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  1. Inaktiver User

    AW: gemeinsames Sorgerecht - Vater kümmert sich um nichts

    Zitat Zitat von Aktiencheck Beitrag anzeigen
    ...
    Diese "boshafte Verweigerung" ist m.E. nein klassisches K.O. Argument. Ja, das machst Du richtig, man kann nämlich so nur noch das Gericht "empfehlen".
    Meintest Du (n)ein oder kein K.O. Argument? Sonst verstehe ich Deinen zweiten Satz in diesem Kontext nicht.

    Vielleicht sind wir gar nicht so weit auseinander, aber ich mag diese Theatralik nicht, sorry :-).

  2. Inaktiver User

    AW: gemeinsames Sorgerecht - Vater kümmert sich um nichts

    Wenn ich Schreibe "er hat sich verweigert", dann ist er zum Gespräch eingeladen worden und nicht erschienen. Er hat in der Sache nicht seinen Standpunkt geklärt. Weder vorher, noch nachher, als ich es dann allein entschieden habe.

    Zur Schule will ich erklären: unser Sohn ist auf der Hauptschule, soll probeweise zur Realschule. Das war nicht von langer Hand geplant.

    Seit 10 Jahren sind wir getrennt/geschieden, und seit dem ist er in dieser Haltung festgefahren.

    Kommunikation ist nicht mehr möglich. Er reagierte nicht auf Emails, auf Anrufe, auf SMS meinerseits. Also wozu ihn noch kontaktieren?

    Und das ist nur der Aspekt der Kommunikation. Alle anderen Aspekte kann ich hier gar nicht aufzählen, das würde den Rahmen sprengen.

    sonnenschein32

  3. VIP

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    AW: gemeinsames Sorgerecht - Vater kümmert sich um nichts

    Zitat Zitat von Aktiencheck Beitrag anzeigen
    Mir ist das ein wenig zu negativ, Xanidea. Viele K.O. Situationen. Ja, dann müssen diejenigen wohl Zeit und Geld in eine Klage stecken!
    Aber Konflikte entstehen nicht beim gemeinsamen Sorgerecht. Auch ein alleiniges Sorgerecht bietet genug Potential, dass es zukünfig mit Klagen und Streit läuft. Es besteht Umgang und somit müssen die Eltern immer eine Ebene finden, wie mit Konflikt umzugehen ist. Selbst ohne Umgangrecht kann man immer wegen z.B. kindeswohlgefährdung klagen.

    "unbekannt verzogen", "Elternteil entscheidet seine Fürsorge nicht auszuüben"
    Wenn das unwiederruflich ohne Gegengrund so feststeht, zudem gemeinsames Sorgerecht besteht, worauf der unbekannte Fürsorgeverweigerer auch nicht verzichten will, wirst Du wohl klagen müssen!
    Was ist konkret passiert? Was war die Vorgeschichte?

    Wenn die wegen der augenärztlichen Untersuchung schon vor Gericht sind, wird spätestens hier der Anwalt der "Verweigerers" eine Begründung geliefert haben. Immerhin kostet es auch dem "Verweigerer" Geld und Nerven.
    Was war denn die Begründung?

    Ja, wer gerne klagen will, wird klagen. Wer die Ex-Beziehung nicht verarbeitet hat bzw. die Elternebene davon nicht abtrennen kann, der wird dem Ex-Partner über das Kind "eines auswischen". Ja, es geht hier nicht mehr ums Kind.
    Das gemeinsame Sorgerecht begünstigt das aber nicht, weil man als biologischer Verwandter immer Stress machen kann Die Härte des Boykotts wird nicht durch GSR oder ASR vorgegeben. Das wär zu einfach.
    Nur zur Erläuterung: ich bin nicht persönlich betroffen, habe aber tagtäglich mit persönlich Betroffenen zu tun. Mein Schwerpunkt liegt bei den Kindern und deren Situation.
    Mein Job ist es z. B. zu erklären, dass das sorge- und umgangsberechtigte Elternteil mal wieder seinen Umgang nicht wahrgenommen hat, aber gleichzeitig die Unterschrift für das gewünschte Sommercamp verweigert oder einfach nicht reagiert. Du schreibst, dass man 'rechtzeitig' in großzügigen Zeitrahmen informieren und Deadlines soll. Nun, das ist nicht immer möglich, die Anmeldeformulare (mit Daten und mit der Zeile für die Unterschrift) für das Sommercamp gehen im Februar raus, Anmeldeschluss ist Ende März, meist sind die Plätze aber Anfang März vergeben.

    Der Punkt ist der, dass hier keiner schreiben würde, wenn die Umgangs- und Unterhaltsregelung und die sonstige Kommunikation über das Kind funktionieren würde. Das funktioniert sogar bei Paaren wo nur einer das Sorgerecht besitzt.

    Aber wenn dies nicht funktioniert und das sagt der Titel des Stranges deutlich 'Vater kümmert sich um nichts', dann ist ein alleiniges Sorgerecht sinnvoller, als das ständige hinterher rennen, Briefe schreiben, Ultimaten setzen und abwarten.

    Wem sein Kind wichtig ist, ruft selbst an, bittet um Informationen, hat regelmäßig Gespräche über den Stand der Dinge und unterschreibt zügig und kommt pünktlich zum Umgang.
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

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    AW: gemeinsames Sorgerecht - Vater kümmert sich um nichts

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn ich Schreibe "er hat sich verweigert", dann ist er zum Gespräch eingeladen worden und nicht erschienen. Er hat in der Sache nicht seinen Standpunkt geklärt. Weder vorher, noch nachher, als ich es dann allein entschieden habe.

    Alle anderen Aspekte kann ich hier gar nicht aufzählen, das würde den Rahmen sprengen.
    Ja, würde es. Der "Verweigerungsgrund"... da hätte ich zu viele Fragen an Dich.
    Das würde den Rahmen sprengen, denn ihr habt ja Euer Kind erfolgreich eingeschult.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Gegen kluge Gegenargumente habe ich nichts, nur zu :-)
    Habe ich extra für Dich gemacht :-)

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    AW: gemeinsames Sorgerecht - Vater kümmert sich um nichts

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Nur zur Erläuterung: ich bin nicht persönlich betroffen, habe aber tagtäglich mit persönlich Betroffenen zu tun. Mein Schwerpunkt liegt bei den Kindern und deren Situation.
    Mein Job ist es z. B. zu erklären, dass das sorge- und umgangsberechtigte Elternteil mal wieder seinen Umgang nicht wahrgenommen hat, aber gleichzeitig die Unterschrift für das gewünschte Sommercamp verweigert oder einfach nicht reagiert. Du schreibst, dass man 'rechtzeitig' in großzügigen Zeitrahmen informieren und Deadlines soll. Nun, das ist nicht immer möglich, die Anmeldeformulare (mit Daten und mit der Zeile für die Unterschrift) für das Sommercamp gehen im Februar raus, Anmeldeschluss ist Ende März, meist sind die Plätze aber Anfang März vergeben.
    Ich will Dir nicht zu nahe treten, ich finde, dafür, dass Du solch einen in dieser Sache verantwortungsvollen Beruf hast (bist Du Sachverständige?, JA-MA?, Betreuerin?) klingst Du verhältnismäßig voreingenommen.
    Im Konflikt werden Vorgeschichten aus Zeitgründen oft nicht wahrgenommen, Intrigen nicht erkannt oder wenn Du nur eine Seite betreust, dann kommt die andere Seite zwangsläufig nur schwer zu Wort.

    Den Zeitrahmen bezog ich auf die Einschulung. Andere Themen haben andere Zeitrahmen. Vernünftigerweise würde ein man dort, wo kurze Zeitrahmen erforderlich sind, lieber eine allgemeine Vereinbarung zu diesem Thema anstreben.

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Der Punkt ist der, dass hier keiner schreiben würde, wenn die Umgangs- und Unterhaltsregelung und die sonstige Kommunikation über das Kind funktionieren würde. Das funktioniert sogar bei Paaren wo nur einer das Sorgerecht besitzt.
    Das bedeutet, dass am Funktionieren noch gearbeitet werden muss. Ist doch keine Frage des ASR bzw. GSR, oder? Die Grund des Nichtfunktionieren kann doch sonstwo sein.
    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Aber wenn dies nicht funktioniert und das sagt der Titel des Stranges deutlich 'Vater kümmert sich um nichts', dann ist ein alleiniges Sorgerecht sinnvoller, als das ständige hinterher rennen, Briefe schreiben, Ultimaten setzen und abwarten.
    Das sagt aus, dass es zumindest für eine Partei nicht mehr geht. Es ist nicht klar, ob der Vater sich tatsächlich um nichts kümmert. Er kam nicht zu Wort. Sich "nicht kümmern" kann subjektiv alles bedeuten. Tut mir leid, das ist mir zu knapp, um hier Partei ergreifen zu können. Ja, Handlungsbedarf ist notwendig.
    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Wem sein Kind wichtig ist, ruft selbst an, bittet um Informationen, hat regelmäßig Gespräche über den Stand der Dinge und unterschreibt zügig und kommt pünktlich zum Umgang.
    Ja, ist begrüßenswert und wichtig. Aber auch hier kennen wir nicht die ganze Vorgeschichte. Vielleicht wird der Anruf boykottiert? Vielleicht wünschte derjenige einen anderen Umgang? Vielleicht depressiv geworden?

  6. Inaktiver User

    AW: gemeinsames Sorgerecht - Vater kümmert sich um nichts

    Ja, es wurde eingeschult. Als es dann um die weiterführende Schule ging, hab ich ihm vorgegaukelt, er hätte die Wahl getroffen und mir so seine Unterschrift gesichert. Wohl fühle ich mich damit nicht.

    Jetzt soll er die höhere Schulform besuchen...also wieder zittern? Hinterher laufen? Wohl kaum.

    Ich hab letztes Jahr zwei Stränge eröffnet, vielleicht mag sie einer lesen, dann erklärt sich mein Verhalten besser; sie sind über mein Profil zu finden.

    Nun bin ich wieder beim Anwalt und werde sehen, ob und wie mein Ex auf den Brief reagiert. Sicher sehen wir uns wieder vor Gericht. Ich wäre froh, würde es anders laufen.

    sonnenschein32

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    AW: gemeinsames Sorgerecht - Vater kümmert sich um nichts

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, es wurde eingeschult. Als es dann um die weiterführende Schule ging, hab ich ihm vorgegaukelt, er hätte die Wahl getroffen und mir so seine Unterschrift gesichert. Wohl fühle ich mich damit nicht.

    Jetzt soll er die höhere Schulform besuchen...also wieder zittern? Hinterher laufen? Wohl kaum.

    Ich hab letztes Jahr zwei Stränge eröffnet, vielleicht mag sie einer lesen, dann erklärt sich mein Verhalten besser; sie sind über mein Profil zu finden.

    Nun bin ich wieder beim Anwalt und werde sehen, ob und wie mein Ex auf den Brief reagiert. Sicher sehen wir uns wieder vor Gericht. Ich wäre froh, würde es anders laufen.

    sonnenschein32
    Wieviele professionelle Mediationen habt ihr zu diesem Thema schon hinter Euch gebracht?

  8. Inaktiver User

    AW: gemeinsames Sorgerecht - Vater kümmert sich um nichts

    Auch dort hat er sich geweigert, teilzunehmen. Ergo: gar keine. Ich habe gelernt, mich abzugrenzen und meine Kinder zu schützen.

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    AW: gemeinsames Sorgerecht - Vater kümmert sich um nichts

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Auch dort hat er sich geweigert, teilzunehmen. Ergo: gar keine. Ich habe gelernt, mich abzugrenzen und meine Kinder zu schützen.
    Verstehe ich das richtig?
    Ihr führt seit Jahren einen gerichtlichen Kampf, der Euch sehr viel Geld und Zeit kostet. Ihr redet beide miteinander, jedoch nur über teure Anwälte?

    Es gibt Richter,die machen Euch erstmal die gerichtliche Auflage, dass ihr als nächsten Schritt eine professionele Mediation zu besuchen habt und Euren Streit dort klären müsst.
    Schade, dass es bei euch anders war, es hätte Euch und dem Staat viel Geld gespart.
    Google mal nach Cochemer Modell.

    Liebe Sonnenschein, hast Du die Inanspruchnahme einer Mediation wirklich so probiert, dass auch ihr beide die Chance auf Konfliktlösung wahrnehmen konntet?
    Jugendamt ist keine Mediationsstelle! (ich habe Deine anderen Texte gelesen)
    Eine echte Mediation würde ungefähr so ablaufen:
    • Erörterung von Interesse Vater, Interesse Mutter, Interesse Kind
    • Festlegung von Diskussionsverhalten
    • Suche von Schnittmengen, Suche von NoGo's
    • Positivrunde (was ist gut am Anderen)
    • Suche nach Lösungswegen, bei denen sich beide wiederfinden können, ohne, dass sich einer als Gewinner/Verlierer fühlen muss.

    Und jedesmal, wen ihr beginnt Euch in alten Vorwürfen zu verstricken, werdet ihr gebeten, Euch Euer Kind in Erinnerung zu rufen.

  10. User Info Menu

    AW: gemeinsames Sorgerecht - Vater kümmert sich um nichts

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das gemeinsame Sorgerecht ist der allergrößte Mist, den der Gesetzgeber eingeführt hat, denn im Zweifelsfall läßt er das Kind im Regen stehen.
    Und wenn ich das lese, dann frag ich mich, wie denn Dein anderer Elternteil darauf reagieren soll?
    Interesse an den Kindern hat er ja, er sieht seine Kinder und streitet sich vor Gericht mit Dir.
    Aber ihr beide steckt tief in einem Gewinner/Verlierer-Kampf. Euere Kinden lieben Euch beide und müssen zusehen wie ihr euch gegenseitig niedermacht.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Gegen kluge Gegenargumente habe ich nichts, nur zu :-)
    Habe ich gebracht. Würde mich über Kenntnisnahme freuen.

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