Hallo,
bei uns ist es so, dass der auswärtige Elternteil den Nachwuchs am Freitag zu sich holt und der alleinerziehende Elternteil den Nachwuchs am Sonntag wieder "nach Hause" holt. Ich finde das auch charmanter als den von Xanidae vorgeschlagenen umgekehrten Weg.
Kinderübergabe im McD fände ich persönlich nicht schön. Für zwei Tage haben wir immer pro Kind eine Wanne mit Krempel (Kleidung, Schlaftiere, bisschen Spielzeug) und einen Roller. Das würde "öffentlich" auch gar nicht gehen.
Die grundsätzliche Frage, deren Antwort ich bisher nicht rauslesen kann, ist doch, ob der Vater generell keinen Bock hat auf sein Kind, oder ob ihm nur die Fahrerei zu viel / zu teuer ist. Im ersten Fall dürfte das Thema komplett erledigt sein.
Ich habe damals das Thema kurz mit meinem Anwalt diskutiert, und der meinte, dass wenn der auswärtige Elternteil sich die Fahrten nicht leisten kann sogar der alleinerziehende Elternteil verpflichtet IST respektive vom Gericht verpflichtet wird, das Kind zu ihm zu bringen und wieder zu holen.
Wie es weiter gehen kann, hängt auch vom Alter des Kinds ab. Wenn es 14 und "verständig" ist, dass das auswärtige Elternteil es nicht holen will, bleibt es vielleicht liebend gerne zuhause.
Edit: Nein, eigentlich ist das egal. Auch ein jüngeres Kind von sagen wir mal 5 Jahren kann verstehen, dass das auswärtige Elternteil "keine Zeit hat" oder am WE arbeiten muss. Die Wahrheit kann es noch nicht verarbeiten, das ist dann wohl wirklich wie ein "lehnt dich ab".
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20.09.2012, 09:23
AW: Holen und bringen ...muss es Familiengericht sein, wer hat Recht.
Sie lasen soeben ein weiteres Premium-Posting des Ghostwriters, eines glücklichen alleinerziehenden Papas zweier bezaubernder Kinder.


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