Das ist eine schöne Perspektive, die du da gezeichnet hast. Das klingt alles sehr gut. Hat was von idealer Welt. Wenn es immer so einfach wäre. Dennoch ist die Idee, sich vorher genau zu informieren und Zeit mit Müttern und Kindern zu verbringen, sehr gut. Auch wenn es mit dem SOS-Kinderdorf nichts werden sollte. Wobei sich mir die Frage stellt: Bi ich da nicht wieder auf dem alten Weg? Immer alles genau abwägen, sich gründlichst informieren, Testphasen usw.. Ist das Leben aber nicht einfach auch spontan? Ich bin bekannt als zögerlich und wenig risikofreudig. Damit fahre ich ja genau diese Strecke weiter. Viele Menschen leben einfach und kommen mit den neuen Situationen auch zurecht, ohne sich vorher lange damit in der Theorie und in Praxistestphasen auseinander zu setzen.
Antworten
Ergebnis 101 bis 110 von 142
-
27.09.2013, 21:11
AW: Arbeitslos und schwanger - welches Geld?
Tiefe Wasser sind still.
-
27.09.2013, 21:17Inaktiver User
AW: Arbeitslos und schwanger - welches Geld?
Ich möchte behaupten, dass Menschen, die nicht in einer Demokratie leben und das Wort nicht mal kennen, auch nirgends Sozialleistungen beanspruchen können. Sowas gibts da nicht.
TE, Du könntest Dir mit Deinem jetzigen Geld schon mal ein Sparpolster schaffen. Du kennst ja den Harzt4 Satz, davon ziehst Du einfach noch was für Dein Kind ab und die Differenz zu dem jetzigen Geld spart Du.
-
27.09.2013, 21:22
AW: Arbeitslos und schwanger - welches Geld?
Klar, sie leben einfach und denken nicht an später. Und dann stehen sie vor ihrem Vermieter und fragen mit klopfendem Herzen, ob sie die fehlende Miete in Raten abbezahlen können. Weil das Krankengeld nicht sofort kam und die Daueraufträge nicht ausgeführt wurden. Kein Cent Reserve auf dem Konto und das Budget ist total ausgereizt, schon ohne Krankheit.
Bleib du mal lieber beim Planen und Abwägen, das ist nicht die schlechteste Eigenschaft. Diese spontanen Leute bringen sich oft in vermeidbare Schwierigkeiten.
-
27.09.2013, 21:26
AW: Arbeitslos und schwanger - welches Geld?
GoldenGate, natürlich habe ich mir nicht alles genau überlegt. Das hier ist ja erst der Anfang. Ich möchte mich informieren. Ich möchte wissen, was auf mich zukommen würde. Möchte rechnen, möchte Rahmenbedingungen abklären. Ich war noch nie ein Mensch, der komplett unvorbereitet in irgendwelche Unterfangen aufbricht. Ich bin da eher zögerlich und manchmal traue ich mir auch zu wenig zu. Deswegen haben einige andere schon mehr erreicht als ich. Aber darum geht es nicht.
Natürlich würde ich nicht in einer Stadt allein wohnen wollen. Es gilt vel zu bedenken. Und dessen fühle ich mich durchaus in der Lage. Ich verstehe nur nicht, warum Leute hier meinen, sie müssen einen von vornherein angreifen bzw. "plattmachen". Ich bin weder weltfremd noch verantwortungslos. Auch wenn ich eine Verantwortung bisher bewusst nicht übernommen habe, so hat auch dies etwas mit Veratwortung zu tun. Es ist ja immer die Frage, ob jemand generell verantwortungslos ist, oder ob er bestimmte Verantwortungen zu bestimmten Zeitpunkten seines Lebens nicht übernehmen möchte. Ich kenne z.B. viele, die nicht Abteilungsleiter sein möchten. Sie möchten diese Verantwortung und die damit verbundenen Konsequenzen nicht übernehmen. Das heisst jedoch nicht, dass sie für ihren Job keine Verantwortung übernehmen. Das tun sie sehr wohl.
Liebe GrüßeTiefe Wasser sind still.
-
28.09.2013, 13:46
AW: Arbeitslos und schwanger - welches Geld?
Ich würde anstelle der TE erst mal gar nicht davon ausgehen, dass ich langfristig von Harz IV leben muss. Sie hat doch eine Ausbildung, da wird sich schon was finden...
Allzulange hat sie auch nicht mehr Zeit, die biologische Uhr tickt. Wäre sie 20, 25 - dann könnte man mit gutem Gewissen zum Abwarten raten, aber so?
Es gibt eben Menschen, für die gehören Kinder - egal in welcher Situation - zum Leben dazu. Das ist seit Anbeginn der Menschheit so. Nur weil man seit ein paar Jahren verhüten kann, wird erwartet, dass es auch jeder tut, der nicht die optimalen Voraussetzungen hat, eine Familie zu gründen.Das wäre aber mal sinnvoll! Anders als das, was die TE hier in egoistischer und verantwortungsloser Weise plant. Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln, und wenn ich hier sehe, dass dieses Vorgehen teilweise auch noch gut geheißen wird...
Da stellt sich mir doch vielmehr die Frage, ob das alles noch normal und gesund ist! Was noch vor einigen Jahren ganz normal dazugehörte, muss heute akribisch geplant werden, die Voraussetzungen müssen geschaffen werden. Früher kamen die Kinder einfach, sie wuchsen häufig ganz nebenher heran und aus den meisten ist auch "was geworden". Dieser ganze Hype, der heutzutage ums Kind veranstaltet wird - ich frage mich, ob es diesen Kindern heute wirklich besser geht. Ich persönlich glaube nicht unbedingt.
Im übrigen dürften dann viele unserer hochgelobten Akademikerfrauen auch keine Kinder kriegen, viele stecken nämlich an den Unis ewig in befristeten Verträgen fest. Aber das ist bestimmt was anderes, gelle?Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
Ist es wichtig?
Ist es wahr?
Und ist es besser, als die Stille?

-
28.09.2013, 13:57Inaktiver User
AW: Arbeitslos und schwanger - welches Geld?
-
28.09.2013, 14:11
AW: Arbeitslos und schwanger - welches Geld?
Hast du alles gelesen? Dann würdest du wissen, dass die TE alle Entscheidungen, mitunter unverhältnismäßig vorsichtig, abwägt und über jede Veränderung lange nachdenkt.. Deshalb vermutlich die Frage.Dieses Eingangspost (und die folgenden auch) klingt aber für mich nicht so, als sehne sich da jemand nach einem Kind, sondern eher nach:
Ich bin arbeitslos und befürchte, dass mir ALG II nicht reichen wird. Wieviel mehr könnte ich denn mit einem Kind abgreifen?
Welche Reaktionen die Frage der TE mitunter hervorruft, verwundert mich, gelinde gesagt.Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
Ist es wichtig?
Ist es wahr?
Und ist es besser, als die Stille?

-
28.09.2013, 14:15Inaktiver User
AW: Arbeitslos und schwanger - welches Geld?
Ich habe alles gelesen und ich habe geschrieben, welchen Eindruck die Posts der TE bei mir hervorrufen. Wissen kann man aus dem hier geschriebenen Wort gar nichts, höchstens vermuten.
Und wie man rational und vorsichtig abwägen kann ein Kind in eine (voraussichtlich längere) Arbeitslosigkeit hinein zu gebären, dazu fehlt mir das Verständnis.
-
28.09.2013, 14:19
AW: Arbeitslos und schwanger - welches Geld?
Früher kamen Kinder einfach? Ja, aber nur nach der Hochzeit! Für ledige Mütter war es ein Drama und Frauen ohne Partner bekamen keine Kinder bzw. deren Kinder fand man dann auf der Treppe vom Pfarrhaus oder vor dem Waisenhaus. Wenn sie überhaupt überlebten.
Die Romantik, die du beschreibst, gab es vielleicht mal in der Zeit, bevor Männer kapierten, dass sie Väter waren. Danach eher selten.
Mütter brauchen und brauchten immer schon Hilfe bei der Aufzucht ihrer Kinder, mindestens materielle, aber auch tatkräftige. Das war immer so und daran wird sich nicht viel ändern.
-
28.09.2013, 14:22Inaktiver User



Zitieren
