Hallo, Ihr Lieben,
ich hab die Frage, ob ich verpflichtet bin, den Kindern an den Papa-Wochenenden (aller 14 Tage) Wechselklamotten mitzugeben.
Hintergrund ist ,dass es in letzter Zeit ziemlich viel Streit gab wegen dieses Themas. Er hatte ständig an allem was auszusetzen, die Sachen waren nicht gut genug, nicht schick genug und dies und das und jenes.
Auf der anderen Seite habe ich in letzter Zeit viele Sachen eingekauft und es leider oft erlebt, dass z.B. eine neue Hose mit bei Papa war und mit Riesenloch oder irreparablem Fleck wieder zurückkam. Bei Papa wird viel draußen getobt, was ich generell gut finde, und irgenwann bin ich dazu übergegangen, halt ältere Sachen mitzugeben, von mir aus auch hosen mit leichten Schäden.
Darauf fing er das Nörgeln an, es wäre ihm alles nicht gut genug.
Irgendwann hab ich gesagt, mir reicht es, ich hab keinen Bock, mich aller 2 Wochen wegen solcher Lappalien zu streiten, ab sofort gibt es keine Wechselsachen mehr mit, er möge sich bitte für jeden 1 - 2 Jeans und Pullis und etwas WEchselwäsche besorgen, bei sich deponieren und selbst dafür sorgen, dass die Kinder in seiner Umgangszeit Wechselklamotten haben.
Geht angeblich nicht, kein Platz, blabla.
Würde mich mal interessieren, wie das bei anderen läuft, bzw. wie da die "offizielle" Regelung lautet....
Ist es meine Aufgabe, den Kindern Sachen mitzugeben, oder kann ich verlangen, dass er in seiner Zeit dafür sorgt?
LG
Silvia
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 22
-
06.12.2011, 12:13
Klamotten an den Papa-Wochenenden
-
06.12.2011, 12:37
AW: Klamotten an den Papa-Wochenenden
es irritiert mich, dass er keinen grundstock an klamotten hat. ich lebe nicht getrennt, aber meine kinder sind oft bei den großeltern und übernachten dort. diese haben eine fleecejacke, einen schlafanzug und einen grundstock an wechselklamotten (hosen, unterhosen, t-shirts) für die kinder. das ist ein fach im schrank für 4 enkel (gut die sind alle noch klein, aber wenn sie größer sind, braucht es nicht mehr so viele wechselsachen).
grundsätzlich kenne ich das so, dass es eben einen grundstock an klamotten gibt und dass wechselsachen mit geschickt werden, u. a. weil das wetter sich ja ändert und überall eine regenjacke finde ich übertrieben.
möglicherweise ist etwas anderes im argen und die sache mit den klamotten ist nur ein nebenschauplatz.
hast du ihn mal gefragt, wie er sich das wünscht, mit den klamotten? gibt er dir bescheid, wenn die kinder was schickeres mitnehmen sollen?Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
-
06.12.2011, 14:41
AW: Klamotten an den Papa-Wochenenden
Danke für Deine Antwort, xanidae.
Nein, ich habe ihn nicht gefragt, was er sich "wünscht"....er wohnt in der Tat sehr beengt, und ich habe den Kindern immer selbstverständlich eine kleine Reisetasche mit WEchselsachen mitgegeben.
Naja, er wohnt auf dem Land, und wenn es das Wetter zulässt, sind sie eigentlich fast nur draußen, wie gesagt, ich finde das auch alles gut und schön.
Ich bin nicht kleinlich und mache kein Drama, wenn die Kinder sich mal dreckig machen. Aber ich gehe auch einfach von etwas Mitdenken und Rücksicht aus. Wenn ich eine neue Jeans und eine alte Jogginghose habe, dann ist für mich einfach klar, wenn man in die Stadt geht, natürlich die gute Hose, aber wenn es anschließend zum Herumtollen - möglichst im Matsch - geht, dann ist es doch nicht zuviel verlangt, das Kind kurz zum Umziehen aufzufordern.
Offensichtlich war ihm das aber immer gründlich egal, und mit der Zeit hab ich einfach öfter Sachen nachkaufen müssen, als mein schmaler Geldbeutel zulässt. WEshalb ich dazu überging, die Sachen, die sie nicht mehr in die Schule anziehen können, zu sammeln und mitzugeben.
Damit fing das Nörgeln an, er kriegt wohl ab un dzu Besuch, worüber ich aber nicht informiert werde, dann sind sie ihm wohl nicht schick genug.
Naja, es kam immer wieder zum Streit, bis ich irgendwann beschloss, aus Ende, und hab ihm gesagt, ab sofort ist jeder für die Klamotten selbst zuständig, ich gebe ihm nichts mehr mit, er möge sich selbst einen Grundstock zulegen und fertig.
Mich interessiert einfach nur, was üblich ist, was andere machen, und ob es "Pflicht" des betreuenden Elternteils ist, Klamotten mitzugeben.
LG Silvia
-
06.12.2011, 15:28
AW: Klamotten an den Papa-Wochenenden
Oh, das ist bei uns auch immer wieder ein schönes Thema!
Anfangs habe ich immer Wechselkleidung mitgegeben.
Die waren, wie bei Dir auch, nie die Richtigen. Dem Kind wurde immer gesagt, es bekäme mit Absicht nur hässliche Sachen mit. Etc.
Ich habe, wie Du, darum gebeten, sich mal eine Hose, zwei T-Shirts, nen Pullover, Socken und Unterwäsche anzuschaffen. neee, kein Geld da, hieß es.
Okay, dann hab ich , weil ich es Leid war, einige Sachen, die unser Sohn hier nicht andauernd braucht, mitgegeben und gesagt, sie können dort bleiben.
Das war dann auch nicht recht... Wieder Gemecker, weil die Sachen nicht schön genug waren.
Da wurde es mir allerdings dann zu bunt. Ich habe gar nichts mehr getan. Und siehe da, der Vater kaufte doch tatsächlich mal eine Hose und so weiter.
Ich habe immer gesagt, dass meinetwegen die Kleider auch hin und her wandern können, sonst muss das Kind sich ja jedes Mal wieder umziehen.
Aber nein, seine TOLLEN Klamotten dürfen keinesfalls in meinen fürchterlichen Haushalt. Ich kann ja nicht waschen und bei mir geht alles verloren...
Never ending Story.
Jetzt soll er seinen Kram halt bei sich behalten, darum muss er sich allerdings auch kümmern.
Insgesamt finde ich das sowas von kleinlich und albern... Kann ich gar nicht sagen wie albern!
Das gilt auch für Deine Situation, Silvia. Ist ja letzten Endes genau wie meine.
Der WILL sich aufregen. Sucht Ärger.
Lass ihn. Soll er selbst dafür sorgen. Anders scheint es leider nicht zu gehen.Die Osterglocke
Wer nicht sagt, was er will, kriegt es auch nicht.
-
06.12.2011, 19:40
AW: Klamotten an den Papa-Wochenenden
Das klingt ja eher nach ein bisschen Trotzphase (den Ex meine ich natürlich).
Wenn er jedes Mal was auszusetzen hat, würde ich ihm unter vier Augen vorschlagen, sich alleinig auf das Wohl der Kinder zu konzentrieren, da sie ja eigentlich immer in der Schusslinie sind.
Und (ich weiß nicht, ob es so ist) zu hören, dass die Klamotten nicht schick genug sind, kann ein Kind ja auch verletzen. Er kann ja, wenn er meint, dass das notwendig ist, was für "schick" besorgen und Du für den Alltag alles mitgeben.
Ich drücke Dir die Daumen!
-
06.12.2011, 21:33Inaktiver User
-
07.12.2011, 08:02
-
07.12.2011, 12:46
AW: Klamotten an den Papa-Wochenenden
Hallo,
der KV hier hat nichts bei sich liegen, kein Platz. Außerdem kommt es allzu selten vor, dass die Kinder so lange bei ihm sind, dass sie sich mal umziehen müssen. Einmal im Sommer, einmal im Winter, das lohnt nicht.
Ich gebe eine Tasche mit und bekomme meistens das meiste wieder.
Der KV wohnt in der Stadt, wir ländlich, und er hätte auch immer gerne "bessere Klamotten" mit, als die Kinder tragen.
Er möchte die Kinder dann stolz rumzeigen und gelobt werden. In "normalen" Klamotten schämt er sich offenbar für sie.
Ich habe und werde nicht drüber nachdenken, ob er jemals eine größere Wohnung haben wird für Lagerzwecke, und auch nicht, ob er jemals Unterhalt zahlen wird, für schicke Klamotten. Oder ob er ihnen mal selbst Kleidung kaufen wird.
Manchmal ärgern mich seine Ansprüche ("mach die Kinder richtig schick, ich hole sie nachher!"), aber inzwischen komme ich dem nicht mehr nach, und er nimmt sie dann gnädigerweise trotzdem mit. ;)
LG
-
07.12.2011, 16:15
AW: Klamotten an den Papa-Wochenenden
Hallo Silvia,Hey, wir haben den gleichen Ex! Wieso hat er mir nie von Dir erzählt?
ja das wundert mich auch!!! Vielleicht lief das parallel???
Nee, unglaublich, wie fürchterlich sich viele Väter aufführen. Das Schlimme ist: wir werden sie nie los... vielleicht, wenn die Kinder erwachsen sind.Die Osterglocke
Wer nicht sagt, was er will, kriegt es auch nicht.
-
07.12.2011, 21:22
AW: Klamotten an den Papa-Wochenenden
Hast du den Kindern mal gezielt, die Sachen angezogen, die bei dem KV ramponiert wurden. Kam da das gleiche Geknatsche.


Zitieren



