Hm, mögliche Denkweise:
Kaum ist die eine Konkurrenz weg, schleppst du die nächste an!?
Keine Ahnung ob ein Schuh daraus wird. Wäre das möglich?
Antworten
Ergebnis 181 bis 190 von 204
-
22.04.2013, 11:18
AW: Ich weiss nicht mehr weiter und bin fix und fertig
Grüßle
TM
Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt's nicht. (Adenauer, Konrad)
-
22.04.2013, 11:18
AW: Ich weiss nicht mehr weiter und bin fix und fertig
Liebe schlumpfine,
anstatt zu mutmaßen ... REDE mit Deinen Kindern.
Gib ihnen Raum und Gelegenheit, ihre Gefühle von
damals und jetzt zu äußern. IHRE ganz persönliche
Sicht der Dinge wird Dich vermutlich erstaunen, aber
Du tätest Deinen Kindern einen großen Gefallen mit der
Bereitschaft, auch ihre Wahrnehmungen zu akzeptieren.
Wie Du ja schon richtig erkannt hast, ist ihr Verhalten
lediglich ein Symptom.
-
22.04.2013, 11:24
AW: Ich weiss nicht mehr weiter und bin fix und fertig
Weiss nicht.
Meine Kinder haben immer gewusst, das ich früher oder später wieder ein Tier haben will.
Ich bin mit Hunden aufgewachsen. Meine beiden hatten bis vor einigen Jahren eine Tierhaarallergie, die seit der Pubertät weg ist. Wir haben das vorsichtig ausprobiert, mit Katzen und Hunden von Bekannten, sie waren im Tierheim ect...
Ich habe Jahrelang auf beide Rücksicht genommen, ich habe es gerne getan, schliesslich bin ich ihre Mutter.
Seit über einem Jahr liegen beide mir in den Ohren, ich soll mir wieder ne Frau "zulegen" damit ich nicht alleine bin, wo sie soviel unterwegs sind und ich soll nicht alleine bleiben, aber mir ist grade ein Hund nun mal lieber.
Ich wäre gerne da, wo meine Gedanken sind!



Bleibt gesund und passt auf euch auf!!!
-
22.04.2013, 11:25
-
22.04.2013, 11:27
-
22.04.2013, 13:59Inaktiver User
AW: Ich weiss nicht mehr weiter und bin fix und fertig
Warum hast Du Deine Kinder nicht mit dem Hund rausgehen lassen? Deine Haltung ist mir unverständlich.
Dein Sohn war in diesem Fall der Vernünftigere, ein Tier leiden zu lassen, weil man sich nicht trennen kann, ist grausam. Er hat sich zurückgezogen, sehr weise. Auch hier spielst Du Deine Kinder wieder gegeneinander aus, Du solidarisierst Dich mit Deiner Tochter gegen den Sohn. Dadurch (auch durch die Freundin)hat er Abstand zu Dir gewonnen, im Prinzip nicht schlecht, wenn er denn seine eigenen Wege gehen könnte. Kann er aber nicht, da er noch auf Dich angewiesen ist. Er sollte das wissen.Mein Sohn wollte schon im Dezember, weil er immer kränker wurde. Aber irgendwie war ich noch nicht bereit, den Kater gehen zu lassen, wollte noch einiges versuchen, ihm zu helfen. Aber nichts ging mehr.
Ich habe sehr gelitten und auch meine Tochter. Mein Sohn ließ sich nichts anmerken, hatte dann zu dem Zeitpunkt ne Freundin,
Meiner Meinung nach ist es die Wahrheit, aber nur die Halbe. Die Ganze ist, dass die Katze-Hundgeschichte der Auslöser für Tieferliegendes ist.Was meint ihr dazu? Könnte das eine Ausrede sein oder die Wahrheit???
Genau, sie macht den Zwiespalt sehr deutlich, in dem die Kinder sind. Die Ambivalenz zur Mutter und ihrem Verhalten.
Hier ist plötzlich Deine Tochter die "Liebe", vor drei Jahren war es Dein Sohn, der "vernünftiger" war. Die Kinder spüren ohne Worte, dass sie für ihre Mutter unterschiedliche Bedeutung haben. Sie sehen sich untereinander als Konkurrenz.
Eine Katze oder einen Hund als Konkurrenz für 15/16jährige zu sehen, finde ich sehr weit hergeholt. Obwohl:
Schlumpfine, Du vermenschlichst die Tiere zu sehr. Könnte das Deinen Sohn stören? Ist er von dieser Art abgeturnt? Deshalb vielleicht seine Weigerung, sich um den Hund zu kümmern, nach dem Motto: Das ist Weiberkram, das Gesäusel?
Dann seid Ihr noch nicht auf den Grund Eures Problems gestoßen. Kann es sein, dass manches nicht ausgesprochen wird, weil Ihr Euch nicht traut?
-
22.04.2013, 14:15Inaktiver User
AW: Ich weiss nicht mehr weiter und bin fix und fertig
Alle drei sollten miteinander reden.
Auf der einen Seite sollen die 15jährigen noch nicht in der Lage sein, Verantwortung zu übernehmen und ungeliebte Aufgaben erledigen zu können, auf der anderen Seite sollen sie von alleine auf ihre pubertäre Verwirrung zu sprechen kommen und ihre komplizierte Situation verbalisieren können. Leichte Dinge können sie noch nicht, aber sehr Schwieriges schon?
@Schlumpfine, frage sie gezielt nach ihrer Meinung und ihren Empfindungen und mache auch Deine Position deutlich. Und treffe klare Entscheidungen, die Euch drei angehen, Du bist der "Vorstand" in der Hausgemeinschaft, auf Dich müssen sich Deine Kinder verlassen können. Sie brauchen Verbindlichkeiten.
-
22.04.2013, 14:54
AW: Ich weiss nicht mehr weiter und bin fix und fertig
Grüßle
TM
Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt's nicht. (Adenauer, Konrad)
-
22.04.2013, 14:55
AW: Ich weiss nicht mehr weiter und bin fix und fertig
Ich hatte bewusst geschrieben, sie soll die Kinder reden lassen,
denn dies hier
ist vorher schon angeklungen.
Die Kinder brauchen vorallem erst einmal das Vertrauen in die Mutter, dass
sie ihre (!) Wahrnehmungen darlegen können, und diese dann ganz wertfrei
akzeptiert werden.
Sie werden ihre Sichtweise ausdrücken können ... das darf man ihnen getrost
zutrauen. Es geht hier nicht darum, wie Du angedeutet hast, mushunt, dass
sie in Eigenanalyse ihre pubertären Irrungen durchschauen. Sondern
dass sie, ganz frei von eventuellen Sanktionen, einfach die Möglichkeiten haben
sollen, ihrer Mutter zu sagen, womit es ihnen wie geht und was sie sich anders
wünschen würden.
-
22.04.2013, 15:27Inaktiver User
AW: Ich weiss nicht mehr weiter und bin fix und fertig
Ja auf jeden Fall, davon sollte man ganz selbstverständlich ausgehen.
Wenn ich mich an graue Vergangenheit erinnere, dann liefen solche Gespräche mit 12 -16jährigen meistens so ab, dass jeder mehr machte als der andere, der dritte aber weniger bekommen hatte als der zweite und der vierte sowieso immer unterdrückt wurde. Oder so ähnlich.Sie werden ihre Sichtweise ausdrücken können ... das darf man ihnen getrost zutrauen.
Das mußte alles sehr ernst genommen werden und jeder durfte in Ruhe aussprechen, womit er zu kurz gekommen war oder sein Wille untergegangen war.
Aber durch die Fragen der Erwachsenen wurde alles geordnet, kanalisiert und in die rechte Bahn gelenkt, denn zum Schluß sollte jeder möglichst das Gefühl haben, zu seinem Recht gekommen zu sein und dass ein guter Kompromis gefunden wurde. Manchmal wurde aber auch keine Kompromis gefunden und alle wurden gerechterweise ungerecht behandelt. Seltsamerweise herrschte dann immer eine besonders gute Stimmung unter den geknechteten Halbwüchsigen, die gemeinsam ihr hartes Schicksal bejammerten.
Wenn man das als Eltern nicht allein hinbekommt, weil die Situation zu verfahren ist, oder die Befindlichkeiten nicht benannt werden können, kann man sich von außen Hilfe holen. Ein Mediator ist auch ein Gesprächsleiter, der fragt und sortiert.


Zitieren


