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    AW: Wieviel lässt man sich vom Ex gefallen um Kindern das Bild vom "guten Papa" zu la

    Zitat Zitat von puzzled Beitrag anzeigen
    Dann verzichte ich lieber komplett.
    Nun ja, das sagt ja schon alles. DU hast kein Recht auf Umgang, sondern Deine Kinder.

    Aber offenbar willst Du im Grunde nichts ändern, Du willst Dich lieber weiter aufregen.

    Klär den Unterhalt und klär die Umgangsregelung.

    Oder fühle Dich weiter als ungerecht behandeltes Opfer.

    Deine Entscheidung.

  2. VIP

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    AW: Wieviel lässt man sich vom Ex gefallen um Kindern das Bild vom "guten Papa" zu la

    Liebe puzzled,
    auch wenn es schwer fällt: du bist verpflichtet den Umgang eurer Kinder mit dem Vater zu gewährleisten. So wie er verpflichtet ist, den Umgang wahrzunehmen. Auch wenn er nicht zahlt. Denn der Unterhalt hat nix, aber auch gar nix mit dem Umgang zu tun. Das musst du trennen.

    Umgang: das müsst ihr regeln lassen, da ihr es nicht alleine könnt, also JA und wenn das nicht funzt Gericht. Es ist möglich den Umgang bei Nichteinhaltung mit einer Geldstrafe belegen zu lassen.
    Unterhalt: auch hier Gericht. Wenn er immer wieder behauptet, dass er zu viel bezahlt, braucht er es vielleicht amtlich.

    Im Grunde verstehe ich seine Reaktion. Er handelt nach quit pro quo. Du willst ein Wochenende tauschen, also darf er auch.

    Dennoch: weder Geld noch die Lebensgefährten haben mit dem Umgang mit den Kindern was zu tun. Das musst du raushalten. Du eröffnest eine Nebenbaustelle nach der anderen.

    Wie unregelmäßig war denn der Umgang? Hast du Buch geführt? dem Jugendamt regelmäßig berichtet? Wenn das so seit 5 Jahren geht, hast du imo zu lange gewartet.
    Auch der Unterhalt gehört zeitnah geklärt.

    Mir kam auch der Gedanke, dass du und dein Ex noch eine offene Geschichte habt, die ihr nicht abschließen konntet. Deshalb jetzt dieser Kleinkrieg wegen des Umgangs - über die Kinder. Denn die sind eure einzige Verbindung.

    Ich schließe mich Amazone41 an: nur du kannst dich ändern. Ihn kannst du nicht ändern.
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

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    AW: Wieviel lässt man sich vom Ex gefallen um Kindern das Bild vom "guten Papa" zu la

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Ich schließe mich Amazone41 an: nur du kannst dich ändern. Ihn kannst du nicht ändern.
    Aber warum sollte sie???

  4. Inaktiver User

    AW: Wieviel lässt man sich vom Ex gefallen um Kindern das Bild vom "guten Papa" zu la

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Ich schließe mich Amazone41 an: nur du kannst dich ändern. Ihn kannst du nicht ändern.
    Das würde ich Dir auch raten. Ab sofort lässt Du Dir nichts Nettes mehr für Deine Kinder einfallen, wenn er sie nicht haben will, sondern sagst den Kindern "fragt Papa, weshalb er keine Zeit für Euch hat, ich weiß es nicht".
    Dann müssen sich die Kinder ab jetzt persönlich seine Argumente anhören, weshalb er keine Zeit hat oder kein Geld. Ich denke, er wird damit kein Problem haben, den Kindern reinen Wein einzuschenken, ihre Traurigkeit kannst Du dann auffangen. Zeit genug verbringst Du ja mit den Kindern.
    Er bleibt für die Kinder trotzdem der liebe Wochenendpapa, weil er selten und kostbar für die Kinder ist.
    Den Alltagsstress hast Du und "bezahlt" wirst Du von dem Vater Deiner Kinder auch dafür. Warum ärgerst Du Dich darüber? Mütter haben sich nicht zu ärgern, sie sind dann verbohrt und wollen eine unverarbeitete Beziehung auf dem Rücken der Kinder austragen.
    Hörst Du, nicht ärgern, wütend sein über das bequeme Verhalten des Kindsvater, sondern Dich ändern!

  5. VIP

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    AW: Wieviel lässt man sich vom Ex gefallen um Kindern das Bild vom "guten Papa" zu la

    Zitat Zitat von SusanneB Beitrag anzeigen
    Aber warum sollte sie???
    Weil sich nichts verändert, wenn keiner sich verändern will. Und sie scheint unter der Situation zu leiden und das schon lange.
    Umgang und Unterhalt werden nicht von einander getrennt. Jedes Elternteil hat das Recht seine Kinder zu sehen, auch die, die keine Unterhalt zahlen.

    Auch die Kinder leiden, weil der Vater sie mit in den Konflikt reinzieht und die Mutter dem nicht Einhalt gebietet und ihnen nicht offen sagt, was Sache ist - ohne den Vater schlecht zu machen.
    Eine Idee ist, wie von mushunt vorgeschlagen: den Vater begründen zu lassen warum er die Kinder nicht holt.

    Wenn ich als Mutter feststelle, dass das Wochenende dass ich für einen Urlaub verplane ein Vaterwochenende ist, sage ich ihm vor der Buchung Bescheid.
    'Du ich will mit den Kindern zu einem Ritterfestival (o.ä.), jetzt habe ich gesehen, dass das dein Wochenende ist. Würde es dir was ausmachen zu tauschen?'
    Mögliche Antwort: 'Ja, kein Problem ist mir sogar recht weil ich auch ein Wochenende tauschen müsste und meiner Mutter geht es gerade nicht so, dass sie in der Zeit auf die Kinder aufpassen könnte'.

    So passiert das hier leider nicht. Und da frage ich mich warum? Für mich geht es um Macht, wer bestimmt:
    Wir haben eine 14-Tage-Regelung, im Mai möchte ich einmal tauschen, da wir über "sein" WE wegfahren. Ich arbeite oft auch am WE, also brauche ich diese Papa-Wochenenden auch (könnte es auch anders organisieren, wäre aber kompliziert, teuer und für die Kinder ist es schöner bei Papa als beim Babysitter).Anstatt dass er es so akzeptiert, wie ich es vorgeschlagen habe, also dass die Kinder einfach das WE davor zu ihm kommen und wir danach den Rhythmus ändern (dann hätte er sie ein WE mehr als er "muss"), fordert er jetzt, dass sie die nächsten beiden WE bei uns (mir und meinem LG) sind, da er in zwei Wochen hobbymäßig am WE verplant ist. Ob er das irgendwann ausgleichen würde, wollte er offen lassen. Ich sagte, dass es so nicht läuft, dass ich das quasi "ansage", wann sie bei ihm sind, weil ich eben an manchen WE arbeite, und weil ich schon finde, dass ich als erziehender Elternteil das Vorrecht dazu habe (natürlich im besten Fall mit gütlicher Absprache) und dass ich auch nicht bereit bin, auf ein kinderfreies WE zu verzichten. Ich fürchte, wenn ich das einmal einreißen lasse, würde es immer wieder nach seinem Gutdünken geschehen, nach dem Motto "ach, diese Woche passt es mir gerade nicht so gut..."
    Ich habe ihm gesagt, dass ich ihm die Kinder dann eben in 2 Wochen (wo er ja seinem Hobby nachgehen möchte) trotzdem bringen werde, ich finde es ist dann sein Job, sich um Betreuung zu kümmern (es gibt da auch noch seine Eltern, also Oma und Opa) - seine Antwort: "Dann sitzen die hier auf der Terasse." Auf meinen Hinweis, er habe nicht nur das Sorgerecht, sondern auch die Sorgepflicht sagte er, die habe er nicht, er zahle ohnehin immernoch zu viel Unterhalt (der eigentliche Knackpunkt, dazu gleich): "Wer zahlt, bestimmt."
    [..] Solange das so ist, und er das nicht anerkannt hat, versucht er weiter, mich über diese Schiene zu erpressen. D.h. ich habe nie Planungssicherheit, bin immer von seinem Goodwill abhängig.
    [..], also er ist sich nicht zu schade, die Kinder da mit reinzuziehen. Ich habe bisher das Bild vom lieben Papa stehen lassen. Aber irgendwo ist auch mal Schluss. Nachdem er gestern sagte, er habe keine Verpflichtung, die Kinder zu nehmen, habe ich dann eben auch mal "Dann siehst du die Kinder eben nicht mehr und ich entziehe dir das Sorgerecht" rausgehauen
    Ich lese da verhärtete Fronten raus und zweifle stark, dass dies den Kindern gut tut.

    puzzled, lese ich richtig, dass ihr auch deshalb keine eindeutige Umgangsregelung habt, damit du das mit deiner Arbeit besser regeln kannst?

    @mushunt
    Genau solche Ironie sorgt auch für Konflikte, wie puzzled sie beschrieben hat. Ich sehe die Schuld nicht nur auf ihrer Seite, aber ich denke, dass beide Eltern in eingefahrenen Mustern agieren und solange da keiner ausbricht bleibt das so und dieser Konflikt wird auf dem Rücken der Kinder ausgetragen. Der Vater tut es direkt in dem er die Kinder mit in den Konflikt einbezieht, die Mutter indirekt in dem sie droht den Kontakt zu den Kindern zu verbieten. Da ist noch irgendwas im Argen mit Sicherheit - und wenn es nur die vergessene klare Regelung des Umgangs und des Unterhalts vor dem Gericht ist.
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

  6. Inaktiver User

    AW: Wieviel lässt man sich vom Ex gefallen um Kindern das Bild vom "guten Papa" zu la

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    , aber ich denke, dass beide Eltern in eingefahrenen Mustern agieren und solange da keiner ausbricht bleibt das so und dieser Konflikt wird auf dem Rücken der Kinder ausgetragen.
    So wie ich das verstanden habe, wird bislang noch nichts auf dem Rücken der Kinder ausgetragen, sondern immer noch auf dem Rücken der Mutter.
    Sie verschönert die Ausreden des Vaters für die Kinder, so dass die nicht traurig sind. Sie läßt sich vom KV sagen, dass er ihren Luxus finanziert, indem er Unterhalt zahlt. Er instrumentalisiert die Kinder, indem er ihnen sagt, dass die Mutter so viel Geld hat und er nicht.
    Nun fragt sich puzzled wie sie es (sich) ändern kann, dass er mit dem Besuchsrecht nach Gutsherrenart verfährt. Wenn er nicht kann, kann er nicht, dann nimmt puzzled die Kinder. Wenn puzzled nicht kann, dann soll sie sich einen Babysitter nehmen?
    Wenn er Kinderwochenende hat und nicht kann, dann sollte er sich auch einen Babysitter (Oma?) nehmen, so möchte puzzled das gerne. Was ist falsch daran. Weshalb geht es da um Macht? Sie kann ihn nicht zwingen, seine Kinder zu abgesprochenen Zeiten zu nehmen, weil er es einfach nicht macht. Er sitzt am längeren Hebel und benutzt ihn nach Belieben und puzzled ist verbohrt?
    Verstehe wer will, ich nicht.

  7. Moderation

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    AW: Wieviel lässt man sich vom Ex gefallen um Kindern das Bild vom "guten Papa" zu la

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ... puzzled ist verbohrt?
    Verstehe wer will, ich nicht.
    Sie möchte ein Wochenende tauschen und erwartet, dass der Vater das akzeptiert, möchte er tauschen, will sie das aber nicht. Deshalb vielleicht?
    A reader lives a thousand lives before he dies... The man who never reads lives only one.
    (George R. R. Martin)

    Moderation von:
    Alle Jahre wieder... ---------- -Rezeptideen und Rezepte für Kinder----
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    AW: Wieviel lässt man sich vom Ex gefallen um Kindern das Bild vom "guten Papa" zu la

    ok, wird gemacht, wie hättet ihr mich denn gerne?

    Hab noch mal mit ihm geredet. Wir wollen uns noch mal zusammensetzen und abermals versuchen, vernünftig über die Sache zu sprechen.

  9. VIP

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    AW: Wieviel lässt man sich vom Ex gefallen um Kindern das Bild vom "guten Papa" zu la

    Zitat Zitat von puzzled Beitrag anzeigen
    ok, wird gemacht, wie hättet ihr mich denn gerne?

    Hab noch mal mit ihm geredet. Wir wollen uns noch mal zusammensetzen und abermals versuchen, vernünftig über die Sache zu sprechen.
    dann drücke ich die Daumen, dass ihr das friedlich regeln könnt - vielleicht auch im Hinblick auf zukünftige Termine.
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

  10. Inaktiver User

    AW: Wieviel lässt man sich vom Ex gefallen um Kindern das Bild vom "guten Papa" zu la

    Hallo puzzled,

    gut, wenn Du einen Ex hast mit dem Du reden kannst-- sieh das mal als wirklich Gutes an!!
    Es gibt genug getrennte Paare, die das überhaupt nicht können.
    Und- damit machst Du und Dein Ex-- das wirklich GUT!

    Was das Finanzielle angeht-- kann auch ich Dir nur raten, das mal ganz konkret zu klären.
    Wenn er soviel Angst hat zuviel zu zahlen-- biete ihm an zu einem Anwalt zu gehen und das gemeinsam klären zu lassen!
    Tatsächlich ist nichts schlimmer als das ständige Gefühl über den Tisch gezogen zu werden- das man unfair behandelt wird. Das muss man aus der Welt schaffen und ist doch auch recht einfach möglich.

    Das Bild vom guten Papa.....solltest Du ihnen lassen.
    Schau doch in Deine Kindheit zurück-- hätte sich etwas an Deiner Liebe zu einem Elternteil verändert, wenn das andere Negatives geäussert hätte??
    Dein Ex stellt die Liebe zu seinen Kindern gar nicht in Frage-- darum geht es auch gar nicht!

    Natürlich ergeben sich viele Möglichkeiten von Machtspielchen, wenn man miteinander umgehen muss in Bezug auf Umgangsrecht. Aber das sind eben Spielchen zwischen den Erwachsenen und haben mit der Liebe zum Kind gar nichts zu tun!!
    Was Dich ärgert- hat doch mit der Liebe zum Kind nix zu tun-- erkennst Du das??
    Oder will man jemandem unterstellen, daß er seine Kinder weniger liebt nur weil er ein Wochenende nicht tauschen will??

    Was uns als Erwachsene stört- und wir reininterpretieren- hat mit dem Bezug Kind- Eltern nichts zu tun.
    Und was die Kinder selber betrifft-- werden sie im Laufe der Zeit schon selber erkennen.
    Und seien wir ehrlich- muss man denn eine Kinderseele in diesem Alter schon so schlimm belasten alla "dein Papa will Dich nicht sehen"??....sind wir als Erwachsene da nicht alt genug um das einem Kind zu erlassen.....schlimmstenfalls (falls es echt so ist)- sie selber drauf kommen lassen, wenn sie älter sind...das Paket muss man dann doch noch sein Leben lang mit sich rumtragen....

    kenzia

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