Hallo,
ich bin nicht sicher ob ich mein Problem hier im richtigen Forum poste.
Ich bin heute 28 Jahre alt und wurde von meinen Eltern in meiner Kindheit geschlagen und verprügelt, sowie beschimpft und gedemütigt.
In der Kindheit ging die Gewalteinwirkung noch zu 90% von meiner Mutter aus, in Form von popo versohlen und Schlägen ins Gesicht. Später als Jugendliche begann mich zu wehren und zurückzuschlagen. Daraufhin hörte sie auf damit aber fast zeitgleich fing mein Vater an mich massiv zu verprügeln. Oft in Situationen, wo ich unschuldig war oder es einfahc total überzogen war. Ich wurde auch öfter rausgeschmissen und die Treppe hinuntergestoßen und natürlich Beleidigungen übelster Weise.
Ich habe heute noch psychische Probleme deswegen, Depressionen, Schlafstörungen, Alpträume und Bindungsstörungen. Es klingt vielleicht paradox, aber mit jedem Zusammenschlagen hat wuchs mein Hass und der Respekt vor meinen Eltern verlor ich iwann komplett.
Nun habe ich selber ein kleines Kind, das ich auf Grund meiner Bindungsstörung alleine erziehe. Ich bin leider auf die Hilfe meiner Eltern angewiesen, da ich es alleine nicht schaffe, da ich sonst keine Unterstützung bekomme.
Am liebsten würde ich den Kontakt zu diesen Menschen komplett abbrehcen, aber es geht nunmal nicht. Beim Jugendamt waren wir auch schon, wo sie alles verharmlosten, Schläge haben ja noch niemand geschadet, und abstritten so aufdie Art es wäre ja nur ein paarmal vorgekommen und ich war einach ein schlimmes Kind und Jugendliche und wäre psychisch krank usw usf. Ich glaube die vom Jugendamt haben nicht recht gewusst, was sie nun glauben sollen. Auf jeden Fall wurde mir nicht weitergeholfen.
Nun eine Frage: Was kann ich tun um das Geschehene zu verarbeiten und den Kontakt zu meinen Eltern abzubrechen? Das Problem ist, dass sie ja den Kontakt zu meinem Kind einklagen könnten, selbst wenn ich Unterstützung bekommen würde....
Danke fürs Lesen :)![]()
Antworten
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30.03.2013, 15:29Inaktiver User
bin auf Menschen angewiesen, die ich hasse
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30.03.2013, 16:12
AW: bin auf Menschen angewiesen, die ich hasse
Ich finde, darüber solltest Du Dir erstmal keine Gedanken machen. Es gibt kein pauschales Umgangsrecht der Großeltern mit dem Enkel. Wie alt ist das Kind denn? Und wie oft sehen die Großeltern das Kind? Wie eng ist die Bindung? Wohnst Du bei ihnen? Wohnt Dein Kind bei ihnen?
Es ist kein gutes Gefühl, von jemandem abhängig zu sein, den man nicht mag. Welche Form der Unterstützung brauchst Du? Wohnung? Geld? Kinderbetreuung? Gibt es denn wirklich gar niemanden sonst, der Dir helfen könnte? Wenn nicht der Kindsvater, dann vielleicht Freunde? Andere Verwandte?
Vielleicht könntest Du Dich mit einer/einem anderen Alleinerziehenden zusammentun und gegenseitig die Kinder betreuen?
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30.03.2013, 16:20Inaktiver User
AW: bin auf Menschen angewiesen, die ich hasse
Hanni, bist Du wegen Deiner psychischen Probleme in Behandlung?
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30.03.2013, 16:33
AW: bin auf Menschen angewiesen, die ich hasse
In welcher Hinsicht genau bist du auf Deine Eltern angewiesen
unterstützen sie Dich finanziell ?
lebst Du bei ihnen im selben Haushalt?
betreuen sie Dein Kind?
wieso wart ihr gemeinsam beim Jugendamt ?
wie genau sieht die Hilfe aus, die Du in Anspruch nehmen mußt.. kannst du etwas konkreter werden?
Gruß, B.
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30.03.2013, 16:45
AW: bin auf Menschen angewiesen, die ich hasse
Das wäre auch meine erste Frage und zum zweiten frage ich mich, warum Du das Ganze nicht angezeigt hast. Ich wurde von meinen Eltern auch derbe geprügelt und die hätten beim JA mal angewackelt kommen sollen -> die hätten sie wortwörtlich gefragt, ob sie noch wissen, was los war.
Ich würde einen 2. Termin dort bitten und Familienhilfe beantragen bzw. dass Du betreut wirst.Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.
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30.03.2013, 16:46Inaktiver User
AW: bin auf Menschen angewiesen, die ich hasse
danke erstmal für Euro Antworten. Also mein Kind lebt bei mir, hat aber doch eine relativ starke Bindung zu meinen Eltern, da ich ja auch arbetien gehen und die Zeit MUSS ich es dann ja abgeben.
Also der Kindsvater wurde schon mehrmal darauf angesprochen, will aber sich nicht mehr kümmern als jedes 2. Wochenende. Und Freunde, diese Option fällt auch weg. Die arbeiten alle selbst nd dann kann ich sie nicht in ihrer freien Zeit damit belasten.
Ich war in Behandlung, hab ich aber shcon vor längerem abgebrochen, da es mir meines Erachtens nach rein gar nix gebracht hat.
Wir waren damals beim Jugendamt weil meine Eltern versucht haben mir mein Kind ganz wegzunehmen, bzw sie haben sie mir einfach wochenlang nicht mehr gegeben, da sie der Meinung waren ich schaffe das eh nicht und bin keine gute Mutter. Das hat aber leider nicht funktioniert, nach dem Gespräch hab ich mein Kind wieder bekommen. Habe dann noch ein Gespräch ausgemacht indem ich geschildert hab, was zwischen mir und meinen ELtern vorgefallen war und ich gern den Kontakt abgebrochenhätte. Aber da meine Eltern ja alles runtergespielt und abgestritten hatten, wussten die anscheinend ned recht was die glauben sollte... naja Hilfe hab ich von deren Seie leider nicht bekommen.
Wie ist denn das eig mit der Verjährung von Straftaten, denn ich würde meine Eltern gern anzeigen, kennt sich da jemand aus?
Es geht nur um die BEtreuung, finanziell werde ich von ihnen niht unterstützt, ich gehe selber arbeiten und mein Kind ist jetzt 2 Jahre altGeändert von Inaktiver User (30.03.2013 um 16:55 Uhr)
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30.03.2013, 16:54Inaktiver User
AW: bin auf Menschen angewiesen, die ich hasse
mache dich unabhängig von deinen eltern. wie würdest du es handhaben wenn sie überhaupt nicht da wären?
dann wärst du auch mit deinem kind alleinerziehend. hole dir unterstützung bei pro familia, caritas, frauenbüro etc.
deine eltern werden sich nicht ändern. deine situation bzw. deine gefühle ihnen gegenüber auch nicht.
mache dich unabhängig und stelle dich auch betreuungsmässig auf eigene beine.
andere frauen/ väter kriegen das auch hin.
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30.03.2013, 16:55
AW: bin auf Menschen angewiesen, die ich hasse
Ich finde, Du zäumst das Pferd von hinten auf.
An Deiner Stelle würde ich als allererstes schauen, dass ich eine gute Betreuung für das Kind (wie alt ist es denn?) bekomme, Kindergarten, Hort, Tagesmutter, damit Deine Eltern keinen Einfluss mehr darauf haben.
Wenn Du berufstätig bist, bist Du ja auch nicht auf finanzielle Unterstützung von Deinen Eltern angewiesen, sondern kannst Dich und Dein Kind selbst erhalten.
Du kannst den Kontakt zu Deinen Eltern dann auch abbrechen - daran wird Dich keiner hindern können.
Also zuerst finanziell und betreuungstechnisch auf beide Beine kommen, dann geht der Rest von alleine.
Liebe Grüße
Zio
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30.03.2013, 16:55Inaktiver User
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30.03.2013, 17:07Inaktiver User
AW: bin auf Menschen angewiesen, die ich hasse
Es geht nur um die Betreuung, nicht um finanzielle Unterstützung. Da ich unterschiedliche Arbeitszeiten habe, also auch nachts, SPät- und Frühdienst, ist es eben schwierig eine Betreuung zu finden. Aber ihr habt recht, ich werde ncoh einen weiteren Termin beim JA oder einer BEratungsstelle ausmachen.
Was das THema ANzeige betrifft, war ich mit 16 bei der Polizei und habe denen den damals noch aktuellen Fall geschildert. SIe haben dann gemeint, dass ich im Fall einer Anzeige auf jeden Fall im Recht wäre, es mir aber lieber nochmal überlegen soll, da das Verhältnis dann für immer zerstört wäre und ich womöglich in einem Heim untergebracht worden wäre... Das hat mich dann abgeschreckt damals, obwohl es eig das Beste gewesen wäre und das Verhältnis is ja eh schon zerstört...


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