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26.07.2012, 16:11Inaktiver User
AW: gemeinsames Sorgerecht: Vater will, dass Kinder zu ihm ziehen
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26.07.2012, 16:29Inaktiver User
AW: gemeinsames Sorgerecht: Vater will, dass Kinder zu ihm ziehen
Ja, klar.
Aber das wird doch einem familiengericht nicht ausreichen.
(Ich dachte, die Tochter wäre 18.)
Tipp:mir ist das genauso ergangen- bin ich zum JA gegangen, hab alles genauso geschildert (der vater zahlte nix, wollte aber den Kindern ein langersehntes Pferd kaufen und alllllesss)
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26.07.2012, 16:57
AW: gemeinsames Sorgerecht: Vater will, dass Kinder zu ihm ziehen
kamey, kannst Du Dir gar nicht vorstellen, Deine Kinder eine Weile dort wohnen zu lassen?? Vielleicht kannst Du durchaus Vorteile für Dich sehen??
Nicht, dass Du das dann auf jeden Fall machen musst (bei so kleinen Kindern wäre ja noch eine Menge zu klären), sondern schlicht, damit Du nicht mehr so angreifbar bist.
Dann könntest Du beim nächsten Mal, wenn der KV mit Gericht droht, sagen, dass er die Kinder gerne zu sich nehmen darf. Er soll sich dann halt um eine Schule, einen Kindergarten, die Betreuung, die Wohnsituation ect. pp. kümmern.
Meiner Erfahrung nach bringen solche Möglichkeiten viel frischen Wind in solche Situationen.
Aber natürlich nur, wenn Du sie ggf. wirklich ziehen lassen würdest.
Lg, amazone
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26.07.2012, 19:29
AW: gemeinsames Sorgerecht: Vater will, dass Kinder zu ihm ziehen
Nein, das könnte ich mir nicht vorstellen, dass die Kinder dort wohnen.
Sie wären dann 500 km weit weg, wenn ich sie dort besuchen wollte, müßte ich die Besuchswochenenden in einem Hotel mit ihnen verbringen.
Meine kleine Tochter hat ihn nie als Vater erlebt.
Ich habe letztes Jahr nach der Scheidung mein ganzes Geld (und noch zusätzlich Schulden) in ein Haus gesteckt, das ich nach den Bedürfnissen der Kinder gekauft habe: 2 Kinderzimmer, Spielzimmer, kinderfreundliches Umfeld, in der Nähe meiner Familie, damit wir im Notfall auch Unterstützung haben.
Mal abgesehen davon, dass das Haus für eine Person schlichtweg zu groß wäre, könnte ich mir den "Luxus" auch nicht leisten, weil ich ja dann umgekehrt verpflichtet wäre, Unterhalt zu leisten.
Außerdem und das ist aus meiner Sicht das stärkste Argument: er ist damals gegangen, weil er genau das nicht wollte: Vater sein, der sich aktiv an der Kinderaufzuckt beteiligt.
Und die Dinge, die Kinder von sich aus von den Ferien (ich hinterfrage das nicht) erzählen....Er geht mit seiner Freundin im Festzelt tanzen und trinken, die Kinder spielen derweil alleine auf dem Spielplatz (in der Dunkelheit). Ich glaube es, weil er während unserer Beziehung solche Dinger auch gebracht hat........Geändert von kamey (26.07.2012 um 19:40 Uhr)
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26.07.2012, 19:37
AW: gemeinsames Sorgerecht: Vater will, dass Kinder zu ihm ziehen
Jemand aus meiner Familie arbeitet bei einem (anderen) Jugendamt......ich bin also zumindest über die rechtlichen Aspekte im Vorfeld ausreichend informiert.
Den Anwalt werde ich daher erst bemühen, wenn es (wegen Klage) notwendig ist.
Verfahrenskostenhilfe beantrage ich gerade schon wegen des Unterhaltsprozesses......zum Glück verdiene ich halbswegs gut, aber solche Ausgaben passen natürlich nicht ständig ins Budget.
@tired-pony
Nein, meine Kinder sind sich über die Konsequenzen nicht im Klaren, sie sind noch viel zu jung. Ich habe da noch nicht mit ihnen drüber gesprochen, aber das würde zB heißen, dass sie mich vielleicht nur alle 2 Wochen in irgendeiner Pension sehen können....ich rechne nämlich nicht damit, dass der Vater sie alle 14 Tage vorbeibringt und für Flugzeug etc sind sie ja auch noch recht jung.
Dass so ein Wechselwunsch in der Pubertät aufkommt, kann ich mir schon vorstellen, aber dann kann man mit den Kindern ja auch ganz anders reden....meine sind für solche Themen einfach noch zu klein!!!!
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26.07.2012, 19:37
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27.07.2012, 09:42
AW: gemeinsames Sorgerecht: Vater will, dass Kinder zu ihm ziehen
als ich meine Stieftochter kennengelernt habe, war sie 5 jahre alt, lebte mit ihrer Mutter im nahen Ausland ..einfache Strecke ca. 1000 km und war dort bereist eingeschult.
in den folgenden Jahren ist das Kind wirklich sehr sehr oft hin- und her geflogen ... zum Vater, zu den Großeltern.. das hat immer gut geklappt und war realtiv günstig.
Günstiger als die Alternative Aufenthalte in Hotels. Lange Autofahrten mit Mautgebühren waren auch nicht wesentlich kostenneutraler ... vergleichseweise.
Die AirLines bieten entsprechenden betreuten Kinderservice, den wir immer in Anspruch genommen haben.. das war nicht wirklich teuer.
das wurde Routine und war normal.
darüber solltet irh evtl dann doch mal nachdenken, an entfernungen muß es nicht scheitern.
ansonsten würde ich sagen,, wenn die kleine Tochter den Sohn der next gerne "heiraten" würde .. dann mag sie ihn wohl relativ gerne und findet ih nett und empfindet den Kontakt als eine Bereicherung.
Außerdem würde ich damit rechnen, daß evtl Hochzeiten Gesprächsthema sind und der Vater seine neue Beziehung demnächst ehelichen könnte.
Solche kindlichen Ideen kommen manchmal mit aktuellem Hintergrund auf ... das Kind könnte auf diese Art so eine Hochzeitsinformation spielerisch verarbeiten .
Ich pers. könnte mir also schon auch vorstellen, daß Deine beiden Töchtern die Vorstellung interessant finden, dort mit Vater, neuer Frau und Sohn sowas wie eine neue Familie zu bilden ... und daß sie sich evtl sogar auf Babys der beiden freuen ...
Gruß, B.Geändert von Blondine (27.07.2012 um 09:50 Uhr)
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27.07.2012, 18:08
AW: gemeinsames Sorgerecht: Vater will, dass Kinder zu ihm ziehen
@blondine
Ich könnte mir schon vorstellen, dass das eine Lösung wäre, dass die Kinder hinfliegen, um ihn öfter sehen zu können. Wobei es spätestens bei der Kostenfrage sicher wieder den nächsten Streit gibt......aber ansprechen werde ich es in jedem Fall. Und wenn es nur deswegen ist, um meine Kompromissbereitschaft zu zeigen.
Ob mein Ex eine erneute Heirat plant oder nicht ist mir relativ egal....hat ja keine Auswirkungen auf mein Leben...meine kleine Tochter will auch ihren Kindergartenfreund heiraten......ich sehe das auch so: sie mag ihn einfach.
Weitere (Halb-)Geschwister werden (aus Altersgründen
) wohl beim Vater und seiner Partnerin kein Thema mehr sein.....und falls doch ist das auch nichts, worüber ich mir Gedanken mache
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27.07.2012, 23:01
AW: gemeinsames Sorgerecht: Vater will, dass Kinder zu ihm ziehen
Liebe kamey,
hier wurden schon die pragmatischen Seiten beleuchtet - ein wenig ins Hintertreffen bleibt da
wohl der emotionale Aspekt. Ich schätze mal, Dir geht es nicht gut bei dem Gedanken, die Kinder nicht
mehr um Dich zu haben. Gesetzeslage und Vater-Rechte hin oder her - das tut einfach weh.
Sehr sonderbar finde ich die fehlende Gesprächsbereitschaft Deines Ex-Mannes zu diesem existenziellen Thema. Es handelt sich schliesslich nicht um die Aufteilung des Inventars, sondern um Eure Kinder. Gerade, weil diese noch so klein sind, ist eine funktionierende Kommunikations-Basis für das Gelingen eines veränderten Konstrukts unerlässlich.
Es ist mehr als befremdlich, wenn Du sagst, dass Dein Ex ohne Umschweife den gerichtlichen Weg bevorzugt.
Ich denke, dieser Aspekt wird auch das Jugendamt aufhören lassen. Das ganze Vorhaben (aus seiner Sicht) hat den Anschein eines Machtspiels - denn die Betreuungs-Argumente stellen keinen Grund für einen Wechsel dar. Nebenbei bemerkt - die LG Deines Ex ist für die Kinder genau genommen eine Fremde, die auch keinen Status als Stiefmutter inne hat. Wie gut kennst Du die Frau persönlich?
Diesen Ansatz fände ich sehr klug.
Die Krux an der Sache wird die Unbeweisbarkeit dieser Feststellung sein.
Auch ich rate Dir zu einem (familien)rechtlichen Beratungsgespräch.
Das Wissen wird Dir Sicherheit vermitteln.
Sind bei Euch jetzt Ferien?
Sind die Kinder bei ihm zur Zeit? (sorry, wenn ich etwas überlesen habe).
Liebe Grüße,
schafwolle
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29.07.2012, 20:54Inaktiver User
AW: gemeinsames Sorgerecht: Vater will, dass Kinder zu ihm ziehen
Ich würde ihm ggf. zuvorkommen und das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragen. Besprich aber mal mit (d)einem Anwalt, ob der das ebenfalls für sinnvoll hält...oder ob es sinnvoller ist, es auf eine evtl. Klage des KV ankommen zu lassen.
Die Kinder werden in diesem Alter noch nicht entscheiden können, zum Vater zu ziehen...und ich denke, dass ein erfahrener Richter auch merken wird, dass sie dahingehend von ihm beeinflusst werden.
Wenn sie älter sind und dann weiterhin darauf bestehen, bei ihrem Vater zu wohnen, wirst du dagegen aber vermutlich nicht viel ausrichten können. Allerdings fließt bis dahin ja noch einiges an Wasser den Rhein runter.



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