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  1. Inaktiver User

    AW: bin auf Menschen angewiesen, die ich hasse

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich würde solchen Menschen nicht trauen, wir mich misshandelt hat, tut das auch mit meinem Kind. Ich würde eher wegziehen, anderen Job suchen, als mein Kind dahin zu geben! Ich sage das nicht einfach so. Denn ich wurde auch misshandelt und ich war später alleinerziehend. Meine Eltern boten mir an, mein J
    Kind zu nehmen, damit ich arbeiten kann. Nein! Ich habe es auch so geschafft!!!
    Ich würde das auch nicht machen und hätte schon längst den Kontakt abgebrochen. Aber das soll ja vorkommen, dass Leute als Eltern der Totalausfall sind, aber dann gute Großeltern werden.

  2. Inaktiver User

    AW: bin auf Menschen angewiesen, die ich hasse

    versprich dir von dem effekt einer anzeige nicht zuviel.

    die wahrscheinlichkeit, dass sie es abstreiten bis kleinreden- ist relativ gross. nach deinen worten sind sie ja der ansicht: es hat nicht geschadet.

    und die frage inwieweit du es beweisen kannst und auch musst- steht auch im raum.

    die nächste frage: wie würde für dich eine gerechtigkeit aussehen?

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    AW: bin auf Menschen angewiesen, die ich hasse

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    versprich dir von dem effekt einer anzeige nicht zuviel.

    die wahrscheinlichkeit, dass sie es abstreiten bis kleinreden- ist relativ gross. nach deinen worten sind sie ja der ansicht: es hat nicht geschadet.

    und die frage inwieweit du es beweisen kannst und auch musst- steht auch im raum.

    die nächste frage: wie würde für dich eine gerechtigkeit aussehen?
    brighid, ich würde da nicht so schwarz sehen, was eine Anzeige betrifft. Gut, ich hatte den Vorteil, dass es sehr viele Krankenakten von mir gab, aber trotzdem würde ich es an der Stelle der TE versuchen.
    Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

  4. Inaktiver User

    AW: bin auf Menschen angewiesen, die ich hasse

    Es ist mir klar, dass es eine wirkliche Gerechtigkeit, für alles was mir angetan wurde, nicht gibt. Es würde mir selber jedeoch sehr viel bringen, mich in der Form zu wehren und meine Eltern und allen ausenstehenden zu beweisen, dass nicht ich das schlimme und psychisch kranke Kind war, sondern ledilich das Opfer gewalttätiger Eltern.
    Natürlich ist aber für mich in erster Linie wichtig, eine geeignete Betreuung zu finden und unabhängig zu sein. Immer wenn ich dabei war,haben sie mein Kind gut behandelt, was aber nicht heißen muss dass es immer so ist und immer so bleibt.
    Hatte ich vergessen zu beantworten: Ich wohne nicht bei meinen Eltern, sondern mit meinem Kind in einer eigenen Wohnung, 2 Ortschaften weiter.

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    AW: bin auf Menschen angewiesen, die ich hasse

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es ist mir klar, dass es eine wirkliche Gerechtigkeit, für alles was mir angetan wurde, nicht gibt. Es würde mir selber jedeoch sehr viel bringen, mich in der Form zu wehren und meine Eltern und allen ausenstehenden zu beweisen, dass nicht ich das schlimme und psychisch kranke Kind war, sondern ledilich das Opfer gewalttätiger Eltern.
    Ich glaube nicht, dass das je in dieser Form, die Du Dir vorstellst, gelingen wird. Erstens glauben die Außenstehenden sowieso nur das, was sie glauben WOLLEN und zweitens werden Deine Eltern sich das sicher nicht gefallen lassen, so wie sie anscheinend gestrickt sind - weitere Kämpfe und heftige emotionale Reaktionen werden Dir das Leben sicher nicht einfacher machen.

    Ich würde an Deiner Stelle schauen, dass Du Dich durch einen guten Betreuungsplatz völlig abnabeln kannst, dann die Vergangenheit mit einer guten (!) Therapie angehen und erst nachher entscheiden, ob Du den Schritt hinaus gehen möchtest, dass Du eine Anzeige angehst.

    Im Moment würde es wahrscheinlich mehr kaputtmachen, als es heilen könnte. Vergiss das Ziel, dass Du die Menschen tatsächlich von Deiner Sicht überzeugen kannst. Es sollte eher Dein Ziel sein, dass es Dir egal wird, was sie denken - erst DANN bist Du tatsächlich frei davon.

    Liebe Grüße
    Zio

  6. Inaktiver User

    AW: bin auf Menschen angewiesen, die ich hasse

    hmm zio, aber ich würde es halt ungern einfach auf sich beruhen lassen, was vorgefallen ist. und ich glaube noch mehr kann man nicht kaputtmachen :)
    Im Prinzip hast du recht, dass ich erstmal andere Sachen regeln sollte. Nur habe ich halt Angst, dass es verjährt, kenne mich damit ja nicht aus

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    AW: bin auf Menschen angewiesen, die ich hasse

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Im Prinzip hast du recht, dass ich erstmal andere Sachen regeln sollte. Nur habe ich halt Angst, dass es verjährt, kenne mich damit ja nicht aus
    Ich sehe das so, wenn Du es schaffst, dass Dir die Meinung der anderen egal geworden ist, dann wirst Du auch nicht mehr wild auf eine Anzeige sein. Denn Du wirst in Wahrheit niemanden überzeugen können. Vielleicht Zweifel streuen, ob das, was Deine Eltern erzählen, tatsächlich richtig ist - aber Du kannst niemanden zwingen, Dir zu glauben.

    Spielen wir das Szenario einmal gedanklich durch: Du machst eine Anzeige und dann? Deine Eltern werden alles abstreiten und Dich als verrückt hinstellen. Du kannst nichts beweisen. Und die Menschen, die jetzt schon Deinen Eltern glauben, werden ihnen dann erst recht glauben. Du kannst sie nicht zwingen, es mit Deinen Augen zu sehen.

    Und Menschen, die Dir nicht wohlgesonnen sind, werden sich wieder eine Theorie zusammenbasteln. Sie werden sagen, wenn die Frau mit 28 Jahren jetzt noch nicht abgeschlossen hat, ist sie nicht ernstzunehmen - Menschen können sehr grausam sein und Du kämpfst wahrscheinlich gegen Windmühlen, wenn Du alles öffentlich machst. Besser ist, eine Therapie für DICH zu machen, um damit klarzukommen.

    DU für DICH weisst, was die Wahrheit ist und das ist wichtig. Und noch viel wichtiger ist, dass Du dafür sorgst, dass sich das nie wieder wiederholen kann bei Deinem Kind.

    Glaub mir, DAS verhindert zu haben ist weit befriedigender als jede Anzeige dieser Welt es je sein könnte.

    Liebe Grüße
    Zio

  8. Inaktiver User

    AW: bin auf Menschen angewiesen, die ich hasse

    Danke Zio, das is ja schon wahr iwo. Ich werde mir nochmal Gedanken machen. Danke für diesen Gedankenanstoß :)

  9. gesperrt

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    AW: bin auf Menschen angewiesen, die ich hasse

    Das Problem dabei dürfte aber sein, daß Deine Eltern gut argumentieren können, daß sie selbstverständlich total mit Deiner psychischen Erkranung überfordert waren
    und damit nicht umgehen konnten und die Fehler, die sie damals gemacht haben damit zusammenhängen, daß erstmal keiner so genau wußte was mit Dir los war
    und man sich selbst kaum einfühlen konnte ...
    und es lange gedauert hat, bis sie Diagnosen bekamen und sowas wie eine Therapie einleiten konnten.

    Sie werden sagen, ohne ärztlichen Befund und gesicherter Diganose wärest Du seinerzeit
    nie in diese psychische Klinik gekommen und man hätt erst gar keine Therapie begonnen...

    Das alles ist schließlich aufwendig, kostete, die Kassen zahlen sowas auch nicht einfach mal so ... das bekommt man nicht einfach mal so.



    Es ist ein bekannter Aspekt, daß viele psychisch Kranke nicht an eine Erkrankung glauben und Therapien und Medikamente ablehnen ....
    viele halten sich für o.K. oder schieben ihre Probleme auf alles mögliche und suchen Ursachen, die sie selbst nicht betreffen.


    Vor diesem Hintergrund wirst Du es schwer haben, andere zu überzeugen... man wird Dich immer mit Skepsis zur Kenntnis nehmen und sich fragen, was ist dran an dem Krankheitsbild das Deine Eltern dokumentiert haben.


    Fakt ist, du nimmst die Fürsorge deiner Eltern für dein Kind immer noch in Anspruch
    Du hast Dein Leben in ihrer Nähe und mit diesem Beruf eingerichtetet.

    Sorry, aber wenn Du sie so sehr hasst ...
    läge es in deinem Ermessen, weit weg zu ziehen und den Kontakt komplett abzubrechen ... und selbst wenn du woanders erstmal keine Job hättest und weniger berufliche Perspektiven ... alles Deine freie Entscheidung.

    sogar Hartz 4 wäre eine denkbare Lösung .. davon leben andere AE janun auch ...
    zumindest eine zeitlang.... bevor mein Kind dort betreut wird, wo es nicht gut behandelt wird...
    wer die Großeltern hasst, kann sein Kind dort guten Gewissens gar nicht abgeben .. keine Stunde lang. Dein Kind bekommt doch viel von dieser negativen Stimmung mit.
    Selbst wenn Oma und Opa es normal versorgen und nichts vorfällt ... alleine diese Konfliktsituation ist schon belastend für Dein Kind.
    Das bekomtm doch mit, daß Du als Mama unglücklich damit bist ...

    Es ist deine Entscheidung, wie Du da deine Prioritäten setzen möchtest
    wo und wie ihr lebt.

    Du räumst quasi diese Überforderungssituation und das auf Hilfe angewiesen sein selbst ein, solange Du das alles noch in Anspruch nimmst und mutest es Deinem Kind zu.


    Mit 28 Jahren kann man völlig unabhängig Leben einrichten und ist seinen Eltern keine Rechenschaft schuldig.
    Auch nicht über sein Kind.


    Hass wäre eine Motivation sich früh auf eigene Beine zu stellen und unabhängig zu sein und zu bleiben.


    Es gehört schon auch dazu, die Verantwortung für alles selbst zu übernehmen
    und ehrlich gesagt, verstehe ich nicht so ganz, wieso Du Dein Kind nicht jedem anderen anvertraut hast, als Deinen Eltern .... damals warst Du ja nun auch schon über 25 ... und längst kein unmündiger Teenager mehr!


    Als ob es bei Jugendamt nicht auch Pflegeeltern und Lösungen für Mütter gäbe, die auf Hilfe angewiesen sind,
    die auch komplett ohne die Großeltern auskommt!


    Ich frage mich schon auch, wie beim Amt die Aktenlage wohl ist, wenn Deine Eltern da trotz Deiner Aussage, sie billigen Gewalt in der Kindererziehung, noch gut dastehen.


    Denn soooo o.k. ist das nicht ... eigentlich müssten die Sachbearbeiter ja eindeutig Abstand nehmen... schon immer!



    Hanni, Du solltest deine Gedanken auf die Zukunft ausrichten ... du und Dein Kind ihr habt eine gemeinsame Zukunft.
    Due Vergangenheit sollte nicht die wesentliche Rolle spielen.. ändern kannst du die soweiso nie mehr. Das ist alles so mies gelaufen, wie es eben ist.
    Vorbei ist vorbei.


    Für die Zukunft mußt du selbst die Intitative regreifen, damit sie glücklicher wird.


    Und dazu mußt Du Dich mit fast 30 Jahren nicht ständig mit den Fehler und der Problematik in Deinem Elternhaus auseinandersetzen..
    die sind mittlerweile auch für nichts mehr verantwortlich und Du solltest ihnen eben auch gar keine Vantwortung für irgendetwas mehr einräumen.


    Nur Deinem Kind eine gute Mutter sein und ihm eine glücklichere Kindheit ermöglichen... eine bessere als Du eben selbst hattest.

    Gruß, B.
    Geändert von Blondine (30.03.2013 um 20:59 Uhr)

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    AW: bin auf Menschen angewiesen, die ich hasse

    Hallo Hanni,

    das ist schon ziemlicher Mist, was du da gerade durchmachst.

    Der Vater deines Kindes springt scheinbar nicht ein?

    Ich musste mir allerdings auch sehr viel von meinen Eltern helfen lassen. Für meine Tochter stellte das keine Gefahr dar, sie wurde liebevoll behandelt. Wir sind weggezogen, als sie 8 wurde. Ich musste mich beruflich neu orientieren und habe sehr kämpfen müssen, zumal ich immer Volltzeit gearbeitet habe. Ich bin von Kindergarten zu Kindergarten gerannt und habe gebettelt um einen Hortplatz, aber es war keiner frei. Dann war ich beim Jugendamt und habe eine Tagesmutter zugewiesen bekommen. Die musste dann noch ausgewechselt werden usw. Eine Verwandte, die hier wohnt und Kindergärtnerin in einem nahegelegenen KiGa ist, hat es dann doch noch geschafft, meine Tochter unterzubringen in einer Hortgruppe. Das war riesiges Glück. Aber das hatte ich ein Leben lang, habe immer gekämpft und bin belohnt worden.

    Ich wünsche dir auch Glück. Gib niemals auf. Irgendein Lichtblick findet sich jedesmal.

    Das mit der Annonce, was hier jmd. schrieb, um z.B. eine Oma zu finden, klingt auch gut.

    Kannst du wegziehen? Findest du auch woanders einen Job? Wir mussten wegziehen, mein Mann wurde arbeitslos und bekam in unserer Gegend keinen Job in seinem Beruf. Ich hatte zwar einen, aber für die ganze Familie hat ein Einkommen nicht gereicht.

    Ich habe die Therapie machen müssen, weil es plötzlich gar nicht mehr weiterging. Ich bekam Depressionen und war nur noch apathisch. Ich wusste allerdings schon von Anfang an (Beginn meiner Ehe), dass ich Hilfe benötige und habe mit meinem Mann immer darüber gesprochen. Er dachte erst, dass das nicht nötig sei...

    LG animosa
    Nur die Ruhe ist die Quelle jeder großen Kraft.

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