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    Kind will zum Vater

    hallo

    ich stehe vor der entscheidung ob ich meinen mini zu seinem vater ziehen lasse oder nicht und ich hab angst sie zu treffen und es nachher zu bereuen - wie auch immer sie ausfällt ... ich hoffe ich bekomme hier ein paar ratschläge ...

    wir sind jetzt seit fast 2 jahren getrennt, mini ist 8 und hat eine sehr enge beziehung zu seinem vater, mini möchte unbedingt zu seinem vater ziehen - dort wohnen auch seine großeltern
    (ich selbst hab keine verwandschaft mehr zu denen ich kontakt habe und minis große schwester wird demnächst auch ausziehen)
    ex würde mini auch sofort gern bei sich haben
    wir wohnen 250 km entfernt voneinander, ex hat wieder geheiratet und wohnt mit dem halbgeschwister von mini und seiner neuen frau zusammen
    meine bedenken liegen in der unterschiedlichen einstellung von ex und mir in hinsicht minis erziehung, ich kann auch gar nicht so genau beschreiben wie genau meine ängste lauten, sie sind so vielschichtig

    wie finde ich die richtige entscheidung?


    liebe grüße
    jasmintee

  2. Moderation

    User Info Menu

    AW: Kind will zum Vater

    Zitat Zitat von jasmintee Beitrag anzeigen
    wir sind jetzt seit fast 2 jahren getrennt, mini ist 8 und hat eine sehr enge beziehung zu seinem vater, mini möchte unbedingt zu seinem vater ziehen - dort wohnen auch seine großeltern
    (ich selbst hab keine verwandschaft mehr zu denen ich kontakt habe und minis große schwester wird demnächst auch ausziehen)
    ex würde mini auch sofort gern bei sich haben
    Wenn es nicht um deinen Sohn ginge, sondern um ein x-beliebiges Kind, was würdest du raten?

    Zitat Zitat von jasmintee Beitrag anzeigen
    meine bedenken liegen in der unterschiedlichen einstellung von ex und mir in hinsicht minis erziehung, ich kann auch gar nicht so genau beschreiben wie genau meine ängste lauten, sie sind so vielschichtig
    Heißt denn anders unbedingt viel schlechter? Ich kann verstehen, dass du dein Kind gerne bei dir behalten möchtest. Weshalb habt ihr denn nach der Trennung entschieden, dass das Kind bei dir lebt? Grunsätzlich ist doch die Entscheidung deines Sohnes zu seinem Vater zu ziehen keine Entscheidung, die nicht wieder geändert werden könnte.

    Ich vermute, dass dein Ex ein verantwortungsvoller Vater ist. Er liebt sein Kind und übernimmt Verantwortung. Dein Sohn hat eine gute Beziehung zu ihm, die auch in der Zeit eurer Trennung bestehen geblieben ist. Versuche die Entscheidung "ich möchte zum Papa" nicht als persönliche Ablehnung zu sehen. Er hat sich nicht gegen dich entschieden. Und auch 250 km sind zu überwinden. Das wäre nur eine Frage der Organisation.
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  3. Inaktiver User

    AW: Kind will zum Vater

    Zitat Zitat von jasmintee Beitrag anzeigen
    wie finde ich die richtige entscheidung?
    puh, das ist natürlich sehr schwierig.....
    ich selbst habe keine kinder, habe aber in der familie mal sowas mitgekriegt, allerdings mit einem pupertierenden kind. davon ist deins ja noch weit entfernt.

    tja, muss man immer das machen, was ein kind GRAD will?
    meine erfahrung ist die, dass kinder immer dahin wollen, wo es schön ist, wo wenig gemeckert wird, wo halt nicht so der alltag ist.

    tja, und wenn sie denn merken, dass es woanders auch so einen alltag gibt, wollen sie dann wieder zurück.

    das gesetz sieht vor, dass kinder das in dem alter ja gar nicht entscheiden dürfen, wo sie leben wollen. meiner meinung nach zu recht.

    warum darf dein achtjähriges kind entscheiden, wo es leben will?
    bist du sicher, dass es nicht ein wunsch ist, der aus o.g. gründen entsteht?

    schwieriges thema.... puh.

  4. Inaktiver User

    AW: Kind will zum Vater

    Zitat Zitat von jasmintee Beitrag anzeigen
    (ich selbst hab keine verwandschaft mehr zu denen ich kontakt habe und minis große schwester wird demnächst auch ausziehen)


    wie finde ich die richtige entscheidung?

    Indem du dir klar wirst, dass jede Entscheidung richtig ist, weil du sie nach bestem Wissen und Gewissen getroffen hats. Du willst sie ja allein treffen, warum auch immer.

    Nur so ein paar erste Gedanken, bevor ich mich aufs Weihnachtsfest stürze:

    -Deine Tochter zieht bald aus und dann der Sohn. Was erwartet dich dann?
    -Wenn dein Sohn bei dir bleibt, die Tochter ist aber weg. Wie wäre das?
    -Wer hat eigentlich den Stein ins Rollen gebracht (mit dem Wegziehen), den du jetzt allein bewältigen sollst? Was oder wer war der Auslöser für diese Gedanken?
    -Wie oft würdest du deinen Sohn dann sehen?


    Ich wünsche dir ein paar ruhige Festtage!

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    AW: Kind will zum Vater

    Hallo Jasmintee,

    hat Dein Sohn keine Bedenken, dass das Halbgeschwisterkind ihm vorgezogen wird?

    FG von Helga

    „Nehmen sie die Menschen wie sie sind, denn andere gibt es nicht“
    Konrad Adenauer

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    AW: Kind will zum Vater

    Wie oft sieht dein Sohn seinen Vater?
    Vielleicht ist es ihm zu selten und sein Wunsch, dahin zu ziehen meint eigentlich nur, dass er den Vater öfter sehen möchte.
    Falls er dann wirklich zum Vater ziehen würde, würde er dich vielleicht vermissen und hätte dann den Wunsch, wieder bei dir zu leben...
    Das hat ja in dem Alter auch die Konsequenz, dass die Schule und das ganze Umfeld gewechselt würde.
    Vielleicht könnte man ermöglichen, dass er seinen Vater öfter sieht, z.B. einen großen Anteil der Ferien, wenn das möglich ist.

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    AW: Kind will zum Vater

    Ja, das mit dem Halbgeschwisterchen wird ihn wahrscheinlich auch beunruhigen, das ist ja näher am Vater dran.

  8. Inaktiver User

    AW: Kind will zum Vater

    Zitat Zitat von jasmintee Beitrag anzeigen
    wir sind jetzt seit fast 2 jahre getrennt, mini ist 8 und hat eine sehr enge beziehung zu seinem vater, mini möchte unbedingt zu seinem vater ziehen - dort wohnen auch seine großeltern
    (ich selbst hab keine verwandschaft mehr zu denen ich kontakt habe und minis große schwester wird demnächst auch ausziehen)
    ex würde mini auch sofort gern bei sich haben
    wir wohnen 250 km entfernt voneinander, ex hat wieder geheiratet und wohnt mit dem halbgeschwister von mini und seiner neuen frau zusammen
    meine bedenken liegen in der unterschiedlichen einstellung von ex und mir in hinsicht minis erziehung, ich kann auch gar nicht so genau beschreiben wie genau meine ängste lauten, sie sind so vielschichtig
    jasmintee, in dem Alter beginnt es, dass ein Junge sich von der Mutter ab- und stärker dem Vater zuwendet. Meiner hat in einem vergleichbaren Alter begonnen, mit seinem Vater zu rangeln, es ging um eine komplexe Mischung von Kräfte messen und körperlicher Zuwendung. Dieses Bedürfnis zieht sich bei ihm bis jetzt in die Pubertät und da er sich ansonsten gut entwickelt, egge ich davon aus, dass wir mit der Befriedigung dieses Bedürfnisses keinen Fehler machen.

    Loslassen ist schwer, es hat lange gebraucht, bis ich damit klar kam, nicht mehr der wichtigste Mensch im Leben meines Kindes zu sein und auch jetzt und der Pubertät muss ich immer noch bewusst los lassen und ihm immer mehr Freiraum geben. Was bei uns ein sich über Jahre hinweg ziehender Prozess ist, käme für Dich in einem einzigen Schritt. Hinzu kommt die Distanz von 250 km, die Euch trennen würden.

    Und Deine Tochter verlässt das Haus, so dass Du mit einem Mal vollkommen allein wärst und Dich auf Deine eigenen Bedürfnisse konzentrieren könntest. Ist die Vorstellung für Dich erschreckend oder siehst Du sie als aufregende Chance?

    Was sagt denn die neue Frau Deines Ex zu der Idee? Sie würde schließlich die Hauptlast übernehmen, Dein Ex geht vermutlich Vollzeit arbeiten. Wurde wirklich offen darüber gesprochen und die Bedenken aller Beteiligten sind auf dem Tisch? Gäbe es die Möglichkeit, dass er bei Deinem Ex normales Familienleben kennenlernt, eine Weile dort in die Schule geht und einen Eindruck bekommt, was ihn dort erwarten würde? Vielleicht erweist sich die neue Konstellation als gar nicht tragbar und alle Beteiligten sind froh, wenn der Status quo nach dieser Probezeit wieder hergestellt werden kann.

  9. Inaktiver User

    AW: Kind will zum Vater

    Schwierige Frage.

    Das Problem ist der Wunsch des Kindes - und der wird bestehen bleiben, wenn er sich nicht erfüllt und dein Sohn selbst merkt, dass dort beim Papa eben auch nicht alles so toll ist. Wenn er bei dir bleibt, dann wird das bei euren Problemen immer zwischen euch stehen - zum einen ist dein Sohn dann vermutlich selbst davon überzeugt, dass beim Papa alles besser wäre - zum anderen setzt er es auch dir gegenüber als Druckmittel ein.

    Ich kann dir nicht wirklich raten.

    Mein Sohn hat in der Pubertät mal für über 1 Jahr beim Vater und dessen neuer Familie gewohnt. Nicht, weil er das zwingend wollte - vielmehr war es für alle die richtige Lösung, auch für meinen Ex, der meinem Sohn endlich mal zeigen wollte, was Konsequenz ist ...

    Naja, das war zwar eine andere Voraussetzung .. Fakt war aber, dass es gründlich in die Hose ging und mein Sohn wieder zu mir zurückkam. Und unser Verhältnis hat sich dadurch durchaus zum Positiven verändert - weil ihm da eben bewusst wurde, was er an mir hat.

    Kurz: wenn das Traumbild deines Sohnes zur Realität wird, dann wird auch euer Zusammenleben in ein anderes Licht gerückt ... und dann wird er sich ggf. wieder neu entscheiden.

    Frei für diese Entscheidung kann er aber nur sein, wenn er beides kennengelernt hat.

  10. User Info Menu

    AW: Kind will zum Vater

    danke für eure antworten

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    Wenn es nicht um deinen Sohn ginge, sondern um ein x-beliebiges Kind, was würdest du raten?

    Heißt denn anders unbedingt viel schlechter? Ich kann verstehen, dass du dein Kind gerne bei dir behalten möchtest. Weshalb habt ihr denn nach der Trennung entschieden, dass das Kind bei dir lebt? Grunsätzlich ist doch die Entscheidung deines Sohnes zu seinem Vater zu ziehen keine Entscheidung, die nicht wieder geändert werden könnte.

    Ich vermute, dass dein Ex ein verantwortungsvoller Vater ist. Er liebt sein Kind und übernimmt Verantwortung. Dein Sohn hat eine gute Beziehung zu ihm, die auch in der Zeit eurer Trennung bestehen geblieben ist. Versuche die Entscheidung "ich möchte zum Papa" nicht als persönliche Ablehnung zu sehen. Er hat sich nicht gegen dich entschieden. Und auch 250 km sind zu überwinden. Das wäre nur eine Frage der Organisation.
    eigentlich weiss ich das ja alles und würde beim fremden kind auch raten ihn ziehen zu lassen ... und unbedingt schlechter muss es nicht sein für mini das ex eine andere form der erziehung hat, auch wenn ich einige sachen nicht gut finde, aber ich hab angst das es so sein könnte - dieses "nichtwissen" macht es so "schwierig"


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Indem du dir klar wirst, dass jede Entscheidung richtig ist, weil du sie nach bestem Wissen und Gewissen getroffen hats. Du willst sie ja allein treffen, warum auch immer.

    Nur so ein paar erste Gedanken, bevor ich mich aufs Weihnachtsfest stürze:

    -Deine Tochter zieht bald aus und dann der Sohn. Was erwartet dich dann?
    -Wenn dein Sohn bei dir bleibt, die Tochter ist aber weg. Wie wäre das?
    -Wer hat eigentlich den Stein ins Rollen gebracht (mit dem Wegziehen), den du jetzt allein bewältigen sollst? Was oder wer war der Auslöser für diese Gedanken?
    -Wie oft würdest du deinen Sohn dann sehen?

    Ich wünsche dir ein paar ruhige Festtage!
    rosa, danke dir auch ein schönes weihnachten
    nach dem auszug beider kinder erwartet mich das erste mal ein in meinem leben eine zeit in der ich mich ganz um mich selbst kümmern kann ohne auf die bedürfnisse eines kindes rücksicht zu nehmen
    ich bin ziemlich jung mutter geworden, war vor der ehe mit ex sehr lange alleinerziehend
    wenn mini bei mir bliebe, müsste ich weiterhin um die unterstützung und das übernehmen von verantwortung bei ex "kämpfen" denn der brauch immer eine extraaufforderung
    ich glaube mini leidet sehr unter der trennung von seinem vater, er hat verhaltensprobleme in der schule, sucht sich auch im privaten umfeld bei uns zu hause männer die er als "vorbild" nehmen kann
    der wunsch kam von mini bereits im letzten jahr und wird von ihm regelmäßig geäussert
    das ich mich jetzt damit beschäftigen muss hängt damit zusammen, das minis auffälligkeiten in der schule immer heftiger werden und egal was ich tue es nicht besser wird
    ein weiterer grund ist das ich nächstes jahr umziehen werde und mini so oder so die schule wechseln müsste und dann die frage eben aufkommt ob man dann eben nicht gleich den versuch "des beim papa wohnens" startet

    Zitat Zitat von KHelga Beitrag anzeigen
    Hallo Jasmintee,

    hat Dein Sohn keine Bedenken, dass das Halbgeschwisterkind ihm vorgezogen wird?
    ich kann das schwer beurteilen, weil ich davon zu wenig mitbekomme, das was mini hier erzählt über sein halbgeschwister empfinde ich eigentlich als positiv - ich kann aus dem wenigen nicht raushören das es da eifersucht oder so gibt, die 2 hab en ja auch 7 jahre unterschied

    Zitat Zitat von einzigARTig Beitrag anzeigen
    Wie oft sieht dein Sohn seinen Vater?
    Vielleicht ist es ihm zu selten und sein Wunsch, dahin zu ziehen meint eigentlich nur, dass er den Vater öfter sehen möchte.
    Falls er dann wirklich zum Vater ziehen würde, würde er dich vielleicht vermissen und hätte dann den Wunsch, wieder bei dir zu leben...
    Das hat ja in dem Alter auch die Konsequenz, dass die Schule und das ganze Umfeld gewechselt würde.
    Vielleicht könnte man ermöglichen, dass er seinen Vater öfter sieht, z.B. einen großen Anteil der Ferien, wenn das möglich ist.
    mini verbringt eigentlich jede ferien bei seinem vater und ansonsten auch einmal im monat ein we bei ihm, allerdings das nicht regelmäßig sondern nach "laune" seines vaters
    ja mini möchte seinen vater öfter sehen und vor allem möchte er gern "näher" an seinem vater dran sein und das gefühl haben papa kümmert sich - was jetzt leider so nicht ist
    mini himmelt seinen vater an und ich glaube er möchte einfach gern das gefühl haben sein papa ist immer greifbar, was jetzt leider nicht der fall ist und hofft wenn er dort wohnt dann ist sein vater immer für ihn da


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ist die Vorstellung für Dich erschreckend oder siehst Du sie als aufregende Chance?

    Was sagt denn die neue Frau Deines Ex zu der Idee? Sie würde schließlich die Hauptlast übernehmen, Dein Ex geht vermutlich Vollzeit arbeiten. Wurde wirklich offen darüber gesprochen und die Bedenken aller Beteiligten sind auf dem Tisch? Gäbe es die Möglichkeit, dass er bei Deinem Ex normales Familienleben kennenlernt, eine Weile dort in die Schule geht und einen Eindruck bekommt, was ihn dort erwarten würde? Vielleicht erweist sich die neue Konstellation als gar nicht tragbar und alle Beteiligten sind froh, wenn der Status quo nach dieser Probezeit wieder hergestellt werden kann.
    ich würde wie oben schon geschrieben das ganze für mich als chance sehen und nicht erschreckend finden, ein wenig bammel hätte ich sicher, aber was mich selbst betrifft keine angst
    meine angst ist viel mehr in bezug auf mini, sollte es nämlich bei papa nicht gehen und er würde dann wieder zurückkommen, dann hab ich die befürchtung er würde durch das ganze hin und her noch mehr belastet und ich möchte nicht das mini das gefühl hat keiner will ihn oder so ...


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Schwierige Frage.

    Das Problem ist der Wunsch des Kindes - und der wird bestehen bleiben, wenn er sich nicht erfüllt und dein Sohn selbst merkt, dass dort beim Papa eben auch nicht alles so toll ist. Wenn er bei dir bleibt, dann wird das bei euren Problemen immer zwischen euch stehen - zum einen ist dein Sohn dann vermutlich selbst davon überzeugt, dass beim Papa alles besser wäre - zum anderen setzt er es auch dir gegenüber als Druckmittel ein.

    Ich kann dir nicht wirklich raten.

    Mein Sohn hat in der Pubertät mal für über 1 Jahr beim Vater und dessen neuer Familie gewohnt. Nicht, weil er das zwingend wollte - vielmehr war es für alle die richtige Lösung, auch für meinen Ex, der meinem Sohn endlich mal zeigen wollte, was Konsequenz ist ...

    Naja, das war zwar eine andere Voraussetzung .. Fakt war aber, dass es gründlich in die Hose ging und mein Sohn wieder zu mir zurückkam. Und unser Verhältnis hat sich dadurch durchaus zum Positiven verändert - weil ihm da eben bewusst wurde, was er an mir hat.

    Kurz: wenn das Traumbild deines Sohnes zur Realität wird, dann wird auch euer Zusammenleben in ein anderes Licht gerückt ... und dann wird er sich ggf. wieder neu entscheiden.

    Frei für diese Entscheidung kann er aber nur sein, wenn er beides kennengelernt hat.
    ja so in die richtung kann meine verstand es auch erklären, aber ich hab tatsächlich angst vor dem "was passiert danach" - einerseits kann ich es im falle des nicht klappens danach auffangen? hab ich die kraft dazu? andererseits, kann ich es ertragen nicht mehr so nah an mini dran zu sein wenn es funktioniert ?

    die neue frau ist ganz anders als ich und wird von mini nicht ernst genommen, aber da sind ja noch die großeltern die sich quasi bereits als mittags/hausaufgabenbetreuung angeboten haben und dazu kommt, das es selbtständig ist und seine firma im haus hat und somit öfter zu hause wäre als jemand der ausser haus arbeitet
    mini nimmt die neue frau seines vaters nicht ernst, und sie selbst wäre allein mit mini total überfordert - das ist ein punkt dem ich meinen ex schon sehr deutlich zu bedenken gegeben habe, aber ex nimmt solche bedenken auch nicht ernst, den und das sind eben die unterschiede zwischen ex und mir, er schaut eben nicht auf das was kommen könnte sondern sagt "ach das kriegen wir schon irgendwie hin"...
    es ist noch wie zu zeiten unserer ehe, ex nimmt alles ganz locker und je lockerer er das ganze nimmt umso ernster mache ich mir gedanken...

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