Dein Engagement finde ich auch toll Klar sollte Hilfe unter guten Freunden selbstverständlich sein, aber nicht jeder macht sich Gedanken, wie seine konkrete Hilfe aussehen könnte. Und wie du schreibst - vielen fällt es auch schwer, Hilfe anzunehmen. Da muss man manchmal direkt ein bisschen die Unterstützung aufdrängen .

Viele gute Vorschläge kamen schon. Oft fehlt einem ja - gerade in der Anfangsphase - ein bisschen sozialer Kontakt unter Erwachsenen. Man trifft tagsüber oft nur andere Mütter mit den dann eben typischen Gesprächsthemen. Da ist eine unbelastete Freundin schonmal Gold wert.

Je nachdem wie nahe ihr euch steht, ist es ja immer ganz schön, wenn jemand einfach ein paar der 1000 Handgriffe übernimmt, die man als Mutter mit Kleinkind am Tag so zu tun hat. Und nebenbei ein bisschen Alltagstratsch berichtet, abseits von Baby-Themen. Oder eben mal das Kind bespaßt, damit man selbst ohne schlechtes Gewissen und mit aufgestellten Lauschern entspannt in der Wanne liegen oder zum Friseur gehen kann. Oder als Begleitung bei einem Spaziergang - gerade am WE stelle ich es mir als alleinerziehende Mutter schöner vor zu zweit zu spazieren. Kann mich selbst noch an einem Tierparkbesuch kurz nach meiner Trennung erinnern - ich hatte das Gefühl, an diesem Tag waren außer mir und meinem Sohn ausschließlich glückliche Paare eingelassen worden