Natürlich steht mein Sohn im Zentrum dieses Themas. Deswegen hole ich mir ja Anregungen, wie ich damit umgehen soll ... und zwar so, dass es für meinen Sohn richtig ist. Und der Vater hat immer wieder bei unserem Sohn ins Spiel gebracht, dass die Eltern vor Gericht waren .
Das Einzige, was ich allerdings irgendwann mal klar gestellt habe, war, dass Papa kein Geld zahlt. Sohn wird größer, will mehr haben und argumentiert, wenn ich sage, dafür ist kein Geld da: dann frag ich Papa, der hat immer viel Geld. Das habe ich dann doch mal klargestellt.
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22.09.2016, 10:20
AW: Vater erzählt Sohn falsche Dinge über gerichtlichen Vergleich
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22.09.2016, 11:24
AW: Vater erzählt Sohn falsche Dinge über gerichtlichen Vergleich
Deinem Sohn werden die emotionalen Ausschreitungen seines Vaters nicht fremd sein, damit kannst du es ihm erklären, warum nur so kurz - auch dass du Angst um ihn hast. Wenn ein Mensch richtig ausrastet ist er nimmer er selbst - aber das zu erkennen und was dagegen zu unternehmen ist ein weiter Weg.
Dein Sohn hat ein Recht auf die Wahrheit - genau aus dem Grund, dass sein Papa was verspricht was er nicht halten kann/darf.. er wäre der tolle Papa (der sich mit der Aktion nur geschickt aus der Affaire zieht) der seinem Kind einen Urlaub finanzieren möchte und du die Böse die das nicht zulässt..
Auch ein 9jähriger darf Mal die nackte Wahrheit ohne Feenstaub und Glitzer drumrum erfahren. Es wird nicht besser, es wird immer schwieriger. Je älter die Kinder desto kniffliger wirds.
Wenn Papa an sich arbeitet und es sich bessert - dann kann man immer noch neu "verhandeln".
Aber ein 9jähriger kommt besser damit klar, wenn er kurze Besuche die möglichst ruhig ablaufen hat als 14 Tage und da vll einen Ausraster vom Vater miterlebt mit dem er nicht umgehen kann.
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22.09.2016, 11:58
AW: Vater erzählt Sohn falsche Dinge über gerichtlichen Vergleich
Der Papa hat da leider keinerlei Änderungspotenzial ... er ist einfach unglaublich schnell total agro ... das können ganz kleine Auslöser sein, etwa, weil ihn jemand blöd anschaut, er jemanden einfach nicht abkann, jemand doch plötzlich vor der orangen Ampel gestoppt hat .. oder eben größere Sachen sowieso.
Ein Ausraster ging gegen unseren Sohn vor gut 5 Jahren. Und daran erinnert er sich heute noch und will deshalb auch beim Vater nichts falsch machen. Er traut sich noch nicht einmal, das Handy das Vaters zu nehmen, um mal damit mit mir zu telefonieren. Es könnte ihm ja aus der Hand fallen ....
Ein anderer Ausraster war im Frühjahr in der Skihalle. Da ist ein dänischer Teenie voll in ihn reingefahren. Da ist er so ausgerastet, dass mein Sohn noch heute davon erzählt. Glücklicherweise waren die Inhalte auf Englisch. Und mein Ex, der dort als Skilehrer arbeitet, hat den jungen Dänen rausgeschmissen. Aber erst letztens kamen aus heiterem Himmel neue Details dieser Situation. Mein Sohn hatte unglaublich Angst. Auch vor seinem Vater ....
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22.09.2016, 15:52
AW: Vater erzählt Sohn falsche Dinge über gerichtlichen Vergleich
Mit dieser Aussage spielt Halleluja dem Vater in die Hände. Genau damit hätte der Kindsvater sie als Buhmann.
Der Mann hat nur Interesse am Kind, weil er so Halleluja gängeln und ärgern kann. Zeigt sie den Gerichtsbeschluss dem Kind, weiß das Kind, wer nicht die Wahrheit sagt.
Irgendwann wird der Sohn nicht mehr zum Vater wollen. Auch wegen der Lügen.
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23.09.2016, 09:04
AW: Vater erzählt Sohn falsche Dinge über gerichtlichen Vergleich
@Halleluja
Ich finde es ungeschickt, dass Du schon wieder einen neuen Strang
aufgemacht hast, denn es handelt sich im Endeffekt immer um das
gleiche Kernthema: Geld.
Woraus schließt Dein Sohn, dass der Vater "immer viel Geld hat"?Sohn wird größer, will mehr haben und argumentiert, wenn ich sage, dafür ist kein Geld da: dann frag ich Papa, der hat immer viel Geld.
Wie argumentiert Dein Ex, wenn er einerseits dem Junior einen langen
Urlaub in Aussicht stellt (wobei gerade Skiurlaube recht kostspielig sind)
- aber andererseits keine Unterhaltszahlungen leistet?
Und ich habe leider immer noch nicht verstanden, warum er sich
prinzipiell weigert, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.
Du schreibst ja auch, er arbeitet als Skilehrer in einer Halle - also ein
Ganzjahresjob, nehme ich an?
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23.09.2016, 14:21
AW: Vater erzählt Sohn falsche Dinge über gerichtlichen Vergleich
Wie du schon sagst, es geht hier nicht um
Geld sondern um Klarstellungen. Aber um nur kurz deine Frage zu beantworten. Er wird ständig von der Rechtsbeistandschaft aufgefordert, Auskünfte zu geben. Macht er nicht. Dazu kommen noch die sogenannte EV, die letzte war in 2014, plus Gerichtsvollzieher. Und jetzt die Strafanzeige. Mehr geht nicht. Rausgekommen ist nichts.
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23.09.2016, 14:28Inaktiver User
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23.09.2016, 21:27
AW: Vater erzählt Sohn falsche Dinge über gerichtlichen Vergleich
Seh ich nicht so.
Gerade wenn die Eltern sich nicht einig sind, ist Sachlichkeit wichtig. Ein 9jähriger ist nicht doof.
Ich würde ihm die Passagen zu lesen geben.
Und "... wir reden noch mal drüber" lässt ein Kind im Nebel stehen.Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem andern zu!
Andra tutto bene!
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27.09.2016, 22:53
AW: Vater erzählt Sohn falsche Dinge über gerichtlichen Vergleich
So hart es (für manchen) klingen mag, aber zeige Deinem Sohn den Gerichtsbeschluss.
Ich habe den Gerichtsbeschluss teilweise kopiert und meinen Kindern gegeben. (habe den Teil mit den angedrohten Strafen weggelassen)
Du könntest Deinem Sohn sagen, dass der Vater vermutlich was verwechselt hat bzw. sich das anders wünscht, aber er ja nun selbst nachlesen könne, was das Gericht für Euch als beste Lösung entschieden hat.
Möglichst wenig Wertung, aber die Fakten, und der Hinweis, das Gericht hat das so für Euch entschieden, das sind die Fachleute.
Gruß, Jaspis
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15.10.2016, 02:50
AW: Vater erzählt Sohn falsche Dinge über gerichtlichen Vergleich
Hallo,
ich frage mich, warum der Sohn überhaupt in solche Diskussionen eingebunden wird (von beiden Seiten).
Es ist ein Thema, welches ausschließlich Eltern untereinander zu regeln haben.
Wer hier meint, man solle dem Kind mal Gerichtsunterlagen zum durchlesen, ist meines Erachtens auf einem völlig falschen Weg. Wenn zumindest ein Elternteil es ruhig angeht, ist so etwas nicht nötig. Ansonsten könnten sich hier mal beide Elternteile an die Nase fassen und müssten dann hier nicht schreiben.
Ich bin selbst alleinerziehender Vater von zwei kleinen Jungs und kenne solche Anfeindungen durchaus von vor vier Jahren von der Mutter. Ich bin da nie drauf eingestiegen und das mit Erfolg. Heute haben wir ein gutes Verhältnis im Interesse der Kinder.
Das sind wir unseren Kindern ja wohl auch schuldig. Mal drüber nachdenken.
Soviel dazu.
Viele Grüße.


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