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  1. Inaktiver User

    AW: Es tut so weh...Kind zieht zum Vater...

    Zitat Zitat von wespenstich Beitrag anzeigen
    N Für mich klingt das so ein bißchen nach verletzter Eitelkeit und voreiliger Schadenfreude.

    man/frau ist verletzt wenn die kinder glauben, durch was auch immer, man würde sie übervorteilen und sie benutzen. der titel heisst doch: es tut so weh. und ja, es tut verdammt weh. und es auch in ordnung als bis dato hauptverantwortlicher elternteil verletzt zu sein. man ist mensch- und in 5/10 jahren ist man/frau über diesen schmerz auch weg. aber erstmal tut es verdammt weh. und te und andere haben durchaus das recht auch zu sagen: es tut weh, ich fühle mich ungerecht behandelt von meinem eigenen kind.

    und nein, da muss ich nicht drüber stehen. nicht innerhalb der ersten monate. in ein paar jahren sollte ich diesen schmerz losgelassen haben- aber erstmal steht der mir auch zu.


    und dann kommt auch der part den xanidae sehr gut beschreibt dazu.

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    AW: Es tut so weh...Kind zieht zum Vater...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    und in 5/10 jahren ist man/frau über diesen schmerz auch weg. aber erstmal tut es verdammt weh. und te und andere haben durchaus das recht auch zu sagen: es tut weh, ich fühle mich ungerecht behandelt von meinem eigenen kind.
    Öhm,

    Sorry, aber hier scheinen einige der Meinung zu sein, ein Kind wegen ihrem erlittenen Schmerz leiden zu lassen.
    Das erschrickt mich. Wie soll das Helfen?

    Das hilft mit Sicherheit nicht der TE oder andere Betroffene. Im Gegenteil, das Verhalten zieht erst einen Graben zwischen Mutter und Tochter. Wie soll die Tochter sich jemals wieder vertrauensvoll an die Mutter wenden?

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    AW: Es tut so weh...Kind zieht zum Vater...

    Zitat Zitat von IULIUS Beitrag anzeigen
    Öhm,

    Sorry, aber hier scheinen einige der Meinung zu sein, ein Kind wegen ihrem erlittenen Schmerz leiden zu lassen.
    Das erschrickt mich. Wie soll das Helfen?

    Das hilft mit Sicherheit nicht der TE oder andere Betroffene. Im Gegenteil, das Verhalten zieht erst einen Graben zwischen Mutter und Tochter. Wie soll die Tochter sich jemals wieder vertrauensvoll an die Mutter wenden?
    Danke!

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    AW: Es tut so weh...Kind zieht zum Vater...

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Wie soll ein Zimmer eingerichtet werden, wenn klar ist, dass der Auszug der Tochter zu finanziellen Einbußen (500€ mal fiktiv angenommen) führt? Das heißt eine günstigere Wohnung muss angemietet werden. Die hat meistens auch weniger Zimmer. Soll die Mutter im Wohnzimmer schlafen, die Geschwister sich ein Zimmer teilen, damit die Schwester an den Besuchswochenenden ein eigenes Zimmer hat? Wegen der Rückkehroption?

    Es wird bei getrennt lebenden nicht erwartet, dass das Kind auch an der Besuchswochenenden ein eigenes Zimmer vorfindet. Ein geeigneter Schlafplatz wird gefordert, das kann auch die Couch sein. Für viele bedeutet eine Trennung eine höhere finanzielle Belastung.

    Sollte sich die Tochter für eine Rückkehr entscheiden, kann dann darüber gesprochen werden, wie sich die Wohnlage gestaltet. Die Tochter glaubt in diesem Falle so wie so, dass die Mutter Unmengen von Geld vom Vater für sie bekommt. Ihr muss klar sein, dass ihr Umzug aUch eine Veränderung für die Mutter und ihre Geschwister bedeutet. Sollte ihr das nicht klar sein, ist die veränderte Wohnsituation ein Zeichen dafür.
    Habe die KRAFT,zu ändern, was nicht mehr länger zu ertragen ist;
    die GELASSENHEIT, alles dass hinzunehmen, was nicht zu ändern ist, und die WEISHEIT, das eine vom anderen zu unterscheiden

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    AW: Es tut so weh...Kind zieht zum Vater...

    Zitat Zitat von silberpfeil Beitrag anzeigen
    [...]

    Der Titel war wenn ich mich richtig entsinne: Es tut so weh...Kind zieht zum Vater...
    Warum manche nur auf "Rache" sinnen ist mir persönlich ein Rätsel. Vor allem ist es nicht mal ihr eigenes Kind...
    Wobei... macht das dann natürlich wieder Sinn.

    Eltern haben eine Verantwortung gegenüber ihren Kindern. Auch wenn die Kinder Mist bauen oder etwas tun, was ihnen nicht paßt.
    Der TE geht es schlecht. Mit Wut an dem Kind auslassen ist ihr denke ich nicht geholfen. Gerade bei solche einem Problem ist Geduld und Fingerspitzengefühl angesagt und vor allem moralische Unterstützung.
    Das Wissen, daß die Tochter wahrscheinlich nur eine Phase durchmacht hilft sicher mehr als ihr zu raten die Tochter von sich weg zu treiben und die Türen für immer zu verschließen.
    Geändert von Analuisa (27.05.2012 um 00:05 Uhr) Grund: Provokative Äußerung gelöscht

  6. Moderation

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    AW: Es tut so weh...Kind zieht zum Vater...

    Das ist eine schwierige Sitation, und ich bin etwas gespalten.

    Auf der einen Seite sind finanzielle Zwänge natürlich nicht diskutierbar. Wenn Unterhalt und Kindergeld für ein Kind wegfallen, musst du schauen, wie du zurechtkommst, Sonnenschein.

    Andererseits klingt dieser Satz:
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Allerdings ist der Zug dann abgefahren, wenn sie wieder zurück will (Lehrgeld nennt man das wohl).
    für mich auch sehr nach "Pech gehabt".


    Ich finde wichtig, was Schafwolle schreibt:
    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Sonnenschein, ich kann sehr gut verstehen, dass Dich der Entschluß Deiner Tochter verletzt.
    Aber sie handelt aus der Situation heraus, und in diesem Alter sind Entscheidungen selten in Stein gemeißelt.

    Versuche, souverän und liebevoll zu bleiben. Kinder getrennter Eltern haben so oder so meist einen Loyalitätskonflikt, und es wäre schön, wenn Du diesen entschärfen könntest.
    und fände es gut, wenn du (bei aller Verletztheit, die ich wirklich verstehen und nachfühlen kann! ) es schaffen würdest, ihr nicht das Gefühl zu geben, dass du sie für ihr Verhalten strafen willst.

    Aus welchen Gründen sie auch immer nun zum Vater will: Mit 16 oder 17 ist eine Jugendliche meist noch nicht emotional gefestigt. Es kann durchaus sein, dass es ihr so ergeht wie der Tochter von Nellifer.

    Du schreibst, du suchst ein (kleineres) Haus. (Also keine Wohnung - oder meinst du das nur als Oberbegriff für Haus/Wohnung?) Ist es vollkommen undenkbar, eine Wohnmöglichkeit zu suchen, die deiner Tochter ein Refugium bietet, für den Fall, dass das Experiment Vater schiefgeht? Ein kleines Zimmer würde ja ausreichen, sie ist ja in einem Alter, in dem sie sowieso mittelfristig ausziehen wird.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    aber ich habe ihnen beiden eine klare ansage gemacht: ich habe mich von ihm, realnamen, getrennt- nicht von euch. ihr könnt jederzeit zu mir kommen. keine fragen, keine rechtfertigungen- ich liebe euch- ihr seid jederzeit willkommen.


    Ich fürchte, wenn du ihr signalisierst: du kannst ausziehen, aber einen Rückweg gibt es dann nicht mehr - dann treibst du sie von dir fort.


    @IULIUS: Ich kann nirgendwo erkennen, dass es sich nicht um ein eigenes Kind handelt.
    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

    ... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs

  7. Inaktiver User

    AW: Es tut so weh...Kind zieht zum Vater...

    Zitat Zitat von IULIUS Beitrag anzeigen
    Öhm,

    Sorry, aber hier scheinen einige der Meinung zu sein, ein Kind wegen ihrem erlittenen Schmerz leiden zu lassen.
    Das erschrickt mich. Wie soll das Helfen?

    Das hilft mit Sicherheit nicht der TE oder andere Betroffene. Im Gegenteil, das Verhalten zieht erst einen Graben zwischen Mutter und Tochter. Wie soll die Tochter sich jemals wieder vertrauensvoll an die Mutter wenden?
    wenn das bei dir so ankam- haben wir aneinander vorbei geschrieben.

    schmerz empfinden ist das eine- ich habe nichts davon geschrieben es an jemandem andern auszulassen.

  8. Inaktiver User

    AW: Es tut so weh...Kind zieht zum Vater...

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ;16949296Allerdings ist der Zug dann abgefahren, wenn sie wieder zurück will (Lehrgeld nennt man das wohl).
    Hallo Sonnenschein,

    Lehrgeld... würde ich nicht zahlen lassen. Kinder getrennter Eltern haben es nicht leicht und es zieht sie zu beiden Elternteilen.
    Natürlich können sie dabei auch Einflüsterungen erliegen... sie haben doch noch nicht viel Lebenserfahrung und schlagen sich mal auf die eine - mal auf die andere Seite.

    Ich habe nur ein Kind und rechne durchaus damit, dass es mal "die Motten bekommt" und ganz zum Vater zieht. Wobei auch sehr fraglich wäre, ob das von Dauer sein könnte. Und im Hintergrund meines Falles droht auch die Möglichkeit, dass das Kind in eine nettes, sehr fernes, sehr südliches Land geht, dem der VAter entstammt und wo dem kind vorgegaukelt wird, dass das Leben dort viel besser und toller sei.

    Um damit (perspektivisch) fertig zu werden, muss ich auch sehr tief durchatmen.

    Ich kann Dir in Deinem Fall nur raten:
    Schlage keine Tür zu, lass kein Lehrgeld zahlen.

    An Deiner Stelle würde ich folgendes machen:

    Setz Dich mit Deiner Tochter mal in Ruhe zusammen und leg ihr Deine Finanzen dar. Vielleicht schwinden dann ein paar Illusionen über den Vater.
    Pack Dein Einkommens/Unterhaltskonto auf den Tisch, leg ihr die Monatskosten vor und besprich das Ganze mit ihr. So gelassen wie möglich.

    Erklär ihr danach / vielleicht an einem anderen Treffen / Eure Umzugspläne; bezieh sie ruhig - genau wie die anderen Geschwister - in die Haussuche ein.

    Ich würde das alles transparent machen.

    ... Und dann könnt ihr immer noch die Rückkehroption, das (fehlende )Zimmer besprechen ...

    Sie ist Deine Tochter, sie liebt Dich bestimmt, aber Kinder sind auch gerne mal auf Konfrontation aus...
    War bei uns allen doch auch so... oder?

    Und das hier:


    Auch was meine berufliche Situation angeht, hat mich das alles hier geläutert: ich werde standhaft bleiben und nicht so schnell Vollzeit arbeiten gehen, sondern mein Geschäft vorantreiben. Dann bin ich nachmittags zu Hause und bin für die anderen Beiden da
    ... solltest Du ihr auch sagen.
    Mit dem Zusatz, dass sie immer willkommen ist!!

    Fütter sie mit Infos und lass die Tür offen stehen. Auch eine 17jährige braucht ein Nest...

    Und freue Dich, dass Du sogar drei Kinder hast ;-)

    Liebe Grüße
    Cellisca

  9. Inaktiver User

    AW: Es tut so weh...Kind zieht zum Vater...

    Hallo in die Runde

    Ich bin doch überrascht über manche Posts hier. Zum Verständnis: sie ist meine Tochter, natürlich liebe ich sie und sage ihr das auch und lasse sie das spüren.
    Was die finanzielle Situation angeht: ich habe sie darüber informiert, wieviel Geld ich für sie bekomme (Unterhalt und Kindergeld) und welche Kosten jeden Monat für sie anfallen (klingt jetzt blöd). In sehr ruhigem und sachlichem Ton. Auch ihre Geschwister waren dabei. Aber irgendwie denkt sie, daß ihr das alles zusteht und daß sie beim KV noch viel mehr bekommt. Daß das nicht so ist, hat sie mir nicht geglaubt und das wird sie schmerzhaft feststellen.
    Was die Haussuche angeht: ich suche ein Haus, da wir Ruhe brauchen und für uns sein wollen. Sicher wird sie da ein eigenes Refugium bekommen, wenn es sich einrichten läßt. Aber ich kann ihre Geschwister nicht kurz halten, damit für ihre ausgezogene Schwester ein Zimmer die meiste Zeit leer steht. Das wäre sehr ungerecht.

    Keinesfalls lasse ich sie leiden, weil ich leide! Natürlich hat sie nicht so viel Weitblick, um ihre Entscheidung voll und ganz zu ermessen . Trotzdem muß sie wissen, daß unser bisheriges Familienleben einer massiven Änderung unterworfen wurde und das durch ihre Entscheidung, jetzt auszuziehen. Das bleibt bei ihren Geschwistern auch nicht ohne Folgen. Das thematisieren wir auch gemeinsam und ich habe auch die Option angesprochen, uns professionelle Hilfe zu holen, sollten wir ihrer bedürfen. Dem waren sie zugeneigt.

    Mittlerweile hat der Schmerz deutlich nachgelassen, allerdings wird es noch mal eng werden, wenn der Tag des Auszugs kommt...für uns alle hier.

    Ich wünsche euch allen ein entspanntes Pfingsfest

    Danke für eure Denkanstöße und Meinungen

  10. User Info Menu

    AW: Es tut so weh...Kind zieht zum Vater...

    Zitat Zitat von IULIUS Beitrag anzeigen
    [...]

    Der Titel war wenn ich mich richtig entsinne: Es tut so weh...Kind zieht zum Vater...
    Warum manche nur auf "Rache" sinnen ist mir persönlich ein Rätsel. Vor allem ist es nicht mal ihr eigenes Kind...
    Wobei... macht das dann natürlich wieder Sinn.

    Eltern haben eine Verantwortung gegenüber ihren Kindern. Auch wenn die Kinder Mist bauen oder etwas tun, was ihnen nicht paßt.
    Der TE geht es schlecht. Mit Wut an dem Kind auslassen ist ihr denke ich nicht geholfen. Gerade bei solche einem Problem ist Geduld und Fingerspitzengefühl angesagt und vor allem moralische Unterstützung.
    Das Wissen, daß die Tochter wahrscheinlich nur eine Phase durchmacht hilft sicher mehr als ihr zu raten die Tochter von sich weg zu treiben und die Türen für immer zu verschließen.

    (ich weiß zwar nicht , was Analuisa "Provokatives" von IULIUS glöscht hat -nur es passt ja dann nicht zur Wortwahl einer event. Psychologin, bzw. Interesse an Psychologie....)dass nur mal nebenbei.
    ...............
    ich glaube - hier wurde wieder mal nur gelesen- was gelesen werden will.....

    Ich verstehe die TE ganz gut- und ich sehe s so, dass sie ihren drei Kindern eine liebevole Mutter ist

    Fingergespitzenfühl hat und ihrer Tochter jegliche Unterstüzung geben wird.Sie hat dieses mit ihren Worten mehrmals hier bekräftigt.

    Und ihr hier halbwegs zu unterstellen sie läßt "Wut an ihrem Kind" aus- sorry , aber das kann ich in ihren Beiträgen nicht feststellen...

    Ich habe diese Phase mit meiner älteren Tochter durch...Sie wollte mit aller Gewalt eine eigene Wohnung - gerade mal 18 Jahre...hier lief gerade son Projekt "junges Wohnen", so dass sie auch eine Wohnung bekam... Schmiss dann die Ausbildung , wurde schwanger ect.
    Sie hat auch sozusagen LEHRGELD gezahlt....Denn so hat sie es sich ihre Zukunft auch nicht vorgestellt....Kinder müssen ihre Erfahrungen sammeln, und vielleicht auch mal gewaltig auf die Sch.... fallen. Aber das heißt noch lange nicht, dass man als Mutter/Eltern schadenfroh daneben steht- und wettert - du wolltest es ja so....
    Im Gegenteil; dann sind Eltern doch da, um ihr Kind aufzufangen...

    Verstehe nicht- dass dieses Worte "Lehrgeld zahlen" so auf die Goldwaage gelegt werden....


    Erst bei den Enkeln ist man dann so weit, dass man die Kinder ungefähr verstehen kann.
    Geändert von silberpfeil (27.05.2012 um 23:32 Uhr)
    Habe die KRAFT,zu ändern, was nicht mehr länger zu ertragen ist;
    die GELASSENHEIT, alles dass hinzunehmen, was nicht zu ändern ist, und die WEISHEIT, das eine vom anderen zu unterscheiden

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