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  1. Inaktiver User

    AW: Der Superpapa und daneben die böse Mama

    Hey Anna,

    leider habe ich die gleiche Vermutung.

    Zumindest macht er vieles was gegen meine Erziehung geht. Mir kommts einfach so vor, als müsste er an seinem Besuchstag so viel tolle Sachen machen wie nur geht. Und wenn das dann Filme schauen ist, oder Leute mit Kaugummis bespucken oder die Geigenstunde stören.

    Aber auf Gespräche reagiert er eh nicht. Er ist oft selbst wie ein großes Kind. Aber ich merk, dass mich das gar nicht mehr so extrem aufregt, seitdem in der Arbeit bissel der Druck raus ist, bzw. weil ich den Druck ja rausgenommen habe.

    Mal sehen, meine Kleine wird ja auch älter, irgendwann kann er bei ihr auch damit nimmer punkten.

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    AW: Der Superpapa und daneben die böse Mama

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo Ihr Lieben,

    auch, wenn ich etwas polemisch werde - aber die Väter habt ihr euch doch ausgesucht.

    Das Kind muss nun mit der Situation leben, und das heißt meist: irgendein Gleichgewicht finden, wo alleine aufgrund der Betreuungssituation (Mama 80, Papa 20) keines möglich ist.

    Zwar kenne ich solche Situationen auch - aber die "Hochhebung" des jeweilig abwesenden Elternteils war zumindest eher eine Art Schutzmechanismus. Oder eher eine Panikreaktion, dass der andere Elternteil nicht auch noch wegbrechen soll.

    Ich denke, Kinder wissen instinktiv, auf wen sie sich WIRKLICH verlassen können.
    #

    Hallo Sugarnova,
    dazu möchte ich doch gern noch mal was loswerden. Es stimmt, natürlcih haben "wir" die Väter ausgesucht. Aber meist konnte man nicht im Mindesten absehen, wie der Mann sich nach der Trennung als Vater verhält.
    Ich war wirklich fest überzeugt, dass mein Ex gut mit unserem Sohn umgehen wird. So war es aber leider nicht.
    Am schlimmsten ist das sicher immer für die Kinder.
    Für mich eines der größten Probleme ist allerdings, dass es NIE ausreicht, wenn sich nur einer um einen guten Umgang bemüht. Egal, was ich mache, ich stoße an seine Grenzen. Wenn er das Kind schlecht behandelt, launisch ist und unberechenbar, dann kann ich es nicht ausgleichen - soll aber gleichzeitig keinen Zorn auf ihn haben.
    Ich schaffe das nicht immer.
    Ich nehme es nicht so schwer, wenn mein Kind den Papa "hochhbebt", versuche es zumindest. Dennoch ist auch das wirklich nicht einfach, denn ich selbst weiß ja, wie viel ich tue und tun muss, weil der Vater es nicht tut.

    Womit Du allerdings Recht hast, ist, dass mein Sohn am Ende genau weiß, auf wen er sich wirklich verlassen kann. Das tröstet.
    Die Osterglocke

    Wer nicht sagt, was er will, kriegt es auch nicht.

  3. Inaktiver User

    AW: Der Superpapa und daneben die böse Mama

    @clochedepaques: Mir gings genauso. Mit meinen Freunden die ich davor hatte, konnte ich mir nie ne Familie vorstellen, aber bei ihm war alles anders, er kam mir so perfekt als Familienvater vor. Das es jetzt genau anders gekommen ist, konnte man damals nicht wissen. Aber immerhin ein gutes kam von ihm, meine Kleine.

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    AW: Der Superpapa und daneben die böse Mama

    Männer als Väter ausgesucht:
    Ja, das höre ich oft! Ob es nicht nach dem ersten Kind schon hätte klar sein müssen?!
    Weil meiner sich nie wirklich geändert hat.

    Nun, ob er als Vater tauglich ist, stellt sich ja nun wirklich erst heraus, wenn ein Kind da ist.
    Dann unterscheidet sich die erste Zeit von der kommenden, Neugeborenes, Säugling, Kleinkind etc., da gibt es viele unterschiedliche Hürden gemeinsam zu meistern.

    Dass sich jemand also gar nicht auf Familie einstellt, tatsächlich, obwohl er praktisch nur von Familie redet, ist ja nicht zu erwarten. Also, selbst während die Familie daneben steht, redet er davon, guckt aber nicht hin.
    Dass sich das nie ändern wird, habe ich in meinem Fall erst gemerkt, als ich mal wieder einigermaßen Luft holen konnte. Das hat etwas gedauert.

  5. Inaktiver User

    AW: Der Superpapa und daneben die böse Mama

    bimmstein: Ich weiß auch nicht, ob ich damals einfach "liebesblind" war, oder ob er sich so stark verändert hat. Es ist wie ein Filmriss, ich kann mich gar nicht mehr richtig erinnern, ob er wirklich mal anders war.

    Ich wollte eigentlich früher nie Kinder, weil ich dachte ich find eh nie den richtigen Mann dafür, mit ihm dachte ich, dass es dann doch klappen kann. ich hab sogar ne Hormontherapie gemacht, naja und dann war er ziemlich schnell nach der Geburt unserer Tochter weg.

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    AW: Der Superpapa und daneben die böse Mama

    HeisenbergsWife,

    nee, meiner hat sich halt überhaupt nicht verändert und denkt, bei allen Themen des Lebens allerdings, es reicht, zu reden.

    Er ist genauso geblieben, wie er war. Mit einem oder mehreren Kinder muss man sich aber an geänderte Gegebenheiten anpassen.

    Bsp.: Ich habe das erste Kind per KS entbunden, alleine zu Fuß Wocheneinkäufe gemacht und in den vierten Stock geschleppt, war nach zwei Wochen (!) wieder zurück an der Uni, 24/7 mit Kind mangels Betreuung und nach Absprache mit den Profs, alles alleine, sehr erfolgreich übrigens.
    ER hat gejammert, wie anstrengend das Leben mit Kind sei. Morgens aus dem Haus, 9 - 5 Job plus Fahrzeit, und abends nur noch sofafähig. Gleiches am Wochenende.
    ´Kümmer mich sooo um mein Kind, alles hat sich verändert, jajajaaa, toll, Nachwuchs zu haben, aber die Verantwortung!´ ....
    Kindergeld: Hat er einkassiert (brauch ich, damit mein Chef sieht, dass ich wirklich ein Kind habe) und einige Monate "vergessen", es mir auszuhändigen. Ich hab´s dann umschreiben lassen mit Gewaltandrohung.
    usw.

    Alles, was er zum Thema "Kinder haben/Vater sein" anspricht, hat er aus den Medien!
    Weil das Allgemeinplätze sind, glaubt ihm auch jeder Mensch, dass es seine eigene Erfahrungen seien. Aber er hat GAR KEINE Erfahrungen mit seinen eigenen Kindern!
    Und nein: Es liegt nicht an mir!
    Habe sie ihm immer gerne gegeben. Aber er hatte maximal ein Wochenende im Jahr Zeit, sich mit ihnen zu beschäftigen. Die restliche Zeit ging mit wichtigen Dingen drauf wie: Kochen für sich selbst, sich selbst pflegen, seine eigene Wäsche in Schuss halten ("Mit Babyklamotten kenne ich mich nicht aus!"), ´seinen eigenen Sessel putzen´.

    Bin sehr, sehr froh, dass ich ihn los bin. Hat sich immer noch nicht verändert.
    Lasst Taten sprechen! :-)))

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    AW: Der Superpapa und daneben die böse Mama

    Ja, Bimmstein,

    so ein Gefühl habe ich auch oft...
    Dass es nur um die Außendarstellung geht.
    Ich versuche jetzt seit August, von meinem Ex Gehaltsnachweise zu bekommen. Da er studiert, brauche ich immer einen Jahresquerschnitt, mit allen Monaten. Pustekuchen. Immer fehlt irgendwas, Summen werden gelöscht.
    Nachdem er dann auch noch unverschämt wurde ("Wenn Du mehr Kontrollbedarf hast, wende Dich an einen Anwalt!") bin ich nun doch zum Jugendamt, die sollen das mal regeln. Sie haben ihm prompt geschrieben. Und er: ruft direkt dort an und macht Gutwetter. Er würde sowieso in absehbarer ZEit fertig mit dem Studium und würde dann im Referendariat nicht mehr genug verdienen. Dann könnte ich sowieso jede Zahlung vergessen.
    Aber tut erst mal ganz dienstbeflissen.
    Dass es dabei nicht um Geld für mich persönlich, sondern für seinen Sohn geht, ist ihm wohl egal.
    Ich wünsche ihn auf eine einsame Insel!
    Weihnachten kam jetzt grade die Frage, ob er vielleicht am ersten Feiertag kommen will, dann geht er mit Freundin und deren Kindern zu seinen Eltern. Mein Sohn war schon echt enttäuscht, weil er gar nicht gefragt hatte. JEtzt sagte er ihm aber, er habe schon was vor. Er will lieber mit zu meiner Familie.
    Irgendwann kommt doch die Quittung
    Die Osterglocke

    Wer nicht sagt, was er will, kriegt es auch nicht.

  8. User Info Menu

    AW: Der Superpapa und daneben die böse Mama

    diese Option habe ich mit ihm vor ca. 3 Wochen besprochen, weil ich wirklich nicht mehr konnte. Und ich hätte das Gespräch aufnehmen sollen. Seine Antwort war "Sicher nicht, dann kommt sie halt ins Heim". Das sagt natürlich einiges über seine Vaterliebe aus.
    Wie schrecklich ist das denn...was für ein Vater...

    Aber ich würde der Tochter vorschlagen, dass sie doch mal selber den Vater fragt, ob sie nicht zu ihm ziehen kann. Sie wird dann wohl ganz schnell merken, dass er nicht so begeistert ist und du bist dann raus aus der Nummer. Kinder mit Gewalt bei sich zu behalten bringt nichts. Wenn es gerne zum anderen Elternteil möchte, sollte man es lassen. Blöd nur, wenn der Vater eigentlich gar nicht will....
    Alle wollen alt werden, aber keiner will alt aussehen

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    AW: Der Superpapa und daneben die böse Mama

    Hallo,

    der Vater ist sich sehr bewusst, dass er Deine Tochter mit seiner Art manipuliert. Er weiß, dass er Dich damit trifft. Und deshalb macht er es mit Begeisterung. Du steigst drauf ein, weil es Dir logischerweise gegen den Strich geht und weil ihr nicht mehr zusammen wohnt, entbrennt ein Machtkampf zwischen Deiner Tochter und Dir.. Das Übel ist aber er, der nicht dabei ist und sich insgeheim ins Fäustchen lacht.

    Ich würd versuchen Regeln aufzustellen.. was heißt versuchen, Du musst Regeln aufstellen. Er will sie nicht bei sich haben auf die Dauer, also hat er sich Deinen Regeln, die bei Dir zu Hause gelten zu beugen. Deine Tochter ist denk ich mit dieser Situation komplett überfordert. Pubertät beginnt und bei Papi darf sie alles, Mama zickt rum..klar, gegen wen sie sich stellt. Und das scheint auch sein Ziel zu sein..

    Habt ihr gemeinsames Sorgerecht? Ich find es gar nicht so verkehrt, wenn er sie mal nur 2-3 Wochen nimmt. Nicht auf Dauer. Wenn er sich nämlich länger als nur einen Tag oder zwei kümmern muss, dann sieht er was er mit seiner ach so tollen Superpapi-Art bezweckt.. Nichts.
    Handy anlassen beim Geigenunterricht ist auch so ein Ding. Kannst Du mit dem Geigenlehrer/lehrerin besprechen, dass sie oder er Deine Tochter bitten soll, zum Nutzen des Unterrichts das Handy auf lautlos zu stellen? Ein 11-jähriges Kind muss nicht dauerhaft erreichbar sein. Und ein Vater sollte das akzeptieren. Er weiß, dass sie in dieser Zeit beschäftigt ist.

    Auch wenn Ihr im Moment (Du und Deine Tochter) keinen so guten Draht zueinander habt, steh weiter zu ihr und versuch gut zu ihr zu sein. Irgendwann kann sie auch unterscheiden, was gut ist und was nicht.. Versucht aber Differenzen unter Euch (Vater und Du) nicht vor ihr auszutragen...

    LG Lapin

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