Mein Sohn ist inzwischen fast 15, trägt eh nur noch Lieblingsklamotten und schleppt die immer brav am WE mit zu Papa und anschließend zurück.
Wir sind allerdings schon getrennt seit er 5 Jahre alt ist, da waren Wechselsachen durchaus immer ein Thema. Und obwohl es modisch, stilistischnichts auszusetzen gab, waren es doch oft die "falschen" Sachen. Entweder schlug unerwartet das Wetter um oder sie waren draussen unterwegs und der Sohn hatte viel zu "gute" Kleidung dabei (Papas Worte) oder er war zwischendurch nass, dreckig, whatever geworden und hatte nun nicht mehr ausreichend saubere Socken, oder sie waren irgendwo schick essen und Sohn hatte kein Hemd dabei
... Irgendwas zu meckern gab es immer.
Sachen dort deponieren sollte er aber auch nicht (Platzgründe?). Wenigstens für das WE-Grundstück wollte ich aber dennoch mal ein paar Sachen mitschicken, die wenigstens mal eine Saison dort bleiben (dann ist er ohnehin immer rausgewachsen). Funktionierte aber auch nicht - jeden 2. Sonntag waren die Sachen wieder mit in der Tasche.
Ein richtiges Rezept haben wir irgendwie nie gefunden - jetzt isses egal, Sohn packt die Tasche selbst und fühlt sich in seiner Kleidung wohl. Eigentlich ein Mysterium, dass es bei vielen anderen ähnlich läuft - woher das wohl kommt ???
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Ergebnis 11 bis 20 von 22
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08.12.2011, 11:56
AW: Klamotten an den Papa-Wochenenden
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08.12.2011, 12:42
AW: Klamotten an den Papa-Wochenenden
Weil sich da erwachsene Menschen wie trotzige Kinder aufführen und sich nicht zusammenreißen können!
Weil mit dem Unterhalt ja doch alles abgegolten ist, warum auch noch selbst Kleidung kaufen?
Weil manche Menschen doch nicht das Wohl der Kinder sondern nur die Schikane einer ehemals geliebten Person im Kopf haben.
Mit logischen Argumenten kommt man da wohl wirklich nicht weiter
.
Bei uns ist es übrigens anders. Zwar hat die Ex-Frau meines Partners am Anfang auch noch ein paar Mal alles mitgegeben, aber nach und nach habe ich eine komplette Garderobe für die beiden Jungs gekauft. Während der Schulzeit müssen sie schon ihre Tornister mitnehmen, da müssen sie nicht auch noch eine große Reisetasche mit Kleidung mitschleppen.
Sie haben hier auch Wechselschuhe, Schwimmsachen und Winterkleidung. Ich finde es viel einfacher so, da man so nicht alles vorher planen muss und sich auch mal spontan für eine andere Tätigkeit entscheiden kann.
Wir haben auch nicht viel Geld, aber schöne Kinderkleidung findet man immer günstig - wenn man denn will. aber da hapert es ja bei den besagten Vätern.
Ich denke, dass die Ex-Frau machen kann, was sie will: es wird immer falsch bleiben.
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08.12.2011, 17:06Inaktiver User
AW: Klamotten an den Papa-Wochenenden
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08.12.2011, 17:18
AW: Klamotten an den Papa-Wochenenden
Ich hatte das mit dem Informieren so verstanden, dass sie die Info braucht, wenn die Kinder zusätzlich zu den Tobeklamotten für draußen noch etwas Schickeres für den Besuch mitbringen sollen.
Time is an ocean but it ends at the shore - Bob Dylan
Und wenn der Wind mal von vorne kommt - leicht nach vorne beugen und einfach weitergehen - S.B.
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09.12.2011, 08:23
AW: Klamotten an den Papa-Wochenenden
und dann wäre es doch angemessen zu sagen: liebe ex-frau, kannst du mir eine kiste mit wechselsachen für unsere jungs mit geben. am besten mit tobeklamotten und einer schicken hose/hemd. dann musst du nicht immer so viel packen und es sind immer genau die klamotten da, die ich brauche, wenn ich mal spontan besuch bekomme.
rechtlich ist er vielleicht nicht verpflichtet. aber es sind seine kinder und bevor er dann nicht ins schwimmbad kann, weil er vergessen hat bescheid zu sagen, dass er schwimmen gehen will, da kann man doch zwei badehosen kaufen und die bei sich lassen.
es sind doch auch seine kinder.
ne - ich glaube, die klamotten sind ein nebenschauplatz um die exfrau zu ärgern. es wäre ein leichtes das problem zu lösen, wenn man nur wollte.Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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09.12.2011, 08:26
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09.12.2011, 08:31
AW: Klamotten an den Papa-Wochenenden
Nein, das hast Du jetzt falsch verstanden. Natürlich muss er mich nicht informieren, soll er auch gar nicht, ich gehöre nicht zu den Exen, die sich in alles einmischen, mir ist es piepegal, wie er seine Zeiten gestaltet, ich genieße meine freien Wochenenden.
Allerdings geht es mir gehörig auf den Zeiger, wenn irgendwann mal meine Ex-Schwiegermutter anruft, nach ein paar Minuten zuckersüßen Smalltalk auf einmal mit dem gewissen Unterton meint, ach übrigens....XY (meine Ex-Schwägerin) war ja dann und dann zu Besuch, und hat sich doch sehr gewundert, in was für alten Klamotten DEINE!!! Kinder herumlaufen.
Ein Beispiel von vielen. Sowas nervt. Es wird immer wieder betont, dass mich nichts angeht, was seine Wochenenden betrifft (hat er ja auch recht), aber dann soll er bitteschön auch dafür sorgen, dass er alles so organisiert, einschließlich Kleidung, wie er es will.
Wenn dann irgendwas nicht genehm ist, sind es auf einmal "meine" Kinder, jaja.
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09.12.2011, 08:32
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09.12.2011, 08:41
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09.12.2011, 11:13Inaktiver User
AW: Klamotten an den Papa-Wochenenden
So würde ich es an deiner Stelle auch weiter halten, bevor ich gar keine Wechselsachen mitgebe...letztendlich sind ja die Kinder die "Leidtragenden".
Wie die Rechtslage ist, weiß ich nicht...ich finde es allerdings unsinnig und irgendwo auch unzumutbar, zu verlangen, dass der KV Kleidung kauft und bei sich lagert, die nur jedes 2. WE angezogen wird (und somit ruckzuck nicht mehr passt).Ist es meine Aufgabe, den Kindern Sachen mitzugeben, oder kann ich verlangen, dass er in seiner Zeit dafür sorgt?


nichts auszusetzen gab, waren es doch oft die "falschen" Sachen. Entweder schlug unerwartet das Wetter um oder sie waren draussen unterwegs und der Sohn hatte viel zu "gute" Kleidung dabei (Papas Worte) oder er war zwischendurch nass, dreckig, whatever geworden und hatte nun nicht mehr ausreichend saubere Socken, oder sie waren irgendwo schick essen und Sohn hatte kein Hemd dabei
... Irgendwas zu meckern gab es immer.
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