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Thema: Kind will zum Vater
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26.12.2011, 11:58Inaktiver User
AW: Kind will zum Vater
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26.12.2011, 12:37Inaktiver User
AW: Kind will zum Vater
Richtig erinnert
aber ist das nicht die Baustelle des Vaters und seiner Frau? Wozu sollte die Mutter ein Problem ansprechen, das laut Vater gar nicht existiert? Am Ende heißt es noch, sie habe das Problem verursacht. Ich würde in Ruhe abwarten, manchmal entwickeln sich die Dinge ohne Anspannung vollkommen friedlich, vielleicht benötigt Mini genau diese entspannte Atmosphäre.die neue frau ist ganz anders als ich und wird von mini nicht ernst genommen, aber da sind ja noch die großeltern die sich quasi bereits als mittags/hausaufgabenbetreuung angeboten haben und dazu kommt, das es selbtständig ist und seine firma im haus hat und somit öfter zu hause wäre als jemand der ausser haus arbeitet
mini nimmt die neue frau seines vaters nicht ernst, und sie selbst wäre allein mit mini total überfordert - das ist ein punkt dem ich meinen ex schon sehr deutlich zu bedenken gegeben habe, aber ex nimmt solche bedenken auch nicht ernst, den und das sind eben die unterschiede zwischen ex und mir, er schaut eben nicht auf das was kommen könnte sondern sagt "ach das kriegen wir schon irgendwie hin"...
es ist noch wie zu zeiten unserer ehe, ex nimmt alles ganz locker und je lockerer er das ganze nimmt umso ernster mache ich mir gedanken...
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26.12.2011, 13:29
AW: Kind will zum Vater
Entschuldige bitte. Ich habe mir den Thread durchgelesen und konnte ein kleines Schmunzeln nicht unterdrücken. Das Thema ist ernst, klar. Aber es liest sich auch wie ein Paradebeispiel, das Männer und Frauen unterschiedlich an Dinge rangehen. Frau zerdenkt vieles (ohne Wertung!), plant vor, macht sich Sorgen um Probleme die eventuell mal auftreten könnten und der Kerl sieht es eher Pragmatisch.
Da fällt mir eine Anekdote meines Großvaters ein. Er lebte in einem Haus, das noch sein Vater gebaut hatte. Die Wasserrohre waren recht alt. Meine Oma machte sich über Jahre sorgen, das sie brechen könnten und das Haus unter Wasser steht. Mein Großvater nahm es mit einem pragmatischen "Ich kümmere mich drum, wenn es ein Problem gibt".
Jahre später platzte dann wirklich eins der Rohre. Meine Oma fühlte sich natürlich bestätigt und war sauer. Mein Großvater trommelte kurz einige Freunde zusammen, sie reparierten das Rohr, pumpten den Keller aus und fertig.
Was ich damit sagen will: Die Vorgehensweisen waren unterschiedlich. Wäre es nach meiner Oma gegangen, wäre das geplatzte Rohr wohl vermieden worden. Aber der Pragmatismus meines Großvaters brachte auch kein Drama. Problem tritt auf -> Problem wird gelöst -> alle zufrieden.
Wenn ich das hier richtig lese, scheint der Kindesvater eben auch so ein pragmatischer Mensch zu sein. Das ist weder besser noch schlechter - nur anders. Für den Mini ist es viell. ganz gut, wenn nicht alle alltäglichen Probleme von ihm fern gehalten werden, so gut es geht und er lernt damit umzugehen, Alltagsprobleme zu bewältigen.
Das finde ich so schön daran, das sich Mütter und Väter meist unterscheiden. Die Unterschiede ermöglichen ihnen, sich zu ergänzen. So bekommt Mini gleich mehrere Lebensfacetten mit.
Was mir Sorgen macht, ist das es zu Auffälligkeiten kommt, die sich schon eine Zeit lang steigern. Ansich muss man einem 8 Jährigen nicht jeden Wunsch erfüllen, die Auffälligkeiten machen aber zu Recht nachdenklich.
Da der Kindesvater gerne mitmacht, würde ich den Mini zu ihm lassen. Viell. ist es für ihn ein Realitätscheck, viell. ein "dazulernen" vom anderen Lebensstil... man wird sehen. Aber das der Kindesvater andere Erziehungsansichten hat, würde ich nicht als Kriterium nehmen. Er findet bestimmt auch nicht alles bei Dir gut. Menschen sind halt unterschiedlich. Das wichtigste finde ich, ob er den Mini liebt und das auch zeigen kann. Der Rest wird Anpassung sein. Und um geliebt zu werden, können sich Kinder enorm anpassen. Da würde ich in den Mini vertrauen. Falls(!) die erwachsenen Probleme haben, werden sie diese schon lösen.Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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Schau auf deine Haut und lies
Such wo meine Zunge war
Such mein Lied in deinem Haar
Willst Du mein Gefühl verstehen
Mußt Du Dich in Dir ansehen
Schließ die Augen und Du siehst ich bin in Dir
(c) ASP
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26.12.2011, 14:47Inaktiver User
AW: Kind will zum Vater
Ich würde die Frau fragen, ob sie es sich vorstellen kann das der Junge zu ihnen kommt und wie sie mit ihm klar kommt. Wenn es tatsächlich so ist das sie sich nicht ernst genommen fühlt, dann würde ich dem Lütten mal ins Gewissen reden bevor er auszieht. Alles Weitere ist dann deren Problem vor Ort.
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26.12.2011, 16:54Inaktiver User
AW: Kind will zum Vater
Aus meiner Perspektive ist das ein typisches Nexten-Problem mit dem neuen Partner, da würde ich mich immer raushalten. Die Frau hat ein kleineres Kind, sie wird keine böse Stiefmutter werden und von dem Jungen kann man schon erwarten, dass er ohne mütterliche Ermahnung versteht, dass er sich integrieren muss. Ein klein wenig Vertrauensvorschuss schadet nicht.
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31.12.2011, 08:06
AW: Kind will zum Vater
ja so seh ich es eben auch, mein ex müsste das im falle lösen und nicht ich,
aber so wie satyr schreibt, ich sollte mir tatsächlich vll. nicht so viele gedanken machen was dort kommen könnte, wenn es ex nicht tut ...
....
so in der zwischenzeit hab ich rausbekommen, das ex seine frau tatsächlich nicht gefragt hat
, ich lag mit meinem zweifel also richtig
ich hirne mir hier einen ab und mach mir gedanken was das beste für mini ist und hab das gefühl ich stehe damit ganz alleine da, mein ex ist in gesprächen absolut schwammig und alles ist ganz easy und überhaupt ...
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10.01.2012, 14:07
AW: Kind will zum Vater
Also manchmal frag ich mich allen Ernstes, wie Leute nur so mit dem Klammerbeutel gepudert sind.so in der zwischenzeit hab ich rausbekommen, das ex seine frau tatsächlich nicht gefragt hat , ich lag mit meinem zweifel also richtig
Wann wollte der Ex es denn seiner neuen Frau mitteilen? Wenn Mini mit den Koffern vor der Tür steht? Letzendlich ist ein Umzug von 250km kein Pappenstiel und mit vielen organisatorischen Dingen verbunden. Einfach mal zurück, wenn es nicht funktioniert, geht also auch nicht.Alle wollen alt werden, aber keiner will alt aussehen
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11.01.2012, 11:17
AW: Kind will zum Vater
...also DANN ist jetzt höchste zeit, sich zu dritt, und zum teil mit sohn, an einen tisch zu setzen! wenn dann die neue frau sagt, dass sie ihn nicht aufnehmen kann, hat sich das thema schnell erledigt. und wenn ihr euch alle einig werdet, dann auf ins abenteuer!
das nächste halbjahr beginnt bald, wäre das schon ein zeitpunkt für einen umzug?
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12.01.2012, 22:31
AW: Kind will zum Vater
laudrey - genau deswegen weil das nächste halbjahr bald beginnt und der wechsel ja auch bundesland bedingt veränderte ferien bedeutet, hab ich diesen vorschlag gemacht und scheinbar damit ein feuer in gang gesetzt ...
es gab die letzten 14 tage "heftige" diskussionen die "leider" mit einem höhepunkt in einer aus meiner sicht unschönen aktion von ihm und seiner familie gekrönt wurde, bei der ich dann auch noch die schuld dafür zugeschoben bekam...
das was ich da jetzt mitbekommen habe und aus den kontaktversuchen der neuen zu mir heraus lese, glaube ich das es ein fehler wäre mini da jetzt umziehen zu lassen - und wenn ich es genau betrachte nicht nur jetzt sondern auf unbestimmte zeit überhaupt
sie ist dagegen und hat "bedingungen" an einen umzug geknüpft - die kriegt ex in der realität nicht auf die reihe - d.h. die 2 sind sich nicht einig - und somit erübrigt sich für mich jegliche weitere diskussion bis auf weiteres
es gab wirklich jede menge theater in letzter zeit und es war sehr sehr emotional, aber irgendwie sehe ich jetzt auch klarer
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13.01.2012, 15:43Inaktiver User
AW: Kind will zum Vater
Bliebe noch die Frage, wie das dem Kleinen kommuniziert werden soll.
Kann es sein, dass Dein Ex dem kleinen gegenüber den Superpapa gibt und wenns ans Eingemachte geht die Neue vorschiebt?
Wird nicht einfach werden ohne jemandem den schwarzen Peter zuzuschieben.



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