@ GuteLaune: volle Zustimmung!
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19.06.2013, 16:34Inaktiver User
AW: Bei Papa gibt es nichts zu essen
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19.06.2013, 16:36Inaktiver User
AW: Bei Papa gibt es nichts zu essen
@ gute laune
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19.06.2013, 16:41Inaktiver User
AW: Bei Papa gibt es nichts zu essen
Ich kann mir einen kleinen Exkurs, der vom eigentlichen Thema etwas wegführt, nicht verkneifen....
Ich habe keine Erfahrung mit Ex-Männern und Papa-Wochenenden. Aber wie muss man sich das in dem Fall vorstellen? Da packt ein 17-Jähriger am Freitag seine Tasche, verbringt das Wochenende zwei Straßenecken weiter beim Vater - und kommt am Sonntagabend wieder heim? Was machen die miteinander? Fußballplatz, Zoo....?
Mit 17 waren meine Kinder vor allem mit ihren Freunden unterwegs. Ich glaube nicht, dass sie da dieses Spiel noch mitgemacht hätten. Vielleicht nicht vergleichbar, aber ich musste immer auch mal am Wochenende arbeiten. Als die Kinder klein waren, haben sie diese Wochenenden bei den Großeltern verbracht. Aber mit 14, 15, war da Schluss... da haben die auch mal alleine übernachtet, wenn ich zwei Tage lang auf Dienstreise war. Und hätten sie denn einen Vater in der Nähe gehabt, so hätten sie mit dem sicher gerne mal was am Wochenende unternommen - radfahren, Skifahren, Erlebnisbad. Aber sie hätten vor allem ihr eigenes Programm gemacht...
@Capbreton: Wie laufen diese Papa-Wochenenden denn bei euch ab?
Und, liebe Capbretone: Erlaube mir aus eigener Erfahrung einen beruhigenden Hinweis - auf Jugendliche im dem Alter lauern etliche Gefahren. Die, dass sie verhungern, gehört nicht dazu. Dafür sorgen sie schon!
Geändert von Inaktiver User (19.06.2013 um 16:45 Uhr)
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19.06.2013, 16:45
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19.06.2013, 17:01Inaktiver User
AW: Bei Papa gibt es nichts zu essen
Du vermischt da was: Zu den Unterhaltszahlungen für seine Kinder ist der Vater verpflichtet. Es gibt hierfür vom Gesetzgeber festgelegte Gesetze.
Theoretisch haben die Kinder nicht nur das Recht auf Unterhalt, sondern auch das auf Umgang mit dem Vater. Dass das eingeklagt wird, ist eher selten... was sollte es auch bringen, einen Vater zum Umgang zu verpflichten, der sich nicht interessiert?
Die Höhe der Unterhaltszahlungen hängt nicht davon ab, wie oft und wie sehr sich der Vater um die Kinder kümmert. Der Unterhalt wird ja auch nicht danach berechnet, was (in diesem Fall) die Mutter für Ausgabe hat - also drei Paar neue Schuhe im Jahr, einmal im Jahr eine neue Winterjacke, zweimal im Monat Kino, fünfmal die Woche warmes Essen - oder eben sieben Mal.
Ich bin keine Juristin. Aber deine Argumentation dürfte nicht gerichtsfest sein.
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19.06.2013, 21:54
AW: Bei Papa gibt es nichts zu essen
Ich meinte schon die Gesetzesänderung, die erst in Kraft getreten ist vor Kurzem:
Hier gegoogelt zum Thema Sorgerecht (es ist schon so, dass Väter nur die Rolle der Finanzierung hatten bisher und Stück für Stück wird es nun hoffentlich gerechter):
"Das Müttermonopol ist gebrochen - der Bundestag verabschiedet ein historisches Gesetz, das es Vätern leichter machen soll, ein gemeinsames Sorgerecht für ihre Kinder zu erwirken. Die neue Rechtsprechung enthält jedoch bedenkliche, womöglich verfassungswidrige Fehler.
Von Heribert Prantl Von heute an ist immerwährender Vatertag: Heute wird im Bundestag das Gesetz verabschiedet, auf das Hunderttausende Väter von nichtehelichen Kindern in Deutschland gewartet haben. Heute werden aus Zahlvätern ganz echte, richtige Väter, die sich um ihr Kind kümmern dürfen."Nur die Ruhe ist die Quelle jeder großen Kraft.
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19.06.2013, 22:08
AW: Bei Papa gibt es nichts zu essen
Dies ist aber für Capbreton nicht relevant, animosa, sie schreibt im Eingangspost, dass sie und der Vater der Kinder das gemeinsame Sorgerecht haben.
Ich sehe auch nicht, was die hier vorliegende Problematik damit zu tun haben soll, ob der Vater auch ein Sorgerecht hat oder nicht.Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs
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19.06.2013, 23:16Inaktiver User
AW: Bei Papa gibt es nichts zu essen
Das bezieht sich aber nur auf Väter bzw. Kinder aus nicht-ehelichen Beziehungen. Hier hatte bisher die Mutter das alleinige Sorgerecht - das soll sich ändern.
Wenn eine Ehe scheitert, haben seit einiger Zeit erst mal beide Eltern das Sorgerecht - es sei denn, ein Gericht entscheidet anders. Dafür müsste es aber triftige Gründe geben.
Sorgerecht ist allerdings nicht mit Umgangsrecht zu verwechseln. Wenn beide Eltern das Sorgerecht haben, dann entscheiden bei z.B. über die Schulwahl, über bestimmte medizinische Maßnahmen usw.
Das hat aber mit dem vorliegenden Problem gar nichts zu tun.
Hier geht es um einen Vater, der sein Umgangsrecht wahrnimmt - dabei aber nach Ansicht der Mutter einiges falsch macht. Und es geht um Kinder, die das Recht haben, Zeit mit ihrem Vater zu verbringen - und um die Frage, ob die damit verbundene Versorgung mit Essen nun so gewährleistet ist, wie sich das alle Beteiligten vorstellen.
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20.06.2013, 16:51
AW: Bei Papa gibt es nichts zu essen
Liebe GuteLaune,
sei froh, dass du keine höchstpersönlichen Erfahrungen damit sammeln musstest... es gibt halt immer wieder "irgendwas". Und, ja , du musst dir das so vorstellen, dass auch mein 17jähriger Sohn am WE zum Vater geht und sie irgendwas gemeinsam unternehmen. Er ist eher ein zurückhaltender Typ und mag nicht auf Feten usw. Das entspricht bestimmt nicht dem Mainstream, aber das ist nun definitiv nicht mein Thema.
Für mich war es schon hilfreich, unterschiedliche Sichtweisen kennenzulernen.
Und letztendes arbeitet ja die Zeit für mich!
Liebe Grüße
Capbreton
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21.06.2013, 00:29
AW: Bei Papa gibt es nichts zu essen
Was mich mal interessieren würde: welchen Inhaltes war das Schreiben der Anwältin an den KV?
Nach dem zeitlichen Zusammenhang zu schließen, ging es in dem Schreiben wohl eher nicht um leere Kühlschränke an Väterwochenenden, oder?
Verlangst Du mehr Unterhalt?
Mir scheint, du hast bewusst oder unbewusst Angst vor seiner Reaktion und suchst in irgendeiner Form eine Bestätigung Deiner negativen Grundhaltung dem KV gegenüber.
Da die Anwältin den KV direkt anschreibt, gehe ich davon aus, dass dieser sich derzeit nicht anwaltlich vertreten lässt.
So trifft das Anwaltsschreiben ihn persönlich und wird nicht "vorgefiltert".
Ich möchte nicht Partei ergreifen für den KV, aber um etwas Verständnis werben.
Vielleicht war er wirklich krank.
Vielleicht sind die jugendlichen Kinder - wie so viele vor mir geschrieben haben- arg verwöhnt und erwarten den gut gefüllten Mama-Kühlschrank 1:1 auch beim Papa.
Schade, dass Eure Eltern- Kommunikation so belastet ist.
Wäre es nicht einen Schritt wert, die Anwältin mal aus dem Spiel zu lassen und direkt mit dem KV zu sprechen?
Am schlimmsten fand ich den Vorschlag einer Vorrednerin, die Kinder den Kühlschrank fotografieren zu lassen und als "Beweis" dem JA oder Gericht vorzulegen.
Ach, Du meine Güte, die Kinder als Undercover-Agents??
Schonmal daran gedacht, dass Kinder Mutter und Vater brauchen?
Gerade zu Jungs gibt es zahlreiche aktuelle Studien, die die Verweiblichung der zukünftigen Männergeneration feststellen.
Im Kindergarten nur Erzieherinnen, in der Grundschule nur Lehrerinnen, eine dominante, alleinerziehende Mutter usw.
Wo sind denn noch die taffen Väter, für die der Abenteuerspielplatz nicht nur aus einer öden Rutsche besteht?
Capbreton, sieh´die Väterwochenenden als Chance für die Jungs!
Ach ja, und wenn der Älteste 18 J. ist, bist du quotenmäßig mit im Unterhaltsboot drin.
Nennt sich Volljährigenunterhalt.
Dann kannst Du Dich ja mit dem KV erneut über Euren jeweiligen Natural-Anteil am Unterhalt streiten.
Vielleicht ist Eurer Sohn dann aber auch schon längst "über alle Berge" und zeigt Euch einen Vogel.
Viele Grüße
"Nichts schenkt mir mehr Frieden als mein schlafender Hund" (Nina Sandmann)


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