2013, 16:42Inaktiver User
AW: Arbeitslos und schwanger - welches Geld?
Marylin, mir musst Du das nicht erzählen, ich bin alleinerziehend seit mein Kind ein halbes Jahr alt war. Ich kenne die guten, aber ich kenne auch die schweren Zeiten. Mein Kind ist wohlgeraten und wir hatten es immer gut miteinander, aber es war nicht von Anfang an so geplant.
Ich habe hier gelesen, dass die TE es schwer haben wird, einen neuen Job zu finden. So, wieviel schwieriger wird es, mit einem Baby einen Job zu finden?
Alleinerziehend zu sein ist kein Zuckerschlecken, das weiß niemand besser als ich. Aber man kann es schaffen. Mich selber und dazu noch ein Kind sehenden Auges in diese Situation zu stürzen finde ich, gelinde gesagt, fragwürdig
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28.09.2013, 16:46
AW: Arbeitslos und schwanger - welches Geld?
Ich werde doch hier nicht die komplette Scala meiner Emotionen durchspielen. Und ich bin keinesfalls verpflichtet, Beweggründe für mein Ansinnen darzulegen. Wird eine Frau bzw. werde Wünsche von Frauen nur dann akzepiert, wenn die Gefühlswelt offfengelegt wird? Muss ich für meinen Wunsch werben? Bin ich dafür verantwortlich, was andere aus meinen Zeilen heraus lesen?
Tiefe Wasser sind still.
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28.09.2013, 16:46Inaktiver User
AW: Arbeitslos und schwanger - welches Geld?
Ja, so habe ich Dich verstanden. Du fragst hier nicht danach, wie es einer alleinerziehenden Mutter ergeht, sondern Du fragst, wieviel Geld Du bekommst.
Du hast also schon unzählige Bewerbungen geschrieben, ohne Erfolg. Meinst Du denn, das wird mit einem Kind besser? Du richtest Dich auf ein Leben in ALG 2 ein.
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28.09.2013, 16:48


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