Es soll verhindert werden, dass die Mutter mit dem Kind wegzieht, damit das Kind nicht den Kontakt zum Vater verliert. Wenn die Beziehung zum Vater so wichtig ist, (was sie mit Sicherheit auch ist), warum darf der Vater wegziehen?
Das der Umzug mit Kindern fürs Kind sich negativ auf Kinder auswirkt, habe ich bisher nur hier gelesen. Wenn es so wäre, dann dürfte niemand mit Kinder umziehen.
Ich wundere mich, dass viele hier einen sehr einseitigen Blick haben.
Antworten
Ergebnis 91 bis 100 von 327
-
27.11.2012, 13:51Inaktiver User
AW: Kann Kindsvater Umzug verhindern gemeinsames Sorgerecht
-
27.11.2012, 14:03
AW: Kann Kindsvater Umzug verhindern gemeinsames Sorgerecht
@Ulina: Ich halte nicht den Umzug für problematisch, sondern das manchmal hinter einem Umzug ein "Auf neue Familie machen" und/oder das Ausgrenzen der KV, KM und Kinder dahintersteht (je nach dem wer wegzieht, und wer sich den Kindern entzieht oder versucht den zweiten Elternteilen den Kindern vorzuenthalten - und DAS finde ich problematisch.
Geändert von Singingintherain (27.11.2012 um 14:08 Uhr)
-
27.11.2012, 14:09Inaktiver User
AW: Kann Kindsvater Umzug verhindern gemeinsames Sorgerecht
-
27.11.2012, 14:13Inaktiver User
AW: Kann Kindsvater Umzug verhindern gemeinsames Sorgerecht
Öhm - und wenn sich jemand tatsächlich wagen sollte, sich nochmal zu verlieben und nochmal Familie mit einem anderen Partner/Partnerin gründet ist das verwerflich? Und einen auf "neue Familie machen"? Ja soll denn ein Mensch bis zur Volljährigkeit eines Kindes zur Einsamkeit verdammt werden und neue Lebenspartner nur hinten an stehen, weil es dem alten nicht passt? In Zeiten von mehr Patchwork als sonstigen Familien ist das doch eher üblich, nochmal neu zu starten...
-
27.11.2012, 14:46
AW: Kann Kindsvater Umzug verhindern gemeinsames Sorgerecht
@FrauE: Du hast mich so falsch verstanden, wie man es nur eben kann
Mein Post bezieht sich auf die KV und KM, die in ihrem Bemühen dem neuen Partner oder weiteren Kindern das Gefühl von "erstranging" zu geben, versuchen den anderen Elternteil (und/oder die Kinder) aus dem neuen Leben zu drängen. DAS kreide ich an.
Man kann Väter und Mütter nicht nach Belieben mit neuen Personen besetzen, nur weil einem der "Alte" nicht mehr passt oder als KV eine neue Familie gründen, und die älteren Kinder dann "vergessen". DAS kreide ich an.
Das hier ist das wahre Leben und kein Theaterstück, in dem man Personen umbesetzt, weil es einem gerade mal so passt.
Jeder Elternteil hat das Recht, sein Leben woanders weiterzuführen, wenn das privat oder beruflich nicht anders geht - aber jeder Elternteil hat für mich auch die Pflicht zu sehen, daß es dem Kind ermöglicht wird, den Kontakt zu beiden Elternteilen beizubehalten.Geändert von Singingintherain (27.11.2012 um 14:57 Uhr)
-
27.11.2012, 15:11Inaktiver User
AW: Kann Kindsvater Umzug verhindern gemeinsames Sorgerecht
-
27.11.2012, 15:25
AW: Kann Kindsvater Umzug verhindern gemeinsames Sorgerecht
@Ulina: Wenn ich mich recht entsinne, gilt das für den Elternteil, der die Kinder den Hauptteil der Zeit hat. Richtig? Also erstmal nicht per se bei der KM. Will sagen, vergessen wir hier doch nicht die KV, die ähnlich vieler KM Kinder großziehen UND Vollzeit arbeiten. Davon kenne ich in meinem Umfeld auch mindestens 3.
Natürlich und da bin ich ganz bei euch, nimmt meistenteils bei den Trennungen die Mutter die Kinder - UND leistet neben der Erziehungsarbeit, dem Haushalt noch Arbeit in der freien Wirtschaft. Ungerecht. Und ich denke, die jetzt kommenden Generationen (und hier gerade die Frauen) haben es in der Hand, dieses Bild zu verändern.
Aber bei einem Umzug und um den geht es ja hier in diesem Thread, empfinde ich unabhängig von der Gesetzeslage bei beiden Elternteilen eine Verpflichtung, den Umzug als notwendig zu sehen und die damit verbundenen Folgen für das Kind (Trennung von einem Elternteil) so gering wie möglich zu halten. Also eben Besuchsmöglichkeiten zu forcieren, loslassen können etc.pp.
-
27.11.2012, 16:31Inaktiver User
-
27.11.2012, 16:38Inaktiver User
-
27.11.2012, 16:41
AW: Kann Kindsvater Umzug verhindern gemeinsames Sorgerecht
Das ist doch ein gutes Angebot. Und du beweist Grösse, daß Du gerade in eurer schwierigen Zwischenmenschlichen Situation so denkst.

Es wird hier in den Threads manchmal vergessen, daß einige KV halt auch nicht so viel verdienen, daß nach Abzug des Unterhaltes, eigener Lebenshaltungskosten sehr viel Geld für die Fahrten zur Abholung übrig bleibt.
Und mancher KV hat vielleicht auch einfach Angst, den Kontakt zum Kind zu verlieren.



Zitieren

