...danke für die Antworten!
Ich wünsche mir halt eine romantische und perfekte (oder muss es heissen: perfekte romantische?) Welt. Ist das so schlimm? Eure Antworten haben mir schon mal sehr geholfen verschiedene Perspektiven einzunehmen - vielen Dank dafür.
In unserer Beziehung hat jeder eigene sehr stabile prägende Lebenserfahrungen die sich über Jahrzehnte gebildet haben. Dazu kommen eigene Vermögenssphären, die auch über die Jahre gehegt und gepflegt wurden. Das macht es nicht leicht gemeinsam einen neuen Weg zu gehen... ich wünschte mir einen Reiseführer für diesen neuen Weg. Warum gibt es sowas nicht? Millionen von Paare haben doch bestimmt dasselbe Thema...
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26.01.2013, 23:52Inaktiver User
AW: ist mein Fall so aussergewöhnlich? Brauche mal einen Rat, bitte...
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27.01.2013, 08:10
AW: ist mein Fall so aussergewöhnlich? Brauche mal einen Rat, bitte...
Hallo Martin,
vielleicht ist es so, dass das Kind, wenn es dann da ist, die nüchtern durchkalkulierte Realität gründlich durcheinander bringt..(?). Meine eigene Erfahrung war so, dass es mit Kind völlig anders wurde als gedacht.
Und aus deinem letzten Beitrag kriege ich irgendwie so ein Bild von einem gut organisierten "Projekt", gefällt mir persönlich auch nicht so, nun hatte ich auch keine "Vermögenssphären, die über Jahre gehegt und gepflegt wurden"...
Ansonsten fiel mir noch ein Verein ein, der sich um die Väter kümmert. väter e. v. Kannst ja mal googeln.
Ich drücke dir die Daumen.
LG Capbreton
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27.01.2013, 08:59
AW: ist mein Fall so aussergewöhnlich? Brauche mal einen Rat, bitte...
ein Reiseführer würde Euch nichts nützen, denn wie andere Paare mit dem Problem umgegangen sind und umgehen, wenn ein gemeinsames Kind da ist, würde Euch nicht helfen. Selbst wenn man verheiratet ist, verändert sich Leben und seine Prioritäten so etwas von massiv, denn der Hauptpunkt der Beziehung ist dann das Kind.In unserer Beziehung hat jeder eigene sehr stabile prägende Lebenserfahrungen die sich über Jahrzehnte gebildet haben. Dazu kommen eigene Vermögenssphären, die auch über die Jahre gehegt und gepflegt wurden. Das macht es nicht leicht gemeinsam einen neuen Weg zu gehen... ich wünschte mir einen Reiseführer für diesen neuen Weg. Warum gibt es sowas nicht? Millionen von Paare haben doch bestimmt dasselbe Thema...Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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27.01.2013, 09:41Inaktiver User
AW: ist mein Fall so aussergewöhnlich? Brauche mal einen Rat, bitte...
Es wird allerhöchste Zeit, dass du Vater wirst.
Du wirst dich (so wie deine Partnerin) langsam daran gewöhnen müssen, dass nichts perfekter ist als das Unperfekte.
Den bekommst du: euer Kind!. ich wünschte mir einen Reiseführer für diesen neuen Weg.
Ich wünsch euch viel Spaß und alles Gute!!!
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27.01.2013, 09:46Inaktiver User
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27.01.2013, 09:46
AW: ist mein Fall so aussergewöhnlich? Brauche mal einen Rat, bitte...
hallo Martin,ich würde gerne 24h 365 Tg im Jahr zusammen verbringen - sie nicht
ich hab den Eindruck, dass du da verschiedene Themen nicht ganz so klar trennst, sondern versuchst, deine Bedürfnisse (24/7) durch die Hintertür zu bekommen, während das vll genau das Bedürfnis sein könnte, das sie dazu veranlasst, ihre Wohnung nicht aufgeben zu wollen.
ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber solche Aussagen würde ich als werdende Mutter schon schlimm finden (wobei das mit der heutigen Erfahrung für mich ein Grund wäre, in dem Fall lieber nicht Mutter zu werden). Romanik ist sicher ein Teil der Liebesbeziehung, der auch gepflegt werden will und sollte. Aber als alleinstehender Teil ist sie keine tragfähige Basis für eine Familie. Bei mir käme das deshalb als unreif an. Perfektion ist etwas, das bei mir nicht nur als unreif, sondern schon fast als was krankhaftes ankommt.Ich wünsche mir halt eine romantische und perfekte (oder muss es heissen: perfekte romantische?) Welt. Ist das so schlimm?
Menschen die Perfektion anstreben, haben allermeist krankhafte Strukturen. Perfektion gibt es nicht und allermeist steht da ein Kompensationsbedürfnis dahinter, manchmal auch Selbstsabotage. Das alles würde ich nicht als attraktiv empfinden, um meine Selbständigkeit aufzugeben.
Also mir kommts grad eher so vor, als hättet ihr ein grundsätzliches Vertrauensproblem in eurer Beziehung bzw sie zu dir, vll weil du zu klammrig und bedürftig rüber kommst? Ich hätte da Angst, dass sich der Kindsvater dann als "2. Kind" dranhängt".
Der Einkommensverlust ist definitiv in den meisten Fällen der Elternschaft da, und wie schon gepostet wurde, wird der auch von Beiden kompensiert werden müssen. Wenn du aber schon aufgrund deiner rechtlichen Pflichten zu dem Schluss kommst, dass dich das wirtschaftlich überfordert, dann frag ich mich, wie du dir das überhaupt vorstellst mit dem Kind. Denn diese Pflichtanteile sind ja nur das Minimum, ein Kind kostet weit mehr. Und wenn es dann mal nicht mehr klappt, dann bleibt dir zumindest noch der Selbstbehalt. Gut, das bedeutet meist, dass man sich auf viele Jahrzehnte darauf einstellen kann, auch nicht mehr als den Selbstbehalt zu haben.
Die Mutter bzw der Elternteil, bei dem das Kind lebt, muss dann aber meist gucken, wie er das fehlende Geld kompensiert, und das läuft meist auch auf Hartz-Niveau raus. Dazu kommt aber auch noch Altersarmut, weil die Sozialleistungen aus einem anständigen Lohn fehlen. Also das Paradies, wie es gern von den schreienden Aufbruchvätern suggeriert wird, haben diese Mütter auch in den wenigsten Fällen.
Gut, nun ist es sowieso zu spät, das Kind ist unterwegs. Aber ihr solltet schon gleich gucken, dass ihr Beziehungsebene von Elternebene getrennt klärt. Wäre blöd, wenn du die Situation jetzt versuchst auszunutzen, um deinen Willen (24/7) zu bekommen. Denn dann wäre ihr Mißtrauen ja nur allzuberechtigt.
Sry, für die kritischen Worte, kann ja alles auch ganz anders sein. Aber das waren die Stolpersteine beim lesen, an denen ich hängen geblieben bin.Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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27.01.2013, 09:47Inaktiver User
AW: ist mein Fall so aussergewöhnlich? Brauche mal einen Rat, bitte...
24 h 365 tage--------------------- da bekomme ich beim lesen schon luftnot.
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27.01.2013, 10:18Inaktiver User
AW: ist mein Fall so aussergewöhnlich? Brauche mal einen Rat, bitte...
Naja, das hört sich für mich persönlich nicht nach einem erwachsenen Lebensentwurf an.
Und den Weg muss man halt gemeinsam finden, es haben ja schon genug Leute ihre Beispiele gepostet. Im Urlaub musst du ja auch entscheiden, welchen Vorschlag des Reiseführers du befolgen möchtets, um in deinem Bild zu bleiben.
Ohne genug Platz, sich aus dem Weg zu gehen und eine feste finanzielle Regelung, auch schon für den Fall einer Trennung, hätte ich mich z.B. niemals auf gemeinsames Eigentum und jetzt auch auf ein Kind eingelassen.
Das liegt bei mir z.b. daran, dass ich viel Zeit und Mühe in eine gute Ausbildung gesteckt habe und die Ernte (gutes Gehalt und Macht im Job) niemals aufgeben würde.
Warum teilt ihr euch nicht die Elternzeit und kompensiert den finanziellen Verlust in der Zeit gegenseitig?
Und was 24/7 angeht. Das wird mit Kind 100%ig auf den Kopf gestellt. Ich kenne drei Beziehungen, die genau daran im ersten Babyjahr gescheitert sind (Männchen kam mit neuer Rolle nicht zurecht und hat sich neues Weibchen gesucht).
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27.01.2013, 10:57
AW: ist mein Fall so aussergewöhnlich? Brauche mal einen Rat, bitte...
DaisyDuke, es beruhigt mich immer wieder, wenn ich mal so was lese. Scheint sich ja doch was gewendet zu haben und es scheint ja auch die Männer zu geben, die das ebenso sehen und mit denen frau sich zusammen tun kann.Ohne genug Platz, sich aus dem Weg zu gehen und eine feste finanzielle Regelung, auch schon für den Fall einer Trennung, hätte ich mich z.B. niemals auf gemeinsames Eigentum und jetzt auch auf ein Kind eingelassen.
Das liegt bei mir z.b. daran, dass ich viel Zeit und Mühe in eine gute Ausbildung gesteckt habe und die Ernte (gutes Gehalt und Macht im Job) niemals aufgeben würde.
Find ich, gerade als Mutter einer studierenden Tochter, die auch viel reininvestiert, prima und mutmachend, danke.Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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27.01.2013, 11:01Inaktiver User
AW: ist mein Fall so aussergewöhnlich? Brauche mal einen Rat, bitte...
@ daisy und amelie
da gehe ich völlig d`accord mit euch.


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