Antworten
Ergebnis 41 bis 50 von 56
-
15.02.2013, 16:57
AW: Es tut so weh...Kind zieht zum Vater...
-
15.02.2013, 17:36
AW: Es tut so weh...Kind zieht zum Vater...
Aktiencheck ...
Sonnenschein hat diesen Thread vor 9 Monaten in einer akuten Notsituation gestartet. Seither ist hier nichts mehr geschrieben worden.
Mir ist vollkommen unklar, woraus du schließt, die Tochter sei die Jahre vorher stumm gewesen. In meinen Augen ist das eine Behauptung, die durch nichts belegt ist - man könnte auch sagen: eine Unterstellung.
Die Tochter hatte im Alter von 16 oder 17 (volljährig war sie da noch nicht, siehe Eingangsposting), die Idee, zum Vater zu ziehen. Das ist bei Kindern getrennter Eltern, insbesondere Teenagern, so ungewöhnlich nicht - gerade dann, wenn sie Stress mit dem Elternteil haben, bei dem sie leben ... und dass es zwischen Pubertierenden und Eltern/-teil hin und wieder Stress gibt, ist das Normalste von der Welt.
Dieser Thread war gerade mal acht Tage aktiv, wir wissen noch nicht einmal, ob es zu dem geplanten Auszug überhaupt gekommen ist.
Meiner Meinung nach gehst du mit deiner Schlussfolgerung zu weit.Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs
-
15.02.2013, 18:26
AW: Es tut so weh...Kind zieht zum Vater...
Liebe Analuisa,
ich hatte mir die entsprechenden Threads von Sonnenschein zu diesem Thema durchgelesen. Vielleicht ist es missverständlich, weil ich das nicht geschrieben habe.
Anderseits ist es auch so, dass ich es so für passender hielt. Ich wollte das als kurze, knappe, allgemeine Aussage zu formulieren.
Wie sich die Tochter hier verhielt (auch wie sie sich im Besonderen negativ äußert) kann allen Eltern passieren, die langjährig streiten.
Aufgrund der anderen Threads von Sonnenschein, meine ich, dass es keine wie Du schreibst "pubertierende" Angelegenheit ist, sondern Reaktion auf die Streits der Eltern untereinander.
Hier liegt ja ein langjähriger Konflikt zwischen den Eltern vor, auch per Familiengericht.
Bei gerichtlichen Familien-Auseinandersetzungen kann man das Verhalten von Kinden, finde ich, schon als "stumm" bezeichnen. Kinder sind dieser Rhetorik nicht gewachsen. Deswegen ist auch nie klar, wie man ihre Worte interpretieren kann. Sie sind stumm, im Kampf der Großen. Das wollte damit kurz und knapp sagen.
Jetzt werden oder sind die Kinder volljährig. Sie beginnen nun, ihrer eigenen Meinung Gehör zu verschaffen, weil sie es jetzt nämlich dürfen. Sonnenschein war ja beim Jugendamt und teilte enttäuscht mit, dass ihr diese sagten, sie sei alt genug um selbst zu entscheiden.
Sonnenschein sagte auch, dass sich der Vater schon jetzt die Hände reibe. Ich schließe daraus, sie setzt den Konflikt um ihre drei Kinder fort.
Ich bin der Meinung die Kinder werden durch dieses Verhalten von beiden Eltern ein Stückweit entwurzelt. Deswegen und nicht wegen der Pubertät machen sie ihren Eltern Vorwürfe. Die Vorwürfe hat Sonnenschein geschriebén.
Ich vermute, auch der Vater wird sein Fett abbekommen.
Das meine ich mit "Tacheles".
-
15.02.2013, 18:45
AW: Es tut so weh...Kind zieht zum Vater...
so habe ich es auch verstanden.....
Ich persönlich kenne sowas nicht- einglück auch.
Höre es aber von vielen, die in Scheidung leben oder geschieden sind....
Eine Kollegin von mir , musste es auch nach der Scheidung akzeptieren(obwohl sie eine liebe Mutter ist), dass ihre Kinder zum Vater wollten....Nach paar Jahren zog das eine KInd zum Freund(war schwanger und gerade volljährig) und das andere minderjährige zur Mutter zurück...Plötzlich war alles beim Vater blöd-er war nur noch überfordert- und er hat nur noch Zeit für seine "Neue" und deren gemeinsame KInd.....
Toll- wie Kinder sich dann das Bequeme aussuchen können???Dann gehen wir mal zurück- wo es doch harmonischer ist???
Können Erwachsene das auch???
Sowas macht mich ein bischen verärgert - und ich kann nicht sagen-wie ich da als Mutter reagieren würde.....Habe die KRAFT,zu ändern, was nicht mehr länger zu ertragen ist;
die GELASSENHEIT, alles dass hinzunehmen, was nicht zu ändern ist, und die WEISHEIT, das eine vom anderen zu unterscheiden
-
15.02.2013, 19:55Inaktiver User
AW: Es tut so weh...Kind zieht zum Vater...
Aktiencheck,
ich weiß nicht, was Du hier liest, aber von jahrelangem prozessieren war nie die Rede. Auch nicht in anderen Strängen.
Es ist jetzt so, daß ich mit meinen beiden jüngeren Kindern in die nächst größere Stadt gezogen bin . Unsere Wohnung ist in einem Mehrfamilienhaus, aber trotzdem relativ ruhig.
Leider tut es mir immer noch weh, da ich keinen Kontakt zu meiner ältesten Tochter habe. Sie wird immer noch von gemeinsamen Angehörigen gegen mich aufgewiegelt. Dies erzählt mir ihre kleine Schwester, die Kontakt zu ihr hat. Ihr Bruder hat gar keinen Kontakt mehr; er nimmt ihr übel, wie sie sich verhalten hat vor ihrem Auszug.
Wir machen jetzt eine Familientherapie und mein Sohn zusätzlich eine einzelne Therapie. Ihn hat das ganze letzte Jahr so mitgenommen, daß er das braucht.
Alles in allem ist es sehr schwer für jeden einzelnen von uns ; unsere Familie gibt es nicht mehr.
Das Letzte, was ich brauchen kann, sind Vorwürfe, ich hätte nicht alles unternommen! Das verbitte ich mir!
-
15.02.2013, 20:04
AW: Es tut so weh...Kind zieht zum Vater...
Liebe sonnenschein,
seh es mal so: die Tochter kämpft um die Liebe ihres Vaters.
Deine hat sie sicher... und kann sich da auch schofelig benehmen.
Und natürlich hat sie keinen Kontakt zu Dir... kann sie sich sicher nicht leisten. Weil das heftig Ärger gäbe.
Alles Liebe
angie
-
15.02.2013, 20:08Inaktiver User
AW: Es tut so weh...Kind zieht zum Vater...
Hallo angie,
danke für dein Post, aus der Warte hab ich es noch gar nicht gesehen.
sonnenschein32
-
15.02.2013, 20:44
AW: Es tut so weh...Kind zieht zum Vater...
Hallo Angie, Du weißt, dass Du das von einer inzwischen 18 jährigen vollmündigen Frau erzählst?
Wenn sie als geschäftsfähig Erwachsene in einem solchen Abhängigkeitsverhältnis steht, wie war es dann, als sie noch minderjährig war, wo sie allein schon rechtlich von ihrem betreuenden Elternteil abhängig war?
Ich glaube nicht, dass die Tochter im Laufe ihrer Entwicklung immer unfreier geworden ist.
Die "Tochter" ist jetzt eine Frau und frei in ihren Entscheidungen.
-
15.02.2013, 22:13
AW: Es tut so weh...Kind zieht zum Vater...
einen größeren blödsinn, habe ich noch nicht gelesen!
auch wenn zum 18. geburtstag, das volljährigsein statt findet, findet nicht so sprunghaft, auch die geistige, seelische, moralische entwicklung statt!
selbst das gesetzt, sieht einen menschen erst ab 21 jahren als volljährig an, alles was davor "verbrochen" wird, fällt unter das jugend-straf-gesetz...Geändert von manou10 (15.02.2013 um 22:17 Uhr)
-
15.02.2013, 22:50
AW: Es tut so weh...Kind zieht zum Vater...
Liebe Aktiencheck,
ich hab Pflegekinder gehabt... . Die hatten exakt dieses Alter.
Und hab da sehr viel kennengelernt, was ich eigentlich so genau nicht wissen wollte.
Was ich aber schon aus meiner eigenen Kindheit geahnt habe...
Sei froh, dass Dir diese Tiefen der menschlichen Seele nicht bekannt sind.



Ich muß mal meinen Kummer hier los werden, denn allein schaff ich es nicht...
Zitieren
